Kosmos Kippenberger

Kosmos Kippenberger

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Donnerstag, 06. Februar 2020 – Bundeskunsthalle Bonn

in der Ausstellung „Martin Kippenberger – Bitteschön Dankeschön – Eine Retrospektive“

 

17:00 bis 18:30 Uhr

 

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Sonntag, den 02. Februar 2020
Stichwort „Kippenberger“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 17:00 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Susanne Kleine, Kuratorin dieser Martin Kippenberger-Retrospektive, betitelt ihren Katalogbeitrag mit „Kosmos Kippenberger“ und charakterisiert so schon in der Überschrift die ungeheure Dimension seines Werkes und die Reichweite seiner künstlerisch umgesetzten Ideen. Ständig in Bewegung, auf Reisen und im Kontakt mit seiner Umwelt – nicht immer konfliktfrei – entwickelte Kippenberger ein breit gefächertes Spektrum von Ausdrucksmöglichkeiten mit einer Rasanz, die seine Freunde und künstlerischen Weggefährten auch schon einmal überforderte. Albert Oehlen formulierte es folgendermaßen : „Der hat immer so Irrsinns-Pläne im Kopf gehabt. Je älter er wurde, desto komplexer wurden die. […] Kein Mensch konnte da folgen. Aber dieses Gebilde existierte.“

Wir möchten gerade deshalb versuchen, uns dieser künstlerischen Ausnahmeerscheinung zu nähern und werden uns auf bewährte Weise – mit entschleunigtem Blick – anhand ausgewählter Beispiele auf den Weg machen.

Wir freuen uns auf einen vielstimmigen Austausch mit Ihnen!

Es grüßen herzlich

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

 

aus dem Ankündigungstext der Bundeskunsthalle:

 

Martin Kippenberger (1953–1997) war einer der vielseitigsten, produktivsten und einflussreichsten deutschen Künstler seiner Generation. Wie kein anderer verkörpert er das Bild des ‚typischen Künstlers‘. Wie kein anderer lebte er eine untrennbare Symbiose von Leben und Kunstproduktion – intensiv und exzessiv mit allen persönlichen Konsequenzen. Alle seine Arbeiten sind im weitesten Sinne Selbstporträts, sagen etwas über ihn und sein Umfeld aus – auch die, die ihn nicht zeigen. Sein Werk ist komplex und gründet in einer permanenten Befragung seines Selbst, er scheut dabei nicht vor Brüchen oder einem gänzlichen Scheitern zurück.

Kippenbergers Aktivitäten umfassten auch Schauspielern, Performen, Ausstellungsmachen, Organisieren und Schreiben. Zu seinem reichen Œuvre gehören Musik, Fotografien, Zeichnungen, Plakate, Collagen, Multiples, Editionen, Künstlerbücher, Gemälde, Skulpturen und raumgreifende Installationen. Sein Gefühl für den öffentlichen Auftritt war ebenso eine wichtige Werkstrategie wie sein gut funktionierendes Netzwerk.

Die Kraft der Poesie – Zu entdecken: Das malerische Werk Norbert Schwontkowskis

Die Kraft der Poesie – Zu entdecken: Das malerische Werk Norbert Schwontkowskis

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Mittwoch, 12. Februar 2020 – Kunstmuseum Bonn

in der Ausstellung „Norbert Schwontkowski – Some of My Secrets“

 

18:30 bis 20:00 Uhr

 

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Freitag, den 07. Februar 2020
Stichwort „Poesie“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
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Treffpunkt: kurz vor 18:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Ankündigungstext des Kunstmuseums Bonn:

Norbert Schwontkowski (1949 – 2013) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der zeitgenössischen figurativen Malerei und Meister der malerischen Verdichtung.  Oft in dunklen, erdigen Tönen gehalten, vermitteln seine Bilder das Gefühl einer melancholischen Ernsthaftigkeit, die gleichwohl die Gestalt einer bitter-humorvollen Motivik annehmen kann.  Seine poetischen Bildthemen spielen dabei mit dem Surrealen, dem Unbewussten und der Andeutung von Geschichten, die er konsequent nie zu Ende erzählt.

Stets setzt Schwontkowski den Mensch in den Mittelpunkt seiner Bildwelt: Suchend aus dem Fenster schauend, mit einem Auto in Tunnel rasend oder von Stein zu Stein hüpfend – immer in der Gefahr abzugleiten, sich zu verlieren. Er zeigt den Menschen als Suchenden, für dessen Orientierungslosigkeit er schlagende, gelegentlich durch die Malerei der Romantik vorgeprägte Bildformulierungen gefunden hat. Von Ferne erinnern seine taumelnden Gestalten an Casper David Friedrichs Mönch am Meer, doch ist Schwontkowski Schöpfer einer unbestreitbar eigenen Bildwelt, die es zu entschlüsseln gilt.

