Stereo_Typen: Identität – Gesellschaft – Rolle

Stereo_Typen: Identität – Gesellschaft – Rolle

Kunstbetrachtung im Dialog, Mai 2019

 

In der Ausstellung „STEREO_TYPEN“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Allüberall werden wir derzeit nach unserem Rollenbild, Rollenverständnis, unserer Identität und Zugehörigkeit befragt – und sehr oft geht es dabei um Abgrenzungsverhalten, bzw. Diskriminierung. Aber eben auch um Toleranz, Respekt und Offenheit. Es scheint, als befände sich unsere Gesellschaft in einer wichtigen Phase der Orientierung.

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Mehr ist mehr – Richard Meiers Raumbildung im Arp Museum

Mehr ist mehr – Richard Meiers Raumbildung im Arp Museum

Kunstbetrachtung im Dialog, April 2019

 

Im von Arp Museum, entworfen von Richard Meier.

 

Für uns das Normalste der Welt: Räume! Wie aber unterscheiden sie sich? Was macht einen gelungenen Raum aus? Was verdankt ein Raum seiner Funktion, was dem Gestaltungswillen des Baumeisters?

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Außer der Reihe: Frauen am Bauhaus

Außer der Reihe: Frauen am Bauhaus

Vortrag von Dr. Nicole Birnfeld in der VHS Voreifel in Rheinbach, April 2019

 

Außer der Reihe ein Hinweis auf meinen Vortrag zum Jubiläum Bauhaus100 bei dem die Frauen am Bauhaus im Blickpunkt stehen.

Das Weimarer Bauhaus verbindet man vor allem mit Namen wie Walter Gropius, Paul Klee, Wassily Kandinsky oder Ludwig Mies van der Rohe.
1919 öffnete das Staatliche Bauhaus in Weimar seine Pforten für männliche wie auch weibliche Studierende. Im ersten Semester bewarben sich mehr Frauen als Männer.

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Kosmische Energie und neue (Bild)Welten – Mit Otto Piene von ZERO auf Lichtgeschwindigkeit

Kosmische Energie und neue (Bild)Welten – Mit Otto Piene von ZERO auf Lichtgeschwindigkeit

Kunstbetrachtung im Dialog, März 2019

 

In der Ausstellung „Otto Piene. Alchemist und Himmelsstürmer“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

1966 hat Otto Piene (1928- 2014) gemeinsam mit Heinz Mack und Günther Uecker im Künstlerbahnhof Rolandseck das fulminante Abschlussfest »ZERO Demonstration – ZERO ist gut für Dich« initiiert und ist jetzt, über 50 Jahre später, zurück und verwandelt die lichtdurchfluteten Ausstellungsräume des Richard Meier-Baus in einen strahlenden Kosmos der besonderen Art.

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Vom Überschwang zur Innerlichkeit – ein dialogischer Workshop zur Bildsprache des Barock

Vom Überschwang zur Innerlichkeit – ein dialogischer Workshop zur Bildsprache des Barock

Kunstbetrachtung im Dialog, Februar 2019

 

In der Ausstellung „Im Lichte der Medici – Barocke Kunst Italiens“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Die Malerei des Barock ist geprägt durch ausdrucksstarke Inszenierungen, dynamische, mitunter dramatisch überhöhte Figurenkonstellationen und eine gekonnte Licht- und Farbregie. Für uns Betrachter*innen des 21. Jahrhunderts wirft diese Kunst allerdings eine Reihe von Fragen auf.

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Der Farbe auf der Spur – Atelierbesuch bei Johanna Hess

Der Farbe auf der Spur – Atelierbesuch bei Johanna Hess

Atelierbesuch und Künstlergespräch, Februar 2019

 

Im Atelier von Johanna Hess, Bonn-Bad Godesberg.

 

Der Atelierbesuch – so unsere, aus eigener Erfahrung abgeleitete Einschätzung – bietet nicht zuletzt aufgrund der ganz eigenen Atmosphäre eine besonders intensive Möglichkeit der Kunstbetrachtung. Wir sind der Überzeugung, dass der entschleunigte Blick, das ruhige und konzentrierte Hinschauen, die richtige Methode ist, um uns unterschiedlichen Positionen der zeitgenössischen Kunst dort zu nähern, wo sie entstehen.

Wir werden  zum Auftakt unserer Reihe „Atelierbesuche“ die Künstlerin Johanna Hess besuchen. Ausgehend von einer Reihe vorgestellter Werke werden wir im Gespräch miteinander und mit der Künstlerin ihre Sicht- und Arbeitsweise kennenlernen, werden eigene Beobachtungen machen, beschreiben, Eindrücke sammeln.

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Ernst Ludwig Kirchner – Beobachtungen zu Werkaspekten im kritischen Dialog

Ernst Ludwig Kirchner – Beobachtungen zu Werkaspekten im kritischen Dialog

Kunstbetrachtung im Dialog, Januar 2019

 

In der Ausstellung „Ernst Ludwig Kirchner – Erträumte Reisen“ in der Bundeskunsthalle Bonn in privatem Auftrag.

 

Ernst Ludwig Kirchner (1880 – 1938) ist als Mitbegründer der Künstlergemeinschaft „Die Brücke“ (1905) einer der bekanntesten Vertreter des deutschen Expressionismus, der vor dem 1. Weltkrieg eine ganz neue Formen- und Ausdruckssprache entwickelte. Kirchner schuf aufgrund seiner besonderen biographischen Situation ein ausgesprochen vielgestaltiges Werk. Der breiten Öffentlichkeit sind immer noch vorwiegend seine Arbeiten aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg bekannt, während seine später in der Schweiz geschaffenen Bilder immer noch ein wenig im Schatten der Davoser Alpen liegen.

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Stadterfahrung mit entschleunigtem Blick: Der Flaneur, Teil 2 – Das Zentrum

Stadterfahrung mit entschleunigtem Blick: Der Flaneur, Teil 2 – Das Zentrum

Kunstbetrachtung im Dialog, Dezember 2018

 

In der Ausstellung „Der Flaneur – Vom Impressionismus bis zur Gegenwart“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Das Kunstmuseum Bonn widmet dem Flaneur jetzt eine umfängliche und vielschichtige Ausstellung, die sich dem Phänomen der Großstadt von einer fast vergessenen Seite her nähert, denn der Flaneur:

  • – ist der beteiligt unbeteiligte Beobachter
  • – nimmt sich die Zeit, zu schauen
  • – ist noch in der Lage, sich absichtslos treiben zu lassen
  • – streift offen und neugierig durch die Stadt
  • – ist entspannt und gleichzeitig aufmerksam für alles
  • – ist das Auge der Stadt
  • – ist, was wir sind, wenn wir Stadt aufmerksam betrachten, einfühlsam erleben.

Und so beschreibt das Flanieren mehr eine Haltung, denn die Tätigkeit an sich. Und so denken wir den Flaneur natürlich auch weiblich (= Flaneurin), zumal Frauen – ist das mehr als eine These? – für viele Dinge einen anderen Blick haben als Männer. Und dieser Blick auf die Stadt ist auch längst nicht mehr nur den Literaten wie Baudelaire, Hessel, Benjamin oder Nooteboom vorbehalten, sondern wird längst schon malerisch, fotografisch und filmisch formuliert.

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Der Flaneur als aufmerksamer Beobacher – Von Rändern und Zentren

Der Flaneur als aufmerksamer Beobacher – Von Rändern und Zentren

Kunstbetrachtung im Dialog, November 2018

 

In der Ausstellung „Der Flaneur – Vom Impressionismus bis zur Gegenwart“ im Kunstmuseum Bonn in privatem Auftrag.

 

Der Weg führt aus den pulsierenden Metropolen der Gegenwart in die ständig wachsenden Zentren des späten 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Von Muße getragenes Einherschreiten wird da schon mal schwierig, denn der Flaneur als aufmerksamer Beobachter befindet sich mitten im Geschehen. Und diese Haltung der teilnehmenden Beobachtung nehmen wir gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern ein, wenn wir ihren Werken und damit ihrem Blick auf das Phänomen Stadt folgen.

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Außer der Reihe: Malerfürsten – Die perfekte Inszenierung

Außer der Reihe: Malerfürsten – Die perfekte Inszenierung

Vortrag von Dr. Nicole Birnfeld in der VHS Duisburg, November 2018

 

Zur Ausstellung „Malerfürsten“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Außer der Reihe ein Hinweis auf einen Vortrag zur umfänglichen Ausstellung „Malerfürsten“ in der Bundeskunsthalle Bonn:

Im 19. Jahrhundert genossen u.a. Hans Makart, Franz von Lenbach und Franz von Stuck einen privilegierten Sonderstatus. Sie bildeten die nachfolgende Generation der großen Maler der Renaissance sowie des Barock, wie Raffael oder Rubens, die zu ihrer Zeit bereits gesellschaftliche Anerkennung erfuhren und verehrt wurden.

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Stadterfahrung mit entschleunigtem Blick: Der Flaneur, Teil 1 – Die Peripherie

Stadterfahrung mit entschleunigtem Blick: Der Flaneur, Teil 1 – Die Peripherie

Kunstbetrachtung im Dialog, November 2018

 

In der Ausstellung „Der Flaneur – Vom Impressionismus bis zur Gegenwart“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Wann waren Sie das letzte Mal flanieren? Und welches Bild haben Sie vor Augen, wenn Sie den Begriff Flaneur hören? Das des elegant gekleideten Bohémien der Belle Époche, der fast absichtslos Avenuen, Boulevards und Prachtstraßen hinab schlendert, dann ein Café aufsucht und – scheinbar in seine Zeitung versunken – die ihn umgebende Szenerie beobachtend in sich aufnimmt? Oder ist es vielleicht doch eher die aufmerksame Spaziergängerin der Gegenwart, deren wacher Blick die kleinen Dramen am Rande des Alltags beobachtet und die gleichzeitig wie ein Seismograph die wechselnden Stimmungslagen des städtischen Lebens registriert?

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Der japanische Weg von der Tradition in die Gegenwart: Mangas und Mehr

Der japanische Weg von der Tradition in die Gegenwart: Mangas und Mehr

Kunstbetrachtung im Dialog, November 2018

 

In der Ausstellung „Im Japanfieber – Von Monet bis Manga“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Der japanische Farbholzschnitt beeinflusste die westliche Kunst maßgeblich. An einer eindrücklichen Werkauswahl im Arp Museum Bahnhof Rolandseck zeigt sich, wie die kulturelle Inspiration Japans Bestandteil der westlichen Avantgardekunst  wurde.

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Zwischen Venedig und Bhutan: Eine Reise durch die Farbwelten Gotthard Graubners

Zwischen Venedig und Bhutan: Eine Reise durch die Farbwelten Gotthard Graubners

Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2018

 

In der Ausstellung „Gotthard Graubner – Mit den Bildern atmen“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Immer wieder öffnen sich die Bildräume neu, entstehen Dynamiken und Spannungen, einzig aus der Farbwirkung heraus entwickelt. Graubners „Farbraumkörper“ umfangen uns und befreien das Sehen vom erzwungenen Wiedererkennen. Statt dessen scheinen andere Wirksamkeiten auf.

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Hazy And Pure. Painting – Ausstellung im Rahmen der Aachener Kunstroute 2018

Hazy And Pure. Painting – Ausstellung im Rahmen der Aachener Kunstroute 2018

Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2018

 

In der Ausstellung „Hazy And Pure. Painting“ (kuratiert von Michael Schneider) im „Raum für Gäste“, Aachen, in privatem Auftrag.

 

Die Ausstellung setzt malerische Exponate von 17 Künstlerinnen und Künstlern zueinander in Bezug. Im Spannungsfeld zwischen abstrakter Linie und Fläche sowie gegenständlichen Auffassungen werden inhaltliche und formale Übereinstimmungen sowie Brüche vorgestellt. Dabei geht es nicht um spektakuläre Bilder, die sich plakativ und schrill in den Vordergrund drängen. Vielmehr liegt der Fokus auf dem interpretatorischen Spiel des Betrachters.

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Das Museum Insel Hombroich – Kunst parallel zur Natur

Das Museum Insel Hombroich – Kunst parallel zur Natur

Kunstbetrachtung im Dialog als Begleitprogramm der Petersberger Gespräche, September 2018

 

Auf der Museumsinsel Hombroich, beauftragt von der Comma Soft AG.

 

Das Motto „Kunst parallel zur Natur“ steht für eine einzigartige Verbindung von Natur-, Architektur- und Kunsterleben und macht die immerwährende Faszination dieses Ortes aus. In den Erft-Auen, unweit von Neuss gelegen, initiierte der Düsseldorfer Immobilienmakler und Kunstsammler Karl-Heinrich Müller Anfang der 1980er Jahre ein Projekt, das Kunst und Natur zusammenbrachte. Es entstand – mitten im Ballungsraum Düsseldorf – ein Ort der Kontemplation.

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Außer der Reihe: Vajiko Chachkhiani – Heavy Metal Honey

Außer der Reihe: Vajiko Chachkhiani – Heavy Metal Honey

Fortbildung für Lehrer/-innen, Referendare, Referendarinnen und Dozent(inn)en, September 2018

 

In der Bundeskunsthalle Bonn im Rahmen der Ausstellung „Vajiko Chachkhiani – Heavy Metal Honey.“

 

Außer der Reihe möchte ich Sie über diese Fortbildung für Lehrer/-innen, Referendare, Referendarinnen und Dozent(inn)en informieren.

Ankündigung der Bundeskunsthalle

Vajiko Chachkhianis Arbeiten zeichnen sich durch eine kluge Konzeption und eine oft stille, inhaltliche und ästhetische Poesie, manchmal auch Melancholie aus. An einer fein ausbalancierten Schnittstelle zwischen der Realität der Außenwelt und der inneren, menschlichen Psyche gehen sie existenziellen Fragen des Lebens, unserer Wahrnehmung und Erinnerungskultur nach. Oft erst auf den zweiten, intensiveren Blick nimmt der Betrachter an Gedanken und Recherchen des 1985 geborenen georgischen Künstlers teil.

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Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck – Ort der Künste

Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck – Ort der Künste

Kunstbetrachtung im Dialog, September 2018

 

Ein Rundgang durch das Arp Museum Bahnhof Rolandseck mit Highlights aus den laufenden Ausstellungen.

 

Wie hätte der französische Impressionismus wohl ausgesehen ohne die japanische Holzschnittkunst? Und was ist eine „promenade architecturale“? Wie wirken die faszinierenden „Farbraumkörper“ Gotthard Graubners? Und was charakterisiert die Arbeitsweise eines Hans Arp auf dem Weg zwischen Zufall und Metamorphose hin zur organischen Abstraktion?

Fragen, mit denen wir uns auf dem Weg durch den Museumsbau von Richard Meier in Rolandseck befassen werden, die wir im Austausch miteinander und aus der eigenen Anschauung heraus zu beantworten versuchen.

Ein Unterfangen mit ungewissem Ausgang, denn wir setzen uns der Kunst und Architektur aus, die uns eine Vielzahl von Eindrücken und Zugangsmöglichkeiten bieten und zur Herausforderung werden – und zum Mittel der Erkenntnis.

Von der Faszination des Fremden: Europa im Japanfieber

Von der Faszination des Fremden: Europa im Japanfieber

Kunstbetrachtung im Dialog, September 2018

 

In der Ausstellung „Im Japanfieber – Von Monet bis Manga“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Wie hätte der französische Impressionismus wohl ausgesehen ohne die japanische Holzschnittkunst? Wenn man sich die umfänglichen Holzschnittsammlungen z.B. von Claude Monet anschaut oder sich klar macht, wie fasziniert Vincent van Gogh von der so andersartigen Bildauffassung der Japaner war, dann hat diese Frage durchaus eine Berechtigung.

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Außer der Reihe: „fast and furious“ – Hans Hartung

Außer der Reihe: „fast and furious“ – Hans Hartung

Öffentliche Führung im Kunstmuseum Bonn, August 2018

 

In der Ausstellung „Hans Hartung: Malerei als Experiment – Werke von 1962-1989“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Außer der Reihe dieser Hinweis auf meine öffentliche Führung im Kunstmuseum Bonn zu den Werken von Hans Hartung, der er zwischen 1962 und seinem Tod im Jahr 1989 schuf.

Spätwerke sind sehr oft von besonderem Reiz, weil sie immer wieder Überraschungen bergen und gänzlich neue Aspekte das Werk erweitern. So auch bei Hans Hartung, der in den 40er-, 50er- und 60er-Jahren als Mitbegründer der École de Paris zu den ganz Großen der informellen Malerei gehörte.

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Rasender Stillstand oder fließende Befreiung? – Spannungsfelder im Werk von Vajiko Chachkhiani

Rasender Stillstand oder fließende Befreiung? – Spannungsfelder im Werk von Vajiko Chachkhiani

Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2018

 

In der Ausstellung „Vajiko Chachkhiani: Heavy Metal Honey“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Scheinbare Eindeutigkeiten im gesamtgesellschaftlichen wie im individuellen Leben(-slauf) geben erst bei näherer Betrachtung die ihnen eigentlich zugrundeliegenden Polaritäten, Spannungsfelder und Paradoxien frei. Was der Alltag und seine Protagonisten glätten, kann die Kunst wieder aufbrechen. Ein eindrückliches Beispiel dafür sind die Arbeiten des 1985 in Tiflis, Georgien, geborenen Künstlers Vajiko Chachkhiani.

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Präsent sein – Selbsterfahrung am Werk von Marina Abramović

Präsent sein – Selbsterfahrung am Werk von Marina Abramović

ganztägiger Workshop, Juli 2018

 

Anläßlich der Ausstellung „Marina Abramović – The Cleaner“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Was bedeutet es, im Hier und Jetzt präsent zu sein? Was bedeutet es, verbunden zu sein?

In ihren Performances setzt sich die die Künstlerin Marina Abramovic immer wieder neuen und extremen Erfahrung aus und bezieht dabei das Publikum mit ein. Ihr Werk zu betrachten wird damit unweigerlich eine Einladung zu einer neuen Art, sich selbst und den Kontakt zu anderen zu erfahren.

In unserem Workshop wollen wir diese Aufforderung zur Selbsterfahrung auf der Grundlage einer intensiven Betrachtung mit Methoden des morphologischen Kunstcoachings vertiefen und weiterentwickeln.

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Von der Freiheit der Farbe zur Befreiung des Sehens: Rausch oder Katerstimmung?

Von der Freiheit der Farbe zur Befreiung des Sehens: Rausch oder Katerstimmung?

Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2018

 

In den Ausstellungen „Rausch der Farbe“ & „Gotthard Graubner – Mit den Bildern atmen“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Was uns heute als Wohltat für  Augen und  Gemüt erscheint, z.B. die Malerei des Impressionismus, empfanden die damaligen ZeitgenossInnen als Zumutung. Nicht minder die Experimente der abstrakt und gegenstandslos arbeitenden KünstlerInnen. Immer wieder wurden Grenzen überschritten, bestimmten Zumutungen die Erweiterung des Kunstbegriffs. Und immer haben die BetrachterInnen genau hingeschaut, das Gesehene diskutiert und sich für neue Seh-Erfahrungen geöffnet – mit Gewinn.

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Marina Abramović – Diesseits und jenseits der Grenze

Marina Abramović – Diesseits und jenseits der Grenze

Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2018

 

In der Ausstellung „Marina Abramović – The Cleaner“ in der Bundeskunsthalle in privatem Auftrag.

 

Unser Thema ist das Werk der weltberühmten Performance-Künstlerin Marina Abramović, die derzeit mit einer umfänglichen Retrospektive unter dem Titel The Cleaner in der Bundeskunsthalle vorgestellt wir.

Anhand einer gezielten Werkauswahl werden wir uns ihrem vielschichtigen Werk im Dialog nähern und unsere gemeinsamen Beobachtungen, Erfahrungen und vielleicht auch Irritationen thematisieren und diskutieren.

Wir sind sicher, dass diese gesprächsbasierte Herangehensweise dem ungewöhnlichen Werk der Künstlerin ebenso gerecht wird, wie unserem Anspruch als BetrachterIn, bzw. Teilhabender, einen Zugang zu diesen bewegenden Arbeiten zu finden.

 

KölnSkulptur – Neue Kunst im städtischen Umfeld

KölnSkulptur – Neue Kunst im städtischen Umfeld

Kunstbetrachtung im öffentlichen Raum, Juni 2018

 

Im Skulpturenpark Köln anläßlich der KölnSkulptur #9.

 

20 Jahre Skulpturenpark Köln sind allein schon ein Grund, diesen öffentlichen Kunstraum unweit der Zoobrücke zu besuchen. Mit der KölnSkulptur #9 sind dort eine Reihe neuer Werke zu sehen, von denen wir einige für eine intensivere Betrachtung ausgewählt haben.

Kunst im öffentlichen Raum hat immer besondere Bedingungen und wenn die Neu-Präsentation unter dem Titel  La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin! firmiert, klingt schon eine  allenthalben zu spürende Krisenlage an – aber auch der Traum eines Neuanfangs. Es ist an der Zeit!

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Der spontane Blick: The House with the Ocean View – eine Stunde von 12 Tagen

Der spontane Blick: The House with the Ocean View – eine Stunde von 12 Tagen

Kunstbetrachtung im Dialog, Juni 2018

 

In der Marina Abramović-Retrospektive „The Cleaner” in der Bundeskunsthalle Bonn.

Anläßlich der exklusiven Re-Performance einer der zentralen Arbeiten von Marina Abramović in der Bundeskunsthalle, möchten wir Ihnen einen spontanen Blick auf das Performance-Geschehen bieten. Wir möchten zunähst, so der Plan, zirka eine halbe Stunde ser Performance beiwohnen, um dann die zweite halbe Stunde züber unsere Beobachtungen zu sprechen. Vielleicht finden Sie Interesse an diesem spontanen Einfall. Es würde uns freuen!

 

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