Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Kunstgeschichtliches Seminar

 

Samstag, 8. Juni + Sonntag, 09. Juni 2024 – In der Thomas-Morus-Akademie / Kardinal Schulte Haus, Bensberg.

 

Das ausführliche Programm erscheint in Kürze. Gerne können Sie sich bereits jetzt zur Veranstaltung anmelden.

https://tma-bensberg.de/coach_seminars/seminar-matisse/

Wir freuen uns auf Sie!

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

 

Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen
Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse 

Akündigung der Thomas Morus Akademie

Er gilt als einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts und als Wegbereiter der Moderne: Henri Matisse. Seine innovative Verwendung von Farben, seine kühnen Formen und sein ausdrucksstarker Stil machten ihn weltberühmt.

Matisse, der seine Kunst niemals einer einheitlichen Stilistik untergeordnet hat, vollzog im Laufe seines Lebens immer wieder einen Wechsel, etwa von dekorativen zu realistischeren Perioden. Mit Leidenschaft experimentierte er mit neuen Techniken und Möglichkeiten, Kunst zu schaffen. Seine Werke bilden über die Zeit die unterschiedlichsten Stile ab, von abstrakt bis figurativ. Dabei überschritt er ständig die Grenzen dessen, was in der Kunstwelt als „akzeptabel“ galt. Mit seinen kräftigen Farben und vereinfachten, linearen Formen schuf er um 1905 einen ganz neuen Malstil: den Fauvismus.

Matisse arbeitete in einer Vielzahl von Medien, darunter Malerei, Skulptur und Druckgrafik. Immer aber waren es Frauenmotive, die ihn beschäftigten und die seine berühmte Serie des „Blauen Akts“ begründeten. Großen Einfluss hatte er zweifellos auf andere Künstler seiner Zeit, darunter Pablo Picasso und Georges Braque. Sein Werk ebnete den Weg für viele Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts, darunter den Expressionismus und die Pop Art.

Das Seminar wird mit einer Fülle an Bildbeispielen den Weg des Künstlers nachzeichnen.

Wir freuen uns, Sie dazu in Bensberg begrüßen zu dürfen!

Felicitas Esser (Tagungsleitung) + Olaf Mextorf (Referent)

 

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Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Maestras. Malerinnen 1500-1900

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 15. Juni 2024 – In der Ausstellung „Maestras. Malerinnen 1500-1900“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist ausgebucht.

 

 

Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „Maestras 2 bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

aus dem Ankündigungstext des Museums:

 

Frauen wurden in der Geschichte der Kunst systematisch übergangen, ausgeklammert oder zum Einzelfall erklärt. Vielfach entdecken derzeit zahlreiche internationale Museen Künstlerinnen vom Mittelalter bis in die Moderne neu und würdigen ihren Anteil an der Entwicklung der Malerei.

Viele ihrer hochkarätigen Werke hingen bisher ungesehen in Museumsdepots. Das Arp Museum zeigt in Kooperation mit dem Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid eine umfassende Schau mit Arbeiten von 46 Malerinnen aus bedeutenden europäischen Museen und Privatsammlungen.

Die Ausstellung präsentiert nicht nur die in ihrer Zeit gefeierten Künstlerinnen wie Artemisia Gentileschi, Élisabeth Vigée-Le Brun oder Mary Cassatt sondern auch neu zu entdeckende Meisterinnen. Sie alle trotzten den erschwerten Arbeitsbedingungen und fanden eigene künstlerische Wege.

Das Spektrum reicht von mittelalterlichen Buchmalerinnen aus Nonnenklöstern über Künstlerinnen der Barockzeit, die in der väterlichen Werkstatt lernten, bis hin zu den Wegbereiterinnen der Moderne, die früh für ihren gleichberechtigten Platz einstanden.

 

Auf einen anregenden Austausch freut sich

Das Team des entschleunigten Blicks

Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Armierte Liebe – geliebter Beton: Von den Widersprüchlichkeiten unserer Welt

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 15. Juni 2024 – In der Ausstellung „Anna Bochkova – Amoured Concrete“ in der artothek – Raum für junge Kunst, Am Hof 50 in Köln.

 

16:15 bis 17:45 Uhr

 

Kosten: € 12,- pro Person
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „Amour“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz nach 16:00 Uhr in der artothek

 

aus der Pressemitteilung der artothek:

 

Der Titel der Ausstellung spielt mit dem englischen Begriff für Stahlbeton „armoured concrete“ und dem französischen Wort „l‘amour“ für Liebe. Was in der Wortneuschöpfung „Amoured Concrete“ spielerisch verbunden ist, scheint in der Realität oft unvereinbar und widersprüchlich: Zärtliche Emotionen und abweisende Betonfassaden von Plattenbauten. Individuelle Beziehungen und immergleiche Modularchitektur. Hoffnung und Verfall. Doch genau in diesen Spannungen liegt viel Utopisches, meint die Künstlerin Anna Bochkova. Sie hat selbst in einer osteuropäischen „Platte“ ihre Kindheit verbracht und beweist mit ihrer vielschichtigen Installation, dass die Kunst die Kraft hat, Dimensionen zu verschieben und gegensätzliche Gefühle in überraschender Weise neu zusammenzuführen.

Auf einen anregenden Austausch freuen sich

Olaf Mextorf + Astrid Bardenheuer

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Zwei Menschen – Das Künstlerpaar Franz M. Jansen & Fifi Kreutzer im Museum August Macke Haus

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Donnerstag, 27. Juni 2024 – In der Ausstellung „Zwei Menschen – Das Künstlerpaar Franz M. Jansen & Fifi Kreutzer“ im Museum August Macke Haus

 

17:15 bis 18:45 Uhr

 

Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. Museumseintritt (ggf. ermäßigt)
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „Zwei Menschen“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: 17:00 Uhr im Kassenbereich des Museums

Es freut mich ganz besonders, Sie dieses Mal ins Museum August Macke Haus in Bonn einladen zu können.

Dort zeigt das Team des Hauses unter dem Titel „Zwei Menschen“ eine spannungsvolle und vielschichtige Ausstellung zum Künstlerpaar Franz M. Jansen & Fifi Kreutzer. Wir werden dort sowohl die Bekanntschaft zweier äußerst produktiver Künstlerpersönlichkeiten machen, als auch interessante Aspekte der deutschen Kulturgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kennen lernen.

Auf einen anregenden Austausch zu ausgewählten Werken und Werkzusammenhängen freut sich

Das Team des entschleunigten Blicks

 

Ankündigungstext des Museums:

ZWEI MENSCHEN
Das Künstlerpaar Franz M. Jansen und Fifi Kreutzer

Die Rheinischen Expressionisten Franz M. Jansen (1885–1958) und Fifi Kreutzer (1891–1977) lernten sich 1908 in Köln kennen. Geprägt durch die lebensreformerischen Ideale der Jugendbewegung entschieden sie sich nach ihrer Heirat 1917 zum Rückzug aus der Stadt zugunsten eines naturverbundenen Lebens in der ländlichen Abgeschiedenheit des Rhein-Sieg-Kreises.

Beide schufen dort ein umfangreiches Œuvre, das neben Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafik eine Fülle an kunsthandwerklichen Arbeiten sowie die Ausgestaltung eines ganzen Hauses umfasst. Bildnisse, Landschaften, bäuerlich-ländliche Themen, Natur- und Tiermotive prägen ihre Werke ebenso wie Bezüge zur Literatur und Dichtkunst, zu Märchen und Mythen.

Ihre Verbundenheit und gegenseitige Anregung manifestieren sich in ihren Arbeiten vielfach in der Wahl von Themen und Motiven, in der Anwendung von künstlerischen Techniken sowie in stilistischen Annäherungen. Doch während Franz M. Jansen sich den zeitgenössischen Strömungen nicht nur in der Kunst, sondern auch in der Politik immer wieder anpasste, ließ sich Fifi Kreutzer nicht vereinnahmen und maß ihrer Kunst den gleichen Stellenwert zu wie ihrer Arbeit in der Natur.

Fifi Kreutzer und Franz M. Jansen werden erstmals als Künstlerpaar in den Fokus gerückt. Gemeinsamkeiten und Interdependenzen, aber auch Eigenständigkeit und Unterschiede in ihren Werken werden vor dem Hintergrund ihres persönlichen Werdegangs aufgezeigt und anhand von Themen- wie Motivschwerpunkten unter Einbindung des biografischen Kontextes nachvollziehbar dargestellt.

Der Titel „Zwei Menschen“ geht auf das gleichnamige Versepos des Dichters Richard Dehmel (1863–1920) zurück, der vor dem Ersten Weltkrieg zu den populärsten deutschen Dichtern zählte. Franz M. Jansen verehrte ihn und insbesondere dieses 1903 erschienene Epos, das die bedingungslose Liebe und Erotik über alle gesellschaftlichen Konventionen hinweg feiert. Es traf den Nerv seiner Empfindungen und jugendlichen Leidenschaft für Fifi Kreutzer, mit der er sich erst nach Überwindung elterlicher Widerstände vermählen konnte. Gleichnishaft steht der Titel für den gemeinsamen Lebensweg des Künstlerpaares, der von Höhen und Tiefen geprägt war.

Die Ausstellung umfasst rund 200 Werke aus öffentlichem wie privatem Besitz. Es erscheint ein reich bebilderter Katalog.

Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Unter freiem Himmel – Der Skulpturenpark „Im Tal“

Erkundung mit der Thomas Morus Akademie

 

Donnerstag, 04. Juli 2024

 

 

 

© Michael Schneider

Das für meinen Begriff eindrucksvollste Gartenprojekt hierzulande ist das deutsche Bomarzo. Es nennt sich ‚im Tal‘: Auf über 100 000 Quadratmetern hat der Bildhauer Erwin Wortelkamp seit Mitte der achtziger Jahre eine riesige Naturgartenlandschaft entwickelt – mitten im Westerwald. Das ist einer der großartigsten Gärten von heute, mit enormer Aura. Auch eine Renaissance: Hier ist ein Garten wieder zum Lebensprojekt geworden.“ Muss man viel mehr schreiben oder sagen, wenn Horst Bredekamp (Der Hort des Philosophen, in: Die Zeit, 24. Mai 2012, S. 45), ein ausgewiesener Kenner der europäischen Gartenkunst, eine solche Lobeshymne verfasst?

Reiseleitung: Olaf Mextorf

 

Ablauf:

Donnerstag, 4. Juli 2024
Busreise ab Bensberg (8.30 Uhr) und Köln, Gereonstraße (9.15 Uhr).

Im Tal
Seit 1986 sind gut 50 Künstlerinnen und Künstler aus Landschaftsarchitektur, Bildhauerei, Schriftstellerei und Musik der Einladung Erwin Wortelkamps gefolgt und haben den Landschaftsraum „Im Tal“ zwischen Hasselbach und Werkhausen eindrucksvoll umgestaltet – allerdings nicht in eine Park-, sondern eine naturnahe Kulturlandschaft. Hier treten Natur, extensive landwirtschaftliche Nutzung und sensible künstlerische Interventionen in einen Dialog, dem man als Gast in aufmerksamer Bewegung durch das Gelände folgen kann, der aber auch zur aktiven Teilnahme animiert. Dieser Austausch vor Ort, diese persönliche Re-Sensibilisierung mittels Landschaft und künstlerischer Setzung macht die Besonderheit dieses Projekts aus.

Im Gespräch mit Erwin Wortelkamp
Erwin Wortelkamp sucht seit Jahren den intensiven Austausch mit der ihn umgebenden Umwelt. Diese kann gleichermaßen städtisch oder ländlich, belebt oder unbelebt, voll oder leer sein. Er arbeitet in vielen Techniken, aber besonders gerne mit dem Material Holz. Die Werke leben vor allem im Dialog mit ihrem Aufstellungsort, den sie durch ihre oft dominante Präsenz prägen, der aber gleichzeitig auch die Wirkung des Objektes verändert. Nur in der Kombination aus Objekt und Umgebung ist das Kunstwerk „vollständig“. Und das auch nur bis zu einem bestimmten Punkt, denn auch Tages- und Jahreszeiten bieten immer neue Eindrücke. Und wie lässt sich ein solches Kunstprojekt besser begreifen, als im Gespräch mit dem Künstler persönlich?

Ankunft in Köln, Gereonstraße (ca. 17.15 Uhr) und Bensberg (ca. 18.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

 

Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Farbe in Bewegung, Farbe als Raum – Katharina Grosse im Kunstmuseum Bonn

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 06. Juli 2024 – In der Ausstellung „Katharina Grosse: Studio Paintings 1988 – 2023“ im Kunstmuseum Bonn.

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „Grosse 1“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Katharina Grosse, Ohne Titel, 2019, Courtesy Privatsammlung, London

Foto: Jens Ziehe, © Katharina Grosse und VG Bild-Kunst, Bonn 2023

 

aus dem Ankündigungstext des Museums:

 

Katharina Grosse ist international bekannt für ihre expansiven Spray-Arbeiten, die sie vor Ort ausführt und dabei häufig den Außenraum mit einbezieht. Bislang wurde ihren im Atelier entstandenen Leinwandarbeiten weniger Beachtung geschenkt. Die Ausstellung widmet sich erstmals umfassend diesem Teil von Grosses Schaffen, von den Gemälden der späten 1980er Jahre bis zu ihren jüngsten Arbeiten.

Grosses großformatige, ungemein kraftvollen Gemälde unterlaufen die konventionellen Beziehungen von Vorder- und Hintergrund, Oberfläche und Untergrund, Bildfläche und Bildrand und eröffnen neue Vorstellungswelten innerhalb und außerhalb des Kunstwerks. In einem ergebnisoffenen, schöpferischen Prozess, in dem die Malerei performative Züge annimmt, überdenkt Grosse grundlegende Fragen, die die Geschichte der Malerei lange Zeit definiert haben.

Die Ausstellung gliedert sich in die zwei großen thematischen Felder Wiederholungen, Revisionen, Neufindungen und Risse, Brüche. Das Thema Wiederholungen, Revisionen, Neufindungen umfasst eine breite Palette von Gemälden, die seit den frühen 1990er Jahren entstanden sind, und veranschaulicht die zyklische Arbeitsweise der Künstlerin.

Risse, Brüche konzentriert sich auf die verschiedenen Methoden, mit denen Grosse das Medium der Malerei aufbricht, um seine Grenzen zu erweitern. Dazu gehört u. a. die Einbeziehung natürlicher Materialien wie Erde und Äste, die das übliche Verhältnis zwischen Kunst und Natur neu interpretieren.

Die Ausstellung umfasst rund 40 meist großformatige Gemälde und wird in Zusammenarbeit mit dem Mildred Lane Kemper Museum in St. Louis (USA) und dem Kunstmuseum Bern realisiert. Sie wurde in St. Louis konzipiert und dort von Dr. Sabine Eckmann (William T. Kemper Direktorin und Chefkuratorin) kuratiert.

 

Auf einen anregenden Austausch freuen sich

Olaf Mextorf + Judith Graefe

Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Katharina Grosse Teil 1 – Die frühen Studio Paintings

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Mittwoch, 10. Juli 2024 – In der Ausstellung „Katharina Grosse: Studio Paintings 1988 – 2023“ im Kunstmuseum Bonn.

 

17:00 bis 18:30 Uhr

 

 

Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Bitte beachten: Stichwort „KG Teil 1“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 17:00 Uhr im Kassenbereich des Museums
Bitte beachten Sie, dass diese Veranstaltung zweiteilig angelegt ist (2. Teil am 07. August – siehe http://der-entschleunigte-blick.de/katharina-grosse-teil-2-die-spaeten-studio-paintings/). In diesem ersten Teil geht es um die Arbeiten aus den Jahren 1988 bis in die frühen 2000er-Jahre.

 

aus dem Ankündigungstext des Museums:

 

Katharina Grosse ist international bekannt für ihre expansiven Spray-Arbeiten, die sie vor Ort ausführt und dabei häufig den Außenraum mit einbezieht. Bislang wurde ihren im Atelier entstandenen Leinwandarbeiten weniger Beachtung geschenkt. Die Ausstellung widmet sich erstmals umfassend diesem Teil von Grosses Schaffen, von den Gemälden der späten 1980er Jahre bis zu ihren jüngsten Arbeiten.

Grosses großformatige, ungemein kraftvollen Gemälde unterlaufen die konventionellen Beziehungen von Vorder- und Hintergrund, Oberfläche und Untergrund, Bildfläche und Bildrand und eröffnen neue Vorstellungswelten innerhalb und außerhalb des Kunstwerks. In einem ergebnisoffenen, schöpferischen Prozess, in dem die Malerei performative Züge annimmt, überdenkt Grosse grundlegende Fragen, die die Geschichte der Malerei lange Zeit definiert haben.

Die Ausstellung gliedert sich in die zwei großen thematischen Felder Wiederholungen, Revisionen, Neufindungen und Risse, Brüche. Das Thema Wiederholungen, Revisionen, Neufindungen umfasst eine breite Palette von Gemälden, die seit den frühen 1990er Jahren entstanden sind, und veranschaulicht die zyklische Arbeitsweise der Künstlerin.

Risse, Brüche konzentriert sich auf die verschiedenen Methoden, mit denen Grosse das Medium der Malerei aufbricht, um seine Grenzen zu erweitern. Dazu gehört u. a. die Einbeziehung natürlicher Materialien wie Erde und Äste, die das übliche Verhältnis zwischen Kunst und Natur neu interpretieren.

Die Ausstellung umfasst rund 40 meist großformatige Gemälde und wird in Zusammenarbeit mit dem Mildred Lane Kemper Museum in St. Louis (USA) und dem Kunstmuseum Bern realisiert. Sie wurde in St. Louis konzipiert und dort von Dr. Sabine Eckmann (William T. Kemper Direktorin und Chefkuratorin) kuratiert.

 

Auf einen anregenden Austausch freut sich

Olaf Mextorf

Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Subversion contra Militarismus – Die Kraft der DADA-Frauen

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 20. Juli 2024 – In der Ausstellung „der die DADA“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „DADA 1 bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

Baroness von Freytag-Loringhoven, um 1920
© Library of Congress, Washington D.C., Prints & Photographs Division, Foto: unbekannt

Ankündigungstext des Museums:

 

Als Performerinnen, Dichterinnen und Malerinnen haben Frauen Dada wesentlich geprägt. Trotz ihres einflussreichen Wirkens in Zürich, Paris, Berlin und New York standen sie lange im Schatten ihrer männlichen Künstlerkollegen.

Elsa von Freytag-Loringhoven, Sophie Taeuber-Arp, Emmy Hennings, Hannah Höch und viele weitere Künstlerinnen waren maßgeblich an der subversivsten Kunstströmung des 20. Jahr­hunderts beteiligt. Anders als die selbsterklärten Gründungsväter des Dada gerieten sie jedoch schnell in Vergessenheit. In ihren Werken thematisieren sie Identität wie Sexualität und hinterfragen bürgerliche Normen. Zugleich zeigen Werke von Künstlern neue Konzepte von Männlichkeit, die sich angesichts des Militarismus der Zeit von traditionellen Mustern lösen. Gemeinsam haben sie aktiv wie aktionistisch zur Durchlässigkeit von Geschlechter­rollen beigetragen.

Erstmals zeigt die umfangreiche Ausstellung den vielfältigen Beitrag von Frauen und untersucht das freiheitliche Streben nach Emanzipation in der Dada-Bewegung. Ergänzende zeitgenössische Positionen machen die Auswirkungen bis in die heutige Zeit sichtbar.

 

Auf einen anregenden Austausch freut sich

Das Team des entschleunigten Blicks

Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Katharina Grosse Teil 2 – Die späten Studio Paintings

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Mittwoch, 07. August 2024 – In der Ausstellung „Katharina Grosse: Studio Paintings 1988 – 2023“ im Kunstmuseum Bonn.

 

17:00 bis 18:30 Uhr

 

 

Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Bitte beachten: Stichwort „KG Teil 2“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 17:00 Uhr im Kassenbereich des Museums
Bitte beachten Sie, dass diese Veranstaltung zweiteilig angelegt ist (der 1. Teil befasste sich mit den frühen Studio Paintings – siehe http://der-entschleunigte-blick.de/katharina-grosse-teil-1-die-fruehen-studio-paintings/).

 

aus dem Ankündigungstext des Museums:

 

Katharina Grosse ist international bekannt für ihre expansiven Spray-Arbeiten, die sie vor Ort ausführt und dabei häufig den Außenraum mit einbezieht. Bislang wurde ihren im Atelier entstandenen Leinwandarbeiten weniger Beachtung geschenkt. Die Ausstellung widmet sich erstmals umfassend diesem Teil von Grosses Schaffen, von den Gemälden der späten 1980er Jahre bis zu ihren jüngsten Arbeiten.

Grosses großformatige, ungemein kraftvollen Gemälde unterlaufen die konventionellen Beziehungen von Vorder- und Hintergrund, Oberfläche und Untergrund, Bildfläche und Bildrand und eröffnen neue Vorstellungswelten innerhalb und außerhalb des Kunstwerks. In einem ergebnisoffenen, schöpferischen Prozess, in dem die Malerei performative Züge annimmt, überdenkt Grosse grundlegende Fragen, die die Geschichte der Malerei lange Zeit definiert haben.

Die Ausstellung gliedert sich in die zwei großen thematischen Felder Wiederholungen, Revisionen, Neufindungen und Risse, Brüche. Das Thema Wiederholungen, Revisionen, Neufindungen umfasst eine breite Palette von Gemälden, die seit den frühen 1990er Jahren entstanden sind, und veranschaulicht die zyklische Arbeitsweise der Künstlerin.

Risse, Brüche konzentriert sich auf die verschiedenen Methoden, mit denen Grosse das Medium der Malerei aufbricht, um seine Grenzen zu erweitern. Dazu gehört u. a. die Einbeziehung natürlicher Materialien wie Erde und Äste, die das übliche Verhältnis zwischen Kunst und Natur neu interpretieren.

Die Ausstellung umfasst rund 40 meist großformatige Gemälde und wird in Zusammenarbeit mit dem Mildred Lane Kemper Museum in St. Louis (USA) und dem Kunstmuseum Bern realisiert. Sie wurde in St. Louis konzipiert und dort von Dr. Sabine Eckmann (William T. Kemper Direktorin und Chefkuratorin) kuratiert.

 

Auf einen anregenden Austausch freut sich

Olaf Mextorf

Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Ragged Glory – Katharina Grosse im Kunstmuseum Bonn

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 07. September 2024 – In der Ausstellung „Katharina Grosse: Studio Paintings 1988 – 2023“ im Kunstmuseum Bonn.

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „Grosse 2“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Katharina Grosse, Ohne Titel, 2021

Courtesy Galerie Nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder

Foto: Jens Ziehe, © Katharina Grosse und VG Bild-Kunst, Bonn 2023

 

aus dem Ankündigungstext des Museums:

 

Katharina Grosse ist international bekannt für ihre expansiven Spray-Arbeiten, die sie vor Ort ausführt und dabei häufig den Außenraum mit einbezieht. Bislang wurde ihren im Atelier entstandenen Leinwandarbeiten weniger Beachtung geschenkt. Die Ausstellung widmet sich erstmals umfassend diesem Teil von Grosses Schaffen, von den Gemälden der späten 1980er Jahre bis zu ihren jüngsten Arbeiten.

Grosses großformatige, ungemein kraftvollen Gemälde unterlaufen die konventionellen Beziehungen von Vorder- und Hintergrund, Oberfläche und Untergrund, Bildfläche und Bildrand und eröffnen neue Vorstellungswelten innerhalb und außerhalb des Kunstwerks. In einem ergebnisoffenen, schöpferischen Prozess, in dem die Malerei performative Züge annimmt, überdenkt Grosse grundlegende Fragen, die die Geschichte der Malerei lange Zeit definiert haben.

Die Ausstellung gliedert sich in die zwei großen thematischen Felder Wiederholungen, Revisionen, Neufindungen und Risse, Brüche. Das Thema Wiederholungen, Revisionen, Neufindungen umfasst eine breite Palette von Gemälden, die seit den frühen 1990er Jahren entstanden sind, und veranschaulicht die zyklische Arbeitsweise der Künstlerin.

Risse, Brüche konzentriert sich auf die verschiedenen Methoden, mit denen Grosse das Medium der Malerei aufbricht, um seine Grenzen zu erweitern. Dazu gehört u. a. die Einbeziehung natürlicher Materialien wie Erde und Äste, die das übliche Verhältnis zwischen Kunst und Natur neu interpretieren.

Die Ausstellung umfasst rund 40 meist großformatige Gemälde und wird in Zusammenarbeit mit dem Mildred Lane Kemper Museum in St. Louis (USA) und dem Kunstmuseum Bern realisiert. Sie wurde in St. Louis konzipiert und dort von Dr. Sabine Eckmann (William T. Kemper Direktorin und Chefkuratorin) kuratiert.

 

Auf einen anregenden Austausch freuen sich

Olaf Mextorf + Judith Graefe

Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Katharina Grosse – Abenteuer Farbe

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Mittwoch, 11. September 2024 – In der Ausstellung „Katharina Grosse: Studio Paintings 1988 – 2023“ im Kunstmuseum Bonn.

 

17:00 bis 18:30 Uhr

 

 

Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Bitte beachten: Stichwort „Grosse 3“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 17:00 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

aus dem Ankündigungstext des Museums:

 

Katharina Grosse ist international bekannt für ihre expansiven Spray-Arbeiten, die sie vor Ort ausführt und dabei häufig den Außenraum mit einbezieht. Bislang wurde ihren im Atelier entstandenen Leinwandarbeiten weniger Beachtung geschenkt. Die Ausstellung widmet sich erstmals umfassend diesem Teil von Grosses Schaffen, von den Gemälden der späten 1980er Jahre bis zu ihren jüngsten Arbeiten.

Grosses großformatige, ungemein kraftvollen Gemälde unterlaufen die konventionellen Beziehungen von Vorder- und Hintergrund, Oberfläche und Untergrund, Bildfläche und Bildrand und eröffnen neue Vorstellungswelten innerhalb und außerhalb des Kunstwerks. In einem ergebnisoffenen, schöpferischen Prozess, in dem die Malerei performative Züge annimmt, überdenkt Grosse grundlegende Fragen, die die Geschichte der Malerei lange Zeit definiert haben.

Die Ausstellung gliedert sich in die zwei großen thematischen Felder Wiederholungen, Revisionen, Neufindungen und Risse, Brüche. Das Thema Wiederholungen, Revisionen, Neufindungen umfasst eine breite Palette von Gemälden, die seit den frühen 1990er Jahren entstanden sind, und veranschaulicht die zyklische Arbeitsweise der Künstlerin.

Risse, Brüche konzentriert sich auf die verschiedenen Methoden, mit denen Grosse das Medium der Malerei aufbricht, um seine Grenzen zu erweitern. Dazu gehört u. a. die Einbeziehung natürlicher Materialien wie Erde und Äste, die das übliche Verhältnis zwischen Kunst und Natur neu interpretieren.

Die Ausstellung umfasst rund 40 meist großformatige Gemälde und wird in Zusammenarbeit mit dem Mildred Lane Kemper Museum in St. Louis (USA) und dem Kunstmuseum Bern realisiert. Sie wurde in St. Louis konzipiert und dort von Dr. Sabine Eckmann (William T. Kemper Direktorin und Chefkuratorin) kuratiert.

 

Auf einen anregenden Austausch freut sich

Olaf Mextorf

Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Das Museum als Ort ständigen Wandels – Die Architektur Richard Meiers

Architekturbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 14. September 2024 – Im Neubau des Arp Museums Bahnhof Rolandseck.

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „Richard Meier“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

Das Arp Museum ist als Ausstellungsort einem ständigen Wandel unterworfen. Immer wieder gibt es neue Anforderungen seitens der Kuratorinnen, für die der kreative Umgang mir der Architektur eine permanente Herausforderungen darstellt. Zu den kuratorischen Anforderungen kommt die Erwarungshaltung seitens der Besucherinnen und Besucher, die eine schlüssige Ausstellungsgestaltung erwarten. Taugt Baukunst – Richard Meier spricht ja von „Building As Art“ – überhaupt für die Museumsarchitektur, die ja ganz wesentlich der Kunst dienen soll? Wir werden daher bei unserem Rundgang nach den Bedingungen gelingender Kunstbetrachtung fragen und dafür den Museumsbau und die Ausstellungsräume einer eingehenden Betrachtung unterziehen und im Austausch Atmosphäre und Wirkung diskutieren.

Auf einen anregenden Austausch freuen sich

Olaf Mextorf + Judith Graefe

Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Kunst drinnen und draußen – Waldfrieden und Von der Heydt-Museum

Erkundung der Thomas Morus Akademie

 

Donnerstag, 19. September 2024

 

 

Drinnen oder draußen? Mit oder ohne Sockel? Vor der weißen Wand oder vor der farbigen? Mitten im Raum? Oder gar im Freien, vor der sich in stetigem Wandel befindlichen Natur? Die Präsentation der Kunst wird häufig in seiner Wichtigkeit unterschätzt, doch nie ist ein Kunstwerk allein im luftleeren Raum. So werden Malerei und Skulptur immer anders wirken, je nachdem, wo man ihnen begegnet. Im Skulpturenpark und im Museum erzählt die Kunst bei genauem Hinsehen komplexe Geschichten, die im Gespräch und im Austausch miteinander immer vielschichtiger werden und auch bei wiederholter Betrachtung neue Perspektiven eröffnen.

Reiseleitung: Olaf Mextorf

 

Ablauf:

Donnerstag, 19. September 2024
Busreise ab Bensberg (8.45 Uhr) und Köln, Gereonstraße (9.30 Uhr).

Natur als Katalysator
Inmitten eines idyllischen Waldgebiets auf den Höhen zwischen Wuppertals Stadtzentren Elberfeld und Barmen liegt der Skulpturenpark Waldfrieden. Der in Wuppertal lebende international bekannte Künstler Tony Cragg hat auf einem verwaisten Villengrundstück den wunderbaren Skulpturenpark Waldfrieden angelegt. Innerhalb des weitläufigen Areals wird eine stetig wachsende Skulpturensammlung ausgestellt, die neben Plastiken von Tony Cragg auch Werke vieler namhafter Künstlerinnen und Künstler der Moderne und Gegenwart umfasst, so unter anderem von Richard Deacon, Wilhelm Mundt, Eva Hild und Bogomir Ecker.

Zeiten und Räume — Ruisdael bis Kandinsky
Die ständige Sammlung des Von der Heydt-Museums droht immer wieder, in den Schatten der vielen Sonderausstellungen zu geraten. Zeit, Abhilfe zu schaffen und die Ausstellung „Zeiten und Räume“ zu besuchen, in der die ständige Sammlung neu konzipiert wurde. Sie führt in einer Art visuellem Reiseführer durch die Kunstgeschichte, die in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts beginnt, weiter in die deutsche Landschaftsmalerei des 18. und 19. Jahrhunderts führt, um dann mit der Schule von Barbizon die Tür zum Impressionismus und daran anschließend in die Moderne aufzustoßen. Auf dieser Reise begegnen den Besucherinnen und Besuchern die größten Namen von Jacob van Ruisdael und Frans Snyders über Claude Monet und Edgar Degas bis zu Paula Modersohn-Becker und Wassily Kandinsky.

Ankunft in Köln, Gereonstraße (ca. 18.30 Uhr) und Bensberg (ca. 19.15 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Abenteuer Sehen – Die verwobenen Welten der Kiki Smith

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 21. September 2024 – In der Ausstellung „Kiki Smith – Verwobene Welten“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „KS Abenteuer“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums
Bisher ungesehen. Kunstwerke, die derart verdichtet wirken, malerisch wie graphisch, motivisch wie materiell. Und das liegt ganz entscheidend an der Technik: es sind Tapisserien, die Kiki Smith (*1954 in Nürnberg, lebt und arbeitet in New York) uns im Arp Museum Bahnhof Rolandseck vorstellt und die wir uns gemeinsam mit Ihnen genauer ansehen möchten.
Diese eindrucksvollen und großformatigen (ca. 3 x 2 Meter) Jacquard-Tapisserien werden auf hochmodernen, computergesteuerten Webstühlen in Belgien gefertigt und bestechen durch Farbe, Motiv und Materialität… – kurz gesagt: Man muss diese Arbeiten gesehen haben, um die Faszination, die von ihnen ausgeht, zu verstehen.
Gleiches gilt allerdings auch für die ebenso großen collagierten Vorentwürfe auf Nepalpapier, deren struktureller und motivischer Reichtum den Tapisserien in nichts nachstehen.
Von all diesen Arbeiten, die noch um dreidimensionale Metallarbeiten ergänzt werden, geht eine geheimnisvolle Wirkung aus, die auf einer mystisch-märchenhaften Verknüpfung von Mensch- und Tierdarstellungen beruhen, die ganz eigene Geschichten in sich zu tragen scheinen…

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Olaf Mextorf + Judith Graefe

Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Darf es etwas mehr sein? – Spektakuläre Hotels in Köln

Erkundung der Thomas Morus Akademie

 

Donnerstag, 10. Oktober 2024

 

 

Übernachtung oder Erlebnis? Einige exklusive Kölner Hotels haben es sich zur Aufgabe gemacht, beides unter einem Dach zu vereinen.
Denn ihre Gäste geben sich nicht mehr damit zufrieden, nur ein Bett, ein Bad und ein Dach über dem Kopf angeboten zu bekommen. Individuell soll es sein, abgestimmt auf jeden einzelnen Gast. Digital und dem heute nicht mehr wegzudenkenden technischen Standard entsprechen – oder ihn übertreffen – ist das Konzept der Stunde.
Gleichzeitig werdenTradition und Vergangenheit geschätzt, Technik und Komfort im historischen Kleid voller Geschichten. Wenn sich auch die Grundvorstellungen des anspruchsvollen Gastes ähneln, so steckt im Detail doch eine Vielzahl an Vorstellungen und Wünschen.

Wie gehen die verschiedenen Hotels damit um? Wo liegen ihre Schwerpunkte? Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen mit fünf besonders eindrucksvollen Beispielen in Köln.

Zu dieser Erkundung der Kölner Luxushotels laden wir Sie herzlich ein!

Reiseleitung: Olaf Mextorf

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Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Vielfalt – Kritik – Wandel: Kiki Smith Last Minute

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 19. Oktober 2024 – In der Ausstellung „Kiki Smith – Verwobene Welten“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „KS Last Minutebitte auf dem Anmeldeformular angeben
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Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

aus dem Ankündigungstext des Museums:

 

Die US-amerikanische Künstlerin Kiki Smith (*1954) gehört zu den einflussreichsten feministischen Künstlerinnen ihrer Generation und ist seit den 1980er Jahren eine wichtige Stimme im internationalen Kunstbetrieb.

Die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin entwickelte Schau vereint rund 50 Werke, im Zentrum stehen ihre großformatigen, gewebten Wandteppiche. Deren Bildfolgen zeigen Pflanzen und Tiere, Gestirne und Gewässer sowie Adam und Eva als biblische Urfiguren, die in einer aus der Schöpfungsgeschichte gespeisten Erzählung miteinander verwoben sind. Die eindrucksvoll gestalteten farbigen Tapisserien – teils mit Silberfäden durchwirkt, handbemalt und mit Blattgold versehen – vereinen überzeitlich Gültiges mit unserer unmittelbaren Gegenwart in einer großen Eindringlichkeit und poetischen Klarheit.

Ergänzend sind Skulpturen, klein- und großformatige Zeichnungen, Kupfertiefdrucke, Fotografien und Collagen zu sehen, die den komplexen Entstehungsprozess der schöpferischen Welt der Künstlerin zeigen.

 

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Das Team des entschleunigten Blicks

Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Steter Tropfen höhlt den Stein – Ein Geschichte über das Wasser

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 23. November 2024 – In der Ausstellung „Im Fluss. Eine Geschichte über das Wasser“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „im Fluss bitte auf dem Anmeldeformular angeben
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Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

Claude Monet, Die Felspyramiden von Port-Coton, 1886
© Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF

 

Ankündigungstext des Museums:

 

Die Ausstellung erzählt eine Kunstgeschichte des Wassers mit rund 50 Meisterwerken der Malerei von 1600 bis in die Moderne. Ausgehend von den Meeresstillleben des Barock und früher Landschaftsmalerei bis zu den Werken des Impressionismus wandelt sich das Bild des Wassers.

Zwischen lebensspendender Schönheit und machtvoller Urgewalt verändern sich sowohl die Darstellungen als auch die Wahrnehmung des fließenden Elements. Die Auseinander­setzung mit dem Thema reflektiert zugleich unsere sich verändernde Sicht auf Landschaft und den menschlichen Umgang mit der Natur. Die besondere Lage des Arp Museums direkt am Rhein und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ahrgebiet öffnet eine zeitbezogene Dimension der Malerei aus vier Jahrhunderten. Deren Deutungshorizont verschiebt sich durch die spürbaren Folgen des Klimawandels bis hin zur Darstellung von Naturkatastrophen.

In der Sammlung Rau für Unicef nehmen besonders die Werke des 19. Jahrhunderts aus Frankreich einen prominenten Raum ein. Herausragende Künstler wie Eugène Louis Boudin, Claude Monet und Paul Signac fanden in der Darstellung des Wassers Inspiration und Ausdrucksstärke.

 

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Das Team des entschleunigten Blicks

Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Die Magie des Rätselhaften – Bruno Goller im Kunstmuseum Bonn

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 30. November 2024 – In der Ausstellung „Bruno Goller: Retrospektive 1922-1992“ im Kunstmuseum Bonn.

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. Museumseintritt
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Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Bruno Goller, Die Hand, 1966

Dauerleihgabe des Bundesverwaltungsamtes Köln

 

 

aus dem Ankündigungstext des Museums:

 

Lange hat man die Malereigeschichte des 20. Jahrhunderts als Konkurrenzkampf von Schulen und Stilen gedeutet und dabei übersehen, wie bestimmend gerade die Außenseiter für die Entwicklung der Kunst sein können. Zur Gruppe dieser eigenwilligen Einzelgänger gehört – trotz mancher Parallelen die sein Schaffen zur Kunst des Surrealismus und zur neuen Sachlichkeit aufweist – auch Bruno Goller. 1901 in Gummersbach geboren und seit 1927 dauerhaft in Düsseldorf ansässig, entfaltet er in über siebzig Schaffensjahren eine magische Bildwelt, die, im Kontrast zur großen Zeitströmung der Abstraktion, von einem klaren Bekenntnis zur Gegenständlichkeit geprägt ist. Wir erkennen Häuser, Uhren, Hüte, Rosen, Schirme, Mäntel und, nicht zuletzt, Frauen, die in aller Regel typisiert und streng formalisiert wiedergegeben werden. Wenn auch gelegentlich Männer in seinen Gemälden auftauchen, so sind es doch die Frauen, die im Zentrum seiner Kunst stehen. In ihrer idolhaften Präsenz sind sie jedoch so wenig greifbar und ausdeutbar wie all die Gegenstände von denen sie umgeben sind. Welche tiefere Bedeutung führt all die Dinge im Bild zusammen? Sicher sind assoziative Verknüpfungen des Bildinventars punktuell möglich, doch sperren sich Gollers Gemälde gegen eine eindeutige Lesbarkeit. Sie verweigern sich letzten Endes dem Zugriff der Interpret:innen und gewinnen gerade daraus ihre Strahlkraft: die Magie des Rätselhaften.

 

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Olaf Mextorf + Judith Graefe

Ein Fest der Farbe, ein Spiel der Formen – Emotion, Dekoration und Ausdruck bei Henri Matisse

Von der Freiheit der Kunst – DADA als ein anderer Blick auf die Welt

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 14. Dezember 2024 – In der Ausstellung „der die DADA“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 16,50 pro Person zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Anmeldungen ab sofort – Sie erhalten eine Anmeldebestätigung
Stichwort „DADA 2 bitte auf dem Anmeldeformular angeben
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Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

Baroness von Freytag-Loringhoven, um 1920
© Library of Congress, Washington D.C., Prints & Photographs Division, Foto: unbekannt

 

Ankündigungstext des Museums:

 

Als Performerinnen, Dichterinnen und Malerinnen haben Frauen Dada wesentlich geprägt. Trotz ihres einflussreichen Wirkens in Zürich, Paris, Berlin und New York standen sie lange im Schatten ihrer männlichen Künstlerkollegen.

Elsa von Freytag-Loringhoven, Sophie Taeuber-Arp, Emmy Hennings, Hannah Höch und viele weitere Künstlerinnen waren maßgeblich an der subversivsten Kunstströmung des 20. Jahr­hunderts beteiligt. Anders als die selbsterklärten Gründungsväter des Dada gerieten sie jedoch schnell in Vergessenheit. In ihren Werken thematisieren sie Identität wie Sexualität und hinterfragen bürgerliche Normen. Zugleich zeigen Werke von Künstlern neue Konzepte von Männlichkeit, die sich angesichts des Militarismus der Zeit von traditionellen Mustern lösen. Gemeinsam haben sie aktiv wie aktionistisch zur Durchlässigkeit von Geschlechter­rollen beigetragen.

Erstmals zeigt die umfangreiche Ausstellung den vielfältigen Beitrag von Frauen und untersucht das freiheitliche Streben nach Emanzipation in der Dada-Bewegung. Ergänzende zeitgenössische Positionen machen die Auswirkungen bis in die heutige Zeit sichtbar.

 

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Das Team des entschleunigten Blicks