Vortrag, April 2024

 

Eine Veranstaltung beauftragt von der VHS Duisburg.

 

Manche seiner Filmsequenzen sind so langsam, dass sie zum Stillstand kommen. Und diesen konzentrierten Moment des Innehaltens hat Wim Wenders immer wieder auch photographisch herausgefordert.

Der Blick durch den Sucher seiner analogen Kamera braucht Zeit, sehr viel Zeit, kostbare Zeit.

Doch was wir in seinen Photographien dann finden ist zeitlos, voller Poesie und zeigt Wenders – darin gleicht er seinem Lieblingsmaler Edward Hopper – als einen melancholisch-geheimnisvollen Erzähler des Alltäglichen.

Olaf Mextorf