„… warum sollte man den Schnee malen, diese Krankheit der Natur?“ (Pierre August Renoir)

„… warum sollte man den Schnee malen, diese Krankheit der Natur?“ (Pierre August Renoir)

Dialogführungen, November 2012 und März 2013

 

In der Ausstellung „Lichtgestöber – Winterbilder des Impressionismus“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Claude Monet, Le train dans la neige. La locomotive, 1875 ©Paris, Musée Marmotton Monet

Warum malte Claude Monet dreißig Jahre lang Winterlandschaften, fuhr dafür sogar bis nach Norwegen. Warum stellte sich Alfred Sisley allein in den 1870ern mehr als fünfzig Mal vor die verschneite und vereiste Natur? Und Camille Pissarro? Über einhundert Winterdarstellungen sind von ihm bekannt.

Die Reihe winterharter Künstler in der Aussellung reicht aber noch weiter: Von Gustave Courbet zu Gustave Caillebotte, von Vincent van Gogh über Paul Gauguin zu Max Liebermann und Edvard Munch.

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Richard Meier als Museumsarchitekt

Richard Meier als Museumsarchitekt

Dialogführungen, Oktober 2012 und März 2013

 

In der Ausstellung „Richard Meier – Building As Art“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Arp Museum - Terrasse Front

Was sind die Grundvoraussetzungen einer gelungenen Museumsarchitektur? Wodurch wirkt Architektur auf den Betrachter von Kunst und wie beeinflussen gestalterische Fragen die Kunstwahrnehmung? Die Ausstellung „Building as Art – Richard Meier“ bietet derzeit eine einzigartige Möglichkeit, Richard Meiers Museumsarchitektur anhand von Modellen, Zeichnungen und Photos zu diskutieren und ihre Wirksamkeit am gebauten Beispiel nachzuprüfen.

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Gebauter Raum – Gedachter Raum

Gebauter Raum – Gedachter Raum

Dialogführung, September 2012

 

In der Ausstellung „Joachim Manz – Bauspiele“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Katalog Salon Verlag, Joachim Manz, Bauspiele, Arp Museum 2012Museum

Wie prägt Raum – gedacht und gebaut – unser Erleben? Wodurch werden eigentlich Gefühle wie Enge und Weite, wie Intimität und Monumentalität verursacht? Die von Joachim Manz erdachten Miniaturarchitekturen in der Ausstellung „Bauspiele“ geben Antworten. Voraussetzung: wir als Betrachter nehmen uns die Zeit, „entschleunigen Blick“ und schauen genau hin.

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Nazarenerfresken im Blick der Gegenwart

Nazarenerfresken im Blick der Gegenwart

Dialogführung, August 2012

 

In der Ausstellung „Die Eroberung der Wand“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Eroberung der Wand, Arp Museum 2012

Nach rund 50 Jahren im Verborgenen zeigt das Arp Museum Bahnhof Rolandseck erstmals wieder gemeinsam die frisch restaurierten Fresken der zwölf Apostel des Nazarenerkünstlers Johann von Schraudolph (1808 –1879). Die in den 1960er Jahren abgenommenen monumentalen Wandmalereien, die ursprünglich die Apsis des Speyerer Doms schmückten, nehmen die lichtdurchfluteten Räume des Neubaus ein und fordern zwölf Künstlerinnen der Gegenwart auf, sich mit ihnen auseinander zu setzen.

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Am Anfang – Anselm Kiefer

Am Anfang – Anselm Kiefer

Tagesseminar in Zusammenarbeit mit Judith Graefe, Juni 2012

 

Anläßlich der Ausstellung „Am Anfang – Anselm Kiefer: Werke aus dem Privatbesitz Hans Grothe“ in der Bundeskunsthalle Bonn in Kooperation mit Judith Graefe.

 

Katalog Anselm Kiefer - Am Anfang, Bundeskunsthalle 2012

Anselm Kiefer in der Bundeskunsthalle wird unsere nächste Herausforderung! Ein Werk, eine künstlerische Position, bei der sich der „entschleunigte“ und damit konzentiert-vertiefte Blick besonders lohnt, zumal Kiefers vielschichtiges Werk immer von erheblichen Diskussionen begleitet wird.

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Pop Art und Graffiti – Alltag und Mythen

Pop Art und Graffiti – Alltag und Mythen

Dialogführungen, Februar – Mai 2012

 

In der Ausstellung „Ménage à trois – Warhol, Basquiat, Clemente“, beauftragt von der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Katalog Ménage à trois, Bundeskunsthalle 2012

Geht das zusammen? Die kühle Distanz des Pop-Art-Mitbegründers Andy Warhol, die wuchtig-figurative Malerei des Jean-Michel Basquiat und die verrätselten Bilder eines Francesco Clemente?

Die legendäre New Yorker Kunstszene der 1980er Jahre machte diese „ménage à trois“ möglich – es entstanden faszinierende Gemeinschaftsarbeiten, spannungsvoll und vital.

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