Edvard Munch – Die Nähe des Unmöglichen

Edvard Munch – Die Nähe des Unmöglichen

Kunst auf dem Schirm, April 2022

 

Zoom-Veranstaltung

 

„Die Einsamen“, „Loslösung“, „Meer der Liebe“ sind einige von Munchs (1863-1944) Werktitel, die schon mitten hineinführen in das Drama seiner Kunst.

Erster Akt: die wiederkehrende Verlusterfahrung als prägendes Moment seiner Biographie.

Zweiter Akt: der Geschlechterkonflikt an der Schwelle eines neuen Zeitalters.

Dritter Akt: Entwicklung und Durchsetzung einer völlig neuen künstlerischen Formensprache.

Anhand ausgewählter Bildbeispiele möchten wir uns dieser komplexe Künstlerpersönlichkeit annähern. Vielleicht wird sich zeigen, dass die Bildthemen des Norwegers bis in unsere Gegenwart hinein aktuell geblieben sind, denn er hat es verstanden, unseren grundlegenden Erfahrungen, Wünschen, Ängsten und Hoffnungen künstlerisch Gestalt zu geben.

Es freuen sich auf eine anregende Kunstbetrachtung

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

Edvard Munch – Die Nähe des Unmöglichen

Ein Kuss und die Folgen: Camille Claudel und Auguste Rodin

Kunst auf dem Schirm, März 2022

 

Zoom-Veranstaltung

 

In unserer vierten Veranstaltung des neuen Formats Kunst auf dem Schirm knüpfen wir an die große Rodin / Arp-Ausstellung im Arp Museum an. Eine der dort immer wieder diskutierten Fragen betraf das Verhältnis von Auguste Rodin zu Camille Claudel. Wie schon bei Vincent van Gogh möchten wir auch hier Mythos, Vorurteil und Realität voneinander trennen, um so einen klareren Blick auf das Werk dieser beiden Küstler zu werfen.

Das Beziehungsgeflecht zwischen Camille Claudel und Auguste Rodin ist so dicht und vielschichtig, dass wir es als echte Herausforderung empfunden haben in einer knappen Stunde ein paar Blickachsen freizulegen, um Werkentwicklungen, persönliche Beziehungen und eine kunsthistorische Einordnung zu ermöglichen.

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Paula Modersohn-Becker: Selbstbestimmt gegen Rollenklischees

Kunstbetrachtung im Dialog, März 2022

 

In der Ausstellung „Das sind meine modernen Frauen. Tausche Monet gegen Paula Modersohn-Becker“ *

 

aus dem Ankündigungstext des Museums:

Die Kunstkammer Rau bietet dieses Jahr ein Sammlungstreffen der besonderen Art. 20 Werke der Sammlung Rau für UNICEF treten in Dialog mit 35 Highlights der Sammlung Roselius der Museen Böttcherstrasse, Paula Modersohn-Becker Museum sowie vier weiteren Werken der Paula Modersohn-Becker Stiftung. Dem gesellt sich die Künstlerin Berlinde de Bruyckere mit drei markanten Arbeiten hinzu. So bildet sich ein energetisches Kraftfeld rund um die Ausnahmekünstlerin Paula Modersohn-Becker, der diese Schau zentral gewidmet ist. Wie unter einem Brennglas lassen sich an ihrem Beispiel bahnbrechende Veränderungen in der Gesellschaft und Kunst um 1900 beobachten. Entschlossen, ‚geradeaus malend’ verfolgte sie ihren Weg unbeirrt jeder Kritik – ein durchaus aktuelles ‚role model‘ für Frauen wie Männer bis in unsere Zeit.

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Paula Modersohn-Becker im Spannungsfeld der Moderne

Der entschleunigte Blick nach vorn: Das Arp Museum im Dialog!, März 2022

 

In der Ausstellung „Das sind meine modernen Frauen. Tausche Monet gegen Paula Modersohn-Becker“ und dem historischen Bahnhofsgebäude.*

 

An dieser Stelle möchte wir Ihnen ein weiteres neues Format vorstellen: Der entschleunigte Blick nach vorn: Das Arp Museum im Dialog! ist in *enger Kooperation mit der Abteilung Kunstvermittlung des Arp Museums Bahnhof Rolandseck entstanden.

