Salvador Dalí und Hans Arp – Die Geburt der Erinnerung

Salvador Dalí und Hans Arp – Die Geburt der Erinnerung

Kunstbetrachtung im Dialog, März 2020

 

In der Ausstellung „Salvador Dalí und Hans Arp – Die Geburt der Erinnerung“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck*

 

Salvador Dalí, Traum verursacht durch den Flug einer Biene um einen Granatapfel, eine Sekunde vor dem Aufwachen, 1944, Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

 

Als Grundlage unserer gemeinsamen Kunstbetrachtung diente folgendes Zitat von André Breton aus dem Jahr 1924, das die Ausstellung auch einleitet:

„Ich glaube an die künftige Auflösung dieser scheinbar so grundsätzlichen Zustände von Traum und Wirklichkeit in einer Art absoluter Realität, wenn man so sagen kann: Surrealität.“

Die Faszination, die Salvador Dalís Malerei immer noch ausübt, liegt sicher ein Stück weit darin begründet, dass sie diese beiden Zustände in einer Bildschöpfung sicht- und nachvollziehbar macht.

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Impressionisten in unruhigen Zeiten – Werke in der Kunstkammer Rau

Impressionisten in unruhigen Zeiten – Werke in der Kunstkammer Rau

Kunstbetrachtung im Dialog, Februar 2020

 

In der Ausstellung „Die vier Elemente“ in der Kunstkammer Rau im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*

 

 

Der Impressionismus gilt oftmals als Inbegriff einer neuen Sicht auf die Wirklichkeit. Der allzu flüchtigen Gegenwart wird mit schnellem Strich – wie auch sonst – auf der Leinwand Dauer verliehen, die Zeit für den Moment der Betrachtung zum Stehen gebracht, uns die Möglichkeit zum nachdenkenden Betrachten gegeben.

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Die Kraft der Poesie – Zu entdecken: Das malerische Werk Norbert Schwontkowskis

Die Kraft der Poesie – Zu entdecken: Das malerische Werk Norbert Schwontkowskis

Kunstbetrachtung im Dialog, Februar 2020

 

In der Ausstellung „Norbert Schwontkowski – Some of My Secrets“ im Kunstmuseum Bonn.

 

 

Karg ist die erste Anmutung, reduziert die malerischen Mittel, aber auch konzentriert. Und jedes Bild erzählt eine Geschichte. Dass heißt, eigentlich fingen wir BetrachterInnen angesichts der Bilder an, eigene Geschichten zu erzählen. So waren wir in einem assoziierten Paris unterwegs, um den Tunnelblick der Pendler angesichts riesiger Quarze als surreale Erzählung zu diagnostizieren.

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Kosmos Kippenberger

Kosmos Kippenberger

Kunstbetrachtung im Dialog, Februar 2020

 

In der Ausstellung „Martin Kippenberger – Bitteschön Dankeschön – Eine Retrospektive“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

 

Susanne Kleine, Kuratorin dieser Martin Kippenberger-Retrospektive, betitelt ihren Katalogbeitrag mit „Kosmos Kippenberger“ und charakterisiert so schon in der Überschrift die ungeheure Dimension seines Werkes und die Reichweite seiner künstlerisch umgesetzten Ideen. Ständig in Bewegung, auf Reisen und im Kontakt mit seiner Umwelt – nicht immer konfliktfrei – entwickelte Kippenberger ein breit gefächertes Spektrum von Ausdrucksmöglichkeiten mit einer Rasanz, die seine Freunde und künstlerischen Weggefährten auch schon einmal überforderte.

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…und ständig auf’m Sprung – Martin Kippenberger-Retrospektive „Bitteschön Dankeschön“

…und ständig auf’m Sprung – Martin Kippenberger-Retrospektive „Bitteschön Dankeschön“

Kunstbetrachtung im Dialog, Januar 2020

 

In der Ausstellung „Martin Kippenberger – Bitteschön Dankeschön – Eine Retrospektive“ in der Bundeskunsthalle Bonn in privatem Auftrag.

 

 

Malerei, Plakate, Sticker, plastisch Werke, Environments. Werbung, Zitate, Sampling. Bezugnahme, bzw. Kommentare unter anderem zu Gerhard Richter, Pablo Picasso, Henri Matisse, Théodore Géricault.

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California – Traumland oder Albtraum?

