Jetzt aber! – Zur aktuellen Lage der zeitgenössischen Malerei in Deutschland

Jetzt aber! – Zur aktuellen Lage der zeitgenössischen Malerei in Deutschland

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 30. November 2019 – Kunstmuseum Bonn

in der Ausstellung „Jetzt! – Junge Malerei in Deutschland“

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Montag, den 25. November 2019
Stichwort „Jetzt aber!“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: ca. 11:25 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Es ist ein überaus ambitioniertes Unterfangen, welches das Kunstmuseum Bonn als Initiator und in Zusammenarbeit mit dem Museum Wiesbaden und den Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser jetzt angepackt hat: Ein Überblick über aktuelle Strömungen der Malerei in Deutschland ist derzeit im Kunstmuseum Bonn zu sehen. Eine Präsentation von erfrischender Fülle, die jede Vermutung, dass das Medium Malerei an einen Endpunkt angekommen sein könnte, ad absurdum führt.

Angesichts der Fülle der künstlerischen Positionen, die von unterschiedlichsten figurativen Aspekten über zeichnerische und farbsatte Ansätze bis zu einer Vielzahl abstrakter Positionen reicht, werden wir eine mehrteilige Veranstaltung anbieten. Wir werden uns jeweils, dem Konzept der Ausstellung entsprechend, mit ausgewählten Räumen und meist kontrastierenden Positionen befassen.

Wir freuen uns auf einen anregenden und spannungsreichen Austausch!

Es grüßen herzlich

Olaf Mextorf, Nicole Birnfeld + Judith Graefe

Faszination Impression – Boudin, Monet, Pissarro, Sisley, Sorolla

Faszination Impression – Boudin, Monet, Pissarro, Sisley, Sorolla

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 21. Dezember 2019 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Die vier Elemente“ in der Kunstkammer Rau*

 

11:30 bis 13:00 Uhr

Bitte beachten Sie: Aufgrund der räumlichen und akustischen Situation in der Kunstkammer Rau ist die Teilnehmer*innenzahl auf 12 begrenzt.

 

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen möglichst bitte bis Dienstag, den 17. Dezember 2019
Stichwort „Faszination Impression“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
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Treffpunkt: ca. 11:25 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Zum vierten Advent möchten wir Sie einladen, gemeinsam mit uns Bilder des Impressionismus‘ eingehend zu betrachten. Es werden Winter- wie Sommerbilder sein, Bilder des Alltäglichen, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Bilder, die aufgrund ihrer Malweise, ihrer Motive, ihrer Atmosphäre immer wieder faszinieren.

Dieser Faszination und damit unserer eigenen Wahrnehmungsweise betrachtend näher zu kommen ist sicher ein Versuch wert und der entschleunigte Blick dabei mit Sicherheit hilfreich.

Wir freuen uns sehr, zum Ausklang des Jahre noch einmal gemeinsam mit Ihnen Kunstbetrachtung im Dialog zu erleben!

Es grüßen herzlich

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

 

*in Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Last Minute: Mit Otto Piene von ZERO auf Lichtgeschwindigkeit

Last Minute: Mit Otto Piene von ZERO auf Lichtgeschwindigkeit

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 04. Januar 2020 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Otto Piene. Alchemist und Himmelsstürmer“ *

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte möglichst bis Montag, den 30. Dezember 2019
Stichwort „Piene Last Minute“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
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Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

Aufgrund der großen Nachfrage, möchten wir den vorletzten Tag der Ausstellung „Otto Piene. Alchemist und Himmelsstürmer“ noch einmal nutzen, um mit Ihnen das Werk von Otto Piene in den entschleunigten Blick zu nehmen.

Piene (1928 – 2014) hatte 1966 gemeinsam mit Heinz Mack und Günther Uecker im Künstlerbahnhof Rolandseck das fulminante Abschlussfest »ZERO Demonstration – ZERO ist gut für Dich« initiiert und ist jetzt, über 50 Jahre später, zurück und verwandelt die lichtdurchfluteten Ausstellungsräume des Richard Meier-Baus in einen strahlenden Kosmos der besonderen Art.

Piene befasste sich in seinem Werk ebenso mit der Kraft des Lichts wie mit Fragen nach der Beschaffenheit des Universums. Ein weiter Bogen also, der in der Schau „Otto Piene. Alchemist und Himmelsstürmer“ treffend tituliert ist und uns Einblicke in ein vielgestaltiges, haptisch und optisch überraschendes Werk erlaubt.

Zwischen meditativer Ruhe und eruptiver Bewegung weiss Piene mit formaler Vielfalt einzigartige Bild- und Erfahrungsräume zu gestalten, die wir gemeinsam mit Ihnen entdecken und erkunden möchten.

Es grüßen herzlich

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

 

*in Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Impressionisten in unruhigen Zeiten – Werke in der Kunstkammer Rau

Impressionisten in unruhigen Zeiten – Werke in der Kunstkammer Rau

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 29. Februar 2020 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Die vier Elemente“ *

 

11:30 bis 13:00 Uhr

Bitte beachten Sie: Aufgrund der räumlichen und akustischen Situation in der Kunstkammer Rau ist die Teilnehmer*innenzahl auf 12 begrenzt.

 

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte karnevalsbedingt möglichst vor Donnerstag, dem 20. Februar 2020
Stichwort „Impressionisten“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Der Impressionismus gilt oftmals als Inbegriff einer neuen Sicht auf die Wirklichkeit. Der allzu flüchtigen Gegenwart wird mit schnellem Strich – wie auch sonst – auf der Leinwand Dauer verliehen, die Zeit für den Moment der Betrachtung zum Stehen gebracht, uns die Möglichkeit zum nachdenkenden Betrachten gegeben.

Und genau das möchten wir mit dem entschleunigten Blick versuchen: Den so flüchtig erscheinenden Momenten der impressionistischen Malerei Dauer verleihen, indem wir genau hinsehen, mal die Melancholie des Motivs spüren, mal uns der Unruhe des Bildes aussetzen, mal uns nur der Schönheit der Natur ergeben.

Der Impressionismus entwickelte sich in einer historischen Umbruchszeit und zeigt eine brüchig gewordene Wirklichkeit, deren rascher Wandel zwischen rauschhafter Farbigkeit und fast meditativer Konzentration auch heute immer wieder fasziniert.

Diesem Phänomen möchten wir gemeinsam mit Ihnen auf die Spur kommen. Es feuen sich auf eine anregende Kunstbetrachtung

 

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

 

*in Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Salvador Dalí und Hans Arp – Die Geburt der Erinnerung

Salvador Dalí und Hans Arp – Die Geburt der Erinnerung

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 14. März 2020 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Salvador Dalí und Hans Arp – Die Geburt der Erinnerung“ *

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte möglichst bis Montag, den 09. März 2020
Stichwort „Dali“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

 

Salvador Dalí, Traum verursacht durch den Flug einer Biene um einen Granatapfel, eine Sekunde vor dem Aufwachen, 1944, Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

 

Aus dem Ankündigungstext des Hauses:

Im Jahr 2020 zeigen wir in einem surrealistischen Rendez-vous erstmals die bisher unbeachteten Parallelen im Schaffen der beiden Zeitgenossen Salvador Dalí (1904–1989) und Hans Arp (1886–1966). Beide Künstler entwickelten eine jeweils einzigartige visuelle Sprache, die vom Naturalismus unabhängig und zugleich der Realität verhaftet ist.

Beide eint ein rätselhafter Humor, der sich im Spiel mit Alltagsobjekten und der menschlichen Figur zeigt. Dieser prägt außerdem Arps lyrisches Werk, das Dalís Gemälden im Dialog eine neue Dimension verleiht.

Als Multimediakünstler avant la lettre befasste sich Dalí mit räumlicher Illusion und Technologien, die seine Kunst in die dritte Dimension erweitern. Diesen Aspekt führt die Ausstellung mittels Virtual Reality weiter: in Form interaktiver Spaziergänge durch die surrealen Landschaften Dalís. Außerdem wird eine Auswahl seines filmischen Schaffens zu sehen sein.

 

*in Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Avantgarde in Bonn – August Macke und der Rheinische Expressionismus

Avantgarde in Bonn – August Macke und der Rheinische Expressionismus

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Mittwoch, 25. März 2020 Kunstmuseum Bonn

in der ständigen Sammlung des Hauses

 

18:00 bis 19:30 Uhr

 

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte möglichst bis Samstag, den 21. März 2020
Stichwort „Macke“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: ca. 17:55 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

August Macke prägte 1913, kurz vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges, in dem er einen frühen Tod fand, den Begriff des Rheinischen Expressionismus. Ein Jahr zuvor hatten deren Vertreter ihren grossen Auftritt bei der epochalen Sonderbund-Ausstellung in Köln, Seite an Seite mit den großen Avantgardisten der Zeit, wie Vincent van Gogh, Paul Gauguin oder Edvard Munch.

Das Kunstmuseum Bonn zeigt einen ganz aussergewöhhnlichen Bestand Rheinischer Expressionisten, dem wir uns in einer gezielten Auswahl nähern wollen, um die Wesensmerkmale dieser farb- und formdynamischen Malerei zu ergründen. Selbstverständlich steht August Macke dabei im Zentrum dieser Betrachtungen.

Auf eine anregende Kunstbetrachtung und eine intensive Auseinandersetzung freuen sich

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

Think Big! Malerische Überwältigung im Werk von Jonas Burgert

Think Big! Malerische Überwältigung im Werk von Jonas Burgert

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 04. April 2020 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Jonas Burgert“ *

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte möglichst bis Montag, den 30. März 2020
Stichwort „Jonas Burgert“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Aus dem Ankündigungstext des Hauses:

Jonas Burgert (* 1969) zählt zu den Protagonisten der Malerei der Gegenwart von internationalem Rang. Für die große museale Einzelschau im Arp Museum Bahnhof Rolandseck schafft er sieben neue monumentale Gemälde und einige Skulpturen. Sie werden in der großen, lichtdurchfluteten Ausstellungsetage des Neubaus von Richard Meier gezeigt, ergänzt durch kleinere Arbeiten und Zeichnungen.

Jonas Burgerts Malereien scheinen aus der Zeit gefallen zu sein: Sie oszillieren zwischen Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem. Dabei spielen tagespolitische Themen und solche, die die moderne Gesellschaft spiegeln sowie kunsthistorische Rückgriffe eine Rolle. Es sind bis zu 22 Meter lange, überwältigende Malereien, die in altmeisterlicher Manier, oft pinselhaarfein an Perfektion kaum zu übertreffen und in einem wahren »Farbenrausch«, den Besucher in Atem halten. Der Farbpalette scheint dabei keine Grenze gesetzt zu sein und die Farben zeigen sich gedeckt, hell leuchtend, in freier flüchtiger Gestik aufgetragen oder exakt und pointiert gesetzt. In diesem Farbenmeer treffen archaische, mythologische und dem Zeitgeist verpflichtete Figuren wie auch Tiere aufeinander, die als exotische Gestalten in bizarre Gewänder gehüllt, oder umwickelt, die Szenerie beherrschen und miteinander verbinden. Das kaum überschaubare Gewimmel und dynamische Geschehen unterliegt auch den umfassenden Tiefen der Phantasie und des Unbewussten. In einem gleichzeitigen Nebeneinander bildet Jonas Burgert unterschiedliche Erzählstränge ab, die auf den ersten Blick ungeordnet und wild erscheinen. Auf den zweiten Blick ist es ein wohlkomponiertes künstlerisches Universum, das uns gefangen nimmt: Eines das uns beunruhigt, das uns verstört, das schön, melancholisch und zugleich bedrohlich ist, eines das apokalyptisch und surreal anmutet. Dabei steht die menschliche Existenz mit all ihren Abgründen, Begierden und Ängsten im Fokus. Denn wer sonst als der Mensch bestimmt das Leben mit all seinen Schattierungen.

 

*in Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Magier des Lichts – Richard Meier und sein „liebstes Baumaterial“

Magier des Lichts – Richard Meier und sein „liebstes Baumaterial“

Architekturbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 09. Mai 2020 – im Richard MeierNeubau des Arp Museums*

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte möglichst bis Montag, den 04. Mai 2020
Stichwort „Magier des Lichts“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Le Corbusier (1886 – 1965) charakterisierte Architektur als „Spiel reiner Formen unter dem Licht.“ Und Richard Meier wiederum bestätigt, dass „ohne Le Corbusiers Gebäude zu kennen und zu lieben, ich sicher nicht die Gebäude entwerfen würde, die ich entwerfe. Le Corbusier hat meine Art, Raum zu schaffen sehr beeinflusst.“

Das Licht und seine raumbildende Wirkung sollen deshalb einer der zentralen Punkte dieser gemeinsamen Architekturbetrachtung werden. Und wenn Richard Meier bekennt, dass Licht sein liebstes Baumaterial ist, dann dürfen wir gespannt sein, wie dieses flüchtige Element im Arp Museum wirksam wird.

Auf eine gemeinsame Beobachtung und den Austausch darüber freuen sich

Olaf Mextorf + Judith Graefe

 

 

*in Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Konstanten der Kunst – Traum und Vision

Konstanten der Kunst – Traum und Vision

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 27. Juni 2020 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in den Ausstellungen „Traum und Vision“ in der Kunstkammer Rau und „Salvador Dalí und Hans Arp – Die Geburt der Erinnerung*

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte möglichst bis Montag, den 22. Juni 2020
Stichwort „Traum und Vision“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Was Siegmund Freud (1856-1939) und Carl Gustav Jung (1875-1961) mit ihrer tiefenpsychologische Analyse der menschlichen Seele auslösten, ist kaum zu ermessen. Mit der Offenlegung des Unbewußten lösten sie auf jeden Fall eine kreative Revolution bei den Symbolisten und den Surrealisten aus.

Das Unbewußte, oft nur durch Träume offen gelegt und seltener durch Visionen, wurde eine Realität, mit der sich Künstler durch die Jahrhunderte auseinander gesetzt haben. So bilden Träume und Visionen auch zwei Leitmotive in der Modernen Kunst.

Diesem Thema widmet sich jetzt die aktuelle Ausstellung in der Kunstkammer Rau und spannt damit auch den Bogen zu den surrealistischen Positionen, die bei Hans Arp und Salvador Dalí untersucht werden.

 

Auf eine visionäre Kunstbetrachtung freuen sich einmal mehr

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

 

*in Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck