Völlig losgelöst? – Weltraum und Weltflucht seit der Moderne
Kunstbetrachtung im Dialog
Samstag, 17. Oktober 2026 – In der Ausstellung „Zu den Sternen – Weltraum und Weltflucht seit der Moderne“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
11:30 bis 13:00 Uhr
Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist ausgebucht!
Wir dürfen aber auf die Termine zum gleichen Thema am 05. Dezember 2026 (https://der-entschleunigte-blick.de/this-is-ground-control-to-major-tom-weltraum-und-weltflucht-seit-der-moderne/) und – Last Minute – am 09. Januar 2027 (https://der-entschleunigte-blick.de/last-minute-zu-den-sternen-weltraum-und-weltflucht-seit-der-moderne/) hinweisen.
Wenzel Hablik, Sternhimmel, 1913, Öl/Lw, 201 × 301 cm (Wenzel-Hablik-Museum, Itzehoe © Foto: Wenzel-Hablik-Stiftung, Itzehoe)
Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort unter:
Anmeldung
Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „Losgelöst?“ bitte in der Anmeldung angeben
Treffpunkt: ca. 11:25 Uhr im Kassenbereich des Museums
Ankündigungstext des Museums:
Seit jeher dient der Weltraum als mächtige Projektionsfläche für Sehnsüchte und Utopien – angesichts globaler Krisen hält er immer noch die Vision einer alternativen Existenz bereit. Apokalyptisches Erwachen und exzentrischer Grenzverlust werden mit rund 100 Werken von der Moderne bis zur Gegenwart beleuchtet – u. a. mit Yael Bartana, Max Ernst, El Lissitzky, Katharina Sieverding, Sophie Taeuber-Arp und Emma Talbot. Der Blick in den Weltraum offenbart kosmische Träume und wird zu einer Reflexion über unsere Gegenwart und Zukunft.
Claude Monet (1840-1926) – Die Wiege des Impressionismus
online-Vortrag
Montag, 30. November 2026 – Eine Veranstaltung im Auftrag der VHS Duisburg.
18:00 bis 19:30 Uhr
weitere Informationen unter: https://www.vhs-duisburg.de/kurssuche/kurs/Die-Wiege-des-Impressionismus-Die-Malerei-des-Claude-Monet-12/262MZ2321
Claude Monet kam nicht als Impressionist zur Welt, hatte sogar einige Vorbehalte gegen die Malerei unter freiem Himmel. Wodurch es dann ganz anders kommen sollte und wer Monets Weg maßgeblich beeinflusste, sodass er heute zum Urgestein des Impressionismus gehört ist Inhalt des ersten Teils unserer Betrachtungen zum Werk Claude Monets.
Olaf Mextorf
This is Ground Control to Major Tom – Weltraum und Weltflucht seit der Moderne
Kunstbetrachtung im Dialog
Samstag, 05. Dezember 2026 – In der Ausstellung „Zu den Sternen – Weltraum und Weltflucht seit der Moderne“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
11:30 bis 13:00 Uhr
John Wood und Paul Harrison, Filmstill aus Bored Astronauts on the Moon, 2011 (Einkanal-Video, 20 min)
© Courtesy of the artists
Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort unter:
Anmeldung
Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „Major Tom“ bitte in der Anmeldung angeben
Treffpunkt: ca. 11:25 Uhr im Kassenbereich des Museums
Ankündigungstext des Museums:
Seit jeher dient der Weltraum als mächtige Projektionsfläche für Sehnsüchte und Utopien – angesichts globaler Krisen hält er immer noch die Vision einer alternativen Existenz bereit. Apokalyptisches Erwachen und exzentrischer Grenzverlust werden mit rund 100 Werken von der Moderne bis zur Gegenwart beleuchtet – u. a. mit Yael Bartana, Max Ernst, El Lissitzky, Katharina Sieverding, Sophie Taeuber-Arp und Emma Talbot. Der Blick in den Weltraum offenbart kosmische Träume und wird zu einer Reflexion über unsere Gegenwart und Zukunft.
Claude Monet (1840-1926) – Glückseligkeit in Serie
online-Vortrag
Montag, 14. Dezember 2026 – Eine Veranstaltung im Auftrag der VHS Duisburg.
18:00 bis 19:30 Uhr
weitere Informationen hier:
Besessen vom Licht und wie die Natur und das Leben darin in ständiger Bewegung stürmt Monet mit Palette und Staffelei durch Stadt und Land, immer auf der Suche nach der „beauté fugitive“, der flüchtigen Schönheit unseres Daseins. London und Paris, Normandie und Côte d’Azur – und schließlich immer wieder Giverny. Es entsteht ein fast unendlicher Bilderreigen, den Monet trotz mancher Widrigkeiten der Welt abringt und ihr und uns dann zum Geschenk macht.
Olaf Mextorf
Die gemalte Welt: Bild – Macht – Angst – Erlösung (Sprechende Bilder 1400–1800)
Kunstbetrachtung im Dialog
Samstag, 19. Dezember 2026 – In der Ausstellung „Sprechende Bilder 1400 – 1800: Meisterwerke aus dem Nationalmuseum Luxemburg“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
11:30 bis 13:00 Uhr
Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort unter:
Anmeldung
Sie erhalten eine Anmeldebestätigung.
Stichwort „Luxemburg“ bitte in der Anmeldung angeben.
Treffpunkt: ca. 11:25 Uhr im Kassenbereich des Museums
Francisco de Burgos Mantilla (1612–1672) Zwei Bauern vor einem Tisch mit Speisen ca. 1630–1672
© Spende der Stiftung La Marck unter der Schirmherrschaft der Fondation de Luxembourg, Foto: MNAHA, Tom Lucas
Ankündigungstext des Museums:
30 Meisterwerke aus dem Nationalmuseum für Geschichte und Kunst, Luxemburg (MNAHA) treten in Dialog mit 19 Highlights der Sammlung Rau für UNICEF – und sind in dieser Fülle erstmals außerhalb des europäischen Nachbarlandes zu sehen. Bildgewaltig erzählen sie Geschichten und Geschichte von der Antike bis zum Barock.
Last Minute: Zu den Sternen – Weltraum und Weltflucht seit der Moderne
Kunstbetrachtung im Dialog
Samstag, 09. Januar 2027 – In der Ausstellung „Zu den Sternen – Weltraum und Weltflucht seit der Moderne“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
11:30 bis 13:30 Uhr
Kosten: € 18,- pro Person zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort unter:
Anmeldung
Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „Sterne Last Minute“ bitte in der Anmeldung angeben
Treffpunkt: ca. 11:25 Uhr im Kassenbereich des Museums
Ausstellungsansicht: Zu den Sternen! Weltraum und Weltflucht seit der Moderne
© Foto: David Ertl
Machen wir uns nichts vor: So schnell werden wir bei aller Hochtechnologie nicht in die unendlichen Weiten des Kosmos vorstoßen, wird eine reale Weltflucht noch lange Zukunftsmusik bleiben. Vielmehr rücken uns angesichts apokalyptischer Aussichten auf Erden künstlerisch imaginierte Weltuntergangs-Szenarien beklemmend nah.
Ein „Weiter so!“ wird die Bevölkerung des Raumschiffs Erde in den Untergang treiben. Also müssen wir reden. Miteinander. Müssen wieder eine gemeinsame Sprache finden. Und Anstöße zum rettenden Austausch geben die Werke der Ausstellung „Zu den Sternen!“ Lassen wir uns also auf diesen Dialog mit der Kunst ein.
Caravaggio: Der Maler und sein Mythos – Leben und Werk zwischen Kirche und Kerker, Teil 1/2
online-Vortrag
Montag, 25. Januar 2027 – Eine Veranstaltung im Auftrag der VHS Duisburg.
18:00 bis 19:30 Uhr
weitere Informationen in Kürze hier
Die Modelle für seine Mutter Gottes wie für seine Heiligen fand er im einfachen Volk. Und malte sie auch so. Mal mit derben Gesichtszügen, mal mit schmutzigen Füssen. Lebensnah und glaubwürdig sind diese Gestalten und von Caravaggio in einer Weise inszeniert, die bis zum heutigen Tag etwas vom Drama des biblischen Geschehens zu erzählen weiß.
Olaf Mextorf
Caravaggio: Der Maler und sein Mythos – Leben und Werk zwischen Kirche und Kerker, Teil 2/2
online-Vortrag
Montag, 01. Februar 2027 – Eine Veranstaltung im Auftrag der VHS Duisburg.
18:00 bis 19:30 Uhr
weitere Informationen in Kürze hier
Die Modelle für seine Mutter Gottes wie für seine Heiligen fand er im einfachen Volk. Und malte sie auch so. Mal mit derben Gesichtszügen, mal mit schmutzigen Füssen. Lebensnah und glaubwürdig sind diese Gestalten und von Caravaggio in einer Weise inszeniert, die bis zum heutigen Tag etwas vom Drama des biblischen Geschehens zu erzählen weiß.
Olaf Mextorf
Sprechende Bilder laden ein zum Dialog in die Kunstkammer Rau
Kunstbetrachtung im Dialog
Samstag, 13. Februar 2027 – In der Ausstellung „Sprechende Bilder 1400 – 1800: Meisterwerke aus dem Nationalmuseum Luxemburg“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
11:30 bis 13:30 Uhr
Kosten: € 18,- pro Person zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort unter:
Anmeldung
Sie erhalten eine Anmeldebestätigung.
Stichwort „Sprechende Bilder“ bitte in der Anmeldung angeben.
Treffpunkt: ca. 11:25 Uhr im Kassenbereich des Museums
Lucas Cranach d. Ä. (1472–1553) Caritas, kurz nach 1537
© Nationalmuseum Luxemburg/Musée National d’Archeologie, d’Histoire et d’Art (MNAHA), Foto: MNAHA, Tom Lucas
Wie wird Nächstenliebe bildnerisch dargestellt, wie Verrat? Welche biblischen und mythologischen Erzählungen dienen der Bildpropaganda? Wie wurden vor drei- oder vierhundert Jahren Bilder gelesen? Wo und von wem? Und vor allem: Hat das heute noch eine Relevanz, die über das ästhetische Vergnügen und eitle Gelehrsamkeit hinausgeht?
Fragen, mit denen wir uns anhand ausgewählter Bildbeispiele in der Ausstellung „Sprechende Bilder“ befassen wollen.
Monumental, intim, intensiv – Das Werk Max Klingers zwischen Mythos und Moderne
öffentlicher Vortrag
Montag, 15. Februar 2027 – Eine Veranstaltung im Auftrag des Augustinum Bonn.
19:30 bis 21:00 Uhr
weitere Informationen in Kürze hier
Otto Haeckel: Max Klinger 1901 vor seinem Beethoven-Monument.
Foto: Deutsches Historisches Museum, Ursula Röhnert
Wer an Bonn denkt, denkt an Beethoven. Und wer an Max Klinger denkt? Nun, der denkt ebenfalls an Beethoven. Zu berühmt ist Klingers Beethoven-Monument, das er 1902 nach 17 Jahren Arbeit fertigstellte und erstmals auf der XIV. Ausstellung der Wiener Sezession zeigen konnte, die als Beethoven-Ausstellung Kunstgeschichte schrieb.
Wer das Glück hatte, im Jahr 2000 das Beethoven-Monument in der großen Klinger-Ausstellung in der Bundeskunsthalle gesehen zu haben, wird sich allerdings auch auf den Maler und bedeutenden Graphiker Max Klinger freuen können. Mit monumentalen Gemälden wie der Kreuzigung Christi aus dem Jahr 1890 oder Graphikzyklen wie Eine Liebe (1887) oder Ein Leben (1884) erreichte Klinger eine fast schon beunruhigende Intensität der Darstellung.
