Ausstellungsrundgang im kritischen Dialog, Februar 2018

 

In der Ausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt – Der NS-Kunstraub und die Folgen“ in der Bundeskunsthalle in privatem Auftrag.

 

 

Der NS-Kunstraub wirft unzählige Fragen auf: Zu den Hintergründen, den Protagonisten, den politisch-historischen Bedingungen und sicher nach unserem gegenwärtigen Umgang mit diesem Stück deutscher Geschichte. Wie gingen deutsche Behörden mit dem Kunstbesitz des Cornelius Gurlitt um, vom Magazin Focus ehedem als „Nazi-Schatz“ bezeichnet? Und die Person des Cornelius Gurlitt? Wer war er, wie reagierte er?  Doch im Zentrum der Auseinandersetzung steht sein Vater, Hildebrand Gurlitt, dessen Rolle als Kunstvermittler und Kunsthändler vor, während und nach dem 2. Weltkrieg in dieser Ausstellung beleuchtet wird.

Eine Ausstellung, die aufgrund ihrer Komplexität den kritischen Dialog erfordert, den Moment des Austauschs und mitunter sogar des Innehaltens angesichts der monströsen Maschinerie des NS-Unrechtsstaats, der gerade auch Kunst und Kultur für sich nutzbar zu machen versuchte und dabei weit über ein Kriegsende hinausdachte. Eine schauderhafte Vorstellung, die unsere aller kritische Auseinandersetzung mit dem rechtsextremen Gedankengut erfordert und ein Eintreten für demokratische Ideale.

 

http://www.bundeskunsthalle.de/ausstellungen/bestandsaufnahme-gurlitt.html

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-scala-aktuelle-kultur/audio-scala-spezial-bestandsaufnahme-gurlitt-100.html

http://www.hr-inforadio.de/podcast/kulturlust/podcast-episode16112.html

http://www.tagesspiegel.de/kultur/doppel-ausstellung-in-bern-und-bonn-bestandsaufnahme-gurlitt-jetzt-kommen-die-bilder-zu-wort/20534814.html

http://www.zeit.de/2017/38/bestandsaufnahme-gurlitt-ausstellungen-bonn-bern

https://www1.wdr.de/kultur/kunst/gurlitt-bundeskunsthalle-bonn-100.html

http://www.deutschlandfunkkultur.de/bestandsaufnahme-gurlitt-in-bern-und-bonn-so-funktionierte.1013.de.html?dram:article_id=399746

https://www.youtube.com/watch?v=nc0WMtQucmU