Anlaß für diese neue Reihe ist das 15jährige Jubiläum des Arp Museums, das wir mit dieser Reihe begleiten möchten. An jedem ersten Donnerstag im Monat werden wir zunächst einen entschleunigten Blick in die aktuellen Ausstellungen, bzw. die Architektur des Hauses werfen. Anschließend finden wir uns im Nordsaal des historischen Bahnhofs ein, wo wir – unterstützt durch eine Powerpoint-Präsentation – Aspekte unseres Rundgangs im Gespräch mit Ihnen vertiefen möchten.

Dieses Mal werden wir uns intensiv mit dem Werk und dem Selbstbverständnis von Paul Modersohn-Becker befassen und freuen uns auf einen anregenden Dialog.

 

Es grüßen herzlich

Judith Graefe + Olaf Mextorf

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Vincent van Gogh – Marke & Mythos

Kunst auf dem Schirm, Februar 2022

 

Zoom-Veranstaltung

 

An dieser Stelle möchte wir Ihnen unser neues Format Kunst auf dem Schirm vorstellen. An jedem letzten Mittwoch eines Monats werden wir Ihnen in Zukunft einen Künstler, ein Thema oder einen Werkzusammenhang im Rahmen einer Zoom-Veranstaltung vorstellen.

Aus einem Dialog innerhalb unseres Teams entwickeln wir dazu Gedanken und kommen in einen Austausch, bei dem durchaus auch Assoziationen, Irritationen und Erinnerungen einfließen werden. Diese Dialoge werden ca. 45 Minuten dauern. Während dieser Zeit können Sie sich über die Chat-Funktion in den Dialog einbringen, da wir im Anschluss an das Gespräch noch ca. 15 Minuten auf Ihre Fragen, Anregungen und Beobachtungen eingehen werden.

Wir haben uns für dieses Format entschieden, weil wir Ihnen und auch uns in diesen schwierigen Zeiten eine weitere Möglichkeit bieten möchten, den gemeinsamen Austausch zu pflegen und den Horizont zu erweitern – statt die Perspektive einzuengen.

Unsere dritte Veranstaltung dieses Formats rückt abermals einen zwar bekannten, aber mitunter immer noch un- oder missverstandenen Maler in den entschleunigten Blick: Vincent van Gogh (1853-1890). Wir möchten anhand einiger ausgewählter Bildbeispiele mit einigen Mythen um seine Person und Persönlichkeit aufräumen und dabei vielleicht auch einen klareren Blick für sein Werk bekommen.

Es grüßen herzlich

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

Edvard Munch – Die Nähe des Unmöglichen

Winterbilder des Impressionismus

Kunst auf dem Schirm, Januar 2022

 

Zoom-Veranstaltung

 

An dieser Stelle möchte wir Ihnen erneut unser neues Format Kunst auf dem Schirm vorstellen. An jedem letzten Mittwoch eines Monats werden wir Ihnen in Zukunft einen Künstler, ein Thema oder einen Werkzusammenhang im Rahmen einer Zoom-Veranstaltung vorstellen.

Aus einem Dialog innerhalb unseres Teams entwickeln wir dazu Gedanken und kommen in einen Austausch, bei dem durchaus auch Assoziationen, Irritationen und Erinnerungen einfließen werden. Diese Dialoge werden ca. 45 Minuten dauern. Während dieser Zeit können Sie sich über die Chat-Funktion in den Dialog einbringen, da wir im Anschluss an das Gespräch noch ca. 15 Minuten auf Ihre Fragen, Anregungen und Beobachtungen eingehen werden.

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Caspar David Friedrich: Premiere unseres neuen Formats „Kunst auf dem Schirm“

Kunst auf dem Schirm, Dezember 2021

 

Zoom-Veranstaltung

 

An dieser Stelle möchte wir Ihnen unser neues Format Kunst auf dem Schirm vorstellen. An jedem letzten Mittwoch eines Monats werden wir Ihnen in Zukunft einen Künstler, ein Thema oder einen Werkzusammenhang im Rahmen einer Zoom-Veranstaltung vorstellen.

Aus einem Dialog innerhalb unseres Teams entwickeln wir dazu Gedanken und kommen in einen Austausch, bei dem durchaus auch Assoziationen, Irritationen und Erinnerungen einfließen werden. Diese Dialoge werden ca. 45 Minuten dauern. Während dieser Zeit können Sie sich über die Chat-Funktion in den Dialog einbringen, da wir im Anschluss an das Gespräch noch ca. 15 Minuten auf Ihre Fragen, Anregungen und Beobachtungen eingehen werden.

