öffentlicher Vortrag

 

Montag, 15. Februar 2027 – Eine Veranstaltung im Auftrag des Augustinum Bonn.

 

19:30 bis 21:00 Uhr

 

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Otto Haeckel: Max Klinger 1901 vor seinem Beethoven-Monument.

Foto: Deutsches Historisches Museum, Ursula Röhnert

 

Wer an Bonn denkt, denkt an Beethoven. Und wer an Max Klinger denkt? Nun, der denkt ebenfalls an Beethoven. Zu berühmt ist Klingers Beethoven-Monument, das er 1902 nach 17 Jahren Arbeit fertigstellte und erstmals auf der XIV. Ausstellung der Wiener Sezession zeigen konnte, die als Beethoven-Ausstellung Kunstgeschichte schrieb.

Wer das Glück hatte, im Jahr 2000 das Beethoven-Monument in der großen Klinger-Ausstellung in der Bundeskunsthalle gesehen zu haben, wird sich allerdings auch auf den Maler und bedeutenden Graphiker Max Klinger freuen können. Mit monumentalen Gemälden wie der Kreuzigung Christi aus dem Jahr 1890 oder Graphikzyklen wie Eine Liebe (1887) oder Ein Leben (1884) erreichte Klinger eine fast schon beunruhigende Intensität der Darstellung.

Anhand ausgewählter Beispiele wird Max Klingers vielgestaltiges Werk in seiner ganzen Breite und Gedankentiefe vorgestellt.

Olaf Mextorf