Kunstbetrachtung im Dialog
Samstag, 25. April 2026 – In der Ausstellung „Günther Uecker – Die Verletzlichkeit der Welt“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
11:30 bis 13:00 Uhr
Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist ausgebucht. Ebenso die am 28. März und 09. Mai.
Aber wir können die Veranstaltung am 30. Mai 2026
(siehe https://der-entschleunigte-blick.de/guenther-uecker-kunst-als-ort-menschlicher-begegnung/)
und am 13. Juni
(siehe https://der-entschleunigte-blick.de/guenther-uecker-last-minute/) erneut anbieten.
Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „Hammer“ bitte in der Anmeldung angeben
AnmeldungTreffpunkt: ca. 11:25 Uhr im Kassenbereich des Museums
Günther Uecker, Waldgarten (3-teilig), (Detail), 2008
© Private Collection. Courtesy Axel Vervoordt Gallery, Foto: Jan Liégeois © VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Ankündigungtext des Museums:
Die Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck ist die erste nach dem Tod des Künstlers Günther Uecker (*1930, Wendorf, †2025, Düsseldorf) und dabei die letzte, an der er noch selbst mitgewirkt hat. Sie würdigt den international bekannten Künstler, der mit seinen ikonischen Nagelbildern und -reliefs Kunstgeschichte schrieb und als prägende Persönlichkeit der Künstlergruppe ZERO die Kunst der Nachkriegszeit revolutionierte.
Uecker war dem Künstlerbahnhof Rolandseck eng verbunden: Das Nagelrelief Bett zum Aufwachen (1965) befindet sich noch heute in der Museumssammlung. Der performative Film Die Treppe (1964) zeigt Uecker, wie er Bahnhofsvorplatz und -gebäude Nagel für Nagel erobert. Insgesamt werden 55 Werke aus sieben Jahrzehnten gezeigt – von frühen Nagelobjekten über kinetische Installationen bis zu späten Serien, die Ueckers spirituelle Haltung und sein humanistisches Weltbild spiegeln. Im Zentrum stehen Arbeiten, die der Verletzlichkeit der Welt gewidmet sind – Ausdruck eines Lebenswerks, das Frieden, Empathie und menschliche Verantwortung reflektiert.
