Rasender Stillstand oder fließende Befreiung? – Spannungsfelder im Werk von Vajiko Chachkhiani

Rasender Stillstand oder fließende Befreiung? – Spannungsfelder im Werk von Vajiko Chachkhiani

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Dienstag, 24. Juli 2018 – Bundeskunsthalle Bonn

in der Ausstellung „Vajiko Chachkhiani: Heavy Metal Honey“

 

19:00 bis 20:30 Uhr

 

Kosten: € 14,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Samstag, den 21. Juli 2018
Stichwort „Chachkhiani“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: ca. 18:50 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

 

Scheinbare Eindeutigkeiten im gesamtgesellschaftlichen wie im individuellen Leben(-slauf) geben erst bei näherer Betrachtung die ihnen eigentlich zugrundeliegenden Polaritäten, Spannungsfelder und Paradoxien frei. Was der Alltag und seine Protagonisten glätten, kann die Kunst wieder aufbrechen. Ein eindrückliches Beispiel dafür sind die Arbeiten des 1985 in Tiflis, Georgien, geborenen Künstlers Vajiko Chachkhiani.

Ob Skulptur, Installation oder Film: Seine jetzt in der Bundeskunsthalle inszenierten Verdichtungen und Verfremdungen führen aus der Irritation in die Einsicht. Der gemeinsame entschleunigte Blick in und gleichzeitig hinter den Spiegel anhand ausgewählter Beispiele offenbart, dass es hier im wahrsten Sinne des Wortes um alles geht, was wir verlieren können, wenn wir bleiben, wo wir sind.

Wir freuen uns auf Sie und die gemeinsamen EntDeckungen, wenn in diesem Rahmen erneut auch Psychologie auf Kunst trifft.

Es grüßen herzlich

Olaf Mextorf + Robert Kauf

„fast and furious“ – Das energiegeladene Spätwerk des Hans Hartung

„fast and furious“ – Das energiegeladene Spätwerk des Hans Hartung

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 04. August 2018 – Kunstmuseum Bonn

in der Ausstellung „Hans Hartung: Malerei als Experiment – Werke von 1962-1989“

 

Achtung! 14:00 bis 15:30 Uhr

 

Kosten: € 14,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Mittwoch, den 01. August 2018
Stichwort „Hartung“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
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Treffpunkt: ca. 13:50 Uhr im Kassenbereich des Museums

Spätwerke sind sehr oft von besonderem Reiz, weil es immer wieder Überraschungen gibt und gänzlich neue Aspekte das Werk erweiten. So auch bei Hans Hartung, der in den 50er und 60er-Jahren zu den ganz Großen der informellen Malerei gehörte. Und in dieser Zeit – mit einem Bild von 1962 – setzt auch die Ausstellung im Kunstmuseum Bonn ein. Es ist ein ungewöhnlicher Auftakt für ein ungewöhnliches Spätwerk, das mit dem Ausstellungstitel „Malerei als Experiment“ die Offenheit für das kontrollierte Wagnis einer experimentell ausgerichteten Formensprache formuliert.

Einzigartige Lichtwirkungen, malerische Bewegung, graphische Strukturen, photographische Wirksamkeiten und maltechnische Experimente verdichten sich zu einem Bilderkosmos, dem wir uns gemeinsam mit Ihnen anhand ausgewählter Beispiele und mit bewährt entschleunigtem Blick nähern möchten.

Wir freuen uns auf die Neuentdeckung eines großen Meisters der europäischen Nachkriegskunst!

Es grüßen herzlich

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

Von der Faszination des Fremden: Europa im Japanfieber

Von der Faszination des Fremden: Europa im Japanfieber

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 01. September 2018 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Im Japanfieber – Von Monet bis Manga“

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 14,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Dienstag, den 28. August 2018
Stichwort „Japan“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
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Treffpunkt: ca. 11:15 Uhr im Kassenbereich des Museums

Wie hätte der französische Impressionismus wohl ausgesehen ohne die japanische Holzschnittkunst? Wenn man sich die umfänglichen Holzschnittsammlungen z.B. von Claude Monet anschaut oder sich klar macht, wie fasziniert Vincent van Gogh von der so andersartigen Bildauffassung der Japaner war, dann hat diese Frage durchaus eine Berechtigung.

