Über Umwege zu Goethe – Die Welt im Wandel

Über Umwege zu Goethe – Die Welt im Wandel

Kunstbetrachtung im Dialog, September 2019

 

In der Ausstellung „Goethe – Verwandlung der Welt“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Ob Ulrich Plenzdorf und Eberhard Itzenplitz  „Die neuen Leiden des jungen W.“ thematisieren, Klaus Mann und István Szabó „Mephisto“ befragen oder Rudolf Thomes Film „Tarot“ die Wahlverwandschaften variiert – um nur einmal eine gänzlich subjektive Auswahl zu nennen -,  im Hintergrund stehen Goethes Werke, seine Haltungen und Reflektionen.

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Bruchstücke der Wirklichkeit – Collagen aus der Sammlung Meerwein

Bruchstücke der Wirklichkeit – Collagen aus der Sammlung Meerwein

Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2019

 

In der Ausstellung „Dritter Ausschnitt – Die Sammlung Meerwein“ im Bahnhof Rolandseck.

 

Jedem Bruchstück wohnt ein Rätsel inne, jedes Fundstück erzählt eine eigene Geschichte. Unzählig sind die Möglichkeiten der Collage, auf diese Vielfalt zu reagieren und neue Zusammenhänge zu erzeugen, neu zu kombinieren und sich derart verfremdet durch die Hintertür Zutritt zu unserem Bewußtsein zu verschaffen.

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Vom Überschwang zur Innerlichkeit – Beobachtungen zur Bildsprache des Barock

Vom Überschwang zur Innerlichkeit – Beobachtungen zur Bildsprache des Barock

Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2019

 

In der Ausstellung „Im Lichte der Medici – Barocke Kunst Italiens“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in privatem Auftrag.

 

Die Malerei des Barock ist geprägt  durch ausdrucksstarke Inszenierungen, dynamische, mitunter dramatisch überhöhte Figurenkonstellationen und eine gekonnte Licht- und Farbregie. Für uns Betrachter*innen des 21. Jahrhunderts wirft diese Kunst allerdings eine Reihe von Fragen auf.

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Die Spiele der Macht – Aktuelle Werke von Anna Uddenberg zwischen Verführung und Klischee, zwischen Rollenmuster und Repräsentation

Die Spiele der Macht – Aktuelle Werke von Anna Uddenberg zwischen Verführung und Klischee, zwischen Rollenmuster und Repräsentation

Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2019

 

In der Ausstellung „Power Play – Anna Uddenberg“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Aus dem Ausstellungstext der Bundeskunsthalle:

Uddenbergs Skulpturen und ihre räumliche Inszenierung – in dieser Ausstellung als eine Art Gesamtkunstwerk vorgestellt – wirken auf den ersten Blick verführerisch und schmeicheln durch Perfektion, Formen und Farbigkeit unseren Sinnen. Doch sehr schnell erkennt der Besucher, dass es der Künstlerin um weit mehr als die haptische Oberfläche geht, dass sie aus der Tiefe konzeptuell und visuell argumentiert.

 

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Vom Überschwang zur Innerlichkeit – Beobachtungen zur Bildsprache des Barock

Vom Überschwang zur Innerlichkeit – Beobachtungen zur Bildsprache des Barock

Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2019

 

In der Ausstellung „Im Lichte der Medici – Barocke Kunst Italiens“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Aufgrund der großen Nachfrage möchten wir uns erneut mit der Malerei des Barock befassen, die geprägt ist durch ausdrucksstarke Inszenierungen, dynamische, mitunter dramatisch überhöhte Figurenkonstellationen und eine gekonnte Licht- und Farbregie. Für uns Betrachter*innen des 21. Jahrhunderts wirft diese Kunst allerdings eine Reihe von Fragen auf.

Das fängt an mit der Identität der Dargestellten, führt über die vermittelten Bildinhalte zur Funktion dieser Bilder. In welchem Rahmen wurden diese Werke gezeigt? Privat, in Geschäftsräumen, Kirchen, staatlichen oder städtischen Institutionen? Damit sind wir dann auch schon bei den Auftraggebern und – hier schließt sich der Kreis – natürlich bei den Malern.

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Konzentration auf die Unendlichkeit – Aspekte der Bewegung im plastischen Werk von Hans Arp

Konzentration auf die Unendlichkeit – Aspekte der Bewegung im plastischen Werk von Hans Arp

Kunstbetrachtung im Dialog, Juni 2019

 

In der Ausstellung „Die Natur ist eine versteinerte Zauberstadt“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Hans Arps Werk ist durch sein intensives Studium der Natur bestimmt. Nicht etwa, um sie abzubilden, wie es noch im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert vielerorten der Fall war, sondern um etwas Neues zu schaffen, das gleichzeitg allgemeingültig und von hohem ästhetischen Anspruch ist. Seine plastischen Werke sind Ausdruck der natürlichen Veränderung, der beobachteten Metamorphose.

Die Entstehung dieser Arbeiten, das Sichtbar-Werden seiner gestalterischen Ideen, wird ein zentraler Aspekt dieser Veranstaltung sein, in der wir gewissermaßen einen Blick in die Werkstatt des Künstlers werfen werden.

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Außer der Reihe: Small is beautiful! Kleine Formate anstatt großer Gesten

Außer der Reihe: Small is beautiful! Kleine Formate anstatt großer Gesten

Öffentliche Führung im Kunstmuseum Bonn, Juni 2019

 

In der ständigen Sammlung des Kunstmuseums Bonn.

 

Außer der Reihe ein Hinweis auf meinen öffentliche Führung im Kunstmuseum Bonn.

Dieses Mal geht es um den Reiz des kleinen Bildformats. Und um die Frage, ob ein Bild eigentlich eine bestimmte Größe braucht? Und wenn ja, was könnten die Kriterien sein, nach denen Künstler bei der Bildanlage entscheiden, ein kleines Format zu wählen?

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Goethe – Verwandlung der Welt

Goethe – Verwandlung der Welt

Kunstbetrachtung im Dialog, Juni 2019

 

In der Ausstellung „Goethe – Verwandlung der Welt“ in der Bundeskunsthalle Bonn in privatem Auftrag.

 

Bis zum heutigen Tag entfaltet das Werk Goethes immer wieder neue Relevanz. Während seines Lebens (1749 bis 1832) verwandelte sich die Welt. Das Heilige römische Reich deutscher Nation ging zu Ende, die Französische Revolution und die Herrschaft Napoleons fallen in seine Lebensspanne.

Frankfurt, Weimar, Italien, seine Zusammenarbeit und Freundschaft mit Friedrich Schiller, der Werther und sein Faust werden vorgestellt, ein künstlerischer und wissenschaftlicher Kosmos in der Ausstellung schlaglichtartig beleuchtet.

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Michael Jackson – Phänomen, Phantom, Phantasmagorie

Michael Jackson – Phänomen, Phantom, Phantasmagorie

Kunstbetrachtung im Dialog, Mai 2019

 

In der Ausstellung „Michael Jackson: On The Wall“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Welche Rolle spielt es schon, ob sich Michael Jacksons Meister-Werk „Thriller“ 65 oder 110 Millionen verkaufte? Wen interessiert es noch, dass Michael Jackson die Filmrechte an seinem Konzert in Bukarest 1992 für 21 Millionen US-Dollar verkaufte? Doch warum wurde damals seine Dangerous World Tour eigentlich abgebrochen?

Denn eine Frage überschattet heute alle anderen: Hat Michael Jackson sich des Kindesmißbrauchs schuldig gemacht?

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Stereo_Typen: Identität – Gesellschaft – Rolle

Stereo_Typen: Identität – Gesellschaft – Rolle

Kunstbetrachtung im Dialog, Mai 2019

 

In der Ausstellung „STEREO_TYPEN“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Allüberall werden wir derzeit nach unserem Rollenbild, Rollenverständnis, unserer Identität und Zugehörigkeit befragt – und sehr oft geht es dabei um Abgrenzungsverhalten, bzw. Diskriminierung. Aber eben auch um Toleranz, Respekt und Offenheit. Es scheint, als befände sich unsere Gesellschaft in einer wichtigen Phase der Orientierung.

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Mehr ist mehr – Richard Meiers Raumbildung im Arp Museum

Mehr ist mehr – Richard Meiers Raumbildung im Arp Museum

Kunstbetrachtung im Dialog, April 2019

 

Im von Arp Museum, entworfen von Richard Meier.

 

Für uns das Normalste der Welt: Räume! Wie aber unterscheiden sie sich? Was macht einen gelungenen Raum aus? Was verdankt ein Raum seiner Funktion, was dem Gestaltungswillen des Baumeisters?

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Kosmische Energie und neue (Bild)Welten – Mit Otto Piene von ZERO auf Lichtgeschwindigkeit

Kosmische Energie und neue (Bild)Welten – Mit Otto Piene von ZERO auf Lichtgeschwindigkeit

Kunstbetrachtung im Dialog, März 2019

 

In der Ausstellung „Otto Piene. Alchemist und Himmelsstürmer“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

1966 hat Otto Piene (1928- 2014) gemeinsam mit Heinz Mack und Günther Uecker im Künstlerbahnhof Rolandseck das fulminante Abschlussfest »ZERO Demonstration – ZERO ist gut für Dich« initiiert und ist jetzt, über 50 Jahre später, zurück und verwandelt die lichtdurchfluteten Ausstellungsräume des Richard Meier-Baus in einen strahlenden Kosmos der besonderen Art.

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Vom Überschwang zur Innerlichkeit – ein dialogischer Workshop zur Bildsprache des Barock

Vom Überschwang zur Innerlichkeit – ein dialogischer Workshop zur Bildsprache des Barock

Kunstbetrachtung im Dialog, Februar 2019

 

In der Ausstellung „Im Lichte der Medici – Barocke Kunst Italiens“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Die Malerei des Barock ist geprägt durch ausdrucksstarke Inszenierungen, dynamische, mitunter dramatisch überhöhte Figurenkonstellationen und eine gekonnte Licht- und Farbregie. Für uns Betrachter*innen des 21. Jahrhunderts wirft diese Kunst allerdings eine Reihe von Fragen auf.

Das fängt an mit der Identität der Dargestellten, führt über die vermittelten Bildinhalte zur Funktion dieser Bilder. In welchem Rahmen wurden diese Werke gezeigt? Privat, in Geschäftsräumen, Kirchen, staatlichen oder städtischen Institutionen? Damit sind wir dann auch schon bei den Auftraggebern und – hier schließt sich der Kreis – natürlich bei den Malern.

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Der Farbe auf der Spur – Atelierbesuch bei Johanna Hess

Der Farbe auf der Spur – Atelierbesuch bei Johanna Hess

Atelierbesuch und Künstlergespräch, Februar 2019

 

Im Atelier von Johanna Hess, Bonn-Bad Godesberg.

 

Der Atelierbesuch – so unsere, aus eigener Erfahrung abgeleitete Einschätzung – bietet nicht zuletzt aufgrund der ganz eigenen Atmosphäre eine besonders intensive Möglichkeit der Kunstbetrachtung. Wir sind der Überzeugung, dass der entschleunigte Blick, das ruhige und konzentrierte Hinschauen, die richtige Methode ist, um uns unterschiedlichen Positionen der zeitgenössischen Kunst dort zu nähern, wo sie entstehen.

Wir werden  zum Auftakt unserer Reihe „Atelierbesuche“ die Künstlerin Johanna Hess besuchen. Ausgehend von einer Reihe vorgestellter Werke werden wir im Gespräch miteinander und mit der Künstlerin ihre Sicht- und Arbeitsweise kennenlernen, werden eigene Beobachtungen machen, beschreiben, Eindrücke sammeln.

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Ernst Ludwig Kirchner – Beobachtungen zu Werkaspekten im kritischen Dialog

Ernst Ludwig Kirchner – Beobachtungen zu Werkaspekten im kritischen Dialog

Kunstbetrachtung im Dialog, Januar 2019

 

In der Ausstellung „Ernst Ludwig Kirchner – Erträumte Reisen“ in der Bundeskunsthalle Bonn in privatem Auftrag.

 

Ernst Ludwig Kirchner (1880 – 1938) ist als Mitbegründer der Künstlergemeinschaft „Die Brücke“ (1905) einer der bekanntesten Vertreter des deutschen Expressionismus, der vor dem 1. Weltkrieg eine ganz neue Formen- und Ausdruckssprache entwickelte. Kirchner schuf aufgrund seiner besonderen biographischen Situation ein ausgesprochen vielgestaltiges Werk. Der breiten Öffentlichkeit sind immer noch vorwiegend seine Arbeiten aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg bekannt, während seine später in der Schweiz geschaffenen Bilder immer noch ein wenig im Schatten der Davoser Alpen liegen.

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Stadterfahrung mit entschleunigtem Blick: Der Flaneur, Teil 2 – Das Zentrum

Stadterfahrung mit entschleunigtem Blick: Der Flaneur, Teil 2 – Das Zentrum

Kunstbetrachtung im Dialog, Dezember 2018

 

In der Ausstellung „Der Flaneur – Vom Impressionismus bis zur Gegenwart“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Das Kunstmuseum Bonn widmet dem Flaneur jetzt eine umfängliche und vielschichtige Ausstellung, die sich dem Phänomen der Großstadt von einer fast vergessenen Seite her nähert, denn der Flaneur:

  • – ist der beteiligt unbeteiligte Beobachter
  • – nimmt sich die Zeit, zu schauen
  • – ist noch in der Lage, sich absichtslos treiben zu lassen
  • – streift offen und neugierig durch die Stadt
  • – ist entspannt und gleichzeitig aufmerksam für alles
  • – ist das Auge der Stadt
  • – ist, was wir sind, wenn wir Stadt aufmerksam betrachten, einfühlsam erleben.

