Wenn die Bundesrepublik Kunst sammelt, geht uns das alle an, denn „Deutschland ist keine Insel“!

Wenn die Bundesrepublik Kunst sammelt, geht uns das alle an, denn „Deutschland ist keine Insel“!

Kunstbetrachtung im Dialog, April 2018

 

In der Ausstellung „Deutschland ist keine Insel“ – Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

 

Mit dieser Ausstellung beschreibt sich die Bundesrepublik Deutschland – entgegen vielfältig zu beobachtenden Tendenzen – als einen multikulturellen Ort.

Diese Ausstellung bietet nicht nur Raum für den Austausch über kulturelle Grenzen hinweg, sondern fordert geradezu dazu auf, angesichts der ausgestellten Werke über Begriffe wie Offenheit, Toleranz und Reflexion nachzudenken und auch als zukünftige Richt-Werte anzuerkennen. Als Denk-, Seh- und Erfahrungsraum bietet uns diese Präsentation auch die Möglichkeit, sich über einen erweiterten Moderne-Begriff auszutauschen, den der Transmoderne.

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100 x „der entschleunigte Blick“! – Zeit zum Feiern am Samstag, den 17. März 2018

100 x „der entschleunigte Blick“! – Zeit zum Feiern am Samstag, den 17. März 2018

Liebe Freundinnen und Freunde des „entschleunigten Blicks“!

Wir richten den „entschleunigten Blick“ jetzt bereits ins zehnte Jahr (siehe Archiv, das langsam Sinn macht) und haben es dank Ihnen bis jetzt auf gut 100 Veranstaltungen gebracht. Grund zum feiern, meinen wir! Wir haben im „Treppchen“ (Weberstraße 42) ab 18:00 Uhr einen Tisch reserviert und möchten Sie auf ein Glas Kölsch einladen. Wir hoffen auf rege Teilnahme und einen anregenden Abend.

Vor allem aber freuen wir uns auf die nächsten 100 Veranstaltungen mit Ihnen!!

Seien Sie herzlich gegrüßt von

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

Zwischen Figuration und Abstraktion – Thomas Scheibitz hat den Masterplan

Zwischen Figuration und Abstraktion – Thomas Scheibitz hat den Masterplan

Kunstbetrachtung im Dialog, März 2018

In der Ausstellung „Thomas Scheibitz: Masterplan/kino“ im Kunstmuseum Bonn.

 

 

An einige Werke von Thomas Scheibitz werden Sie sich vielleicht noch erinnern. In der Ausstellung „Neugierig?“ in der Bundskunsthalle waren 2010 eine Reihe von Arbeiten zu sehen und im Kunstmuseum Bonn haben wir Scheibitz auch schon einmal in den „entschleunigten Blick“ genommen.

Jetzt widmet das Kunstmuseum dem 1968 in Radeberg bei Dresden geborenen und in Berlin arbeitendem Künstler eine umfängliche Ausstellung. Das bietet uns die Möglichkeit des konzentrierten Blicks auf ausgewählte Werke. Wir werden aktuelle Positionen mit früheren Arbeiten im Zusammenhang betrachten und so Entwicklungslinien, Kontinuitäten und Neuansätze entdecken.

Grundlage seines Werkes ist ein großes Bildarchiv, aus dem Scheibitz unterschiedlichstes Bildmaterial nach dem Kriterium formaler und assoziativer Ähnlichkeit kombiniert. Dabei verknappt, reduziert und formuliert die direkt lesbare Gegenständlichkeit solange um, bis eigenständige bildliche „Stellvertreter“entstehen.

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Außer der Reihe: Deutschland ist keine Insel – Sammlung Zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland. Ankäufe von 2012 bis 2016

Außer der Reihe: Deutschland ist keine Insel – Sammlung Zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland. Ankäufe von 2012 bis 2016

Lehrerfortbildungen, März 2018

 

Bundeskunsthalle Bonn in der Ausstellung „Deutschland ist keine Insel – Sammlung Zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland. Ankäufe von 2012 bis 2016“

 

Außer der Reihe an dieser Stelle einige Informationen zur Ausstellung „Deutschland ist keine Insel – Sammlung Zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland“ in der Bundeskunsthalle.

Ankündigungstext der Bundeskunsthalle:

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Werken, die innerhalb der letzten fünf Jahre von einer Fachkommission für die Sammlung der Bundesrepublik Deutschland angekauft worden sind; darunter sind Arbeiten von namhaften und jungen Künstlerinnen und Künstler zu sehen. Deutschland ist keine Insel trägt der im zeitgenössischen Kontext relevanten Sammlung des Bundes Rechnung und veranschaulicht, wie historische und aktuelle Entwicklungen, kollektive Sehgewohnheiten oder Hinterfragungen von Bildkonstruktionen künstlerisch und modellhaft umgesetzt werden. Die Auswahl der Werke macht deutlich, dass die gegenwärtigen künstlerischen Ausdrucksformen eine breite Palette an Techniken und Medien umfassen – von raumgreifenden Installationen, Zeichnung, Malerei und Skulptur bis hin zu Fotografie, Video und akustischen Arbeiten.

 

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Gotthard Graubner – Eine etwas andere Art der Führung…

Gotthard Graubner – Eine etwas andere Art der Führung…

Kunstbetrachtung im Dialog, März 2018

 

In der Ausstellung „Gotthard Graubner. Mit den Bildern atmen“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck durchgeführt für die Freizeit-Treffs Bonn.

 

Eine ganz eigene Seherfahrung kann machen, wer sich behutsam, vorurteilsfrei und offen dem Werk von Gotthard Graubner nähert. Seine „Farbraumkörper“ machen allein vom Begriff her schon neugierig. Und seine ganz und gar malerisch entwickelten Bildräume sind von einer Vielschichtigkeit und sanften Dynamik, die eine Werbeveranstaltung für die gegenstandslose Malerei sind. Eine Malerei, die frei von Bezügen zu einer erinnerten Gegenständlichkeit eigene Erfahrungsräume öffnet.

 

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Über den Wolken – Aspekte aus dem Werk von Gotthard Graubner

Über den Wolken – Aspekte aus dem Werk von Gotthard Graubner

Kunstbetrachtung im Dialog, März 2018

 

In der Ausstellung „Gotthard Graubner. Mit den Bildern atmen“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Gotthard Graubner, Venezia, 1982, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Axel Schneider

 

Graubners „Farbraumkörper“ machen allein vom Begriff her schon neugierig. Und wer einmal eine solche Bildkonstruktion gesehen hat, wird sich an die geheimnisvolle Anziehungskraft dieser Werke erinnern. In der Ausstellung „Gotthard Graubner. Mit den Bildern atmen“ werden wir anhand ausgewählter Werkbeispiele Graubners künstlerische Entwicklung hin zu diesen einzigartigen Bildräumen beobachtend begleiten. Von tanzenden Mönchen des Klosters Whangdiphodrang in Buthan bis zu den durchscheinenden Oberflächen seiner »Farborganismen« wird es ein geheimnisvoll-faszinierender Weg sein.

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„Ich weiß noch immer nicht, was Pop Art bedeutet…“ – James Rosenquist-Werkschau in Köln

„Ich weiß noch immer nicht, was Pop Art bedeutet…“ – James Rosenquist-Werkschau in Köln

Kunstbetrachtung im Dialog in der Themenreihe „Once in America“, Februar 2018


In der Ausstellung „James Rosenquist – Eintauchen ins Bild“ im Museum Ludwig in Köln.

 

 

„Ich weiß noch immer nicht, was Pop Art bedeutet, um ehrlich zu sein.“ Dieses Zitat von James Rosenquist irritiert, zählt er doch zu den Klassikern der amerikanischen Pop Art. Seine mitunter raumfüllenden Riesenformate entwickeln eine Präsenz, die den Betrachter nicht nur an-, sondern in die Bilder hineinzieht. Um diesem Kunst-Erleben auf die Spur zu kommen möchten wir gemeinsam mit Ihnen Schlüsselwerke aus der großen James Rosenquist-Retrospektive im Museum Ludwig in Köln in den „entschleunigten Blick“ nehmen. Diese One-Man-Show wird uns dabei auch als Auftakt einer weiterführenden Auseinandersetzung mit Positionen der amerikanischen Nachkriegskunst dienen. Vielleicht wissen wir am Ende, was Pop Art bedeutet…

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Der NS-Kunstraub und unser (Un-)Rechtsbewußtsein – Bestandsaufnahme Gurlitt

Der NS-Kunstraub und unser (Un-)Rechtsbewußtsein – Bestandsaufnahme Gurlitt

Ausstellungsrundgang im kritischen Dialog, Februar 2018

 

In der Ausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt – Der NS-Kunstraub und die Folgen“ in der Bundeskunsthalle in privatem Auftrag.

 

 

Der NS-Kunstraub wirft unzählige Fragen auf: Zu den Hintergründen, den Protagonisten, den politisch-historischen Bedingungen und sicher nach unserem gegenwärtigen Umgang mit diesem Stück deutscher Geschichte. Wie gingen deutsche Behörden mit dem Kunstbesitz des Cornelius Gurlitt um, vom Magazin Focus ehedem als „Nazi-Schatz“ bezeichnet? Und die Person des Cornelius Gurlitt? Wer war er, wie reagierte er?  Doch im Zentrum der Auseinandersetzung steht sein Vater, Hildebrand Gurlitt, dessen Rolle als Kunstvermittler und Kunsthändler vor, während und nach dem 2. Weltkrieg in dieser Ausstellung beleuchtet wird.

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Das Spiel mit der Wirklichkeit – Collagen aus der Sammlung Meerwein

Das Spiel mit der Wirklichkeit – Collagen aus der Sammlung Meerwein

Kunstbetrachtung im Dialog, Februar 2018

 

In der Ausstellung „Collagen: Die Sammlung Meerwein – Zweiter Ausschnitt“ im Bahnhof Rolandseck.

 

 

Wenn sich der Alltag anhand gefundener, neu kombinierter und verfremdeter Materialien durch die Hintertür Zutritt zu unserem Bewußtsein verschafft, ist ihm Aufmerksamkeit gewiß. Die Collage, das Spiel mit den Möglichkeiten, ist das Mittel, durch das die Kunst die Wirklichkeit unter neuen Aspekten wahrnehmbar werden lässt und Wirklichkeit überraschend anders erlebbar macht. Wie die Collage zum Augenöffner werden kann, möchten wir gemeinsam mit Ihnen herausfinden.

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Happy Hour bei Ferdinand Hodler

Happy Hour bei Ferdinand Hodler

Kunstbetrachtung im Dialog, Januar 2018

 

In der Ausstellung „Ferdinand Hodler – Maler der frühen Moderne“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Ja, es geht um „Lieblingsstücke“. Um Kunstwerke, die uns faszinieren wegen ihrer Vielschichtigkeit und Einzigartigkeit, wegen ihrer Präsenz und ihres Geheimnisses, wegen ihrer Unzugänglichkeit und ihrer Aura. Es sind Werke, denen wir eine Stunde Zeit geben wollen. Zeit, die wir auch uns geben, um unterschiedlichste Aspekte eines Werkes, Werkzusammenhanges, einer Ausstellungssituation, Architektur oder auch einer städtebaulichen Situation zu betrachten, zu beschreiben und darüber ins Gespräch zu kommen. „Der entschleunigte Blick PLUS“ gewissermaßen.

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An verschiedenen Orten zwischen den Zeiten – Suche nach Spuren

An verschiedenen Orten zwischen den Zeiten – Suche nach Spuren

Kunstbetrachtung im Dialog, Januar 2018

In der Ausstellung „Nadia Kaabi-Linke – Versiegelte Zeit“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Eine Parkbank mit einer Taubenabwehr zu versehen und sie damit zum Sitzen unbrauchbar zu machen, scheint zunächst einmal ein unfreundlicher Akt. Liest man dann jedoch den Titel der Arbeit – „Parkverbot“ – kann man sich das Lächeln vielleicht kaum verkneifen und ist schon im Nachdenken über Gesten des Willkommens und der Abwehr – gesellschaftspolitisch bei Themen wie Willkommenskultur und Ausgrenzung.

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Henry Moore – Last Minute

Henry Moore – Last Minute

Kunstbetrachtung im Dialog, Januar 2018


In der Ausstellung „Henry Moore – Vision, Creation, Obsession“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Endlich: Arbeiten von Henry Moore im Schnee – am 10. Dezember 2017

 

Auch die schönste Ausstellung geht einmal zuende!

Anlass für uns, Sie einzuladen, ausgewählte Werke von Henry Moore noch einmal mit „entschleunigtem Blick“ wahrzunehmen. Gemeinsam fragen wir nach Konstanten im Werk des großen britischen Bildhauers, nach seinen historischen Bezügen und nach der Wirkung seiner Arbeiten. Aber auch kuratorische Fragestellungen werden uns auf dem Weg durch den Museumskomplex begleiten, die ganz wesentlich vom architektonischen Gesamtgefüge getragen sind.

 

Henry Moore: The Heavyweight Champion – Teil Zwei

Henry Moore: The Heavyweight Champion – Teil Zwei

Kunstbetrachtung im Dialog, November 2017

 

In der Ausstellung „Henry Moore – Vision, Creation, Obsession“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

 

Moore zählt zweifellos zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts und entwickelte ein Werk im Grenzbereich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Ganz moderner Künstler bindet er gleichzeitig ein Kondensat vieler Epochen mit in seine Arbeiten ein. Das Arp Museum widmet diesem reichhaltigen Œuvre nun eine spannungsvolle Präsentation, die derart vielschichtig ist, dass wir den Besuchern mit einer zweiteiligen Veranstaltung die Gelegenheit einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit dem epochalen Werk Henry Moores geben wollen – mit gewohnt „entschleunigtem Blick“, versteht sich.

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Henry Moore: The Heavyweight Champion – Teil Eins

Henry Moore: The Heavyweight Champion – Teil Eins

Kunstbetrachtung  im Dialog, Oktober 2017

 

In der Ausstellung „Henry Moore – Vision, Creation, Obsession“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

 

In der Region Bonn ist das Werk von Henry Moore (1898 – 1986) spätestens seit 1979 ein Begriff, als seine Bronzeplastik „Large Two Forms“ vor dem damaligen Bundeskanzleramt aufgestellt wurde.

Moore zählt zweifellos zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts und entwickelte ein Werk im Grenzbereich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Ganz moderner Künstler bindet er gleichzeitig ein Kondensat vieler Epochen mit in seine Arbeiten ein. Das Arp Museum widmet diesem reichhaltigen Œuvre nun eine spannungsvolle Präsentation, die derart vielschichtig ist, dass wir den Besuchern mit einer zweiteiligen Veranstaltung die Gelegenheit einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit dem epochalen Werk Henry Moores geben wollen – mit gewohnt „entschleunigtem Blick“, versteht sich.

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Friedhelm Falke – Echoes

Friedhelm Falke – Echoes

Künstlergespräch mit Friedhelm Falke, Oktober 2017

 

In der Ausstellung „Friedhelm Falke – Echoes“ der Galerie Carla Reul in Bad Godesberg.

 

 

Wir kehren mit diesem Angebot quasi an die Anfänge des „entschleunigten Blicks“ zurück, als wir mit einer Reihe von Atelierbesuchen an die Quelle der Kunst gingen. Einer der damaligen Besuche galt Friedhelm Falke. Nun stellt die Galerie Reul in Bad Godesberg eine Auswahl neuester Werke des Künstlers vor. Gerne folgte Friedhelm Falke meiner Anregung zu einem Gespräch in der Galerie, ermöglicht durch die Galeristin Carla Reul, das dem Prinzip des „entschleunigten Blicks“ folgend ein Dialog zwischen allen Interessierten werden wird.

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Ferdinand Hodler – Die Magie der Farbe

Ferdinand Hodler – Die Magie der Farbe

Kunstbetrachtung im Dialog, September 2017


In der Ausstellung „Ferdinand Hodler – Maler der frühen Moderne“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

 

Ferdinand Hodler (1853–1918) zählt zu den wichtigsten Schweizer Künstlern des frühen 20. Jahrhunderts und neben Edvard Munch und Gustav Klimt zu den bedeutendsten Künstlern des Symbolismus und des Jugendstils. Er entwickelte einen von ungewöhnlicher Farbigkeit geprägten Malstil mit Tendenz zum Ornament. Für die zeitgenössischen Kritiker eine gänzlich neuartig-eigenwillige Kunst.

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Henry Moore: The Heavyweight Champion – Teil Zwei

Henry Moore: The Heavyweight Champion – Teil Zwei

Kunstbetrachtung  im Dialog, Juli 2017

 

In der Ausstellung „Henry Moore – Vision, Creation, Obsession“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

 

 

Henry Moore (1898 – 1986) zählt zweifellos zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts und entwickelte ein Werk im Grenzbereich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Ganz moderner Künstler bindet er gleichzeitig ein Kondensat vieler Epochen mit in seine Arbeiten ein. Das Arp Museum widmet diesem reichhaltigen Œuvre nun eine spannungsvolle Präsentation, die derart vielschichtig ist, dass wir den Besuchern mit einer zweiteiligen Veranstaltung die Gelegenheit einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit dem epochalen Werk Henry Moores geben wollen – mit gewohnt „entschleunigtem Blick“, versteht sich.

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Henry Moore: The Heavyweight Champion – Teil Eins

Henry Moore: The Heavyweight Champion – Teil Eins

Kunstbetrachtung im Dialog, Juni 2017

 

In der Ausstellung „Henry Moore – Vision, Creation, Obsession“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

In der Region Bonn ist das Werk von Henry Moore (1898 – 1986) spätestens seit 1979 ein Begriff, als seine Bronzeplastik „Large Two Forms“ vor dem damaligen Bundeskanzleramt aufgestellt wurde.

Moore zählt zweifellos zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts und entwickelte ein Werk im Grenzbereich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Ganz moderner Künstler bindet er gleichzeitig ein Kondensat vieler Epochen mit in seine Arbeiten ein. Das Arp Museum widmet diesem reichhaltigen Œuvre nun eine spannungsvolle Präsentation, die derart vielschichtig ist, dass wir den Besuchern mit einer zweiteiligen Veranstaltung die Gelegenheit einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit dem epochalen Werk Henry Moores geben wollen – mit gewohnt „entschleunigtem Blick“, versteht sich.

 

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Außer der Reihe: Aleksandra Domanović

Außer der Reihe: Aleksandra Domanović

Lehrerfortbildung, Juni 2017

 

Bundeskunsthalle Bonn in der Ausstellung „Aleksandra Domanović – Kalbträgerin“

 

 

Außer der Reihe an dieser Stelle einige Informationen zur Ausstellung „Aleksandra Domanović – Kalbträgerin“ in der Bundeskunsthalle.

Aleksandra Domanović (*1981 in Novi Sad, Jugoslawien) schrieb gemeinsam mit Freunden den Blog VVORK, über den sie dann zu ihrer eigenen, stark auf das Internet und dessen Bedingungen und Möglichkeiten bezogenen künstlerischen Arbeit fand.

Ihre jetzt in der Bundeskunsthalle präsentierte Ausstellung bietet ein vielschichtiges Geflecht von Bezugnahmen – von Opferhandlungen des antiken Griechenland über die Genderdiskussion (Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst) bis zum Einsatz von Gentechnik und deren neuesten Errungenschaften.

Sensibilisiert durch die eigene Herkunft aus einem nicht mehr existierenden Staat, setzt sich Aleksandra Domanović unter anderem intensiv mit historischen Gegebenheiten auseinander, um dann – ganz gegenwärtig – einen Bogen zu gesellschaftlich-kulturellen oder wissenschaftlich-technischen Entwicklungen unserer Zeit zu schlagen.

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10 Jahre Arp Museum – ein architektonischer Spaziergang auf den Spuren von Richard Meier

10 Jahre Arp Museum – ein architektonischer Spaziergang auf den Spuren von Richard Meier

Architekturbetrachtung im Dialog, April 2017

 

Arp Museum Bahnhof Rolandseck – Richard Meier-Neubau

 

 

Ein 10jähriges Jubiläum ist zu feiern: 2007 eröffnete der Neubau des Arp Museums, entworfen vom amerikanischen Stararchitekten Richard Meier. Grund genug also, das Jahr auch der Architekturbetrachtung zu widmen. Dieses Mal wollen wir versuchen herauszufinden, welche Rolle die Architektur eines Museums bei einer gelingenden Kunstbetrachtung spielt. Raumerleben, Lichtwirkung, Rhythmus und Transparenz werden hierbei einige leitende Sichworte sein.

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Außer der Reihe: Katharina Sieverding – Look at me!

Außer der Reihe: Katharina Sieverding – Look at me!

Themenführung, April bis Juli 2017

 

In der Ausstellung „Katharina Sieverding. Kunst und Kapital. Werke von 1967 bis 2017“, beauftragt von der Bundeskunsthalle Bonn.

 

 

Außer der Reihe darf ich Sie an dieser Stelle auf meine Themenführung „Look at me!“ im Rahmen der Katharina Sieverding-Ausstellung in der Bundeskunsthalle hinweisen.

Das Selbstporträt ist innerhalb der Kunstgeschichte eine faszinierende Gattung, die gerade auch in der Fotografie einen wichtigen Stellenwert erlangte. Ausgangspunkt für die Arbeiten von Katharina Sieverding ist häufig ihr eigenes Porträt, das in monumentalen und seriellen Fotografien Verwendung findet.

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Außer der Reihe: Katharina Sieverding – Kunst: Freiheit in Verantwortung?

Außer der Reihe: Katharina Sieverding – Kunst: Freiheit in Verantwortung?

Themenführungen, März bis Juli 2017

 

In der Ausstellung „Katharina Sieverding. Kunst und Kapital. Werke von 1967 bis 2017“, beauftragt von der Bundeskunsthalle Bonn.

 

 

Außer der Reihe dieses Mal ein Hinweis auf meine Themenführungen zur Ausstellung „Katharina Sieverding: Kunst und Kapital – Werke von 1967 bis 2017.“

Eine Konstante im Werk der Fotografin Katharina Sieverding (*1944) ist ihre Auseinandersetzung mit politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Der erweiterte Kunstbegriff ihres Lehrers Joseph Beuys hat hierbei prägende Wirkung.

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Außer der Reihe: Gustav Peichl – Die Architektur der Bundeskunsthalle in Bonn

Außer der Reihe: Gustav Peichl – Die Architektur der Bundeskunsthalle in Bonn

Architektur-Rundgang Bundeskunsthalle, März 2017

 

Für Studenten der TU Berlin / Fachbereich Architektur (Model & Design), beauftragt von der Bundeskunsthalle Bonn.

 

 

„Ich bin ein progressiver Konservativer – auch in der Architektur.“

Gustav Peichl 1992

Die Bundeskunsthalle kooperiert mit dem Fachbereich Architektur (Modell & Design) der TU Berlin, um ein taktiles Modell der Bundeskunsthalle zu konzipieren, das ALLEN Besuchern der Bundeskunsthalle die architektonisch-räumlichen Besonderheiten des Baus und seiner Funktionen anschaulich machen soll.

Um die Studierenden mit der architektonischen Gestaltung und den unterschiedlichen Funktionsbereichen des Hauses vertraut zu machen, sowie Einblicke in das Konzept und die praktischen Abläufe der Bundeskunsthalle zu vermitteln, wurde ein gut zweistündiger Rundgang angeboten, in dessen Verlauf auch eine Reihe gestalterischer, architekturhistorischer und praxisbezogener Fragen diskutiert wurden.

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August Macke und der Rheinische Expressionismus

August Macke und der Rheinische Expressionismus

Kunstbetrachtung im Dialog, März 2017

 

Im Kunstmuseum Bonn vor Werken von August Macke und den Rheinischen Expressionisten.

 

 

August Macke prägte 1913, kurz vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges und damit seines frühen Todes, den Begriff des Rheinischen Expressionismus. Ein Jahr zuvor hatten deren Vertreter ihren grossen Auftritt bei der epochalen Sonderbund-Ausstellung in Köln, Seite an Seite mit den großen Avantgardisten der Zeit, wie Vincent van Gogh, Paul Gauguin oder Edvard Munch.

Das Kunstmuseum Bonn zeigt einen ganz aussergewöhhnlichen Bestand Rheinischer Expressionisten, dem wir uns mit einer gezielten Auswahl nähern wollen. Es soll uns um die Wesensmerkmale dieser Kunstrichtung gehen, um die besonderen Gestaltungskriterien dieser farb- und formdynamischischen Malerei, die in Abhängigkeit von den historischen Gegebenheiten zu betrachten sind – bis hin zur Jahrhundertkatastrophe des 1. Weltkriegs.

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Außer der Reihe: Katharina Sieverding. Kunst und Kapital. Werke von 1967 bis 2017

Außer der Reihe: Katharina Sieverding. Kunst und Kapital. Werke von 1967 bis 2017

Lehrerfortbildung, März 2017

 

In der Ausstellung „Katharina Sieverding: Kunst und Kapital – Werke von 1967 bis 2017.“

 

 

„Die Fotografie ist ihre Ölfarbe.“

Hans Mayer, Galerist in Düsseldorf

Außer der Reihe an dieser Stelle ein Hinweis auf die Lehrerfortbildung zur Ausstellung „Katharina Sieverding: Kunst und Kapital – Werke von 1967 bis 2017,“ die ich gemeinsam mit meiner Kollegin Katharina Jahnke (Künstlerin und Kunstvermittlerin) durchführe.

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