California – Traumland oder Albtraum?

Kunstbetrachtung im Dialog, Januar 2020

 

In der Ausstellung „California Dreams – San Francisco. Ein Porträt“ in der Bundeskunsthalle Bonn in privatem Auftrag.

 

 

Das Traumziel der einen war auch immer wieder der Albtraum der anderen. Kalifornien zog sie alle an, mal mit vollmundigen Versprechungen, mal von der blanken Not diktiert. Mal kamen politisch, mal religiös Verfolgte. Kalifornien war zwar Projektionsfläche für ein erhofftes besseres Dasein, stellte sich aber oft genug als Falle heraus – dort am Ende des Kontinents angesichts der unendlichen Weite des Pazifiks.

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Last Minute: Mit Otto Piene von ZERO auf Lichtgeschwindigkeit

Last Minute: Mit Otto Piene von ZERO auf Lichtgeschwindigkeit

Kunstbetrachtung im Dialog, Januar 2020

 

In der Ausstellung „Otto Piene – Alchemist und Himmelsstürmer“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*

 

 

Aufgrund der großen Nachfrage, möchten wir den vorletzten Tag der Ausstellung „Otto Piene. Alchemist und Himmelsstürmer“ noch einmal nutzen, um mit Ihnen das Werk von Otto Piene in den entschleunigten Blick zu nehmen.

Piene (1928 – 2014) hatte 1966 gemeinsam mit Heinz Mack und Günther Uecker im Künstlerbahnhof Rolandseck das fulminante Abschlussfest »ZERO Demonstration – ZERO ist gut für Dich« initiiert und ist jetzt, über 50 Jahre später, zurück und verwandelt die lichtdurchfluteten Ausstellungsräume des Richard Meier-Baus in einen strahlenden Kosmos der besonderen Art.

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Faszination Impression – Boudin, Monet, Pissarro, Sisley, Sorolla

Faszination Impression – Boudin, Monet, Pissarro, Sisley, Sorolla

Kunstbetrachtung im Dialog, Dezember 2019

 

In der Ausstellung „Die vier Elemente“ in der Kunstkammer Rau im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*

 

 

Zum vierten Advent möchten wir Sie einladen, gemeinsam mit uns Bilder des Impressionismus‘ eingehend zu betrachten. Es werden Winter- wie Sommerbilder sein, Bilder des Alltäglichen, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Bilder, die aufgrund ihrer Malweise, ihrer Motive, ihrer Atmosphäre immer wieder faszinieren.

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Jetzt aber! – Zur aktuellen Lage der zeitgenössischen Malerei in Deutschland

Jetzt aber! – Zur aktuellen Lage der zeitgenössischen Malerei in Deutschland

Kunstbetrachtung im Dialog, November 2019

 

In der Ausstellung „Jetzt! – Junge Malerei in Deutschland“ im Kunstmuseum Bonn.

 

 

Es ist ein überaus ambitioniertes Unterfangen, welches das Kunstmuseum Bonn als Initiator und in Zusammenarbeit mit dem Museum Wiesbaden und den Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser jetzt angepackt hat: Ein Überblick über aktuelle Strömungen der Malerei in Deutschland ist derzeit im Kunstmuseum Bonn zu sehen. Eine Präsentation von erfrischender Fülle, die jede Vermutung, dass das Medium Malerei an einen Endpunkt angekommen sein könnte, ad absurdum führt.

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California Dreams – Fluchtpunkt Sehnsuchtsort

California Dreams – Fluchtpunkt Sehnsuchtsort

Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2019

 

In der Ausstellung „California Dreams – San Francisco. Ein Porträt“ in der Bundeskunsthalle Bonn in privatem Auftrag.

 

 

Haben die Mamas & Papas mit ihrem „California Dreamin'“ die Sehnsucht geweckt? Oder war man mit Scott MacKenzie „sure to wear some flowers in your hair?“ Doch schon beim „Hotel California“ der Eagles schlich sich ein düsterer Unterton ein. Und nicht erst Neil Young wusste, dass „the ground cracks under you.“ Dystopisches wie utopisches Potenzial allüberall, von John Steinbeck bis zu Ernest Callenbach.

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Jetzt aber! – Zur aktuellen Lage der zeitgenössischen Malerei in Deutschland

Jetzt aber! – Zur aktuellen Lage der zeitgenössischen Malerei in Deutschland

Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2019

 

In der Ausstellung „Jetzt! – Junge Malerei in Deutschland“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Es ist ein überaus ambitioniertes Unterfangen, welches das Kunstmuseum Bonn als Initiator und in Zusammenarbeit mit dem Museum Wiesbaden und den Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser jetzt angepackt hat: Ein Überblick über aktuelle Strömungen der Malerei in Deutschland ist derzeit im Kunstmuseum Bonn zu sehen. Eine Präsentation von erfrischender Fülle, die jede Vermutung, dass das Medium Malerei an einen Endpunkt angekommen sein könnte, ad absurdum führt.

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Otto Piene – Alchemist und Himmelsstürmer

Otto Piene – Alchemist und Himmelsstürmer

Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2019

 

In der Ausstellung „Otto Piene. Alchemist und Himmelsstürmer“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in privatem Auftrag.

 

 

Leuchtspuren durchziehen das Firmament, geheimnisvolle Lichtbündel vibrieren im Raum, silbrig und goldfarben schimmernde Oberflächen erweitern unsere Vorstellungswelt. Von Objekt zu Objekt ergeben sich neue Formerfindungen, ergründet Otto Piene (1928 – 2014) die Möglichkeiten künstlerisch-experimentellen Arbeitens bis zu geheimnisvollen Rändern, die sein Werk so einzigartig machen.

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Die vier Elemente – Was die Welt zusammenhält

Die vier Elemente – Was die Welt zusammenhält

Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2019

 

In der Ausstellung „Die vier Elemente“ in der Kunstkammer Rau im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*

 

Sturmgepeitschte Küsten treffen auf den Sonnengott Apollon in seinem Himmelswagen. Eine zarte Rose vor dunklem Grund kontrastiert mit einem aufziehenden Gewitter. Dies sind nur einige Motive aus der Sammlung Rau für UNICEF, die sich in der aktuellen Ausstellung mit dem Drama der vier Elemente befasst. So war die Niederländische Landschafts- und Stilllebenmalerei immer ganz nah dran an der Natur, behutsam beschreibend und wahrhaftig.

Johann Martin von Rohden zieht die Sehnsucht nach der schönen Landschaft in den Süden, während Max Liebermann den Bauern auf seine Scholle begleitet. Landschaft und Naturbeobachtung ganz nah an den Elementen war auch den Impressionisten ein wesentliches Anliegen.

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Kosmische Energie und neue (Bild)Welten – Mit Otto Piene von ZERO auf Lichtgeschwindigkeit

Kosmische Energie und neue (Bild)Welten – Mit Otto Piene von ZERO auf Lichtgeschwindigkeit

Kunstbetrachtung im Dialog, September 2019

 

In der Ausstellung „Otto Piene. Alchemist und Himmelsstürmer“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*

 

 

1966 hat Otto Piene (1928 – 2014) gemeinsam mit Heinz Mack und Günther Uecker im Künstlerbahnhof Rolandseck das fulminante Abschlussfest »ZERO Demonstration – ZERO ist gut für Dich« initiiert und ist jetzt, über 50 Jahre später, zurück und verwandelt die lichtdurchfluteten Ausstellungsräume des Richard Meier-Baus in einen strahlenden Kosmos der besonderen Art.

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Über Umwege zu Goethe – Die Welt im Wandel

Über Umwege zu Goethe – Die Welt im Wandel

Kunstbetrachtung im Dialog, September 2019

 

In der Ausstellung „Goethe – Verwandlung der Welt“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

 

Ob Ulrich Plenzdorf und Eberhard Itzenplitz  „Die neuen Leiden des jungen W.“ thematisieren, Klaus Mann und István Szabó „Mephisto“ befragen oder Rudolf Thomes Film „Tarot“ die Wahlverwandschaften variiert – um nur einmal eine gänzlich subjektive Auswahl zu nennen -,  im Hintergrund stehen Goethes Werke, seine Haltungen und Reflektionen.

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Bruchstücke der Wirklichkeit – Collagen aus der Sammlung Meerwein

Bruchstücke der Wirklichkeit – Collagen aus der Sammlung Meerwein

Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2019

 

In der Ausstellung „Dritter Ausschnitt – Die Sammlung Meerwein“ im Bahnhof Rolandseck.*

 

Jedem Bruchstück wohnt ein Rätsel inne, jedes Fundstück erzählt eine eigene Geschichte. Unzählig sind die Möglichkeiten der Collage, auf diese Vielfalt zu reagieren und neue Zusammenhänge zu erzeugen, neu zu kombinieren und sich derart verfremdet durch die Hintertür Zutritt zu unserem Bewußtsein zu verschaffen.

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Vom Überschwang zur Innerlichkeit – Beobachtungen zur Bildsprache des Barock

Vom Überschwang zur Innerlichkeit – Beobachtungen zur Bildsprache des Barock

Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2019

 

In der Ausstellung „Im Lichte der Medici – Barocke Kunst Italiens“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in privatem Auftrag.

 

Die Malerei des Barock ist geprägt  durch ausdrucksstarke Inszenierungen, dynamische, mitunter dramatisch überhöhte Figurenkonstellationen und eine gekonnte Licht- und Farbregie. Für uns Betrachter*innen des 21. Jahrhunderts wirft diese Kunst allerdings eine Reihe von Fragen auf.

Das fängt an mit der Identität der Dargestellten, führt über die vermittelten Bildinhalte zur Funktion dieser Bilder. In welchem Rahmen wurden diese Werke gezeigt? Privat, in Geschäftsräumen, Kirchen, staatlichen oder städtischen Institutionen? Damit sind wir dann auch schon bei den Auftraggebern und – hier schließt sich der Kreis – natürlich bei den Malern.

Im Arp Museum haben wir jetzt die Möglichkeit, diesen Fragen nachzugehen. Denn in Kooperation mit dem Musée national d’histoire et d’art Luxembourg zeigt das Arp Museums Bahnhof Rolandseck die Ausstellung „Im Lichte der Medici – Barocke Kunst Italiens“ und gibt damit einen Einblick in die Entwicklung der Barockmalerei in Florenz. Wir möchten diese Präsentation als Grundlage nutzen, um die Malerei des Barock auf einige ihrer Wesensmerkmale hin zu befragen.

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Die Spiele der Macht – Aktuelle Werke von Anna Uddenberg zwischen Verführung und Klischee, zwischen Rollenmuster und Repräsentation

Die Spiele der Macht – Aktuelle Werke von Anna Uddenberg zwischen Verführung und Klischee, zwischen Rollenmuster und Repräsentation

Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2019

 

In der Ausstellung „Power Play – Anna Uddenberg“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

 

Selten hat  eine Ausstellung derart vielschichtige Reaktionen der Besucher*innen ausgelöst. Von absolutem Unverständnis, ja Wut, bis zu neugierigem Interesse, gepaart mit einer ordentlichen Prise Verwunderung. Mit vielen Besucher*innen sind wir ins Gespräch gekommen und haben einmal mehr – vor allem in unserer Veranstaltung „Der entschleunigte Blick“ – feststellen können, dass die Irritation vor den Werken sich oft schon dadurch abschwächt, wenn nicht aufhebt, dass wir das Gesehene zuerst einmal „nur“ beschreiben.

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Vom Überschwang zur Innerlichkeit – Beobachtungen zur Bildsprache des Barock

Vom Überschwang zur Innerlichkeit – Beobachtungen zur Bildsprache des Barock

Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2019

 

In der Ausstellung „Im Lichte der Medici – Barocke Kunst Italiens“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*

 

Aufgrund der großen Nachfrage möchten wir uns erneut mit der Malerei des Barock befassen, die geprägt ist durch ausdrucksstarke Inszenierungen, dynamische, mitunter dramatisch überhöhte Figurenkonstellationen und eine gekonnte Licht- und Farbregie. Für uns Betrachter*innen des 21. Jahrhunderts wirft diese Kunst allerdings eine Reihe von Fragen auf.

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Konzentration auf die Unendlichkeit – Aspekte der Bewegung im plastischen Werk von Hans Arp

Konzentration auf die Unendlichkeit – Aspekte der Bewegung im plastischen Werk von Hans Arp

Kunstbetrachtung im Dialog, Juni 2019

 

In der Ausstellung „Die Natur ist eine versteinerte Zauberstadt“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*

 

Hans Arps Werk ist durch sein intensives Studium der Natur bestimmt. Nicht etwa, um sie abzubilden, wie es noch im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert vielerorten der Fall war, sondern um etwas Neues zu schaffen, das gleichzeitg allgemeingültig und von hohem ästhetischen Anspruch ist. Seine plastischen Werke sind Ausdruck der natürlichen Veränderung, der beobachteten Metamorphose.

Die Entstehung dieser Arbeiten, das Sichtbar-Werden seiner gestalterischen Ideen, wird ein zentraler Aspekt dieser Veranstaltung sein, in der wir gewissermaßen einen Blick in die Werkstatt des Künstlers werfen werden.

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Außer der Reihe: Small is beautiful! Kleine Formate anstatt großer Gesten

Außer der Reihe: Small is beautiful! Kleine Formate anstatt großer Gesten

Öffentliche Führung im Kunstmuseum Bonn, Juni 2019

 

In der ständigen Sammlung des Kunstmuseums Bonn.

 

 

Außer der Reihe ein Hinweis auf meinen öffentliche Führung im Kunstmuseum Bonn.

Dieses Mal geht es um den Reiz des kleinen Bildformats. Und um die Frage, ob ein Bild eigentlich eine bestimmte Größe braucht? Und wenn ja, was könnten die Kriterien sein, nach denen Künstler bei der Bildanlage entscheiden, ein kleines Format zu wählen?

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Außer der Reihe: Selbstrepräsentation, Porträtmalerei  – Goethe trifft Michael Jackson

Außer der Reihe: Selbstrepräsentation, Porträtmalerei – Goethe trifft Michael Jackson

Öffentliche Führung in der Bundeskunsthalle Bonn, Juni 2019

 

In den Ausstellungen „Goethe. Verwandlung der Welt” und „Michael Jackson: On the Wall”

 

 

Außer der Reihe ein Hinweis auf eine weitere öffentliche Führung. Dieses Mal in der Bundeskunsthalle, wo es zugegebenermaßen zunächst ein wenig nach Assessment-Center klingt: Selbstrepräsentation. Worum soll es also gehen?

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Goethe – Verwandlung der Welt

Goethe – Verwandlung der Welt

Kunstbetrachtung im Dialog, Juni 2019

 

In der Ausstellung „Goethe – Verwandlung der Welt“ in der Bundeskunsthalle Bonn in privatem Auftrag.

 

 

Bis zum heutigen Tag entfaltet das Werk Goethes immer wieder neue Relevanz. Während seines Lebens (1749 bis 1832) verwandelte sich die Welt. Das Heilige römische Reich deutscher Nation ging zu Ende, die Französische Revolution und die Herrschaft Napoleons fallen in seine Lebensspanne.

Frankfurt, Weimar, Italien, seine Zusammenarbeit und Freundschaft mit Friedrich Schiller, der Werther und sein Faust werden vorgestellt, ein künstlerischer und wissenschaftlicher Kosmos in der Ausstellung schlaglichtartig beleuchtet.

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Michael Jackson – Phänomen, Phantom, Phantasmagorie

Michael Jackson – Phänomen, Phantom, Phantasmagorie

Kunstbetrachtung im Dialog, Mai 2019

 

In der Ausstellung „Michael Jackson: On The Wall“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

 

Welche Rolle spielt es schon, ob sich Michael Jacksons Meister-Werk „Thriller“ 65 oder 110 Millionen verkaufte? Wen interessiert es noch, dass Michael Jackson die Filmrechte an seinem Konzert in Bukarest 1992 für 21 Millionen US-Dollar verkaufte? Doch warum wurde damals seine Dangerous World Tour eigentlich abgebrochen?

Denn eine Frage überschattet heute alle anderen: Hat Michael Jackson sich des Kindesmißbrauchs schuldig gemacht?

An diesem Punkt möchten wir die Ausstellung „Michael Jackson: On The Wall“ in der Bonner Bundeskunsthalle nutzen, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

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Stereo_Typen: Identität – Gesellschaft – Rolle

Stereo_Typen: Identität – Gesellschaft – Rolle

Kunstbetrachtung im Dialog, Mai 2019

 

In der Ausstellung „STEREO_TYPEN“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Allüberall werden wir derzeit nach unserem Rollenbild, Rollenverständnis, unserer Identität und Zugehörigkeit befragt – und sehr oft geht es dabei um Abgrenzungsverhalten, bzw. Diskriminierung. Aber eben auch um Toleranz, Respekt und Offenheit. Es scheint, als befände sich unsere Gesellschaft in einer wichtigen Phase der Orientierung.

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