Der entschleunigte Blick nach vorn: Das Arp Museum im Dialog!

 

Donnerstag, 06. Oktober 2022 – In der Ausstellung „Unwesen und Treiben“ und dem historischen Bahnhofsgebäude.*

 

17:00 bis 19:30 Uhr

 

Kosten: € 21,50 pro Person inkl. Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „Unwesen“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 17:00 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

An dieser Stelle möchte wir Ihnen ein weiteres neues Format vorstellen: Der entschleunigte Blick nach vorn: Das Arp Museum im Dialog! ist in *enger Kooperation mit der Abteilung Kunstvermittlung des Arp Museums Bahnhof Rolandseck entstanden.

Anlaß für diese neue Reihe ist das 15jährige Jubiläum des Arp Museums, das wir mit dieser Reihe begleiten möchten. An jedem ersten Donnerstag im Monat werden wir zunächst einen entschleunigten Blick in die aktuellen Ausstellungen, bzw. die Architektur des Hauses werfen. Anschließend finden wir uns im Nordsaal des historischen Bahnhofs ein, wo wir – unterstützt durch eine Powerpoint-Präsentation – Aspekte unseres Rundgangs im Gespräch mit Ihnen vertiefen möchten.

Das Team des Arp Museums präsentiert ein Gedankenspiel, eine Baustelle, einen Experimentalraum in dem wir uns mit gewohnt „entschleunigtem Blicke“ umsehen werden um teilzunehmen am Entstehungsprozess einer neuen Dauerausstellung mit den Werken von Hans Arp und Sophie Taueber-Arp. Es wird sicher eine ästhetische und gedankliche Herausforderung.

Und darauf freuen sich

Olaf Mextorf, Nicole Birnfeld + Judith Graefe

 

aus der Museumsankündigung:

Bis heute begeistern Sophie Taeuber-Arp und Hans Arp unsere Besucher*innen und Fans der klassischen Moderne auf der ganzen Welt. Getreu dem Arp‘schen Motto »Achtung, Achtung, Achtung. Sensation, Position, Halluzination.« stellen wir die innovative Strahlkraft des Paars in den Mittelpunkt unserer Ausstellungen.

Nach 15 Jahren, in denen die bahnbrechenden Werke in unterschiedlichen Konstellationen und im Dialog mit vielfältigen künstlerischen Positionen in Rolandseck zu sehen waren, richten wir für Sophie und Hans ein neues Zuhause ein. Ab 2023 gilt es die künstlerischen Prinzipien beider Künstler*innen und ihre ungebrochene Aktualität in unserer neuen Dauerausstellung zu entdecken.

Doch wie sieht ein solches Zuhause zweier Pionier*innen der Abstraktion aus? Welche Räume des Austausches, Staunens und Lernens benötigen wir? Wie streichen wir die Wände und welche Kunstwerke hängen wir auf? Welche imaginären Räume können und möchten wir eröffnen?

Die Baumeister*innen, das Team des Museums, werden hierbei vor so manche Herausforderungen gestellt – denken, ordnen, diskutieren, hören, sehen und verorten. Wie mit Nägeln, Hammer und Säge errichten wir bereits jetzt in Gedanken eine neue Heimat für unsere Hauspatron*innen. Dabei beschäftigen uns Fragen wie: Halten unsere Überlegungen den künstlerischen Leitlinien stand? Ist das Fundament der Ideen tief genug? Und welche weiteren historischen und auch zeitgenössischen Balken benötigt die Ausstellung für die Statik?