Anlässlich des 70. Geburtstags des Künstlers zeigt die Ausstellung rund 70 Gemälde von den späten 1980er-Jahren bis zum Jahr 2012 sowie 35 Skizzenbücher. Es ist die bislang umfassendste museale Präsentation zum Werk des Bremer Malers, die ab Frühjahr 2020 auch in der Kunsthalle Bremen und ab Herbst 2020 im Kunstmuseum Den Haag gezeigt wird.

Es freuen sich auf eine ungewöhnliche malerische Position und den Austausch mit Ihnen

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

Impressionisten in unruhigen Zeiten – Werke in der Kunstkammer Rau

Impressionisten in unruhigen Zeiten – Werke in der Kunstkammer Rau

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 29. Februar 2020 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Die vier Elemente“ *

 

11:30 bis 13:00 Uhr

Bitte beachten Sie: Aufgrund der räumlichen und akustischen Situation in der Kunstkammer Rau ist die Teilnehmer*innenzahl auf 12 begrenzt.

 

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte karnevalsbedingt möglichst vor Donnerstag, dem 20. Februar 2020
Stichwort „Impressionisten“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
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Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Der Impressionismus gilt oftmals als Inbegriff einer neuen Sicht auf die Wirklichkeit. Der allzu flüchtigen Gegenwart wird mit schnellem Strich – wie auch sonst – auf der Leinwand Dauer verliehen, die Zeit für den Moment der Betrachtung zum Stehen gebracht, uns die Möglichkeit zum nachdenkenden Betrachten gegeben.

Und genau das möchten wir mit dem entschleunigten Blick versuchen: Den so flüchtig erscheinenden Momenten der impressionistischen Malerei Dauer verleihen, indem wir genau hinsehen, mal die Melancholie des Motivs spüren, mal uns der Unruhe des Bildes aussetzen, mal uns nur der Schönheit der Natur ergeben.

Der Impressionismus entwickelte sich in einer historischen Umbruchszeit und zeigt eine brüchig gewordene Wirklichkeit, deren rascher Wandel zwischen rauschhafter Farbigkeit und fast meditativer Konzentration auch heute immer wieder fasziniert.

Diesem Phänomen möchten wir gemeinsam mit Ihnen auf die Spur kommen. Es feuen sich auf eine anregende Kunstbetrachtung

 

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

 

*in Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Salvador Dalí und Hans Arp – Die Geburt der Erinnerung

Salvador Dalí und Hans Arp – Die Geburt der Erinnerung

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 14. März 2020 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Salvador Dalí und Hans Arp – Die Geburt der Erinnerung“ *

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte möglichst bis Montag, den 09. März 2020
Stichwort „Dali“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
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Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

 

Salvador Dalí, Traum verursacht durch den Flug einer Biene um einen Granatapfel, eine Sekunde vor dem Aufwachen, 1944, Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

 

Aus dem Ankündigungstext des Hauses:

Im Jahr 2020 zeigen wir in einem surrealistischen Rendez-vous erstmals die bisher unbeachteten Parallelen im Schaffen der beiden Zeitgenossen Salvador Dalí (1904–1989) und Hans Arp (1886–1966). Beide Künstler entwickelten eine jeweils einzigartige visuelle Sprache, die vom Naturalismus unabhängig und zugleich der Realität verhaftet ist.

Beide eint ein rätselhafter Humor, der sich im Spiel mit Alltagsobjekten und der menschlichen Figur zeigt. Dieser prägt außerdem Arps lyrisches Werk, das Dalís Gemälden im Dialog eine neue Dimension verleiht.

Als Multimediakünstler avant la lettre befasste sich Dalí mit räumlicher Illusion und Technologien, die seine Kunst in die dritte Dimension erweitern. Diesen Aspekt führt die Ausstellung mittels Virtual Reality weiter: in Form interaktiver Spaziergänge durch die surrealen Landschaften Dalís. Außerdem wird eine Auswahl seines filmischen Schaffens zu sehen sein.

