Tagesseminar, Mai 2015

 

Im Kölner Museum für Ostasiatische Kunst und im Skulpturenpark Köln.

 

Museum für Ostasiatische Kunst Köln, Photo - Olaf Mextorf

Kontemplation (lat. contemplari „anschauen“, „betrachten“) bedeutet allgemein Beschaulichkeit oder auchbeschauliche Betrachtung. Kontemplation ist auch als mystischer Weg der westlichen Tradition bekannt. In der Regel wird durch ein kontemplatives Leben oder Handeln ein besonderer Empfindungszustand oder eine Bewusstseinserweiterung angestrebt. Eine kontemplative Haltung ist von Ruhe und sanfter Aufmerksamkeit bestimmt. Somit ähnelt sie der buddhistischen Einsichtsmeditation Vipassana.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kontemplation

 

Diese miteinander gekoppelten Veranstaltungen werden sich mit der (stadt)räumlichen Wirkung von Kunst, Natur und Architektur befassen.

Das Museum für Ostasiatische Kunst ist einer der herausragenden Museumsbauten Kölns und bietet uns eine einzigartige Möglichkeit der Auseinandersetzung mit der Architektur des japanischen Le Corbusier-Schülers Kunio Maekawa. Dabei werden wir konzentriert der Frage nachgehen, wie architektonische Form, Sammlungsbestände und Ausstellungskonzeption miteinander in Bezug stehen. Einen Fokus möchten wir auf die Ausstellung „Boro – Stoffe des Lebens“ richten, verwirrend schöne Alltagsgewänder, die Fragen nach der Ästhetisierung und Auratisierung von Kunst aufwerfen.

Derart eingestimmt geht es am Nachmittag dann weiter mit einem Besuch des in Umgestaltung befindlichen Skulpturenparks Köln. Anhand ausgewählter Positionen werden wir hier die Wechselwirkung von Kunst und gestalteter Natur beobachten und diskutieren.

 

http://www.museenkoeln.de/presse/detail.aspx?pid=33&lang=de

http://biography.yourdictionary.com/kunio-maekawa

http://www.rundschau-online.de/kultur/museum-fuer-ostasiatische-kunst-neue-ausstellung–boro—stoffe-des-lebens-,15184894,30244878.html

http://www.skulpturenparkkoeln.de/de/ausstellungkoelnskulptur/koelnskulptur-8.html