Henry Moore: The Heavyweight Champion – Teil Eins

Henry Moore: The Heavyweight Champion – Teil Eins

Kunstbetrachtung im Dialog, Juni 2017

 

In der Ausstellung „Henry Moore – Vision, Creation, Obsession“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

In der Region Bonn ist das Werk von Henry Moore (1898 – 1986) spätestens seit 1979 ein Begriff, als seine Bronzeplastik „Large Two Forms“ vor dem damaligen Bundeskanzleramt aufgestellt wurde.

Moore zählt zweifellos zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts und entwickelte ein Werk im Grenzbereich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Ganz moderner Künstler bindet er gleichzeitig ein Kondensat vieler Epochen mit in seine Arbeiten ein. Das Arp Museum widmet diesem reichhaltigen Œuvre nun eine spannungsvolle Präsentation, die derart vielschichtig ist, dass wir den Besuchern mit einer zweiteiligen Veranstaltung die Gelegenheit einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit dem epochalen Werk Henry Moores geben wollen – mit gewohnt „entschleunigtem Blick“, versteht sich.

 

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Außer der Reihe: Aleksandra Domanović

Außer der Reihe: Aleksandra Domanović

Lehrerfortbildung, Juni 2017

 

Bundeskunsthalle Bonn in der Ausstellung „Aleksandra Domanović – Kalbträgerin“

 

 

Außer der Reihe an dieser Stelle einige Informationen zur Ausstellung „Aleksandra Domanović – Kalbträgerin“ in der Bundeskunsthalle.

Aleksandra Domanović (*1981 in Novi Sad, Jugoslawien) schrieb gemeinsam mit Freunden den Blog VVORK, über den sie dann zu ihrer eigenen, stark auf das Internet und dessen Bedingungen und Möglichkeiten bezogenen künstlerischen Arbeit fand.

Ihre jetzt in der Bundeskunsthalle präsentierte Ausstellung bietet ein vielschichtiges Geflecht von Bezugnahmen – von Opferhandlungen des antiken Griechenland über die Genderdiskussion (Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst) bis zum Einsatz von Gentechnik und deren neuesten Errungenschaften.

Sensibilisiert durch die eigene Herkunft aus einem nicht mehr existierenden Staat, setzt sich Aleksandra Domanović unter anderem intensiv mit historischen Gegebenheiten auseinander, um dann – ganz gegenwärtig – einen Bogen zu gesellschaftlich-kulturellen oder wissenschaftlich-technischen Entwicklungen unserer Zeit zu schlagen.

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10 Jahre Arp Museum – ein architektonischer Spaziergang auf den Spuren von Richard Meier

10 Jahre Arp Museum – ein architektonischer Spaziergang auf den Spuren von Richard Meier

Architekturbetrachtung im Dialog, April 2017

 

Arp Museum Bahnhof Rolandseck – Richard Meier-Neubau

 

 

Ein 10jähriges Jubiläum ist zu feiern: 2007 eröffnete der Neubau des Arp Museums, entworfen vom amerikanischen Stararchitekten Richard Meier. Grund genug also, das Jahr auch der Architekturbetrachtung zu widmen. Dieses Mal wollen wir versuchen herauszufinden, welche Rolle die Architektur eines Museums bei einer gelingenden Kunstbetrachtung spielt. Raumerleben, Lichtwirkung, Rhythmus und Transparenz werden hierbei einige leitende Sichworte sein.

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Außer der Reihe: Katharina Sieverding – Look at me!

Außer der Reihe: Katharina Sieverding – Look at me!

Themenführung, April bis Juli 2017

 

In der Ausstellung „Katharina Sieverding. Kunst und Kapital. Werke von 1967 bis 2017“, beauftragt von der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Außer der Reihe darf ich Sie an dieser Stelle auf meine Themenführung „Look at me!“ im Rahmen der Katharina Sieverding-Ausstellung in der Bundeskunsthalle hinweisen.

Das Selbstporträt ist innerhalb der Kunstgeschichte eine faszinierende Gattung, die gerade auch in der Fotografie einen wichtigen Stellenwert erlangte. Ausgangspunkt für die Arbeiten von Katharina Sieverding ist häufig ihr eigenes Porträt, das in monumentalen und seriellen Fotografien Verwendung findet.

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Außer der Reihe: Katharina Sieverding – Kunst: Freiheit in Verantwortung?

Außer der Reihe: Katharina Sieverding – Kunst: Freiheit in Verantwortung?

Themenführungen, März bis Juli 2017

 

In der Ausstellung „Katharina Sieverding. Kunst und Kapital. Werke von 1967 bis 2017“, beauftragt von der Bundeskunsthalle Bonn.

 

 

Außer der Reihe dieses Mal ein Hinweis auf meine Themenführungen zur Ausstellung „Katharina Sieverding: Kunst und Kapital – Werke von 1967 bis 2017.“

Eine Konstante im Werk der Fotografin Katharina Sieverding (*1944) ist ihre Auseinandersetzung mit politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Der erweiterte Kunstbegriff ihres Lehrers Joseph Beuys hat hierbei prägende Wirkung.

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Außer der Reihe: Gustav Peichl – Die Architektur der Bundeskunsthalle in Bonn

Außer der Reihe: Gustav Peichl – Die Architektur der Bundeskunsthalle in Bonn

Architektur-Rundgang Bundeskunsthalle, März 2017

 

Für Studenten der TU Berlin / Fachbereich Architektur (Model & Design), beauftragt von der Bundeskunsthalle Bonn.

 

 

„Ich bin ein progressiver Konservativer – auch in der Architektur.“

Gustav Peichl 1992

Die Bundeskunsthalle kooperiert mit dem Fachbereich Architektur (Modell & Design) der TU Berlin, um ein taktiles Modell der Bundeskunsthalle zu konzipieren, das ALLEN Besuchern der Bundeskunsthalle die architektonisch-räumlichen Besonderheiten des Baus und seiner Funktionen anschaulich machen soll.

Um die Studierenden mit der architektonischen Gestaltung und den unterschiedlichen Funktionsbereichen des Hauses vertraut zu machen, sowie Einblicke in das Konzept und die praktischen Abläufe der Bundeskunsthalle zu vermitteln, wurde ein gut zweistündiger Rundgang angeboten, in dessen Verlauf auch eine Reihe gestalterischer, architekturhistorischer und praxisbezogener Fragen diskutiert wurden.

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August Macke und der Rheinische Expressionismus

August Macke und der Rheinische Expressionismus

Kunstbetrachtung im Dialog, März 2017

 

Im Kunstmuseum Bonn vor Werken von August Macke und den Rheinischen Expressionisten.

 

 

August Macke prägte 1913, kurz vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges und damit seines frühen Todes, den Begriff des Rheinischen Expressionismus. Ein Jahr zuvor hatten deren Vertreter ihren grossen Auftritt bei der epochalen Sonderbund-Ausstellung in Köln, Seite an Seite mit den großen Avantgardisten der Zeit, wie Vincent van Gogh, Paul Gauguin oder Edvard Munch.

Das Kunstmuseum Bonn zeigt einen ganz aussergewöhhnlichen Bestand Rheinischer Expressionisten, dem wir uns mit einer gezielten Auswahl nähern wollen. Es soll uns um die Wesensmerkmale dieser Kunstrichtung gehen, um die besonderen Gestaltungskriterien dieser farb- und formdynamischischen Malerei, die in Abhängigkeit von den historischen Gegebenheiten zu betrachten sind – bis hin zur Jahrhundertkatastrophe des 1. Weltkriegs.

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Außer der Reihe: Katharina Sieverding. Kunst und Kapital. Werke von 1967 bis 2017

Außer der Reihe: Katharina Sieverding. Kunst und Kapital. Werke von 1967 bis 2017

Lehrerfortbildung, März 2017

 

In der Ausstellung „Katharina Sieverding: Kunst und Kapital – Werke von 1967 bis 2017.“

 

 

„Die Fotografie ist ihre Ölfarbe.“

Hans Mayer, Galerist in Düsseldorf

Außer der Reihe an dieser Stelle ein Hinweis auf die Lehrerfortbildung zur Ausstellung „Katharina Sieverding: Kunst und Kapital – Werke von 1967 bis 2017,“ die ich gemeinsam mit meiner Kollegin Katharina Jahnke (Künstlerin und Kunstvermittlerin) durchführe.

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Außer der Reihe: Was sich abzeichnet – zeitgenössische Zeichnung und mehr

Außer der Reihe: Was sich abzeichnet – zeitgenössische Zeichnung und mehr

Öffentliche Führung, März 2017

 

In der Ausstellung „Was sich abzeichnet – Stipendiat/-innen des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz 2016/17“ beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

 

Außer der Reihe an dieser Stelle ein Hinweis auf meine öffentliche Führung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck, das wir in diesem Jahr auch wiederholt mit „entschleunigtem Blick“ besuchen werden. Vielleicht haben Sie Zeit und Interesse sich zunächst mit zeitgenössischen zeichnerischen, fotografischen und filmischen Positionen auseinander zu setzten.

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Außer der Reihe: „Gregor Schneider – Wand vor Wand“

Außer der Reihe: „Gregor Schneider – Wand vor Wand“

Öffentliche Führung und Kunstvermittlung, Februar 2017

 

In der Ausstellung „Gregor Schneider – Wand vor Wand“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Außer der Reihe an dieser Stelle ein Hinweis darauf, dass die hochgelobte und sehr intensive Ausstellung in der Bundeskunsthalle mit Werken von Gregor Schneider am kommenden Sonntag, den 19. Februar zu Ende geht.

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Malerei des Französischen Impressionismus – eine kritische Betrachtung

Malerei des Französischen Impressionismus – eine kritische Betrachtung

Kunstbetrachtung im Dialog, Februar 2017

 

Im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud in der ständigen Sammlung.

 

 

Warum eine kritische Betrachtung? Unsere Vorstellung ist, das fortschrittliche Element des Impressionismus, seine avantgardistische Wirkmacht in den Fokus zu rücken. Gleichzeitig stellen wir uns die Frage nach der anhaltenden Attraktivität dieser Malerei, nach deren anhaltendem Zauber. Und warum sahen die Zeitgenossen das zum Teil so anders? Warum galt ihnen der Impressionismus oft genug als amateurhafte Schmiererei?

Was  haben Claude Monet, Berthe Morisot, Gustave Caillebotte und die anderen gemacht, um bis in die Gegenwart zeitgemäß und uns so nah zu sein?

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Außer der Reihe: Analyse This!#Psycharter – Gregor Schneider

Außer der Reihe: Analyse This!#Psycharter – Gregor Schneider

Kunsthistorikerin und Psychologe im Dialog, Dezember 2016 bis Februar 2017

 

In der Ausstellung „Gregor Schneider – Wand vor Wand“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

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Außer der Reihe möchten wir Sie an dieser Stelle über eine Themenführung informieren, die Frau Dr. Birnfeld und der Psychologe Björn Zwingmann – einige von Ihnen kennen ihn aus Veranstaltungen des „entschleunigten Blicks“ – gemeinsam anbieten.

Den Rahmen bietet die Ausstellung „Wand vor Wand“ mit Arbeiten von Gregor Schneider, der zu den international bedeutenden Kunstlern zählt und als Meister unheimlicher, nahezu klaustrophobischer Rauminszenierungen gilt. Inzwischen ist ein umfangreiches Werk räumlicher Konstruktionen entstanden, wobei alltägliche Orte irritierend, fremd und zuweilen verstörend wirken.

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Denken in Räumen – Die Kunst des Gregor Schneider

Denken in Räumen – Die Kunst des Gregor Schneider

Kunstbetrachtung im Dialog, Dezember 2016

 

In der Ausstellung „Gregor Schneider – Wand vor Wand“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

„Häuser spiegeln unser Seelenleben. Und sie werden geschrieben wie Bücher. Häuser begreife ich wie Skulpturen. Es ist eine große Skulpturensammlung, die sich über die Stadt verteilt. Vergessen Sie nicht, ich bin Bildhauer. Ich denke dreidimensional und konkret.“

Gregor Schneider im art-Magazin, Dez. 2014

 

Anläßlich der Biennale 2001 transportierte Gregor Schneider (*1969) vierundzwanzig Räume mit einem Gewicht von 150 Tonnen von seiner Heimatstadt Rheydt in den Deutschen Pavillon nach Venedig. Vier Jahre später plante er einen schwarzen Kubus auf dem Markusplatz – Assoziationen an die Kaaba inklusive. Und ebenfalls in Rheydt kaufte der Künstler unlängst das Geburtshaus von Joseph Goebbels – um es komplett zu entkernen.

Da durften wir gespannt sein, welche Eingriffe der Bundeskunsthalle bevorstehen.

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Spielt keine Rolle! – Bühnenreife Kunstbetrachtung im Arp Museum

Spielt keine Rolle! – Bühnenreife Kunstbetrachtung im Arp Museum

Kunstseminar „Der entschleunigte Blick“, November 2016

 

In den Ausstellungen „Bühnenreif 1. Akt“ und „Bühnenreif 2. Akt – Auf der Bühne des Bildes“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Piet Mondrian - Bühnenmodel, 1926 (Rekonstruktion 1964)

Dada klingt nach. Oder vielmehr: Dada rumort weiter! Das „Cabaret Voltaire“ als Bühne, Geburtshöhle der Dadaisten und Proklamationsfläche neuer Ideen wird der Ausgangspunkt einer vielgestaltigen Inszenierung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck sein.

Zwischen der Bühne als Aktionsraum und dem Bild als Bühne werden wir miteinander in einen Dialog treten und uns anhand ausgewählter Positionen der Gegenwartskunst und an Beispielen aus der Kunstgeschichte dem vielschichtigen Phänomen der „darstellenden Kunst“ und ihrer Parallelen zu künstlerischen Inszenierungen widmen.

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„Grosse Geister“ im Kunstmuseum Bonn: Andreas Gursky und Imi Knoebel

„Grosse Geister“ im Kunstmuseum Bonn: Andreas Gursky und Imi Knoebel

Dialogführung „Der entschleunigte Blick“, Oktober 2016

 

In der Sammlungspräsentation „Grosse Geister“ im Kunstmuseum Bonn, beauftragt vom Augustinum Bonn.

 

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Andreas Gursky und Imi Knoebel – barocke Photographie und minimalistische Kunst. Ist doch OFFEN SICHTLICH – oder?

Doch wie gehen wir mit Gurskys bildlicher Fülle um. Als Großformate erregen Sie schon aufgrund ihrer Präsenz Aufmerksamkeit, springen gewissermaßen aus dem Rahmen gewohnten Bilderkonsums.

Und dann Imi Knoebel: Seine reduzierten Farbflächen – das wird in beinahe jedem Artikel über Knoebel zitiert – verweisen auf Kasimir Malewitsch.

Alles offensichtlich! Und genau das sollten wir im Blick behalten – ganz wörtlich gemeint.

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EchtZEIT – Die Kunst der Langsamkeit

EchtZEIT – Die Kunst der Langsamkeit

Kunstseminar „Der entschleunigte Blick“, August 2016

 

Im Kunstmuseum Bonn in der Ausstellung „EchtZEIT“.

 

"entschleunigte" EchtZEIT

„Wir haben Hunderte von Namen zu diesem uferlosen, existenziell philosophischen Thema gesammelt.“

Stefan Berg, Intendant des Kunstmuseum Bonn im General-Anzeiger vom 23. November 2015

 

…und doch sind wir optimistisch, in der Nähe des rettenden Ufers zu bleiben – an Bord des „entschleunigten Blicks.“

Wenn das Kunstmuseum Bonn einer Ausstellung den Titel EchtZEIT gibt, werden wir automatisch aufmerksam. Lautet der Untertitel dann auch noch „Die Kunst der Langsamkeit,“ wissen wir, dass das unser Thema ist.

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Der Sound der Revolte – Die Entwicklung neuartiger Musik im Umfeld des Dada

Der Sound der Revolte – Die Entwicklung neuartiger Musik im Umfeld des Dada

Kunstseminar zur Themenreihe „Resonanz#Dissonanz“, Juli 2016

 

Im Arp Museum Bahnhof Rolandseck anläßlich der Ausstellung „Genese Dada“.

 

Resonanz#Dissonanz

 

„Dada kann als die erste Kunstform angesehen werden, die konsequent multimedial, performativ, transdisziplinär und international vorging.“

Dieter Mersch 2016 im Katalog „Genese Dada“

 

Diese Einschätzung inspiriert zum Experiment. Ausgehend von einer besonderen Werkauswahl möchten wir Sie zu einem etwas anderen Dialog einladen. Hierzu begeben wir uns nach Zürich, während des Ersten Weltkriegs Exilstätte zahlreicher Künstler, unter ihnen Maler und Komponisten.

Die zeitspezifischen Rahmenbedingungen – der Krieg scheint die Welt zu zerreissen – schlagen sich im Schaffen der Künstler nieder. Ästhetische Entwicklungen vollziehen sich dabei nie exklusiv nur in einer Kunstgattung, sondern zeigen sich immer auch in parallelen Entwürfen der anderen Künste.

