Austausch über Kunst in schwierigen Zeiten, Juni 2021

 

Ein Gesprächsangebot als „Erste Hilfe“ angesichts der derzeitigen Lage in den Museen.

 

Außer der Reihe:

Ich möchte Sie herzlich einladen, am Sonntag, den 20. Juni 2021 vor dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck mit mir ins Gespräch zu kommen. Lassen Sie uns in einem offenen Dialog über die Kunst, das Museum und die momentane pandemische Lage sprechen. Wie gingen Sie mit der Schließung der Museen (und anderer Kultureinrichtungen) um? Ist Kunst systemrelevant? Was hat Sie in den letzten Ausstellungen, die Sie gesehen haben, inspiriert? Und wie gehen Sie mit dem momentanen Mangel an Kunst um?

Bringen Sie im Gespräch mit ungewissem Ausgang ihre eigenen Gedanken und Gefühle ein. Vielleicht entdecken wir gemeinsam neue Zugänge und Sichtweisen, die einen ganz anderen Blick auf die Kunst eröffnen.

Das Arp Museum nimmt dazu den von der Künstlerin Maria Nordman für das Museum gestalteten Sanitätsraum als Ausgangspunkt dieser neuen Reihe. Die Künstlerin hat seit den 1960er Jahren mit ihrer Arbeit das Gespräch über Kunst aus den Museen in den öffentlichen Raum gebracht. Kunst kann für Maria Nordman zu jeder Zeit und an jedem Ort geschehen. Für die Arbeit Sanitätsraum/Samaritain nutzt die Künstlerin drei Räume unterhalb der südlichen Seitentreppe des Bahnhofs. Zudem ist der Mammutbaum im Außenbereich des Museums Bestandteil des Kunstwerks. Die Betrachterinnen und Betrachter sind dazu aufgerufen die einzelnen Räume zu erspüren, aber auch Bezüge zum Außenraum, zum Rhein und zum gegenüberliegenden Ufer herzustellen. Bestandteil der Arbeit sind somit auch die Menschen, die ins Museum kommen und in seiner Umgebung leben.

Genauso wie Nordmans Arbeit durch die Betrachterinnen und Betrachter zum Leben erwacht, benötigt unser Museum Sie als Besucherinnen und Besucher. Mit unserer Kunst-Ambulanz möchten wir mit Ihnen in Kontakt treten und freuen uns auf Ihren Input.

Die Teilnahme ist kostenlos.