Und so beschreibt das Flanieren mehr eine Haltung, denn die Tätigkeit an sich. Und so denken wir den Flaneur natürlich auch weiblich (= Flaneurin), zumal Frauen – ist das mehr als eine These? – für viele Dinge einen anderen Blick haben als Männer. Und dieser Blick auf die Stadt ist auch längst nicht mehr nur den Literaten wie Baudelaire, Hessel, Benjamin oder Nooteboom vorbehalten, sondern wird längst schon malerisch, fotografisch und filmisch formuliert.

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Der Flaneur als aufmerksamer Beobacher – Von Rändern und Zentren

Der Flaneur als aufmerksamer Beobacher – Von Rändern und Zentren

Kunstbetrachtung im Dialog, November 2018

 

In der Ausstellung „Der Flaneur – Vom Impressionismus bis zur Gegenwart“ im Kunstmuseum Bonn in privatem Auftrag.

 

Der Weg führt aus den pulsierenden Metropolen der Gegenwart in die ständig wachsenden Zentren des späten 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Von Muße getragenes Einherschreiten wird da schon mal schwierig, denn der Flaneur als aufmerksamer Beobachter befindet sich mitten im Geschehen. Und diese Haltung der teilnehmenden Beobachtung nehmen wir gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern ein, wenn wir ihren Werken und damit ihrem Blick auf das Phänomen Stadt folgen.

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Außer der Reihe: Malerfürsten – Die perfekte Inszenierung

Außer der Reihe: Malerfürsten – Die perfekte Inszenierung

Vortrag von Dr. Nicole Birnfeld in der VHS Duisburg, November 2018

 

Zur Ausstellung „Malerfürsten“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Außer der Reihe ein Hinweis auf einen Vortrag zur umfänglichen Ausstellung „Malerfürsten“ in der Bundeskunsthalle Bonn:

Im 19. Jahrhundert genossen u.a. Hans Makart, Franz von Lenbach und Franz von Stuck einen privilegierten Sonderstatus. Sie bildeten die nachfolgende Generation der großen Maler der Renaissance sowie des Barock, wie Raffael oder Rubens, die zu ihrer Zeit bereits gesellschaftliche Anerkennung erfuhren und verehrt wurden.

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Stadterfahrung mit entschleunigtem Blick: Der Flaneur, Teil 1 – Die Peripherie

Stadterfahrung mit entschleunigtem Blick: Der Flaneur, Teil 1 – Die Peripherie

Kunstbetrachtung im Dialog, November 2018

 

In der Ausstellung „Der Flaneur – Vom Impressionismus bis zur Gegenwart“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Wann waren Sie das letzte Mal flanieren? Und welches Bild haben Sie vor Augen, wenn Sie den Begriff Flaneur hören? Das des elegant gekleideten Bohémien der Belle Époche, der fast absichtslos Avenuen, Boulevards und Prachtstraßen hinab schlendert, dann ein Café aufsucht und – scheinbar in seine Zeitung versunken – die ihn umgebende Szenerie beobachtend in sich aufnimmt? Oder ist es vielleicht doch eher die aufmerksame Spaziergängerin der Gegenwart, deren wacher Blick die kleinen Dramen am Rande des Alltags beobachtet und die gleichzeitig wie ein Seismograph die wechselnden Stimmungslagen des städtischen Lebens registriert?

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Der japanische Weg von der Tradition in die Gegenwart: Mangas und Mehr

Der japanische Weg von der Tradition in die Gegenwart: Mangas und Mehr

Kunstbetrachtung im Dialog, November 2018

 

In der Ausstellung „Im Japanfieber – Von Monet bis Manga“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

Der japanische Farbholzschnitt beeinflusste die westliche Kunst maßgeblich. An einer eindrücklichen Werkauswahl im Arp Museum Bahnhof Rolandseck zeigt sich, wie die kulturelle Inspiration Japans Bestandteil der westlichen Avantgardekunst  wurde.

