Die Monumentalität des Einfachen – Skulpturen für eine moderne Welt

Die Monumentalität des Einfachen – Skulpturen für eine moderne Welt

Öffentliche Dialogführung zur Themenreihe „Kunst im Zeichen der Frau“, Mai 2016

 

In der Ausstellung „Barbara Hepworth – Sculpture for a Modern World“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

B. Hepworth - Configuration (Phira), 1955 through Corinthos, 1954-55

Barbara Hepworth (Wakefield 1903 – 1975 St. Yves) gehört zu den bedeutendsten Künstlerinnen Großbritanniens, will aber bei uns noch neu entdeckt werden – 50 Jahre nach ihrer letzten monographischen Ausstellung in Deutschland. Anlass genug, ihr Werk anhand ausgewählter Beispiele wie gewohnt „entschleunigt“ in den Blick zu nehmen. Dabei werden wir sehen, wie sehr die Entwicklung ihres Werkes von intensiver Naturbeobachtung geprägt wurde, werden ihre Künstlerfreunde, Ehemänner und Anreger kennenlernen und dabei eine einzigartige künstlerische Position erleben, die Barbara Hepworth zu recht zu einer „britischen Nationalheiligen“ macht.

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Garten – Landschaft – Natur: Die Parkomanie des Hermann Fürst von Pückler-Muskau

Garten – Landschaft – Natur: Die Parkomanie des Hermann Fürst von Pückler-Muskau

Kunstseminar zur Themenreihe „Lebens(t)räume“, Mai 2016

 

In der Ausstellung „Parkomanie – Die Gartenlandschaften des Fürsten Pückler“ und auf dem Dach der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Parkomanie - Katalog-Cover, 2016

Waren bis vor kurzem nur einzelne kahle Bäume auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu sehen, so ist jetzt bereits eine der Hauptattraktionen der „Parkomanie-Ausstellung“ zugänglich. Seit dem 22. April ist das Dach der Bundeskunsthalle zu einem begehbaren Gartenreich im Frühjahrsfloor geworden. Hier wird ein genialer Gartenkünstler wiederentdeckt: Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871), eine der schillerndsten Persönlichkeiten seiner Zeit.

Für uns bietet sich dadurch im Wonnemonat Mai die reizvolle Möglichkeit der Annäherung an ein faszinierndes Gebiet der Kunstgeschichte, denn mehr als nur ein Ort des Müßigganges waren die Gärten Europas immer auch komplexe Gesamtkunstwerke, Gestalt gewordene Philosophie.

Landschaftsgärten wie die von Fürst Pückler gestalteten sind bis zum heutigen Tag Orte der Ruhe und Kontemplation abseits der alltäglichen Hektik. Seine nach englischen Vorbildern angelegten Landschaftsparks in Bad Muskau, Babelsberg und Branitz zählen zu den Höhepunkten europäischer Landschaftsgestaltung im 19. Jahrhundert. Diese drei Parks stehen im Mittelpunkt der umfänglichen Ausstellung, die das Leben und Werk des Fürsten nachzeichnet.

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Mythos Bauhaus – Anspruch und Wirklichkeit

Mythos Bauhaus – Anspruch und Wirklichkeit

Kunstseminar zur Themenreihe BAUHAUS+PLUS, April 2016

 

In der Ausstellung „Das Bauhaus. Alles ist Design“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Bauhaus Anzeigetafel BKH

Der Anspruch, den der Ausstellungstitel „Alles ist Design“ transportiert, ist tatsächlich idealistisch ähnlich weit gefasst, wie der von Walter Gropius, der 1919 das „Staatliche Bauhaus“ gründete. Denn Gropius und seinen Mitstreitern ging es ausser um die Gestaltung alltäglicher Dinge auch um eine gesellschaftliche Umgestaltung.

So stellen sich schon bald eine Reihe von Fragen, die wir uns in der Ausstellung beantworten wollen. Am Anfang mag die Unterscheidung von Gestaltung und Design stehen. Dann lohnt es sich nach den zu beoachtenden Wirksamkeiten von Gestaltung und Architektur zu fragen – im individuellen, im sozialen wie im öffentlichen Umfeld.

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Muster der Moderne – von Burlington zu Pollock

Muster der Moderne – von Burlington zu Pollock

Kunstseminar zur Themenreihe „Kunst im Zeichen der Frau“, April 2016

 

In der Ausstellung „Susanne Paesler“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Susanne Paesler - Ohne Titel, ca. 2006

Die traut sich was, Jackson Pollock zu zitieren. Aber was führte Susanne Paesler damit im Schilde, wenn sie künstlerischen Handschriften zu Mustern destilliert, wenn sie eine geometrische Formensprache zu kultivieren scheint oder aber Kunst, Kunsthandwerk und Design in einen Austausch treten lässt?

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Die Rose, der Vollmond und die Zukunft der Welt – Isa Genzkens Nachdenken über Skulptur

Die Rose, der Vollmond und die Zukunft der Welt – Isa Genzkens Nachdenken über Skulptur

Kunstseminar zur Themenreihe „Kunst im Zeichen der Frau“, März 2016

 

In der Ausstellung „Isa Genzken – Modelle für Außenprojekte“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Isa Genzken - Blick in die Ausstellung 01.2016

Isa Genzken hat in über vierzig Jahren eine sehr eigenständige und unverwechselbare künstlerische Position entwickelt, die Verbindungen schafft zwischen Minimalismus und Konzeptkunst, zwischen Pop Art und „objet trouvé“.

Die Ausstellung in der Bundeskunsthalle fokussiert ihr Werk auf realisierte und geplante Außenprojekte und gibt uns die Möglichkeit des beobachtenden Nachdenkens über räumliche Zusammenhänge in einer städtischen Wirklichkeit.

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„Grosse Geister“ im Kunstmuseum Bonn: Thomas Schütte und Corinne Wasmuht

„Grosse Geister“ im Kunstmuseum Bonn: Thomas Schütte und Corinne Wasmuht

Dialogführung „Der entschleunigte Blick“, März 2016

 

In der Sammlungsneupräsentation „Grosse Geister“ im Kunstmuseum Bonn, beauftragt vom Augustinum Bonn.

 

Corinne Wasmuht - Siempre es hoy, 2007 (Detail)

Wieder einmal bietet das Kunstmuseum Bonn uns die Möglichkeit „entschleunigt“ neue Entdeckungen zu machen, denen wir uns im bewährten Dialog annähern werden.

Ausgangspunkt ist dieses Mal die imposante Figurengruppe „Grosse Geister“ von Thomas Schütte, nach der die derzeitige Sammlungspräsentaion auch benannt ist. Beschreibend und „Merkwürdigkeiten“ beobachtend werden wir uns diesen eindrucksvoll-fremdartigen Wesen – eine nicht eindeutig zu definierende Kreuzung aus Sternenkriegern und Michelin-Männchen – nähern.

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Höllenlärm wunderlicher Phantasten – das Lachen der Dadaisten

Höllenlärm wunderlicher Phantasten – das Lachen der Dadaisten

Öffentliche Dialogführung „Der entschleunigte Blick“, Februar 2016

 

In der Ausstellung „Genese Dada“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Revolte

„Das Publikum um uns schreit, lacht und schlägt die Hände über dem Kopf zusammen.“ – Ja! Ein Stück weit lachten sie den Krieg weg und machten sich stark, um „über den Krieg und die Vaterländer hinweg an die wenigen Unabhängigen [zu] erinnern, die andere Idealen leb[t]en.“ Es war Hugo Ball, Mitbegründer des Dadaismus, der 1916 Dada zur Weltseele erklärte – mitten in einem Europa, in dem der 1. Weltkrieg tobte.

Welche Bedeutung hatte Dada? Gibt es Parallelen bis in die Gegenwart? Fragen, denen wir konzentriert  „entschleunigt“ nachgehen wollen in der Ausstellung „Genese Dada“, die das Arp Museum gemeinsam mit dem „Cabaret Voltaire“, der Keimzelle des Dadaismus, entwickelt hat.

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„Es ist das Ungefähre, was mich anzieht…“ – Bernard Schultze aus dem Blickwinkel der Kunstpsychologie

„Es ist das Ungefähre, was mich anzieht…“ – Bernard Schultze aus dem Blickwinkel der Kunstpsychologie

Kunstseminar zur Themenreihe „Aus dem Blickwinkel der Kunstpsychologie“, Februar 2016

 

In der Ausstellung „Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind – Bernard Schultze zum 100. Geburtstag“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Bernard Schultze - Detail-Collage

 

Das Innere nach außen kehren: Mal gewaltig, mal verspielt, immer abgründig und doch mit einem gefühlten Augenzwinkern.

In der frühen Schaffensphase des Informel-Vertreters Bernard Schultze (1915 – 2005)  erheben sich zunächst dunkel-modrige Farbgebilde plastisch von der Leinwand, wölben sich dem Betrachter entgegen, mutieren dann zu eigenständigen, fein ausziselierten, organischen, dreidimensionalen Skulpturen, die dann großformatig in schieren Farbexplosionen auf die Leinwand zurückkehren um letztendlich – nicht minder großformatig – zu einem minutiös durchkomponierten Chaos in schwarz-weiß zu werden.

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Von Kontrolle und Energie – von Achtsamkeit und Selbstvergessenheit: Joan Mitchell

Von Kontrolle und Energie – von Achtsamkeit und Selbstvergessenheit: Joan Mitchell

Kunstseminar zur Themenreihe „Kunst im Zeichen der Frau“, Februar 2016

 

Anläßlich der Ausstellung „Joan Mitchell – Retrospective: Her Life and Paintings“ im Museum Ludwig in Köln.

 

Joan Mitchell - Museum Ludwig 02.2016

„Malerei hört niemals auf; sie ist das Einzige,
was zugleich andauert und unbewegt ist. […]
Die Malerei ist ein Ort der Ruhe.“
                                                         Joan Mitchell, 1986

 

Wer sie bisher nicht kannte, MUSS sie kennen lernen: Die große amerikanische Malerin Joan Mitchell (1925-1992). Ihre bisweilen wandfüllenden Bilder in hellen, leuchtenden Farben bringen Licht in den grauen Winter. „Ich mag das Licht des Tages und die Zeit der Nacht“, sagte sie und arbeitete nachts, oft bei lauter klassischer Musik.

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Bilder werden Welten – Leiko Ikemura aus dem Blickwinkel der Kunstpsychologie

Bilder werden Welten – Leiko Ikemura aus dem Blickwinkel der Kunstpsychologie

Kunstseminar zur Themenreihe „Aus dem Blickwinkel der Kunstpsychologie“, Januar 2016

 

Anläßlich der Ausstellung „Leiko Ikemura – All about Girls and Tigers“ im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln.

 

Leiko Ikemura verlängert!

„Kirschblüten waren ein No-Go!“

Der Tagesspiegel, 26.08.2015

 

Leiko Ikemuras Bilder- und Gestaltwelten reflektieren traumartige Suchbewegungen – schwebend, springend, taumelnd bannen uns die Werke der japanisch-stämmigen Künstlerin und führen in einen Kosmos ewigen Werdens und Vergehens, Zerbrechens und Neu-Zusammensetzens und damit nicht zuletzt – zu uns selbst.

Wir wollen uns mit Ihnen auf den Weg machen, um das Werk der Künstlerin zu erschließen – mit „entschleunigtem Blick“ und mithilfe kunstpsychologischer Ansätze.

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Außer der Reihe: Isa Genzken – Modelle für Außenprojekte

Außer der Reihe: Isa Genzken – Modelle für Außenprojekte

Lehrerfortbildung, Januar 2016

 

Konzept und Materialzusammenstellung von Olaf Mextorf, beauftragt von der Bundeskunsthalle Bonn.

 

 

„Ich will mit meinen Skulpturen keinen Raum wegnehmen. Ich gebe Raum dazu.“

Isa Genzken

 

Außer der Reihe möchte ich an dieser Stelle einige Hintergrund-Informationen weitergeben, wie sie für Lehrer bereitgestellt werden, die beabsichtigen, mit ihren Schülern in die Bundeskunsthalle zu kommen.

Gerade aktuelle Positionen zeitgenössischer Kunst stellen für Schüler, Lehrer und uns Kunstvermittler erfahrungsgemäß eine besondere Herausforderung dar, denn unsere Zeitgenossenschaft beinhaltet  Offenheit, Unsicherheit, wenn nicht gar Verunsicherung gegenüber ungewohnten Konzepten, neuen Materialien und Darstellungsmodi, sowie unkonventionellen Sichtweisen.

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„Vorsicht Stufe!“ – Fallstricke des Alltäglichen: Ceal Floyer

„Vorsicht Stufe!“ – Fallstricke des Alltäglichen: Ceal Floyer

Kunstseminar zur Themenreihe „Kunst im Zeichen der Frau“, Januar 2016

 

Anläßlich der Ausstellung „Ceal Floyer“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Ceal Floyer - Drop, Video 2013 (Detail Still)

Uups? Seit wann verkauft denn das Kunstmuseum Bonn seine Bilder? Vielleicht seit es hier reinregnet? Da hängen doch Wassertropfen…?

„Sehr witzig!“ mag der eine oder die andere hier denken – und das trifft es fast. Ironie und Humor mögen zunächst irritieren, funktionieren aber gleichzeitig als Türöffner für eigene Gedanken, abgeleitet aus der behutsamen Beoabachtung mit „entschleunigtem Blick“.

Das Kunstmuseum Bonn ermöglicht uns mit der ersten Überblicksausstellung der etwas anderen, in Berlin lebenden britischen Konzeptkünstlerin Ceal Floyer (*1968) eine Auseinandersetzung mit den oft geschmähten Alltäglichkeiten. Dabei geht es der Künstlerin vor allem um unsere Wahrnehmung. Und damit um das, was ihre Kunst wirksam werden lässt.

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Informel zwischen Zen und Romantik

Informel zwischen Zen und Romantik

Dialogführungen, November 2015

 

In der Ausstellung „Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind – Bernard Schultze zum 100. Geburtstag“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Bernard Schultze, Arp Museum 2015-16

 

Das Werk von Bernard Schultze, der 2015 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, unterscheidet sich zwar in vielerlei Hinsicht von dem anderer Vertreter des Informel, zeigt aber auch eine Reihe von Parallelen. Den unterscheidlichen Einflüssen, Widersprüchen und Konstanten wollen wir bei unserer Dialogführung auf den Grund gehen und mit Ihnen gemeinsam zu ergründen versuchen.

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Von Piranesi zu Le Corbusier – Richard Meier und die Architekturgeschichte

Von Piranesi zu Le Corbusier – Richard Meier und die Architekturgeschichte

Öffentliche Dialogführung, Oktober 2015

 

Ein Rundgang durch den Museumskomplex, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Arp Museum von Nord-Ost

Das baukünstlerische Werk von Richard Meier (*1934), Architekt des Neubaus des Arp Museums, ist durch seine permanente Auseinandersetzung mit der Architekturgeschichte geprägt. Aus ihr hat er immer wieder kritische Anregungen für seine eigenen Überlegungen und Planungen abgeleitet.

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Der französische Impressionismus aus japanischer Sicht

Der französische Impressionismus aus japanischer Sicht

Kunstseminar, Oktober 2015

In der Ausstellung „Japans Liebe zum Impressionismus“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Impression Japans Liebe zum Impressionismus

Einzigartige Werke des französischen Impressionismus werden uns dieses Mal beschäftigen. Denn eine Vielzahl impressionistischer Meisterwerke von Monet, Manet, Cézanne, Gauguin, Pissarro, Renoir, Sisley, van Gogh und anderen werden erstmals in Europa und exklusiv in der Bundeskunsthalle in Bonn gezeigt. Anhand einer gezielten Auswahl werden wir uns hier dem Phänomen „Impressionismus“ nähern – natürlich mit gewohnt „entschleunigtem Blick.“

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Menschenskinder! – Kinderwelten zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Menschenskinder! – Kinderwelten zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Dialogführung, September 2015

 

In der „Kunstkammer Rau“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Menschenskinder!, Arp Museum 2015-16, Flyer

Wir alle waren einmal Kind und wissen, dass die Kindheit eine ungemein prägende Zeit ist, in der die Weichen gestellt werden für unser späteres Leben, Erleben und unsere Einstellungen.

Kinder brauchen Liebe, Fürsorge, Unterstützung und Schutz um sich entwickeln zu können. Doch zwischen diesem Wunsch und den Wirklichkeiten der Gegenwart wie der Vergangenheit klafft eine Lücke, die in der Ausstellung „Menschenskinder“ beschrieben wird.

Wagen Sie gemeinsam mit uns einen Blick in das Leben der Kinder dieser Welt.

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Hanne Darboven – Sammlung des Unendlichen

Hanne Darboven – Sammlung des Unendlichen

Dialogführungen, September 2015 bis Januar 2016

 

In der Ausstellung „Hanne Darboven – Zeitgeschichten“, beauftragt von der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Hanne Darboven - Sammlung des Unendlichen 2015-16

Für die einen ist Hanne Darbovens Werk eine gigantische Fleißarbeit von monumentalter „Sprödheit“, für die anderen unmittelbarer Ausdruck verrinnender Zeit. Vor allem aber war sie mit und in ihrem Werk gegenwärtig. Als wachsame Beobachterin des politischen Geschehens sowie der kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung schuf sie in mehr als 40 Jahren ein umfangreiches Werk, das gleichermaßen als Erinnerungswerk und zeitgeschichtliche Chronik gelesen werden kann.

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Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind – Bernard Schultze im Arp Museum

Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind – Bernard Schultze im Arp Museum

Dialogführung, September 2015

In der Ausstellung „Bernard Schultze zum 100. Geburtstag“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck, beauftragt vom Bistum Trier, Dekanat Hermeskeil-Waldrach.

 

Bernard Schultze - denkend an Jörg Ratgeb, 1990 (Detail)

Das Werk von Bernard Schultze, der 2015 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, unterscheidet sich zwar in vielerlei Hinsicht von dem anderer Vertreter des Informel, zeigt aber auch eine Reihe von Parallelen. Den unterscheidlichen Einflüssen, Widersprüchen und Konstanten wollen wir bei unserer Dialogführung auf den Grund gehen und mit Ihnen gemeinsam zu ergründen versuchen.

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Intro – Eröffnungsausstellung der Galerie Clement & Schneider

Intro – Eröffnungsausstellung der Galerie Clement & Schneider

Kunstseminar, September 2015 in Zusammenarbeit mit der Galerie Clement & Schneider

 

Anläßlich der Eröffnungsausstellung in der Bonner Galerie.

 

Kunstbetrachtung Galeriehaus Clement & Schneider 09.2015

Wie sehr sich einen gelungene Architektur auf die Kunstpräsentation und –betrachtung auswirkt haben wir schon des öfteren beobachtet und diskutiert. Und auch bei unser kommenden Veranstaltung in der Galerie Clement & Schneider (vormals kunstgaleriebonn) wird der architektonisch Rahmen eine Rolle spielen.

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Experiment „Wirklichkeit“ – Die Collage als Spiel der Möglichkeiten

Experiment „Wirklichkeit“ – Die Collage als Spiel der Möglichkeiten

Dialogführung, August 2015

 

In der Ausstellung „Collagen – Die Sammlung Meerwein: Erster Ausschnitt“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Erster Ausschnitt - Collagen. Die Sammlung Meerwein, Salon Verlag 2015

Viele Besucher des Arp Museums Bahnhof Rolandseck werden die Dokumentarfilmaufnahmen kennen, die Hans Arp beim Verfertigen einer Collage zeigen. Diese fast spielerisch wirkende Arbeitsweise basiert auf einer experimentellen Grundhaltung, die vom „Finden“ und „Erfinden“ erzählt.

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Workaholic und Vertriebener – der Maler Frank Auerbach

Workaholic und Vertriebener – der Maler Frank Auerbach

Kunstseminar, August 2015

 

Anläßlich der Ausstellung „Frank Auerbach“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Frank Auerbach, Tate Publishing 2015

Einmal mehr ergibt sich für uns die Möglichkeit, eine malerische Position im gemeinsamen Gespräch zu ergründen. Dem Kunstmuseum Bonn kommt das Verdienst zu, den britischen Maler deutscher Herkunft Frank Auerbach (*1931 in Berlin) mit einer eindrucksvollen Präsentation vorzustellen.

Gemeinsam mit Francis Bacon und Lucian Freud zählt Frank Auerbach zu den zentralen Malerpersönlichkeiten der so genannten ‚School of London’, die durch eine expressiv-gegenständliche Bildsprache charakterisiert ist.

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Von Bildpropaganda, Freiheitsliebe und Utopie – Französische Malerei zwischen Absolutismus und Moderne

Von Bildpropaganda, Freiheitsliebe und Utopie – Französische Malerei zwischen Absolutismus und Moderne

Dialogführung, Juli 2015

 

In der Ausstellung „Revolution der Bilder – von Poussin bis Monet“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Katalog Revolution der Bilder, Arp Museum 2015

Gemeinsam werden wir die künstlerischen Umbrüche des 18. und 19. Jahrhunderts in den Blick nehmen, wie sie ganz besonders die französische Malerei dieser Zeit prägen. Im moderierten Gespräch vor den Originalen gehen wir dabei u.a. folgenden Fragen nach:

  • Wie ändern sich die Bildinhalte in dieser Zeit?
  • Werden die gewaltigen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen auch in der künstlerischen Umsetzung erfahrbar?

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Boro meets Lagerfeld

Boro meets Lagerfeld

Zweiteiliges Tagesseminar in Zusammenarbeit mit Caroline Stegmann-Rennert vom Museum für Ostasiatische Kunst in Köln, Juli 2015

 

In den Ausstellungen „Boro – Stoffe des Lebens“ im Museum für Ostasiatische Kunst und „Karl Lagerfeld – Modemethode“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Boro - Stoffe des Lebens, MOK 2015

Warum sollen wir nicht auch mal entschleunigt über Mode und Kunst sprechen? Im Museum für Ostasiatische Kunst wird zur Zeit eine faszinerende Schau gezeigt: „Boro- Stoffe des Lebens.“

Die Kleidungsstücke und Gebrauchstextilien sind zwischen 1850 und 1950 in Japan entstanden. Das Wort „boro“ bedeutet „zusammengeflickt“ und verweist auf die mit Indigoblau gefärbten Flickengewänder der japanischen Landbevölkerung. Handelt es sich um Design? Darf man von Ästhetik sprechen? Wie ist dieses Phänomen in der japanischen Kultur zu verankern?

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Bernard Schultze – Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind

Bernard Schultze – Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind

Dialogführung, Juni 2015

 

In der Ausstellung „Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind – Bernard Schultze zum 100. Geburtstag“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Jean Pauls Verwirrspiel, 1992 (Ausschnitt2)

 

Bernard Schultze (geboren in Schneidemühl/Pommern, lebte und arbeitete bis zu seinem Tod im Jahr 2005 in Köln) wäre am 31. Mai 2015 hundert Jahre alt geworden.

Anlässlich dieses Jubiläums beleuchtet die Ausstellung in unserem Themenjahr »Freiräume« das Informel als prägende Kunstrichtung der Nachkriegszeit, die eine realistische Figuration sowie eine »formelhafte« geometrische Abstraktion ablehnte und aus der intuitiven Schaffenskraft schöpfte. Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck bietet einen idealen Rahmen für die groß angelegte Würdigung Bernard Schultzes, der dem Museum seit den frühen 1960er Jahren eng verbunden war.

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Des Königs Traum

Des Königs Traum

Dialogführung, Mai 2015

 

In der Ausstellung „Des Königs Traum – Friedrich Wilhelm IV. und der romantische Rhein“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Kronprinz Friedrich Wilhelm - Kölner Dom auf der Spreeinsel

Am 5. April 2015 jährt sich die Inbesitznahme des Rheinlandes durch die Preußenkönige zum 200. Mal. Die Ausstellung in Rolandseck konzentriert sich auf König Friedrich Wilhelm IV., der entscheidend die preußische Denkmalpflege im Rheinland mitbestimmte und sich aktiv an der neugotisch durchgestalteten Rheinprovinz beteiligte.

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