Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 25. Juli 2020 – Kunstmuseum Bonn

in der Ausstellung „Martin Noël – paintprintpaint“ *

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung ist ausgebucht. Für weitere Anmelder:innen versuchen wir gegebenenfalls einen Zusatztermin einzurichten.

 

Information zur Veranstaltung im Hinblick auf die Sicherheitsvorschriften in Corona-Zeiten:

Wir werden Sie zu Beginn der Veranstaltung im Kassenbereich des Museums empfangen. Bitte denken Sie daran, die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern und die Nies- und Hust-Etikette einzuhalten sowie einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Weitere diesbezügliche Informationen finden Sie unter: https://www.kunstmuseum-bonn.de/extras/informationen-covid-19/

Bitte beachten Sie auch, dass die Teilneher:innen Zahl auf zwölf begrenzt ist.

 

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Montag, den 20. Juli 2020
Stichwort „Martin Noël“
bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Nach dem individuellen Erwerb der Eintrittskarte finden wir uns zu einer Einführung im Auditorium des Kunstmuseums im Untergeschoss ein. Dieser Raum ist aufgrund seiner amphitheaterartigen Gestaltung so weitläufig, dass es die weiten Abstände zwischen den speziell gekennzeichneten Sitzplätzen erlauben, hier den Mund-Nasen-Schutz abzulegen.

Den kunstinteressierten Bonnern wird Martin Noël vielleicht ebenso ein Begriff sein, wie Jazz-Liebhabern, die das Label ACT kennen und damit auch Martin Noëls lineare Cover-Gestaltungen für eine ganze Reihe von Jazz-Produktionen. Der Titel der Ausstellung „paintprintpaint“ im Kunstmuseum Bonn ist Programm, geht er doch auf die verschiedenen Arbeitsweisen des Künstlers ein, der von der Malerei seines Frühwerks über eine einzigartige Holzschnittstilistik kurz vor seinem frühen Tod den Bogen wieder zurück zur Malerei schlug.

Der linear-reduzierte und bisweilen minimalistisch-spröde Stil Noëls wird auch Thema unserer Einführung in das Werk des Künstlers sein, in der wir vor allem Fragestellungen für den folgenden Rundgang durch die Ausstellung vermitteln möchten. Anschließend werden wir in sechs Zweiergruppen – jetzt wieder mit Mund-Nasen-Schutz – die Ausstellung besuchen, um uns abschließend wieder im Auditorium unter (fast) normalen Bedingungen über die betrachteten Werke und Werkzusammenhänge auszutauschen, da wir hier, wie erwähnt, den Mund-Nasen-Schutz ablegen dürfen.

Das Kunstmuseum Bonn ermöglicht uns freundlicherweise – an dieser Stelle dafür unseren ausdrücklichen Dank – die Benutzung des hauseigenen Beamers, sodass wir die gesehenen und zu besprechenden Werke hier als Projektionen zeigen und uns vergegenwärtigen können.

Wir halten diesen „Corona-Kompromiss“ für eine tragbare Zwischenlösung-Lösung für den „entschleunigten Blick“ und hoffen auf Ihr Interesse am Werk von Martin Noël und auf Ihre Bereitschaft zu unserem kleinen methodischen Experiment in Sachen Kunstbetrachtung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, wünschen alles Gute und BLEIBEN SIE GESUND!

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

 

*in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn