Surreale Welten in Rolandseck

Surreale Welten in Rolandseck

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 21. November 2020 Arp Museum Bahnhof Rolandseck

im Arp Museum Bahnhof Rolandseck *

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung muss aufgrund des von Bund und Ländern beschlossenen Teil-Lockdowns, der auch das Arp Museum betrifft abgesagt werden.

Bitte beachten Sie hierzu auch http://der-entschleunigte-blick.de/

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Montag, den 16. November 2020
Stichwort „Surreale Welten“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

»Der geblümte Läufer auf dem die Traum- und Wolkentiere über die Berge zogen wird gebürstet und aufgerollt.«

Alles klar? Gut! Denn mit diesem Wegweiser gibt Hans Arp die Richtung vor, in die wir uns dieses Mal im Arp Museum orientieren wollen. Auf der Suche nach surrealen Welten durchstreifen wir die Ausstellungen und lassen uns irritieren, überraschen und verführen. Wir folgen den Künstlern unterschiedlichster Zeiten in ihre Vorstellungsräume, die wir vielleicht bald wiedererkennen als (alb)traumhafte Visionen einer anderen Wirklichkeit – irgendwo zwischen hier und dort, jetzt und gleich, innen und aussen. Vergessen Sie den Kompass, Ihre Wahrnehmungskraft, nicht.

Es freuen sich auf einen regen Austausch

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

Surreale Welten in Rolandseck

Luxus & Glamour – Bildende Kunst, Mode, Schmuck

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 20. Februar 2021 Bahnhof Rolandseck

in der Abschlussausstellung der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz im Bahnhof Rolandseck*

 

11:30 bis 13:00 Uhr

Kosten: € 16,50 / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Montag, den 15. Februar 2021
Stichwort „Luxus“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

 

Über die Ausstellung:

Abschlussausstellung der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz

Die wechselseitige Bereicherung von Bildender Kunst, Mode und Schmuck hat eine jahrhundertealte Tradition. Bereits in der Moderne fanden zahlreiche Allianzen zwischen Mode und Kunst statt, die den Weg für eine zunehmende strukturelle Annäherung und diskursive Auseinandersetzung ebneten. Im Laufe des 20. Jahrhundert wurden nicht nur Fragen nach gestalterischen und gedanklichen Überschneidungen diskutiert, sondern auch das inhaltliche, oft visionäre und antizipatorische Potenzial in der Trias Bildende Kunst – Mode – Schmuck.

Im Zuge der Demokratisierung und Popularisierung von Mode und Schmuck sind aktuell nicht nur die Grenzen zwischen Kommerz und künstlerischer Praxis fließender geworden, sondern auch die zwischen den sozialen Systemen, in die diese eingebettet sind. Ausgehend vom Jahresthema »Luxus und Glamour? Künstlerische Perspektiven in Mode und Schmuck«, das für die Balmoral-Stipendien 2019/20 ausgeschrieben war, beleuchtet die Ausstellung die ästhetischen, materiellen, performativen, sozialen und kulturellen Implikationen von Mode und Schmuck. Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit deren identitätsstiftendem Faktor sowie Mode und Schmuck als Ausdruck gesellschaftlicher Macht- und Geschlechterverhältnisse. Das formale und konzeptuelle Ausloten medialer Möglichkeiten, das Experimentieren mit Materialien und Techniken sowie die künstlerische Befragung relevanter Fragestellungen im Spannungsfeld von Luxus, Glamour, Globalisierung, Transkulturalität und Nachhaltigkeit spielen dabei eine zentrale Rolle.

Surreale Welten in Rolandseck

Plastische Energie – Antonius Höckelmann

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 20. März 2021 Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Antonius Höckelmann – Alles in allem“ *

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

 

Kosten: € 16,50 / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Montag, den 15. März 2021
Stichwort „Höckelmann“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Ankündigungstext des Museums:

Antonius Höckelmann (geb. 1937 Oelde – gest. 2000 Köln) arbeitete Anfang der 1970er Jahre während eines Studienaufenthaltes im Künstlerbahnhof Rolandseck. Daher ist es eine große Freude, seine expressiven, farbgewaltigen Arbeiten im Arp Museum zeigen zu können. In seinen Gemälden und Zeichnungen sind frei gestaltete und figürliche Formen zu einem undurchdringlichen Ganzen verwoben. Die amorphen, fantasievollen Plastiken und Reliefs wuchern in den Raum und beeindrucken durch ihre Intensität. Im dynamischen Spiel von Linien und Farben konkretisieren sich Darstellungen von Frauen, Sexualität, Tieren wie beispielsweise Pferden, Fantasiewesen und wildwachsenden Pflanzen.
Die Ausstellung rückt mit Antonius Höckelmann das Schaffen eines Bildhauers und Malers in den Fokus, der die rheinische Kunstszene entscheidend mitgeprägt hat. Von prominenten Künstlerkollegen wie Markus Lüpertz wurde er sehr geschätzt. Die in der Ausstellung präsentierten Werke Höckelmanns verdanken wir neben unterschiedlichsten Leihgebern besonders der großzügigen Schenkung der Sammlung Mronz aus Köln. Sie bereichert das Arp Museum Bahnhof Rolandseck künftig um ein umfangreiches Konvolut an Werken dieses bisher unterschätzten deutschen Künstlers.

Surreale Welten in Rolandseck

Lats Minute: Hans Arp – Die Dynamik der Ewigkeit

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 10. April 2021 Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Sammlung Arp*

 

11:30 bis 13:00 Uhr

Kosten: € 16,50 / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Dienstag, den 06. April 2021
Stichwort „Arp“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Ankündigung des Museums:

In der Sammlungspräsentation begegnen wir einmal mehr den vielschichtigen Werken unserer beiden Hauspatrone Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp, die heute als Wegbereiter der beiden wesentlichen Tendenzen der Moderne gelten. Den besonderen Glücksfall, dass wir in wohl weltweit einzigartiger Weise die beiden Pioniere der geometrischen wie auch der organischen Abstraktion unter einem Dach vereinen, nehmen wir zum Anlass, die Besucher zu einer spannenden Entdeckungsreise einzuladen. Denn über die gemeinschaftlichen Arbeiten hinaus spiegeln auch zahlreiche weitere Werke eine erstaunlich nahe Auseinandersetzung mit den selben Motiven oder übergeordneten Prinzipien, wie z.B. dem Leerraum (negative Fläche), wider.

Ausgewählte Dialoge zeigen, dass die in vielerlei Hinsicht konträre Bildsprache für das Künstlerpaar keinerlei Einschränkung darstellt, sondern vielmehr den jeweiligen individuellen Schaffensprozess bereichert.

Surreale Welten in Rolandseck

ooh-la-la: Luxus & Glamour

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 15. Mai 2021 Bahnhof Rolandseck

in der Abschlussausstellung der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz im Bahnhof Rolandseck*

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 16,50 / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Montag, den 10. Mai 2021
Stichwort „ooh-la-la“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Über die Ausstellung:

Abschlussausstellung der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz

Die wechselseitige Bereicherung von Bildender Kunst, Mode und Schmuck hat eine jahrhundertealte Tradition. Bereits in der Moderne fanden zahlreiche Allianzen zwischen Mode und Kunst statt, die den Weg für eine zunehmende strukturelle Annäherung und diskursive Auseinandersetzung ebneten. Im Laufe des 20. Jahrhundert wurden nicht nur Fragen nach gestalterischen und gedanklichen Überschneidungen diskutiert, sondern auch das inhaltliche, oft visionäre und antizipatorische Potenzial in der Trias Bildende Kunst – Mode – Schmuck.

Im Zuge der Demokratisierung und Popularisierung von Mode und Schmuck sind aktuell nicht nur die Grenzen zwischen Kommerz und künstlerischer Praxis fließender geworden, sondern auch die zwischen den sozialen Systemen, in die diese eingebettet sind. Ausgehend vom Jahresthema »Luxus und Glamour? Künstlerische Perspektiven in Mode und Schmuck«, das für die Balmoral-Stipendien 2019/20 ausgeschrieben war, beleuchtet die Ausstellung die ästhetischen, materiellen, performativen, sozialen und kulturellen Implikationen von Mode und Schmuck. Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit deren identitätsstiftendem Faktor sowie Mode und Schmuck als Ausdruck gesellschaftlicher Macht- und Geschlechterverhältnisse. Das formale und konzeptuelle Ausloten medialer Möglichkeiten, das Experimentieren mit Materialien und Techniken sowie die künstlerische Befragung relevanter Fragestellungen im Spannungsfeld von Luxus, Glamour, Globalisierung, Transkulturalität und Nachhaltigkeit spielen dabei eine zentrale Rolle.

Surreale Welten in Rolandseck

Geschmolzenes Metall und das Licht der Sonne – Stella Hamberg

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 12. Juni 2021 Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Stella Hamberg – Skulpturen“ *

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 16,50 / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Montag, den 07. Juni 2021
Stichwort „Hamberg“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

aus dem Ankündigungstext des Museums:

Stella Hamberg (* 1975, lebt und arbeitet in Berlin und Brandenburg) gehört mit ihren Arbeiten zu den spannendsten und vielversprechendsten Bildhauerinnen ihrer Generation. Selbstbewusst knüpft sie mit ihren Skulpturen an bildhauerische Traditionen an. Im Zusammenspiel von Antike, Mittelalter oder Moderne entwickelt sie ihre eigene skulpturale Handschrift. In das Zentrum ihres Schaffens stellt sie ganz gegenwärtig das Ringen mit der zeitgenössischen Darstellbarkeit der menschlichen Figur und ihren formalen wie existentiellen Fragestellungen.

Mit großer handwerklicher Könnerschaft gelingen ihr übermannshohe und tonnenschwere Großskulpturen genauso wie kleinformatige Werkgruppen. Beim überwiegenden Teil ihrer Arbeiten entscheidet sie sich für den traditionsreichen Werkstoff Bronze. Kein anderes Material bietet der Künstlerin über die Stufen der notwendigen Abformung vom Tonmodell über das Wachspositiv bis hin zum endgültigen Guss so abwechslungsreich expressive genauso wie fein modellierte Oberflächen. Eher selten ist die Patinierung der Skulpturen farbig. Meistens reicht die Bandbreite von glänzenden bis hin zu stumpfen schwarzen Oberflächen. Neuerdings überrascht sie mit strahlend weißen, glatt geschliffenen Werken aus Gips, die kontrastreich den dunklen Bronzen gegenüberstehen.