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Very Last Minute: Rodin / Arp

Kunstbetrachtung im Dialog, November 2021

 

In der Ausstellung „Rodin / Arp“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*

 

Aufgrund der großen Nachfrage möchten wir diesen weiteren Zusatztermin anbieten, der es uns ermöglicht ein letztes Mal mit Ihnen in der Ausstellung Rodin / Arp unterwegs zu sein. In vielen Veranstaltungen hat sich der Vergleich dieser beiden revolutionären Bildhauer als wahres Seh-Abenteuer erwiesen.

Wir freuen uns deshalb ganz besonders auf diesen Rundgang und den Austausch mit Ihnen!

Herzlichen Gruß

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

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Edvard Munch – Die Nähe des Unmöglichen

Last Minute: Rodin / Arp

Kunstbetrachtung im Dialog, November 2021

 

In der Ausstellung „Rodin / Arp“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*

 

Foto: Josef Bienentreu

 

Ankündigungstext des Museums:

»Seine Skulpturen sind Widerhall von Jahresdauern, sind schlafende Küsse auf Totenhänden, sind Quallen mit Lackknopfstiefelchen des Walzerjahrhunderts.«

Hommage à Rodin | Hans Arp | 1952/54

Zum ersten Mal treffen in einer dialogischen Museumsausstellung zwei der wichtigsten Neuerer der modernen Plastik aufeinander: Auguste Rodin (1840–1917) und Hans Arp (1886–1966). Beide stehen für den Beginn einer jeweils neuen Ära der Bildhauerei. Anhand von über 100 Werken macht die groß angelegte Schau überraschende Verwandtschaften ihres Schaffens erlebbar. Der enge Dialog verdeutlicht zugleich, wie sich in Rodins Skulpturen bereits wesentliche Voraussetzungen der Abstraktion abzeichnen, die für die nachfolgende Künstlergeneration wegweisend geworden sind.

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Edvard Munch – Die Nähe des Unmöglichen

Wo wären wir ohne Eva? – Von der Kunst zur Erkenntnis in der Ausstellung „Adam, Eva und die Schlange“ in der Bundeskunsthalle

Kunstbetrachtung im Dialog, November 2021

 

In der Ausstellung „Adam, Eva und die Schlange“ in der Bundeskunsthalle Bonn.*

 

Ohne Eva keine Erkenntnis! Sie hatte den Mut zum Ungehorsam, war neugierig und brachte uns die Endlichkeit. Eva sei Dank, denn die Unsterblichkeit dürfte sich als Fluch erweisen. Zur Bekräftigung dieser These sei hier auf den Roman Alle Menschen sind sterblich von Simone de Beauvoir verwiesen, der 1946 herauskam.

Wir bekommen es in der Ausstellung Adam, Eva und die Schlange also mit der einen oder anderen Erkenntnis zu tun, die, wie meist beim entschleunigten Blick, im Auge der Betrachterin und des Betrachters liegt.

 

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Edvard Munch – Die Nähe des Unmöglichen

Edward Hopper – Malerische Exkursionen in die alltägliche Melancholie

Vortrag, Oktober 2021

 

Eine Veranstaltung im Auftrag der VHS Duisburg.

 

Außer der Reihe:

Die meisten der Bilder des amerikanischen Malers Edward Hopper (1882-1967) wirken wie gemalte Kurzgeschichten. Sofort stellen sich uns Fragen nach dem Bildgeschehen, nach dem zugrunde liegenden Drehbuch. Das ist sicher auch ein Grund, warum Regisseure wie Alfred Hitchcock und Wim Wenders sich seiner Bilderfindungen bedient haben.

Schauen wir dem Bilderzähler Hopper also zu, entdecken die herb-urbane Schönheit seiner melancholisch gefärbten Alltagsschilderungen, reisen mit ihm an die Küste bei Cape Cod, wo die unberührbare Natur von anderen Zeiten erzählt.

Seine Gemälde, Zeichnungen und Graphiken zeigen, dass Edward Hopper ein ganz genauer und sehr nachdenklicher Beobachter war. Nur so konnte es ihm gelingen, Stille, Einsamkeit und das Mysterium der menschlichen Existenz malerisch in eine gemalte Unendlichkeit fortzuschreiben, in der wir uns verlässlich wieder finden.

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Aufbruch in die Moderne – Kunstmuseum Bonn

Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2021

 

In der Ausstellung „Aufbruch in die Moderne“ im Kunstmuseum Bonn.*

 

Begleittext zur Ausstellung:

Aufbruch in die Moderne

Sammlungspräsentation August Macke und die Rheinischen Expressionisten

Die Präsentation AUFBRUCH IN DIE MODERNE gliedert sich in drei Kapitel, die mit den malerischen und grafischen Werken der Sammlung der Klassischen Moderne – August Macke und die Rheinischen Expressionisten – einzelne Episoden der Geschichte zum Beginn des 20. Jahrhunderts erzählen und damit die Kunstwerke in einen größeren geschichtlichen Kontext stellen.

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Edvard Munch – Die Nähe des Unmöglichen

Denken ist Schwerstarbeit – Rodin / Arp

Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2021

 

In der Ausstellung „Rodin / Arp“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in privatem Auftrag.

 

Foto: Josef Bienentreu

 

Ankündigungstext des Museums:

»Seine Skulpturen sind Widerhall von Jahresdauern, sind schlafende Küsse auf Totenhänden, sind Quallen mit Lackknopfstiefelchen des Walzerjahrhunderts.«

Hommage à Rodin | Hans Arp | 1952/54

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Von Heraklid zu Dante: Hans Arp im Dialog mit Auguste Rodin

Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2021

 

In der Ausstellung „Rodin / Arp“im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*

 

Wir freuen uns, Ihnen in Kooperation mit dem Arp Museum diese Zusatzveranstaltung anbieten zu können. Die intensive Kunstbetrachtung und der Dialog wird uns einmal mehr nah an die Werke heranbringen.

 

Ankündigungstext des Museums:

»Seine Skulpturen sind Widerhall von Jahresdauern, sind schlafende Küsse auf Totenhänden, sind Quallen mit Lackknopfstiefelchen des Walzerjahrhunderts.«

Hommage à Rodin | Hans Arp | 1952/54

Zum ersten Mal treffen in einer dialogischen Museumsausstellung zwei der wichtigsten Neuerer der modernen Plastik aufeinander: Auguste Rodin (1840–1917) und Hans Arp (1886–1966). Beide stehen für den Beginn einer jeweils neuen Ära der Bildhauerei. Anhand von über 100 Werken macht die groß angelegte Schau überraschende Verwandtschaften ihres Schaffens erlebbar. Der enge Dialog verdeutlicht zugleich, wie sich in Rodins Skulpturen bereits wesentliche Voraussetzungen der Abstraktion abzeichnen, die für die nachfolgende Künstlergeneration wegweisend geworden sind.

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Edvard Munch – Die Nähe des Unmöglichen

Zeitreisen mit Stella Hamberg

Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2021

 

In der Ausstellung „Stella Hamberg – Skulpturen“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*

 

 

aus dem Ankündigungstext des Museums:

Stella Hamberg (* 1975, lebt und arbeitet in Berlin und Brandenburg) gehört mit ihren Arbeiten zu den spannendsten und vielversprechendsten Bildhauerinnen ihrer Generation. Selbstbewusst knüpft sie mit ihren Skulpturen an bildhauerische Traditionen an. Im Zusammenspiel von Antike, Mittelalter oder Moderne entwickelt sie ihre eigene skulpturale Handschrift. In das Zentrum ihres Schaffens stellt sie ganz gegenwärtig das Ringen mit der zeitgenössischen Darstellbarkeit der menschlichen Figur und ihren formalen wie existentiellen Fragestellungen.

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Dialoge auf Augenhöhe: Auguste Rodin und Hans Arp

Kunstbetrachtung im Dialog, September 2021

 

In der Ausstellung „Rodin / Arp“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*

 

Ankündigungstext des Museums:

»Seine Skulpturen sind Widerhall von Jahresdauern, sind schlafende Küsse auf Totenhänden, sind Quallen mit Lackknopfstiefelchen des Walzerjahrhunderts.«

Hommage à Rodin | Hans Arp | 1952/54

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Wer nicht denken will, fliegt raus, denn Denken ist Plastik: Joseph Beuys und Wilhelm Lehmbruck in der Bundeskunsthalle Bonn

Kunstbetrachtung im Dialog, September 2021

 

In der Ausstellung „Beuys – Lehmbruck: Denken ist Plastik“ in der Bundeskunsthalle Bonn in privatem Auftrag.

 

Was verbindet Josef Beuys mit Wilhelm Lehmbruck? Beiden war Kunst ein Mittel, um schmerzhafte Erlebnisse zu verarbeiten, was Beuys sicher besser gelang als Lehmbruck. Für uns halten die beiden Künstler dramatisch-traumatische Aspekte der Vergangenheit über ihr Werk vermittelt im Bewußtsein – Voraussetzung für eine Verarbeitung.

Beide waren aber auch Erneuerer der Bildhauerkunst des 20. Jahrhunderts und Überlebende zweier Weltkriege. Und so waren sie auch Versehrte, die zutiefst erschüttert ihr Menschenbild befragten und neue, bis heute gültige Ausdrucksformen fanden.

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Außer der Reihe: Edvard Munch – Die Nähe des Unmöglichen, VHS Duisburg

Vortrag, September 2021

 

Eine Veranstaltung im Auftrag der VHS Duisburg.

 

Außer der Reihe:

„Die Einsamen“, „Loslösung“, „Meer der Liebe“ und natürlich „Der Schrei“ sind einige von Munchs (1863-1944) Werktitel, die schon mitten hineinführen in das Drama seiner Kunst.

Erster Akt: die wiederkehrende Verlusterfahrung als prägendes Moment seiner Biographie.

Zweiter Akt: der Geschlechterkonflikt an der Schwelle eines neuen Zeitalters.

Dritter Akt: Entwicklung und Durchsetzung einer völlig neuen künstlerischen Formensprache.

Anhand ausgewählter Bildbeispiele soll diese komplexe Künstlerpersönlichkeit vorgestellt werden. Dabei wird sich zeigen, dass die Bildthemen des Norwegers bis in unsere Gegenwart hinein aktuell geblieben sind, denn er hat es verstanden, unseren grundlegenden Erfahrungen, Wünschen, Ängsten und Hoffnungen Gestalt zu geben. Derart sichtbar gemacht, gewinnen sie eine immerwährende Wirksamkeit – vorausgesetzt, wir sind bereit, uns dieser Seherfahrung auszusetzen.

Edvard Munch – Die Nähe des Unmöglichen

Außer der Reihe: Kunst-Ambulanz – Erste Hilfe bietet das Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Austausch über Kunst in schwierigen Zeiten, September 2021

 

Ein Gesprächsangebot als „Erste Hilfe“ angesichts der derzeitigen Lage in den Museen.

 

Außer der Reihe:

Am Sonntag, den 05. September 2021 nahmen wieder eine Reihe von Besucherinnen und Besuchern das Gesprächsangebot vor dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck an. In einem offenen Dialog haben wir uns ausgetauscht über die Kunst, das Museum, die momentane pandemische Lage und natürlich über die Ausstellungen.

Fragen waren: Wie gingen Sie mit der Schließung der Museen (und anderer Kultureinrichtungen) um? Ist Kunst systemrelevant? Was hat Sie in den letzten Ausstellungen, die Sie gesehen haben, inspiriert? Und wie gehen Sie mit dem momentanen Mangel an Kunst um?

Es waren Gespräche mit ungewissem Ausgang in dem wir ihre  Gedanken und Gefühle einbringen konnten. Und vielleicht entdeckten wir auch gemeinsam neue Zugänge und Sichtweisen, die einen ganz anderen Blick auf die Kunst eröffnen.

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Seismographen der Katastrophen: Josef Beuys und Wilhelm Lehmbruck

Kunstbetrachtung im Dialog, August 2021

 

In der Ausstellung „Beuys – Lehmbruck: Denken ist Plastik“ in der Bundeskunsthalle Bonn in Kooperation mit den Freizeittreffs Bonn.

 

Was verbindet Josef Beuys mit Wilhelm Lehmbruck? Beide waren sie nicht nur Erneuerer der Bildhauerkunst des 20. Jahrhunderts, sondern auch Überlebende der Jahrundertkatastrophen zweier Weltkriege. Und sie waren Versehrte, die zutiefst erschüttert ihr Menschenbild befragten und neue, bis heute gültige Ausdrucksformen fanden.

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Rodin trifft Arp: Zwei Wanderer zwischen den Welten

Kunstbetrachtung im Dialog, August 2021

 

Im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in der Ausstellung „Rodin / Arp“ in privatem Auftrag.

 

Hans Arp (1886–1966) und Auguste Rodin (1840–1917) haben die Bildhauerkunst entscheidend verändert.

Bereits Rodin machte sich auf den Weg in die Abstraktion, arbeitete mit der Fragmentierung seiner Figuren, zeigte ihre Fragilität und Versehrtheit. Er gelangte zu spannungsvoll-expressiven Formfindungen, die bereits den jungen Hans Arp faszinierten und zum Nachdenken über eine neue Formensprache anregt.

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Rom, Barcelona, Los Angeles… und Rolandseck – Die Architektur des Richard Meier

Kunstbetrachtung im Dialog, August 2021

 

Im Neubau des Arp Museums von Richard Meier.*

 

 

Jede Wetterlage, jede Tages-, jede Jahreszeit übt Einfluss auf die Architektur des Arp Museums aus, denn das Licht ist, wie Richard Meier selbst sagt, „mein wichtigste Baumaterial,“ das ständig wechselnd immer andere Wirkungen erzeugt. Wie aber inszeniert der Architekt den Lichteinfall im Museum? Und wie verhalten sich Wegeführung, räumlicher Rhythmus und die Ausstellungsbereiche zueinander?

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Edvard Munch – Die Nähe des Unmöglichen

Vom Denken, der Hölle und der Veränderbarkeit aller Erscheinung

Kunstbetrachtung im Dialog, August 2021

 

Im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in der Ausstellung „Rodin / Arp“ in Kooperation mit den Freizeittreffs Bonn.

 

Endlich ist es soweit! Hans Arp (1886–1966) empfängt Auguste Rodin (1840–1917) in Rolandseck. Das Ausstellungs-Highlight des Jahres 2021 erlaubt uns den direkten Vergleich zweier Neuerer der modernen Bildhauerkunst.

Bereits Rodin machte sich auf den Weg in die Abstraktion, arbeitete zum Beispiel mit der Fragmentierung seiner Figuren, zeigte ihre Fragilität und Versehrtheit. Dabei gelangt er zu spannungsvoll-expressiven Formfindungen, die bereits den jungen Hans Arp faszinierten und zum Nachdenken über eine neue Formensprache anregte.

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Edvard Munch – Die Nähe des Unmöglichen

Klirrende Stille und bebender Bass – Klangerlebnisse in der Ausstellung „Sound and Silence“ im Kunstmuseum Bonn

Kunstbetrachtung im Dialog, August 2021

 

In der Ausstellung „Sound And Silence – Der Klang der Stille in der Kunst der Gegenwart“ im Kunstmuseum Bonn in Kooperation mit den Freizeittreffs Bonn.

 

Können Sie sich vorstellen, dass der Klang Ihrer eigenen Worte in Eiseskälte zu klirren beginnt und nach einem hallenden Whispern zu zersplittern scheint? Dieses Phänomen des „ics-whispering“ ist eines von vielen Themen in der Ausstellung „Sound and Silence“ im Kuntmuseum Bonn. Über fünfzig Künstlerinnen und Künstler befassen sich in dieser eindrucksvolle Schau mit der Stille, dem Klang, dem Lärm, mit Tönen, Geräuschen und Musik.

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Edvard Munch – Die Nähe des Unmöglichen

Außer der Reihe: Hello darkness, my old friend… – Sound And Silence: Der Klang der Stille im Kunstmuseum Bonn

Online-Kunstgespräch im August 2021

 

Anläßlich der Ausstellung „Sound And Silence – Der Klang der Stille in der Kunst der Gegenwart“ im Kunstmuseum Bonn.

 

 

Außer der Reihe:

Am 03. August führte wir ein Online-Kunstgespräch zum Thema der Stille in der Kunst der Gegenwart. Der Ausstellungstitel „Sound And Silence“ legt dann natürlich auch augenblicklich die Erinnerung an folgenden berühmten Text frei:

Hello darkness, my old friend
I’ve come to talk with you again
Because a vision softly creeping
Left its seeds while I was sleeping
And the vision that was planted in my brain
Still remains
Within the sound of silence
                                                       Simon & Garfunkel

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