Dialogführung, November 2013

 

In der Ausstellung „Hans Arp – Wolkenpumpen“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Arp Museum Detail Rückfront

Unser Rundgang soll vor allem sensibilisieren für das Zusammenspiel von Kunst und Betrachter im von Richard Meier baukünstlerisch gefassten Raum, der unsere ganze Aufmerksamkeit zu fokussieren weiss.

Im Neubau bietet Hans Arp, der Namenspatron des Hauses, mit seinem aus der Naturbeobachtung abgeleiteten Werk ideale Voraussetzungen, um sich ohne besondere Vorkenntnisse ganz auf die eigene Wahrnehmung einzulassen.

Dazu werden wir einige zentrale Positionen aus seinem Werk auswählen, um dann im Gespräch zu den für Arp wesentlichen Gestaltungsansätzen zu finden. Nach unserer Erfahrung führt diese Konzentration auf wenige Werke zu einer zeitlichen Entlastung, die eine Grundlage intensiven  Kunsterlebnisses ist.

„Der entschleunigte Blick“ ist jedes Mal ein Experiment, doch ist gerade die Offenheit unserer „Versuchsanordnung“ Ausgangspunkt für eine etwas andere Sicht auf Kunst, Architektur und vor allem unsere Sensibilität im Umgang mit neuen Aspekten der Wahrnehmung.

 

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http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/magazin/newsundleute_artikel,-Themenjahr-%E2%80%9EHans-Arp-Wolkenpumpen%E2%80%9C-im-Arp-Museum-_arid,565390.html#.VhezoqRI_9I