Das Arp Museum widmet sich jetzt in einer umfänglichen Schau diesem Phänomen des kulturellen Austauschs. Und wir möchten die Bezüge zwischen Ost und West anhand ausgewählter Beispiele in den entschleunigten Blick nehmen und uns gemeinsam mit Ihnen vergegenwärtigen, was die Besonderheit und der außergewöhnliche Reiz dieses Transfers war  – und sicher immer noch ist.

Wir freuen uns auf Sie und einen intensiven Austausch!

Es grüßen herzlich

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

Zwischen Venedig und Bhutan: Eine Reise durch die Farbwelten Gotthard Graubners

Zwischen Venedig und Bhutan: Eine Reise durch die Farbwelten Gotthard Graubners

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 13. Oktober 2018 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Gotthard Graubner – Mit den Bildern atmen“

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 14,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Dienstag, den 28. August 2018
Stichwort „Graubner“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
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Treffpunkt: ca. 11:15 Uhr im Kassenbereich des Museums

Immer wieder öffnen sich die Bildräume neu, entstehen Dynamiken und Spannungen, einzig aus der Farbwirkung heraus entwickelt. Graubners „Farbraumkörper“ umfangen uns und befreien das Sehen vom erzwungenen Wiedererkennen. Statt dessen scheinen andere Wirksamkeiten auf. Das langsame Pulsieren der ganz und gar malerisch entwickelten Bildräume sind von einer Vielschichtigkeit und sanften Dynamik, die uns BetrachterIn in einen meditativen Zustand des reinen Schauens führen.

Graubner ist gereist, hat seine Umgebung beobachtet und die Essenz des Gesehenen in eine gänzlich neue Malerei übersetzt. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit Ihnen, um mit entschleunigtem Blick in diese Bildwelten Gotthard Graubners eintauchen.

Es grüßen herzlich

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

Der japanische Weg von der Tradition in die Gegenwart: Mangas und Mehr

Der japanische Weg von der Tradition in die Gegenwart: Mangas und Mehr

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 17. November 2018 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Im Japanfieber – Von Monet bis Manga“

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 14,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Dienstag, den 13. November 2018
Stichwort „Manga“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
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Treffpunkt: ca. 11:15 Uhr im Kassenbereich des Museums

Nicht nur der japanische Farbholzschnitt beeinflusste die westliche Kunst maßgeblich. An einer eindrücklichen Werkauswahl in den historischen Räumen des Bahnhofs Rolandseck zeigt sich, wie die kulturelle Inspiration Japans Bestandteil der westlichen visuellen Alltagskultur und damit Teil der globalisierten Populärkultur wurde. Von den Manga-Comics, die bis auf Katsushika Hokusai und seine einzigartige Beobachtungshingabe der Alltagswelt zurückgeht, über Anime, japanische Zeichentrickfilme, die unsere vertrauten Kindheitshelden wie Biene Maja oder Heidi darstellen, bis hin zum Cosplay, bei dem die beliebten Manga- und Animefiguren zum Leben erweckt werden.

Tauchen Sie mit uns ein in diese bunte und faszinierende Fantasiewelt. Wir freuen uns auf dieses Abenteuer!

Es grüßen herzlich

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

Kunst ist Gegenwart – Seherfahrungen quer durch das Arp Museum

Kunst ist Gegenwart – Seherfahrungen quer durch das Arp Museum

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 15. Dezember 2018 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Architektur und den Ausstellungsräumen des Arp Museums Bahnhof Rolandseck

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 14,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Dienstag, den 11. Dezember 2018
Stichwort „Gegenwart“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: ca. 11:15 Uhr im Kassenbereich des Museums

Wir möchten die Vorweihnachtszeit nutzen, um noch einmal mit entschleunigtem Blick durch das Arp Museum zu streifen. Nicht nur die großen Künstlernamen sollen eine Rolle spielen, sondern auch der Rahmen, also die architektonischen Bedingungen, die eine intensive Kunstbetrachtung erst möglich machen. Wie erleben wir den Raum, die Atmosphäre, die Kunst in ihrer Gesamtheit?

Ein, wie wir hoffen, besinnliches Thema in vielleicht wieder einmal hektischer Zeit.

Wir freuen uns auf einen entspannten Rundgang mit Ihnen am Ende eines bewegten Jahres.

Es grüßen herzlich

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld