Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 23. April 2022 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Auf dem Weg zu einer Dauerausstellung für Arp und Taeuber-Arp*

 

11.30 bis 13:00 Uhr

Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „forever young bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

Das Werk von Hans Arp – das wurde in den letzten 15 Jahren seit der Eröffnung des Museumsneubaus überdeutlich – verknüpft sich mannigfach mit der Kunstgeschichte der Klassischen Moderne. Als ein Wegbereiter der organischen Abstraktion haben wir Hans Arp gemeinsam mit Barbara Hepworth und Henry Moore erlebt, im Dialog mit unterschiedlichsten zeitgenössischen Positionen und natürlich im Austausch mit Max Ernst, Salvadore Dalí und zuletzt Auguste Rodin. Jedes Mal erwies sich sein Werk als singulär in ihrer optischen und gestalterischen Konzentration, der Offenheit für Assoziationen und in ihrer einladenden Heiterkeit.

Und vergleichbares gilt für SophieTaeuber-Arps Konzept der geometrischen Abstraktion, das jetzt gleichberechtigt neben Hans Arp vorgestellt wird. In einer überaus anregenden und „augenöffnenden“ Ausstellungsarchitektur werden wir gemeinsame Quellen und markante Unterschiede ausmachen, werden aber auch eine Vielzahl von Verbindungen zwischen beiden erleben, vor allem aber fasziniernde Neuentdeckungen machen.

Denn das Team des Arp Museums lädt ein zu einem Gedankenspiel, führt auf eine Baustelle, in einen Experimentalraum in dem wir uns mit gewohnt „entschleunigtem Blick“ umsehen werden um teilzunehmen am Entstehungsprozess einer neuen Dauerausstellung mit den Werken von Hans Arp und Sophie Taueber-Arp.

Auf eine ästhetische und gedankliche Herausforderung freue sich

Olaf Mextorf, Nicole Birnfeld + Judith Graefe