 

*in Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Avantgarde in Bonn – August Macke und der Rheinische Expressionismus

Avantgarde in Bonn – August Macke und der Rheinische Expressionismus

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Mittwoch, 25. März 2020 Kunstmuseum Bonn

in der ständigen Sammlung des Hauses

 

18:00 bis 19:30 Uhr

 

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte möglichst bis Samstag, den 21. März 2020
Stichwort „Macke“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: ca. 17:55 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

August Macke prägte 1913, kurz vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges, in dem er einen frühen Tod fand, den Begriff des Rheinischen Expressionismus. Ein Jahr zuvor hatten deren Vertreter ihren grossen Auftritt bei der epochalen Sonderbund-Ausstellung in Köln, Seite an Seite mit den großen Avantgardisten der Zeit, wie Vincent van Gogh, Paul Gauguin oder Edvard Munch.

Das Kunstmuseum Bonn zeigt einen ganz aussergewöhhnlichen Bestand Rheinischer Expressionisten, dem wir uns in einer gezielten Auswahl nähern wollen, um die Wesensmerkmale dieser farb- und formdynamischen Malerei zu ergründen. Selbstverständlich steht August Macke dabei im Zentrum dieser Betrachtungen.

Auf eine anregende Kunstbetrachtung und eine intensive Auseinandersetzung freuen sich

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

Think Big! Malerische Überwältigung im Werk von Jonas Burgert

Think Big! Malerische Überwältigung im Werk von Jonas Burgert

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 04. April 2020 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in der Ausstellung „Jonas Burgert“ *

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte möglichst bis Montag, den 30. März 2020
Stichwort „Jonas Burgert“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Aus dem Ankündigungstext des Hauses:

Jonas Burgert (* 1969) zählt zu den Protagonisten der Malerei der Gegenwart von internationalem Rang. Für die große museale Einzelschau im Arp Museum Bahnhof Rolandseck schafft er sieben neue monumentale Gemälde und einige Skulpturen. Sie werden in der großen, lichtdurchfluteten Ausstellungsetage des Neubaus von Richard Meier gezeigt, ergänzt durch kleinere Arbeiten und Zeichnungen.

Jonas Burgerts Malereien scheinen aus der Zeit gefallen zu sein: Sie oszillieren zwischen Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem. Dabei spielen tagespolitische Themen und solche, die die moderne Gesellschaft spiegeln sowie kunsthistorische Rückgriffe eine Rolle. Es sind bis zu 22 Meter lange, überwältigende Malereien, die in altmeisterlicher Manier, oft pinselhaarfein an Perfektion kaum zu übertreffen und in einem wahren »Farbenrausch«, den Besucher in Atem halten. Der Farbpalette scheint dabei keine Grenze gesetzt zu sein und die Farben zeigen sich gedeckt, hell leuchtend, in freier flüchtiger Gestik aufgetragen oder exakt und pointiert gesetzt. In diesem Farbenmeer treffen archaische, mythologische und dem Zeitgeist verpflichtete Figuren wie auch Tiere aufeinander, die als exotische Gestalten in bizarre Gewänder gehüllt, oder umwickelt, die Szenerie beherrschen und miteinander verbinden. Das kaum überschaubare Gewimmel und dynamische Geschehen unterliegt auch den umfassenden Tiefen der Phantasie und des Unbewussten. In einem gleichzeitigen Nebeneinander bildet Jonas Burgert unterschiedliche Erzählstränge ab, die auf den ersten Blick ungeordnet und wild erscheinen. Auf den zweiten Blick ist es ein wohlkomponiertes künstlerisches Universum, das uns gefangen nimmt: Eines das uns beunruhigt, das uns verstört, das schön, melancholisch und zugleich bedrohlich ist, eines das apokalyptisch und surreal anmutet. Dabei steht die menschliche Existenz mit all ihren Abgründen, Begierden und Ängsten im Fokus. Denn wer sonst als der Mensch bestimmt das Leben mit all seinen Schattierungen.

 

*in Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Picasso – Die Neuerfindung des Bildes

Picasso – Die Neuerfindung des Bildes

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 18. April 2019 – Museum Ludwig, Köln

in der ständigen Sammlung des Hauses

 

12:00 bis 13:30 Uhr

 

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte bis Ostermontag, den 13. April 2020
Stichwort „Picasso“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: ca. 11:55 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Das Museum Ludwig besitzt aufgrund der enormen Sammlertätigkeit des Ehepaares Irene und Peter Ludwig eine der weltweit bedeutendsten Picasso-Sammlungen. Sein Werk gehört unverrückbar zu den Höhepunkten der Malereigeschichte und bildet gleichzeitig die Grundlage für eine Reihe von richtungweisenden künstlerischen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts .

Aus diesem vielgestaltigem Bilderkosmos werden wir wegweisende Werke auswählen, die wir im Austausch mit Ihnen betrachten möchten. Dabei werden wir auf eine Reihe von Besonderheiten im Werk und natürlich auch im Leben von Pablo Picasso stoßen. Stilistische Neuerungen, motivische Extravaganzen und biographische Notizen verweben sich dabei zu einem künstlerisch einzigartigem Gesamtwerk.

Es freuen sich wie immer auf einen anregenden Austausch und grüßen herzlich

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

Magier des Lichts – Richard Meier und sein „liebstes Baumaterial“

Magier des Lichts – Richard Meier und sein „liebstes Baumaterial“

Architekturbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 09. Mai 2020 – im Richard MeierNeubau des Arp Museums*

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte möglichst bis Montag, den 04. Mai 2020
Stichwort „Magier des Lichts“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Le Corbusier (1886 – 1965) charakterisierte Architektur als „Spiel reiner Formen unter dem Licht.“ Und Richard Meier wiederum bestätigt, dass „ohne Le Corbusiers Gebäude zu kennen und zu lieben, ich sicher nicht die Gebäude entwerfen würde, die ich entwerfe. Le Corbusier hat meine Art, Raum zu schaffen sehr beeinflusst.“

Das Licht und seine raumbildende Wirkung sollen deshalb einer der zentralen Punkte dieser gemeinsamen Architekturbetrachtung werden. Und wenn Richard Meier bekennt, dass Licht sein liebstes Baumaterial ist, dann dürfen wir gespannt sein, wie dieses flüchtige Element im Arp Museum wirksam wird.

Auf eine gemeinsame Beobachtung und den Austausch darüber freuen sich

Olaf Mextorf + Judith Graefe

 

 

*in Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Voll das Leben – Facetten der Pop Art

Voll das Leben – Facetten der Pop Art

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 06. Juni 2020 – Museum Ludwig

in der ständigen Sammlung des Hauses

 

12:00 bis 13:30 Uhr

 

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte möglichst bis Pfingstmontag, den 01. Juni 2020
Stichwort „Pop Art“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:55 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Was fällt uns zu Pop Art ein? Vielleicht: Sexy-mini-super-flower-pop-op-cola – alles ist in Afri-Cola?“ Oder vielleicht die amerikanische Flagge von Jasper Johns? Oder gar die collagehaften Grossformate eines Robert Rauschenberg oder James Rosenquist? All diese und noch weitere künstlerische Positionen befinden sich in der einzigartigen Pop Art-Sammlung des Museum Ludwig, das seinen weltweite Bekanntheit eben gerade auch dieser Collection verdankt.

Wir werden uns dem vielschichtigen Phänomen der Pop Art anhand ausgewählter Beispiele von mehreren Richtungen aus nähern, wie immer mit entschleunigtem Blick und im Austausch miteinander.

Auf eine facettenreiche Kunstbetrachtung freuen sich

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

 

Und zur Einstimmung dann doch noch eine Cola:

 

Konstanten der Kunst – Traum und Vision

Konstanten der Kunst – Traum und Vision

Kunstbetrachtung im Dialog

 

Samstag, 27. Juni 2020 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck

in den Ausstellungen „Traum und Vision“ in der Kunstkammer Rau und „Salvador Dalí und Hans Arp – Die Geburt der Erinnerung*

 

11:30 bis 13:00 Uhr

 

Kosten: € 15,- / zzgl. Museumseintritt
Anmeldungen bitte möglichst bis Montag, den 22. Juni 2020
Stichwort „Traum und Vision“ bitte auf dem Anmeldeformular angeben
Anmeldeformular
Treffpunkt: kurz vor 11:30 Uhr im Kassenbereich des Museums

 

Was Siegmund Freud (1856-1939) und Carl Gustav Jung (1875-1961) mit ihrer tiefenpsychologische Analyse der menschlichen Seele auslösten, ist kaum zu ermessen. Mit der Offenlegung des Unbewußten lösten sie auf jeden Fall eine kreative Revolution bei den Symbolisten und den Surrealisten aus.

Das Unbewußte, oft nur durch Träume offen gelegt und seltener durch Visionen, wurde eine Realität, mit der sich Künstler durch die Jahrhunderte auseinander gesetzt haben. So bilden Träume und Visionen auch zwei Leitmotive in der Modernen Kunst.

Diesem Thema widmet sich jetzt die aktuelle Ausstellung in der Kunstkammer Rau und spannt damit auch den Bogen zu den surrealistischen Positionen, die bei Hans Arp und Salvador Dalí untersucht werden.

 

Auf eine visionäre Kunstbetrachtung freuen sich einmal mehr

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

 

*in Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck