Dialoge auf Augenhöhe: Auguste Rodin und Hans Arp

Dialoge auf Augenhöhe: Auguste Rodin und Hans Arp

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 18. September 2021 Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Rodin / Arp“ *

 

Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung ist ausgebucht!
Aber wir bieten eine Zusatztermin am 16. Oktober an.
Siehe: http://der-entschleunigte-blick.de/von-heraklid-zu-dante-hans-arp-im-dialog-mit-auguste-rodin/
Und am 13. November findet unsere Last-Minute-Veranstaltung statt.
Siehe: http://der-entschleunigte-blick.de/last-minute-rodin-arp/

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 16,50 / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Montag, den 13. September 2021
Stichwort „Rodin 2“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Auguste Rodin | Der Denker | 1903
© Kunsthalle Bielefeld | Foto: Ingo Bustorf

 

 

Ankündigungstext des Museums:

»Seine Skulpturen sind Widerhall von Jahresdauern, sind schlafende Küsse auf Totenhänden, sind Quallen mit Lackknopfstiefelchen des Walzerjahrhunderts.«

Hommage à Rodin | Hans Arp | 1952/54

Zum ersten Mal treffen in einer dialogischen Museumsausstellung zwei der wichtigsten Neuerer der modernen Plastik aufeinander: Auguste Rodin (1840–1917) und Hans Arp (1886–1966). Beide stehen für den Beginn einer jeweils neuen Ära der Bildhauerei. Anhand von über 100 Werken macht die groß angelegte Schau überraschende Verwandtschaften ihres Schaffens erlebbar. Der enge Dialog verdeutlicht zugleich, wie sich in Rodins Skulpturen bereits wesentliche Voraussetzungen der Abstraktion abzeichnen, die für die nachfolgende Künstlergeneration wegweisend geworden sind.

Mit der erkenntnisreichen Begegnung der Werke von Rodin und Arp erweitern wir nicht nur unsere Reihe der Rendezvous des Amis um einen einzigartigen Höhepunkt, sondern erstmals auch um einen generationsübergreifenden Blickwinkel. Die komplexe Präsentation vereint Skulpturen, Reliefs und Zeichnungen – darunter ikonische ebenso wie weniger bekannte Arbeiten. Möglich wird dies durch die großzügige Unterstützung internationaler Museums- und Privatsammlungen.

In der direkten Gegenüberstellung wird deutlich, dass bei allen offensichtlich formensprachlichen Unterschieden beide Künstler eine ganze Reihe verwandter Forderungen und übergeordneter bildkünstlerischer Prinzipien verbindet, die der Jüngere konsequenterweise in die Abstraktion führt.

Zu diesen Prinzipien, deren unerschöpfliche Quelle die große Werkstatt der Natur (Arp) bildet, zählen Vielansichtigkeit und Metamorphose, Entstehung und Wachstum oder auch die Behandlung von Oberfläche und Volumen. Es eint sie überdies die Methoden des Fragmentierens, der Konstruktion und Dekonstruktion ebenso wie das Infragestellen traditioneller Auffassungen des Denkmalbegriffs oder des Sockels.

Einen spürbar persönlichen Aspekt bilden die Huldigungen, mit denen Arp Rodin seinen tiefempfundenen Respekt zollt. Im kreativen Umfeld des Pariser Surrealismus ehrt Arp den herausragenden Bildhauer Rodin erstmals namentlich mit der hinreißenden Plastik Automatische Skulptur (Rodin gewidmet). 1952 dann verfasst er mit dem Gedicht Des échos de pérennité eine gleichsam tiefgründige, lyrische Hommage à Rodin.

Entdecken Sie mit uns die epochale Entwicklung und Wandlung der modernen Skulptur und tauchen Sie dabei ein in die einzigartigen Bildwelten von Rodin und Arp.

Eine Ausstellung des Arp Museums Bahnhof Rolandseck, Remagen, konzipiert von der Fondation Beyeler, Riehen/Basel.

Kuratiert von Astrid von Asten, Arp Museum und Dr. Raphaël Bouvier, Fondation Beyeler. Organisiert in Zusammenarbeit mit dem Musée Rodin, Paris.

 

* In Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Dialoge auf Augenhöhe: Auguste Rodin und Hans Arp

Zeitreisen mit Stella Hamberg

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 09. Oktober 2021 Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Stella Hamberg – Skulpturen“ *

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 16,50 / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Montag, den 04. Oktober 2021
Stichwort „Zeiutreise“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

 

 

aus dem Ankündigungstext des Museums:

Stella Hamberg (* 1975, lebt und arbeitet in Berlin und Brandenburg) gehört mit ihren Arbeiten zu den spannendsten und vielversprechendsten Bildhauerinnen ihrer Generation. Selbstbewusst knüpft sie mit ihren Skulpturen an bildhauerische Traditionen an. Im Zusammenspiel von Antike, Mittelalter oder Moderne entwickelt sie ihre eigene skulpturale Handschrift. In das Zentrum ihres Schaffens stellt sie ganz gegenwärtig das Ringen mit der zeitgenössischen Darstellbarkeit der menschlichen Figur und ihren formalen wie existentiellen Fragestellungen.

Mit großer handwerklicher Könnerschaft gelingen ihr übermannshohe und tonnenschwere Großskulpturen genauso wie kleinformatige Werkgruppen. Beim überwiegenden Teil ihrer Arbeiten entscheidet sie sich für den traditionsreichen Werkstoff Bronze. Kein anderes Material bietet der Künstlerin über die Stufen der notwendigen Abformung vom Tonmodell über das Wachspositiv bis hin zum endgültigen Guss so abwechslungsreich expressive genauso wie fein modellierte Oberflächen. Eher selten ist die Patinierung der Skulpturen farbig. Meistens reicht die Bandbreite von glänzenden bis hin zu stumpfen schwarzen Oberflächen. Neuerdings überrascht sie mit strahlend weißen, glatt geschliffenen Werken aus Gips, die kontrastreich den dunklen Bronzen gegenüberstehen.

 

* In Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Dialoge auf Augenhöhe: Auguste Rodin und Hans Arp

Von Heraklid zu Dante: Hans Arp im Dialog mit Auguste Rodin

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 16. Oktober 2021 Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Rodin / Arp“ *

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 16,50 / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Montag, den 11. Oktober 2021
Stichwort „Rodin 3“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Wir freuen uns, Ihnen in Kooperation mit dem Arp Museum diese Zusatzveranstaltung anbieten zu können. Die intesive Kunstbetrachtung und der Dialog wird uns einmal mehr nah an die Werke heranbringen.

 

Ankündigungstext des Museums:

»Seine Skulpturen sind Widerhall von Jahresdauern, sind schlafende Küsse auf Totenhänden, sind Quallen mit Lackknopfstiefelchen des Walzerjahrhunderts.«

Hommage à Rodin | Hans Arp | 1952/54

Zum ersten Mal treffen in einer dialogischen Museumsausstellung zwei der wichtigsten Neuerer der modernen Plastik aufeinander: Auguste Rodin (1840–1917) und Hans Arp (1886–1966). Beide stehen für den Beginn einer jeweils neuen Ära der Bildhauerei. Anhand von über 100 Werken macht die groß angelegte Schau überraschende Verwandtschaften ihres Schaffens erlebbar. Der enge Dialog verdeutlicht zugleich, wie sich in Rodins Skulpturen bereits wesentliche Voraussetzungen der Abstraktion abzeichnen, die für die nachfolgende Künstlergeneration wegweisend geworden sind.

Mit der erkenntnisreichen Begegnung der Werke von Rodin und Arp erweitern wir nicht nur unsere Reihe der Rendezvous des Amis um einen einzigartigen Höhepunkt, sondern erstmals auch um einen generationsübergreifenden Blickwinkel. Die komplexe Präsentation vereint Skulpturen, Reliefs und Zeichnungen – darunter ikonische ebenso wie weniger bekannte Arbeiten. Möglich wird dies durch die großzügige Unterstützung internationaler Museums- und Privatsammlungen.

In der direkten Gegenüberstellung wird deutlich, dass bei allen offensichtlich formensprachlichen Unterschieden beide Künstler eine ganze Reihe verwandter Forderungen und übergeordneter bildkünstlerischer Prinzipien verbindet, die der Jüngere konsequenterweise in die Abstraktion führt.

Zu diesen Prinzipien, deren unerschöpfliche Quelle die große Werkstatt der Natur (Arp) bildet, zählen Vielansichtigkeit und Metamorphose, Entstehung und Wachstum oder auch die Behandlung von Oberfläche und Volumen. Es eint sie überdies die Methoden des Fragmentierens, der Konstruktion und Dekonstruktion ebenso wie das Infragestellen traditioneller Auffassungen des Denkmalbegriffs oder des Sockels.

Einen spürbar persönlichen Aspekt bilden die Huldigungen, mit denen Arp Rodin seinen tiefempfundenen Respekt zollt. Im kreativen Umfeld des Pariser Surrealismus ehrt Arp den herausragenden Bildhauer Rodin erstmals namentlich mit der hinreißenden Plastik Automatische Skulptur (Rodin gewidmet). 1952 dann verfasst er mit dem Gedicht Des échos de pérennité eine gleichsam tiefgründige, lyrische Hommage à Rodin.

Entdecken Sie mit uns die epochale Entwicklung und Wandlung der modernen Skulptur und tauchen Sie dabei ein in die einzigartigen Bildwelten von Rodin und Arp.

Eine Ausstellung des Arp Museums Bahnhof Rolandseck, Remagen, konzipiert von der Fondation Beyeler, Riehen/Basel.

Kuratiert von Astrid von Asten, Arp Museum und Dr. Raphaël Bouvier, Fondation Beyeler. Organisiert in Zusammenarbeit mit dem Musée Rodin, Paris.

 

* In Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Dialoge auf Augenhöhe: Auguste Rodin und Hans Arp

Last Minute: Rodin / Arp

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 13. November 2021 Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Rodin / Arp“ *

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 16,50 / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Montag, den 08. November 2021
Stichwort „Last Minute“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Foto: Josef Bienentreu

 

 

Ankündigungstext des Museums:

»Seine Skulpturen sind Widerhall von Jahresdauern, sind schlafende Küsse auf Totenhänden, sind Quallen mit Lackknopfstiefelchen des Walzerjahrhunderts.«

Hommage à Rodin | Hans Arp | 1952/54

Zum ersten Mal treffen in einer dialogischen Museumsausstellung zwei der wichtigsten Neuerer der modernen Plastik aufeinander: Auguste Rodin (1840–1917) und Hans Arp (1886–1966). Beide stehen für den Beginn einer jeweils neuen Ära der Bildhauerei. Anhand von über 100 Werken macht die groß angelegte Schau überraschende Verwandtschaften ihres Schaffens erlebbar. Der enge Dialog verdeutlicht zugleich, wie sich in Rodins Skulpturen bereits wesentliche Voraussetzungen der Abstraktion abzeichnen, die für die nachfolgende Künstlergeneration wegweisend geworden sind.

Mit der erkenntnisreichen Begegnung der Werke von Rodin und Arp erweitern wir nicht nur unsere Reihe der Rendezvous des Amis um einen einzigartigen Höhepunkt, sondern erstmals auch um einen generationsübergreifenden Blickwinkel. Die komplexe Präsentation vereint Skulpturen, Reliefs und Zeichnungen – darunter ikonische ebenso wie weniger bekannte Arbeiten. Möglich wird dies durch die großzügige Unterstützung internationaler Museums- und Privatsammlungen.

In der direkten Gegenüberstellung wird deutlich, dass bei allen offensichtlich formensprachlichen Unterschieden beide Künstler eine ganze Reihe verwandter Forderungen und übergeordneter bildkünstlerischer Prinzipien verbindet, die der Jüngere konsequenterweise in die Abstraktion führt.

Zu diesen Prinzipien, deren unerschöpfliche Quelle die große Werkstatt der Natur (Arp) bildet, zählen Vielansichtigkeit und Metamorphose, Entstehung und Wachstum oder auch die Behandlung von Oberfläche und Volumen. Es eint sie überdies die Methoden des Fragmentierens, der Konstruktion und Dekonstruktion ebenso wie das Infragestellen traditioneller Auffassungen des Denkmalbegriffs oder des Sockels.

Einen spürbar persönlichen Aspekt bilden die Huldigungen, mit denen Arp Rodin seinen tiefempfundenen Respekt zollt. Im kreativen Umfeld des Pariser Surrealismus ehrt Arp den herausragenden Bildhauer Rodin erstmals namentlich mit der hinreißenden Plastik Automatische Skulptur (Rodin gewidmet). 1952 dann verfasst er mit dem Gedicht Des échos de pérennité eine gleichsam tiefgründige, lyrische Hommage à Rodin.

Entdecken Sie mit uns die epochale Entwicklung und Wandlung der modernen Skulptur und tauchen Sie dabei ein in die einzigartigen Bildwelten von Rodin und Arp.

Eine Ausstellung des Arp Museums Bahnhof Rolandseck, Remagen, konzipiert von der Fondation Beyeler, Riehen/Basel.

Kuratiert von Astrid von Asten, Arp Museum und Dr. Raphaël Bouvier, Fondation Beyeler. Organisiert in Zusammenarbeit mit dem Musée Rodin, Paris.

 

* In Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck