Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

Dialogführung, März 2014

 

Im Neubau des Arp Museums von Richard Meier, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Meier 03.2014„Building As Art“ war 2012/13 der Titel einer großen Ausstellung zum Werk Richard Meiers im Arp Museum. Doch taugt Baukunst auch für die Museumsarchitektur, die ja ganz wesentlich der Kunst dienen soll?

Wir werden nach den Bedingungen gelingender Kunstbetrachtung fragen und dafür den Museumskomplex in Rolandseck durchwandern. Wir werden räumliche (Wechsel-)Wirkungen beschreiben, Veränderungen in der eigenen Wahrnehmung beobachten und zu klären haben, inwieweit die architektonischen Gestaltungen Meiers dabei unseren Blick auf die präsentierte Kunst beeinflussen.

Richard Meier verweist diesbezüglich auf sein großes Vorbild Le Corbusier, der immer wieder gefordert hatte, dass eine lebendige Architektur der Wahrnehmungsfähigkeit des Menschen Rechnung zu tragen habe.

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

Hans Arp – Die Macht der Imagination

Dialogführung, Februar 2014

 

In der Neupräsentation der Arp Sammlung im Richard Meier-Neubau, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

DEB Arp2 1.Hj. 2014Anläßlich der Neupräsentation der Arp Sammlung im Richard Meier-Neubau wagen wir mit „entschleunigtem Blick“ einen Dreisprung von Hans Arp über Sophie Taeuber-Arp zu deren Freund Alexej von Jawlensky. Anhand ausgewählter Beispiele werden die wesentlichen Gestaltungprinzipien dieser drei Künstlerpersönlichkeiten untersucht – von der Metamorphose bei Hans Arp über die geometrische Abstraktion seiner Frau Sophie bis zu den ikonenhaften „Abstrakten Köpfen“ Jawlenskys.

 

Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

Widerstand – Fortschritt – Utopie: Die (Bild)Macht der Avantgarden

Themenreihe, Februar – April 2014

 

Kunstseminar in der Bundeskunsthalle, dem Kunstmuseum Bonn und dem Max Ernst Museum in Brühl.

 

Katalog 1914 Die Avantgarden im Kampf, SnoeckDer Begriff Avantgarde stammt ursprünglich aus dem Sprachschatz des französischen Militärs und bezeichnet die Vorhut, also denjenigen Truppenteil, der als erster vorrückt und somit zuerst Feindberührung hat. Wir hingegen verwenden den Begriff heute meist für künstlerische Bewegungen, die sich stark an der Idee des Fortschritts orientieren und sich durch besondere Radikalität gegenüber vorherrschenden ästhetischen Normen auszeichnen. Diesen bild- und wirkungsmächtigen Strömungen möchten wir uns gemeinsam mit Ihnen in der ersten Jahreshälfte 2014 widmen.

Wie sehr beide Begriffe dramatischerweise in Deckung gebracht wurden, ließ sich in der Ausstellung „1914 – Die Avantgarden im Kampf“ in der Bundeskunsthalle beobachten, denn der erste Weltkrieg zerstörte das zunächst fruchtbare Zusammenspiel innovativer europäischer Kunstströmungen.

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

Lajos Barta: Ein Künstler in zwei Welten erobert den öffentlichen Raum

Dialogführung, Januar 2014

 

Anläßlich der Ausstellung „Lajos Barta – Wahlheimat am Rhein. Der Bildhauer und Zeichner“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Katalog Salon Verlag, Lajos Barta, Arp Museum 2014Für viele dürfte Lajos Barta ein bekannter Unbekannter sein. So werden die Bonner seine Arbeit Schwingende im Hofgarten kennen, eine sich in die Höhe schraubende dynamische Abstraktion. Kölner treffen bei ihren Spaziergängen auf die Uralte Form unweit des Aachener Weihers.

Der gebürtige Ungar wird nach wiederholten politisch motivierten Restriktionen Ungarn verlassen und lebte und arbeitete 1965 – 67 im Bahnhof Rolandseck.

In einer retrospektiv angelegten Schau ergibt sich jetzt für uns die einmalige Möglichkeit sein Werk hier im Bahnhof zu entdecken und konzentriert zu betrachten. Seine vielgestaltigen Abstraktionen entwickeln eine faszinierend-raumgreifende Dynamik, die vom Betrachter den genauen Blick fordert, ebenso wie dessen Bewegung im Raum und in seiner Imagination.

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

Der entschleunigte Blick für das Augustinum Bonn

Dialogführung, Januar 2014

 

In der Ausstellung „Wasserstandsmeldung – die Neupräsentation der Sammlung des Kunstmuseum Bonn“, beauftragt vom Augustinum Bonn.

 

Kunstmuseum Bonn - WasserstandsmeldungDas Kunstmuseum Bonn ist ein Haus, dessen Architektur, Sammlung und Konzeption einzigartig in unserer Region ist. Anläßlich seines zwanzigjährigen Bestehens präsentiert das Museum seine Sammlung jetzt neu.

Unter dem Titel „Wasserstandsmeldung“ – benannt nach der gleichnamigen Arbeit von Reinhard Mucha – hat Direktor Stephan Berg mit seinem Team ein hoch interessantes künstlerisches Spektrum ausgebreitet. Grund für uns, mit Ihnen gemeinsam einige ausgewählte künstlerische Positionen kritisch-konzentriert in den Blick zu nehmen. Bekannte und vielleicht weniger bekannte Künstler bieten dabei einen überraschenden und abwechslungsreichen Blick in die Kunstgeschichte der vergangenen Jahre.

Eine der wahrscheinlich bekanntesten jüngeren Positionen soll nicht fehlen: Neo Rauch. Er löst mit den gezeigten Werken Melancholie und Irritation aus, für die er auch bekannt geworden ist.

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Florenz! – Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker – oder Kunsthistoriker!

Dialogführungen, Dezember 2013 bis Februar 2014

 

Anläßlich der Ausstellung „Florenz!“, beauftragt von der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Tatsächlich müssen in Florenz immer wieder seelisch entgleiste Touristen psychatrisch behandelt werden. Diagnose: kulturelle Überforderung, bekannt als „Stendhal-Syndrom.“

Dieses Phänomen diente uns als Ausgangspunkt einer fiktiven Florenz-Reise. Im Austausch mit den Besuchern denken wir nach über Ansprüche, Hoffnungen und Sehnsüchte der Reisenden einst und heute und ergründen die Bedingungen sinnstiftender Kunstbetrachtung und wirksamen Kulturerlebens.

Damit sich dieses Experiment bewußtseinserweiternd auswirkt, enden die einzelnen Veranstaltungen mit der Möglichkeit zum zwanglosen Austausch – bei einem Glas Prosecco, Aqua Panna oder Chianti.

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

Beate Höing: homezone

Dialogführung, Dezember 2013

 

In der Ausstellung „Beate Höing: homezone – Malerei und Keramik“, beauftragt vom Stadtmuseum Siegburg.

 

Beate Höing, Ausstellung Siegbutg 2013Zunächst wirken die gemalten Motive vertraut. Als könnte die sonntägliche Familienszene aus dem eigenen, leicht angestaubten Familienalbum entstammen. Oder die scheinbar bekannten Flohmarktarrangements. Und dann die zarten Tonfiguren, märchenhaft verschlüsselt, oft um Porzellanfragmente ergänzt.

Doch die anfängliche Vertrautheit mit den alltäglichen Motiven gerät ins Rutschen.

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Hans Arp – „Wolkenpumpen“

Dialogführung, November 2013

 

In der Ausstellung „Hans Arp – Wolkenpumpen“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Arp Museum Detail RückfrontUnser Rundgang soll vor allem sensibilisieren für das Zusammenspiel von Kunst und Betrachter im von Richard Meier baukünstlerisch gefassten Raum, der unsere ganze Aufmerksamkeit zu fokussieren weiss.

Im Neubau bietet Hans Arp, der Namenspatron des Hauses, mit seinem aus der Naturbeobachtung abgeleiteten Werk ideale Voraussetzungen, um sich ohne besondere Vorkenntnisse ganz auf die eigene Wahrnehmung einzulassen.

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Unglaublich – Tara Donovans „Kunst-Wirklichkeiten“

Dialogführung, Oktober 2013

 

Arp Museum Bahnhof Rolandseck in der Ausstellung „Tara Donovan“, in privatem Auftrag.

 

Tara Donovan, Arp Museum 2013Kaum eine künstlerische Position hat sich auf der Eingangsebene des Richard Meier-Neubaus so einnehmend ausgebreitet, wie die wirkungsvoll gesetzten Arbeit von Tara Donovan. Vor Ort entstanden, reagieren diese aus Alltagsmaterialien gestalteten Installationen kontrastierend auf die Architektur Meiers.

Um der Faszination dieser „Kunst-Wirklichkeiten“ auf die Spur zu kommen, weden wir gewohnt „entschleunigt“ die Beobachtung an den Anfang stellen, werden Wirksamkeiten des Beobachteten reflektieren und ergründen – oder auch staunend zur Kenntnis nehmen, dass hier eine schwer fassbare Transzendenz wirkt, zaubrisch fast, ephemer.

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Tara Donovan

Dialogführung, Oktober 2013

 

In der Ausstellung „Tara Donovan“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Tara Donovan - Mylar, Arp Museum 2013Das Alltägliche dringt mittels banaler Gegenstände wie Trinkhalme, Kunststofffolie oder transparente Knöpfe in unsere Phantasie. In unserer Vorstellung bilden sich Stalagmiten, schillernde Kaleidoskope, Wolkenmeere und gigantische Mikrokosmen.

Fasziniert folgen wir den von Tara Donovan erschaffenen Gebilden aus ihrer geheimnisvoll-maßstabslosen Existenz zurück in die Banalität und wieder fort in ferne Bedeutungen, die wir beim Betrachten und Beschreiben dieser raumverändernden Arbeiten assoziieren und im Gespräch „ent-decken.“

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

Geh_Schichten: Caspar Pauli und Birgit Auf Der Lauer

Dialogführung, September 2013

 

In der Ausstellung „Geh_Schichten: Caspar Pauli und Birgit Auf Der Lauer“, beauftragt vom Stadtmuseums Siegburg.

 

C.Pauli und B. Auf der Lauer - Geh_Schichten, Stadtmuseum Siegburg 2013Wie lässt sich die Welt in den Blick nehmen? Was ist wichtig? Was entzieht sich der unmittelbaren Wahrnehmung, lauert aber unter einer durchlässigen Oberfläche?

Den beiden Künstler Caspar Pauli (Alanus Preis für Bildende Kunst 2012) und Birgit Auf Der Lauer folgend werden wir uns der genauen Beobachtung verschreiben, werden versuchen, uns die Sichtweise der Künstler zu Eigen zu machen. Mal fassen sie urbane Situationen zeichnerisch zusammen und erschaffen eine im wahren Sinne „abgerundete“ Sicht der Welt, mal praktizieren sie eine Art Dokumentarmalerei, wenn sie beispielsweise stillgelegte Industriekomplexe erforschen.

Es ist eine malerische Art von Kartographie, die die Topographie mit den Erzählungen einer Stadt zu einer neuen Wirklichkeit zusammenfügt.

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

Porträts aus 500 Jahren

Dialogführung, September 2013

 

Anläßlich der Ausstellung „Das inszenierte Ich“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Anhand ausgewählter Beispiele in der Sonderausstellung der Kunstkammer Rau mit dem Titel „Das inszenierte Ich“ wird der „entschleunigte Blick“ sich dieses Mal dem vielgestaltigen Genre der Portätmalerei zuwenden.

Das gemalte Porträt ist ein zeitloses Phänomen. Es bringt uns einer Person näher, zeigt einen unverwechselbaren Ausdruck oder kann einen einzigartigen Charakter sinnlich erfahrbar machen.

Es führt eine gesellschaftlich eingenommene Rolle vor Augen, kann die intensive Beziehung zwischen Maler und Model zum Thema haben oder den Blick des Malers auf sich selbst.

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

Carl Schuch und die zeitgenössische Stilllebenfotografie

Dialogführung, September 2013

 

Anläßlich der Ausstellung „Stillleben: Carl Schuch und die zeitgenössische Stilllebenfotografie“, beauftragt vom Stadtmuseum Siegburg.