Anhand ausgewählter Beispiele wird Max Klingers vielgestaltiges Werk in seiner ganzen Breite und Gedankentiefe vorgestellt.
Olaf Mextorf
Last Minute: Sprechende Bilder
Kunstbetrachtung im Dialog
Samstag, 03. April 2027 – In der Ausstellung „Sprechende Bilder 1400 – 1800: Meisterwerke aus dem Nationalmuseum Luxemburg“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
11:30 bis 13:30 Uhr
Kosten: € 18,- pro Person zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort unter:
Anmeldung
Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „Last Minute“ bitte in der Anmeldung angeben
Treffpunkt: ca. 11:25 Uhr im Kassenbereich des Museums
Rosso Fiorentino, Bacchus, Venus und Amor, ca. 1535–39
© Nationalmuseum Luxemburg/Musée National d’Archeologie, d’Histoire et d’Art (MNAHA), Foto: Tom Lucas
Ankündigungstext des Museums:
30 Meisterwerke aus dem Nationalmuseum für Geschichte und Kunst, Luxemburg (MNAHA) treten in Dialog mit 19 Highlights der Sammlung Rau für UNICEF – und sind in dieser Fülle erstmals außerhalb des europäischen Nachbarlandes zu sehen. Bildgewaltig erzählen sie Geschichten und Geschichte von der Antike bis zum Barock.
Paris – eine Metropole am Fin de Siècle: Streifzüge an der Seite malender Flaneure
öffentlicher Vortrag
Montag, 10. Mai 2027 im Augustinum Bonn, Römerstraße 118, 53117 Bonn
19:30 bis 21:00 Uhr
weitere Informationen in Kürze hier
Paris in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhnunderts ist gekennzeichnet durch politische und gesellschaftliche Spannungen, durch künstlerische und städtebauliche Umbrüche, durch immense Erwartungen und diffuse Befürchtungen.
In der Nachfolge Charles Baudelaires (1821 – 1867) unternehmen wir an der Seite moderner Künstler wie Gustave Caillebotte und Claude Monet Exkursionen durch Großstadt und nennen es Flânerie. Den malenden Flaneuren ist es zu verdanken, dass die fugitive beauté, die flüchtige Schönheit, auf Dauer gestellt ist und uns bis heute Momente nachdenklichen Innehaltens ermöglicht.
Olaf Mextorf
Richard Meier in Rolandseck – Ein Museum der besonderen Art
Architekturbetrachtung im Dialog
Samstag, 12. Juni 2027 – Im Richard Meier-Neubau des Arp Museums Bahnhof Rolandseck.
11:30 bis 13:30 Uhr
Kosten: € 18,- pro Person zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort unter:
Anmeldung
Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „Last Minute“ bitte in der Anmeldung angeben
Treffpunkt: ca. 11:25 Uhr im Kassenbereich des Museums
Los Angeles – Barcelona – Rolandseck. Ein Reigen international bekannter Museen geht auf den amerikanischen Architekten Richard Meier zurück, dessen Baukunst die klassische Moderne eines Le Corbusier befragt, modifiziert und in die Gegenwart fortschreibt.
Das Arp Museum, das in diesem Jahr sein 20jähriges Jubiläum feiert, ist darüber hinaus aufgrund seiner markanten Lage am Rhein, seiner komplexen Zuwegung und einer vielgestaltigen Ausstellungsarchitektur von besonderem Interesse.
Mittels eines architektonischen Spaziergangs werden wir uns dieser besonderen Baukunst annähern und ihre ästhetische, konzeptionelle und funktionale Wirkweise ergründen.
Auf einen anregenden Austausch freuen sich
Olaf Mextorf + Judith Graefe