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Zwischen Venedig und Bhutan: Eine Reise durch die Farbwelten Gotthard Graubners

Zwischen Venedig und Bhutan: Eine Reise durch die Farbwelten Gotthard Graubners

Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2018

 

In der Ausstellung „Gotthard Graubner – Mit den Bildern atmen“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Immer wieder öffnen sich die Bildräume neu, entstehen Dynamiken und Spannungen, einzig aus der Farbwirkung heraus entwickelt. Graubners „Farbraumkörper“ umfangen uns und befreien das Sehen vom erzwungenen Wiedererkennen. Statt dessen scheinen andere Wirksamkeiten auf.

Das langsame Pulsieren der ganz und gar malerisch entwickelten Bildräume sind von einer Vielschichtigkeit und sanften Dynamik, die uns BetrachterIn in einen meditativen Zustand des reinen Schauens führen.

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Hazy And Pure. Painting – Ausstellung im Rahmen der Aachener Kunstroute 2018

Hazy And Pure. Painting – Ausstellung im Rahmen der Aachener Kunstroute 2018

Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2018

 

In der Ausstellung „Hazy And Pure. Painting“ (kuratiert von Michael Schneider) im „Raum für Gäste“, Aachen, in privatem Auftrag.

 

Die Ausstellung setzt malerische Exponate von 17 Künstlerinnen und Künstlern zueinander in Bezug. Im Spannungsfeld zwischen abstrakter Linie und Fläche sowie gegenständlichen Auffassungen werden inhaltliche und formale Übereinstimmungen sowie Brüche vorgestellt. Dabei geht es nicht um spektakuläre Bilder, die sich plakativ und schrill in den Vordergrund drängen. Vielmehr liegt der Fokus auf dem interpretatorischen Spiel des Betrachters.

Gemeinsam ist den Werken daher eine subtile Uneindeutigkeit. Sie sind insoweit unscharf, diesig, verschleiert (hazy), als dass sie mit individuellen Assoziationen und gedanklichen Verknüpfungen ausgestattet werden können.
Dies ist eine wesentliche Qualität echter („purer“) Malerei, die sich im Rahmen der Ausstellung technisch und stilistisch bis an ihre Grenze und darüber hinaus definiert. Neben diesem thematischen Ausschnitt aus der aktuellen Kunstszene Maas/Rhein/Ruhr mit Gästen aus Berlin und New York, wird mit einem Exponat des klassisch-modernen Künstlers Theodor Brün, einer kleinen Malerei aus dem Jahr 1908, der historische Referenzrahmen abgesteckt.

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Das Museum Insel Hombroich – Kunst parallel zur Natur

Das Museum Insel Hombroich – Kunst parallel zur Natur

Kunstbetrachtung im Dialog als Begleitprogramm der Petersberger Gespräche, September 2018

 

Auf der Museumsinsel Hombroich, beauftragt von der Comma Soft AG.

 

Das Motto „Kunst parallel zur Natur“ steht für eine einzigartige Verbindung von Natur-, Architektur- und Kunsterleben und macht die immerwährende Faszination dieses Ortes aus. In den Erft-Auen, unweit von Neuss gelegen, initiierte der Düsseldorfer Immobilienmakler und Kunstsammler Karl-Heinrich Müller Anfang der 1980er Jahre ein Projekt, das Kunst und Natur zusammenbrachte. Es entstand – mitten im Ballungsraum Düsseldorf – ein Ort der Kontemplation.

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Außer der Reihe: Vajiko Chachkhiani – Heavy Metal Honey

Außer der Reihe: Vajiko Chachkhiani – Heavy Metal Honey

Fortbildung für Lehrer/-innen, Referendare, Referendarinnen und Dozent(inn)en, September 2018

 

In der Bundeskunsthalle Bonn im Rahmen der Ausstellung „Vajiko Chachkhiani – Heavy Metal Honey.“

 

Außer der Reihe möchte ich Sie über diese Fortbildung für Lehrer/-innen, Referendare, Referendarinnen und Dozent(inn)en informieren.

Ankündigung der Bundeskunsthalle

Vajiko Chachkhianis Arbeiten zeichnen sich durch eine kluge Konzeption und eine oft stille, inhaltliche und ästhetische Poesie, manchmal auch Melancholie aus. An einer fein ausbalancierten Schnittstelle zwischen der Realität der Außenwelt und der inneren, menschlichen Psyche gehen sie existenziellen Fragen des Lebens, unserer Wahrnehmung und Erinnerungskultur nach. Oft erst auf den zweiten, intensiveren Blick nimmt der Betrachter an Gedanken und Recherchen des 1985 geborenen georgischen Künstlers teil.

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