Von der Poesie des Alltäglichen: Heidi Specker – Ausgewählte Fotografien

Von der Poesie des Alltäglichen: Heidi Specker – Ausgewählte Fotografien

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Mittwoch, 25. April 2018 – Kunstmuseum Bonn

in der Ausstellung „Heidi Specker – Fotografin“

 

19:00 bis 20:30 Uhr

Kosten: € 14,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Samstag, den 21. April 2018
Stichwort „Specker“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 19:00 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Die Poesie des Alltags, angehaucht von leichter Melancholie, aber auch von Humor gewärmt, durchzieht das fotografische Werk von Heidi Specker. Mal sind es Regentropfen in einer Pfütze, zu denen wir uns unsere eigene Geschichte erzählen, mal sind es Formen und Stukturen aus unserer Umgebung, die sie fokussiert, untersucht und so für uns neu sichtbar macht – wenn wir denn den Moment innehalten, den dieses stille Werk braucht. Aber dafür gibt es ja den entschleunigten Blick.

Wir freuen uns auf einen konzentrierten Abend voller Entdeckungen mit Ihnen und grüßen Sie herzlich

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

 

Wenn die Bundesrepublik Kunst sammelt, geht uns das alle an, denn „Deutschland ist keine Insel“!

Wenn die Bundesrepublik Kunst sammelt, geht uns das alle an, denn „Deutschland ist keine Insel“!

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 28. April 2018 – Bundeskunsthalle Bonn

in der Ausstellung „Deutschland ist keine Insel“ – Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 14,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Mittwoch, den 25. April 2018
Stichwort „Bundeskunst“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: ca. 11:15 Uhr im Kassenbereich des Museums

Mit dieser Ausstellung beschreibt sich die Bundesrepublik Deutschland – entgegen vielfältig zu beobachtenden Tendenzen – als einen multikulturellen Ort.

Diese Ausstellung bietet nicht nur Raum für den Austausch über kulturelle Grenzen hinweg, sondern fordert geradezu dazu auf, angesichts der ausgestellten Werke über Begriffe wie Offenheit, Toleranz und Reflexion nachzudenken und auch als zukünftige Richt-Werte anzuerkennen. Als Denk-, Seh- und Erfahrungsraum bietet uns diese Präsentation auch die Möglichkeit, sich über einen erweiterten Moderne-Begriff auszutauschen, den der Transmoderne.

In Zeiten einer sicherlich kritisch zu betrachtenden Globalisierung lassen sich neokoloniale Strukturen nicht länger tolerieren, sollte das gegenseitige Anerkenntnis vielfältiger Kulturen zu einem tragfähigen Austausch führen, zu fruchtbaren Wechselbeziehungen, von denen es in dieser Ausstellung einige zu entdecken gibt.

Wir freuen uns auf einen anregenden, kritischen und relevanten Austausch zu ausgewählten Positionen aktuellster Kunst

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

 

aus dem Ankündigungstext der Bundeskunsthalle:

Kunst sucht häufig die Konfrontation mit tradierten Sichtweisen und Vorstellungen und öffnet damit Freiräume, die uns auch zu größerer Toleranz, Offenheit und zur Reflexion auffordern. Sie braucht keinerlei gesellschaftlichen Konsens, keinerlei Abstimmung, sondern ist in erster Linie frei. Politisch aber ist sie dennoch, und gesellschaftsfördernde Kraft wohnt ihr ebenfalls inne, besonders wenn sie sich auf ihre Freiheit und ihren Eigensinn beruft. Nur so kann sie Diskurse auslösen, Anstöße geben, Aufmerksamkeit und Nachsinnen einfordern.

Für die Konzeption der Ausstellung waren Begriffe und Kategorien wie politische und gesellschaftliche Bedeutung, Bildästhetik oder Medienreflexionen maßgeblich. Sie geht der Frage nach, welchen Stellenwert formale, ästhetische Überlegungen, politische oder institutionskritische Botschaften, reine Narrationen oder populär-kulturelle Haltungen im Zusammenhang einer konzeptuellen und gesellschaftsrelevanten Kunst einnehmen. „Deutschland ist keine Insel“ trägt der im zeitgenössischen Kontext relevanten Sammlung des Bundes Rechnung und veranschaulicht, wie historische und aktuelle Entwicklungen und Tendenzen, kollektive Sehgewohnheiten oder Hinterfragungen von Bildkonstruktionen künstlerisch und modellhaft umgesetzt werden.

Die Auswahl der Werke gibt einen guten Überblick über die aktuelle Kunstproduktion und macht deutlich, dass die gegenwärtigen künstlerischen Ausdrucksformen eine breite Palette an Techniken und Medien umfassen – von raumgreifenden Installationen, Zeichnung, Malerei und Skulptur bis hin zu Fotografie, Video und akustischen Arbeiten. Ein Blick auf die Namen der Künstlerinnen und Künstler offenbart die Vielfalt zeitgenössischer Kunst, die sich aus dem Pluralismus der Kulturen, Weltanschauungen, Religionen und Lebensweisen in unserer Gesellschaft bildet.

 

Cadmiumgelb, Rubinrot und Preußisch Blau – Malerei im Rausch der Farbe

Cadmiumgelb, Rubinrot und Preußisch Blau – Malerei im Rausch der Farbe

Kunstbetrachtung  im Dialog

 

Samstag, 26. Mai 2018 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Im Rausch der Farbe“

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 14,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Sonntag, den 21. Mai 2018
Stichwort „Farbenrausch“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: ca. 11:15 Uhr im Kassenbereich des Museums

Ob als Signal, als Symbol oder Stimmungsträger: Farben umgeben uns, bestimmen unsere Wahrnehmung und oft genug auch unsere Befindlichkeit. Oder ist der graue Novembertag von gleicher Wirkung wie das frische Grün eines Maitages oder das matte Blau eines Mittagshimmels im Hochsommer?

Die Maler aller Zeiten wussten, wie sie Farbe einzusetzen hatten, um gezielt Wirkungen zu erzeugen. Hatte die Farbe in der mittelalterlichen Kunst stark symbolhafte Funktion, so diente sie im Barock dazu, subjektiv emotionale Wirkung zu erzeugen. In den impressionistischen Landschaften wird Farbe zu erlebter Atmosphäre und Stimmung, während die Fauvisten und Expressionisten mittels Farbe etwa einen Gemütszustand darstellten.

Und die gegenstandslose Malerei eines Karl Otto Götz oder Gotthard Graubner? Wie erleben wir diese, nicht länger an die Darstellung einer äußeren Wirklichkeit gebundenen Farbgestaltungen?

Wir freuen uns darauf, diesen so zentralen Aspekt der Kunst gemeinsam mit Ihnen in den „entschleunigten Blick“ zu nehmen!

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

„Schmerzen kann ich aushalten“ – Marina Abramović

„Schmerzen kann ich aushalten“ – Marina Abramović

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 09. Juni 2018 – Bundeskunsthalle Bonn

in der Marina Abramović-Retrospektive „The Cleaner”

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 14,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Sonntag, den 03. Juni 2018
Stichwort Abramović bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: ca. 11:20 Uhr im Kassenbereich des Museums

In Kooperation mit dem Moderna Museet in Stockholm und dem Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk organisiert die Bundeskunsthalle in Bonn 2018 eine umfangreiche Ausstellung zum Werk von Marina Abramović. Über vierzig Jahre schon erweitert sie die Grenzen der Kunst in neue Wahrnehmungsbereiche. Nach frühen existenziellen Vorstößen zu Grenzbereichen des Körpers bis hin zu ihrer einzigartigen Performance The Artist is Present im Museum of Modern Art in New York 2010 führt Marina Abramović den eigenen Körper in Extremsituationen. (Mit) diesen Grenzbereichen möchten wir uns gemeinsam mit Ihnen „aus(einander)setzen“ und diskutieren. Wir sind sehr gespannt auf die Präsentation und freuen uns auf eine anregende Auseinandersetzung!

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

Ist der Weg schon das Ziel? – Wohin führt uns Richard Meier in Rolandseck?

Ist der Weg schon das Ziel? – Wohin führt uns Richard Meier in Rolandseck?

Architekturbetrachtung  im Dialog

 

Samstag, 16. Juni 2018 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Neubau

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 14,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Sonntag, den 11. Juni 2018
Stichwort „Richard Meier“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: ca. 11:15 Uhr im Kassenbereich des Museums

Die „promenade architecturale“, der architektonische Spaziergang beschreibt den Modus, in dem wir uns durch den Neubau des Arp Museums bewegen. Der Architekt, Richard Meier (*1934), bezieht sich hierbei ausdrücklich auf sein großes Vorbild Le Corbusier, der mit dem Begriff „promenade architecturale“ das Erfassen von Architektur durch Beobachtung und Bewegung im Raum beschrieb.

Wir möchten Sie herzlich einladen, mit uns den Neubau von Richard Meier zu erkunden und seine räumlichen Qualitäten zu benennen und zu diskutieren. Es wird um Abläufe gehen und um Funktionen, um Lichtwirkung und Transparenz, um Spannung und Stimmung. Wir alle sind erfahren im Umgang mit Raum, denn unser Leben ist von Innen- und Aussenräumen bestimmt. Doch nehmen wir deren unterschiedliche Funktionen, Proportionen und Qualitäten – oder Zumutungen – bewußt wahr? Unser architektonischer Spaziergang kann vielleicht Anregungen geben, wird sicher Fragen aufwerfen und gewiß den Rahmen für eine erkenntnisreiche Diskussion bieten.

Es freuen sich auf einen anregende Architekturbetrachtung

Olaf Mextorf + Judith Graefe

KölnSkulptur – Neue Kunst im städtischen Umfeld

KölnSkulptur – Neue Kunst im städtischen Umfeld

Kunstbetrachtung  im öffentlichen Raum

 

Samstag, 23. Juni 2018 – Skulpturenpark Köln

anläßlich der KölnSkulptur #9

 

14:00 bis 15:30 Uhr

 

Kosten: € 14,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Sonntag, den 17. Juni 2018
Stichwort „KölnSkulptur“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: ca. 13:45 Uhr am Eingang Riehler Straße

 

Aus der Ankündigung des Trägers:

Die Ausgabe von KölnSkulptur #9 ist eine ganz besondere, da der Skulpturenpark Köln seinen 20. Geburtstag feiert. Unter dem Titel La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin! wurde diese Ausgabe von Chus Martínez kuratiert. Dazu sind acht künstlerische Arbeiten neu produziert worden.

Der Skulpturenpark Köln ist in seiner räumlichen Ausdehnung nicht riesig, dennoch besitzt er enorme Bedeutung. Die letzten zwei Jahrzehnte hindurch war er Ort, Schauplatz und Heimat der Werke, die für ihn, für Sie, geschaffen wurden. Der Titel der diesjährigen Ausgabe lautet La Fin de Babylone und bezieht sich auf den Traum eines Neuanfangs der Kultur und damit der Gesellschaft.

Kunst im öffentlichen Raum ist immer eine besondere Herausforderung auf Dir wir uns gemeinsam mit Ihnen freuen!

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

http://www.skulpturenparkkoeln.de/de/ausstellungkoelnskulptur/koelnskulptur-9.html