Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 27. August 2022 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

In der Ausstellung „Das sind meine modernen Frauen. Tausche Monet gegen Paula Modersohn-Becker“ *

 

13:30 bis 15:00 Uhr

 

Bitte beachten Sie: Weil wir raumbedingt nur mit max. 12 TN in der Kunstkammer sind, bieten wir die Veranstaltung am 27. August um 16:00 Uhr erneut an.

 

Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „Paula Last Minute 1 bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 13:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

aus dem Ankündigungstext des Museums:

Die Kunstkammer Rau bietet dieses Jahr ein Sammlungstreffen der besonderen Art. 20 Werke der Sammlung Rau für UNICEF treten in Dialog mit 35 Highlights der Sammlung Roselius der Museen Böttcherstrasse, Paula Modersohn-Becker Museum sowie vier weiteren Werken der Paula Modersohn-Becker Stiftung. Dem gesellt sich die Künstlerin Berlinde de Bruyckere mit drei markanten Arbeiten hinzu. So bildet sich ein energetisches Kraftfeld rund um die Ausnahmekünstlerin Paula Modersohn-Becker, der diese Schau zentral gewidmet ist. Wie unter einem Brennglas lassen sich an ihrem Beispiel bahnbrechende Veränderungen in der Gesellschaft und Kunst um 1900 beobachten. Entschlossen, ‚geradeaus malend’ verfolgte sie ihren Weg unbeirrt jeder Kritik – ein durchaus aktuelles ‚role model‘ für Frauen wie Männer bis in unsere Zeit.

Im Zentrum der Ausstellung stehen, neben bekannten Porträts, spektakuläre z. T. lebensgroße Aktdarstellungen Paula Modersohn-Beckers. Viele entstanden schon während ihres Studiums. Doch noch Jahre später griff sie immer wieder auf sie zurück und verarbeitete sie zu großen eindrucksvollen Leinwandbildern, die die natürliche Schönheit des Körpers feierten, die »große Einfachheit der Form«, wie sie es nannte.

Die Landschaften und Stillleben Paula Modersohn Beckers leben von der Kraft der Stille, die sie in der Weite der Moorlandschaft und in der alltäglichen Schönheit der Dinge fand. Daneben studierte sie intensiv die lichtvollen Gemälde der Spät-Impressionisten und Nabis. Insbesondere Maurice Denis war ein großer Impulsgeber für sie.

Einzigartig modern und richtungweisend ist die tiefe Verbundenheit der Malerin mit der Natur. Natürlichkeit war ihr oberstes Gebot – ob nun im Akt oder im Blick in die Landschaft. Nicht mahnend, sondern liebend suchte sie den Einklang und Gleichklang mit den Dingen und schilderte den Menschen als Teil der Natur, mit ihr verwoben und von ihr abhängig.