Dialogführung, Juli 2013

Im Arp Museum Rolandseck, in privatem Auftrag.

 

Arp Museum - Treppe mit Reflexion

Unsere Veranstaltung beginnt mit einer Einführung zur Geschichte des Bahnhofes, um erst einmal alle TeilnehmerInnen auf einen Kenntnisstand zu bringen. Dabei erläutern wir auch das Konzept des Hauses, dass ja ganz wesentlich durch die Architektur von Richard Meier bestimmt wird, die es zu entdecken gilt. Da es im Haus ständig wechselnde Ausstellungen gibt, werden auch diejenigen aus dem Kreis der TeilnehmerInnen eine Reihe neuer Eindrücke bekommen, die bereits öfter in Rolandseck waren.

Unser Rundgang soll sensibilisieren für das Zusammenspiel von Kunst und Betrachter im von Richard Meier baukünstlerisch gefassten Raum, der unsere ganze Aufmerksamkeit zu fokussieren weiss. Im Neubau bietet Hans Arp, der Namenspatron des Hauses mit seinem aus der Naturbeobachtung abgeleiteten Werk ideale Voraussetzungen, um sich ohne besondere Vorkenntnisse ganz auf die eigene Wahrnehmung einzulassen.

Wir werden einige zentrale Positionen aus seinem Werk auswählen, um dann im Gespräch zu den für Arp wesentlichen Gestaltungsansätzen zu finden. Nach unserer Erfahrung führt diese Konzentration auf wenige Werke zu einer zeitlichen Entlastung, die eine Grundlage intensiven Kunsterlebnisses ist.

„Der entschleunigte Blick“ ist jedes Mal ein Experiment, doch aus unserer Erfahrung ist gerade die Offenheit unserer „Versuchsanordnung“ Ausgangspunkt für eine etwas andere Sicht auf Kunst, Architektur und vor allem unsere Sensibilität im Umgang mit neuen Aspekten der Wahrnehmung.

 

http://der-entschleunigte-blick.de/konzept-lang/

http://arpmuseum.org/museum/unser-haus/architektur.html