Dialogführung, Dezember 2013

 

In der Ausstellung „Beate Höing: homezone – Malerei und Keramik“, beauftragt vom Stadtmuseum Siegburg.

 

Beate Höing, Ausstellung Siegbutg 2013

Zunächst wirken die gemalten Motive vertraut. Als könnte die sonntägliche Familienszene aus dem eigenen, leicht angestaubten Familienalbum entstammen. Oder die scheinbar bekannten Flohmarktarrangements. Und dann die zarten Tonfiguren, märchenhaft verschlüsselt, oft um Porzellanfragmente ergänzt.

Doch die anfängliche Vertrautheit mit den alltäglichen Motiven gerät ins Rutschen.

Eine unheimlich-surreale Komponente schiebt sich zwischen Werk und Betrachter. Irritationen schleichen sich ein, der wir durch eingehende Betrachtung und genaue Beschreibung auf den Grund gehen. Entpuppt sich so das vermeintlich „Normale“ als durchsetzt mit untergründigen Vorstellungen und Gefährdungen? Erweist sich die gesuchte und immer wieder konstruierte heimische Idylle als Trugbild?

 

http://www.ksta.de/siegburg/stadtmuseum-siegburg-maedchen-auf-zertruemmertem-nippes,15189202,24587926.html

http://www.verlag-kettler.de/en/programm/beate-hoeing-summen

http://www.beatehoeing.de/texte.htm