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Außer der Reihe: Juergen Teller – Enjoy your life!

Außer der Reihe: Juergen Teller – Enjoy your life!

Lehrerfortbildung, Juni 2016

 

Konzept und Materialzusammenstellung von Olaf Mextorf, beauftragt von der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Juergen Teller - Enjoy Your Life!, Bundeskunsthalle 2016

 

Alles ist im weitesten Sinne eine Art Selbstportrait. Es ist einfach die Art, wie Du die Dinge siehst, und wie gewisse Dinge Dich neugierig machen und Dich einfach mitreißen.

Juergen Teller

Außer der Reihe möchte ich an dieser Stelle einige Hintergrund-Informationen weitergeben, wie sie für Lehrer bereitgestellt werden, die beabsichtigen, mit ihren Schülern in die Bundeskunsthalle zu kommen.

Gerade aktuelle Positionen zeitgenössischer Kunst stellen für Schüler, Lehrer und uns Kunstvermittler erfahrungsgemäß eine besondere Herausforderung dar, denn unsere Zeitgenossenschaft beinhaltet  Offenheit, Unsicherheit, wenn nicht gar Verunsicherung gegenüber ungewohnten Konzepten, neuen Materialien und Darstellungsmodi, sowie unkonventionellen Sichtweisen.

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„Grosse Geister“ im Kunstmuseum Bonn: Emil Schumacher und Sigmar Polke

„Grosse Geister“ im Kunstmuseum Bonn: Emil Schumacher und Sigmar Polke

Dialogführung „Der entschleunigte Blick“, Juni 2016

 

In der Sammlungspräsentation „Grosse Geister“ im Kunstmuseum Bonn, beauftragt vom Augustinum Bonn.

 

Sigmar Polke - O.T., 1981

Wir müssen reden. Worüber? Über den Stellenwert und die Berechtigung von gegenständlicher und ungegenständlicher Malerei. Warum? Um sicher zu gehen, dass sich etwas getan hat.

Denn vorbei ist hoffentlich die Zeit, als ein SPD-Ratsmitglied der Stadt Hagen – was die Mitglieder anderer Fraktionen dachten, wäre noch zu recherchieren – sich bemüßigt fühlte, zum Werk Emil Schumachers, des vielleicht berühmtesten Maler der Stadt, folgendes zu bemerken: „Der soll sich seine Bilder doch zu Hause über die Kartoffelkiste hängen.“

Wertschätzung klingt anders. Emil Schumacher wird mit seiner vom Informel und Tachismus beeinflussten Malerei eine der beiden Positionen sein, mit der wir uns intensiv auseinandersetzen wollen.

Der andere Künstler ist Sigmar Polke. Sie wissen schon: Der gesagt hat „Höhere Wesen befahlen: rechte obere Ecke schwarz malen.“

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Die Monumentalität des Einfachen – Skulpturen für eine moderne Welt

Die Monumentalität des Einfachen – Skulpturen für eine moderne Welt

Öffentliche Dialogführung zur Themenreihe „Kunst im Zeichen der Frau“, Mai 2016

 

In der Ausstellung „Barbara Hepworth – Sculpture for a Modern World“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

B. Hepworth - Configuration (Phira), 1955 through Corinthos, 1954-55

Barbara Hepworth (Wakefield 1903 – 1975 St. Yves) gehört zu den bedeutendsten Künstlerinnen Großbritanniens, will aber bei uns noch neu entdeckt werden – 50 Jahre nach ihrer letzten monographischen Ausstellung in Deutschland. Anlass genug, ihr Werk anhand ausgewählter Beispiele wie gewohnt „entschleunigt“ in den Blick zu nehmen. Dabei werden wir sehen, wie sehr die Entwicklung ihres Werkes von intensiver Naturbeobachtung geprägt wurde, werden ihre Künstlerfreunde, Ehemänner und Anreger kennenlernen und dabei eine einzigartige künstlerische Position erleben, die Barbara Hepworth zu recht zu einer „britischen Nationalheiligen“ macht.

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Garten – Landschaft – Natur: Die Parkomanie des Hermann Fürst von Pückler-Muskau

Garten – Landschaft – Natur: Die Parkomanie des Hermann Fürst von Pückler-Muskau

Kunstseminar zur Themenreihe „Lebens(t)räume“, Mai 2016

 

In der Ausstellung „Parkomanie – Die Gartenlandschaften des Fürsten Pückler“ und auf dem Dach der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Parkomanie - Katalog-Cover, 2016

Waren bis vor kurzem nur einzelne kahle Bäume auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu sehen, so ist jetzt bereits eine der Hauptattraktionen der „Parkomanie-Ausstellung“ zugänglich. Seit dem 22. April ist das Dach der Bundeskunsthalle zu einem begehbaren Gartenreich im Frühjahrsfloor geworden. Hier wird ein genialer Gartenkünstler wiederentdeckt: Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871), eine der schillerndsten Persönlichkeiten seiner Zeit.

Für uns bietet sich dadurch im Wonnemonat Mai die reizvolle Möglichkeit der Annäherung an ein faszinierndes Gebiet der Kunstgeschichte, denn mehr als nur ein Ort des Müßigganges waren die Gärten Europas immer auch komplexe Gesamtkunstwerke, Gestalt gewordene Philosophie.

Landschaftsgärten wie die von Fürst Pückler gestalteten sind bis zum heutigen Tag Orte der Ruhe und Kontemplation abseits der alltäglichen Hektik. Seine nach englischen Vorbildern angelegten Landschaftsparks in Bad Muskau, Babelsberg und Branitz zählen zu den Höhepunkten europäischer Landschaftsgestaltung im 19. Jahrhundert. Diese drei Parks stehen im Mittelpunkt der umfänglichen Ausstellung, die das Leben und Werk des Fürsten nachzeichnet.

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Mythos Bauhaus – Anspruch und Wirklichkeit

Mythos Bauhaus – Anspruch und Wirklichkeit

Kunstseminar zur Themenreihe BAUHAUS+PLUS, April 2016

 

In der Ausstellung „Das Bauhaus. Alles ist Design“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Bauhaus Anzeigetafel BKH

Der Anspruch, den der Ausstellungstitel „Alles ist Design“ transportiert, ist tatsächlich idealistisch ähnlich weit gefasst, wie der von Walter Gropius, der 1919 das „Staatliche Bauhaus“ gründete. Denn Gropius und seinen Mitstreitern ging es ausser um die Gestaltung alltäglicher Dinge auch um eine gesellschaftliche Umgestaltung.

So stellen sich schon bald eine Reihe von Fragen, die wir uns in der Ausstellung beantworten wollen. Am Anfang mag die Unterscheidung von Gestaltung und Design stehen. Dann lohnt es sich nach den zu beoachtenden Wirksamkeiten von Gestaltung und Architektur zu fragen – im individuellen, im sozialen wie im öffentlichen Umfeld.

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Muster der Moderne – von Burlington zu Pollock

Muster der Moderne – von Burlington zu Pollock

Kunstseminar zur Themenreihe „Kunst im Zeichen der Frau“, April 2016

 

In der Ausstellung „Susanne Paesler“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Susanne Paesler - Ohne Titel, ca. 2006

Die traut sich was, Jackson Pollock zu zitieren. Aber was führte Susanne Paesler damit im Schilde, wenn sie künstlerischen Handschriften zu Mustern destilliert, wenn sie eine geometrische Formensprache zu kultivieren scheint oder aber Kunst, Kunsthandwerk und Design in einen Austausch treten lässt?

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Die Rose, der Vollmond und die Zukunft der Welt – Isa Genzkens Nachdenken über Skulptur

Die Rose, der Vollmond und die Zukunft der Welt – Isa Genzkens Nachdenken über Skulptur

Kunstseminar zur Themenreihe „Kunst im Zeichen der Frau“, März 2016

 

In der Ausstellung „Isa Genzken – Modelle für Außenprojekte“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Isa Genzken - Blick in die Ausstellung 01.2016

Isa Genzken hat in über vierzig Jahren eine sehr eigenständige und unverwechselbare künstlerische Position entwickelt, die Verbindungen schafft zwischen Minimalismus und Konzeptkunst, zwischen Pop Art und „objet trouvé“.

Die Ausstellung in der Bundeskunsthalle fokussiert ihr Werk auf realisierte und geplante Außenprojekte und gibt uns die Möglichkeit des beobachtenden Nachdenkens über räumliche Zusammenhänge in einer städtischen Wirklichkeit.

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