 

Katalog "Carl Schuch und die zeitgenössische Stilllebenfotografie", Stadtmuseum Siegburg 2013Welche Qualitäten hat die Stilllebenmalerei des 19. Jahrhunderts für den aufmerksamen Beobachter im frühen 21. Jahrhundert? Auf welche Weise wirkt die Malerei Carl Schuchs als aufmerksamkeitssteigerndes Mittel zur Wahrnehmung des Alltäglichen?

In der spannungsvoll gestalteten Gegenüberstellung  seiner Malerei mit Positionen zeitgenössischer Stilllebenfotografie lassen sich diese Fragen im Stadtmuseum Siegburg derzeit anregend diskutieren, um so für die alltägliche Gegenwart zu sensibilisieren und das vermeintlich Profane in einen zeitlosen Fokus zu rücken.

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

Das Arp Museum – ausgewählte Aspekte zur Museumsarchitektur

Dialogführung, Juli 2013

 

Zu ausgewählten Aspekten der Museumsarchitektur, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Arp Museum - Ausblick UntergeschossWie fügen sich die Architektur des Bahnhofs und der Richard Meier-Neubau in die Landschaft ein? Wie kam es zur architektonischen Gestaltung dieses Komplexes? Welches Museumskonzept liegt der Architektur zugrunde und wie verhält es sich mit den Funktionen eines Museums?

Gemeinsam werden wir den Gesamtkomplex erkunden und ganz bewusst auf das Zusammenspiel von Kunst, Architektur und Betrachter achten. Zentrale Frage: Wie sensibilisiert Richard Meier unsere Wahrnehmung in seinen baukünstlerisch gefassten Räumen und schafft er es, unsere ganze Aufmerksamkeit zu fokussieren?

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

Wasserstandsmeldung – die Neupräsentation der Sammlung des Kunstmuseum Bonn

Dialogführung, Juli 2013

 

Im Kunstmuseum Bonn, anläßlich der Neupräsentation der ständigen Sammlung, beauftragt vom Augustinum Bonn.

 

Wasserstandsmeldung, Kraftraum 2013Das Kunstmuseum Bonn ist ein Haus, dessen Architektur, Sammlung und Konzeption einzigartig in unserer Region ist. Anläßlich seines zwanzigjährigen Bestehens präsentiert das Museum seine Sammlung jetzt neu.

Unter dem Titel „Wasserstandsmeldung“ hat Direktor Stephan Berg mit seinem Team ein hoch interessantes künstlerisches Spektrum ausgebreitet. Grund für uns, mit Ihnen gemeinsam einige ausgewählte künstlerische Positionen kritisch-konzentriert in den Blick zu nehmen. Bekannte und vielleicht weniger bekannte Künstler bieten dabei einen überraschenden und abwechslungsreichen Blick in die Kunstgeschichte der vergangenen Jahre.

Eine der wahrscheinlich bekanntesten jüngeren Positionen steht am Anfang: Neo Rauch. Er löst mit den gezeigten Werken Melancholie und Irritation aus, für die er auch bekannt geworden ist.

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

„Der entschleunigte Blick“ – eine Versuchsanordnung im Zusammenspiel von Kunst und Betrachter

Dialogführung, Juli 2013

Im Arp Museum Rolandseck, in privatem Auftrag.

 

Arp Museum - Treppe mit ReflexionUnsere Veranstaltung beginnt mit einer Einführung zur Geschichte des Bahnhofes, um erst einmal alle TeilnehmerInnen auf einen Kenntnisstand zu bringen. Dabei erläutern wir auch das Konzept des Hauses, dass ja ganz wesentlich durch die Architektur von Richard Meier bestimmt wird, die es zu entdecken gilt. Da es im Haus ständig wechselnde Ausstellungen gibt, werden auch diejenigen aus dem Kreis der TeilnehmerInnen eine Reihe neuer Eindrücke bekommen, die bereits öfter in Rolandseck waren.

Unser Rundgang soll sensibilisieren für das Zusammenspiel von Kunst und Betrachter im von Richard Meier baukünstlerisch gefassten Raum, der unsere ganze Aufmerksamkeit zu fokussieren weiss.

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck – ausgewählte Aspekte zur Kunst und Architektur

Dialogführung , Juli 2013

 

Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck: ausgewählte Aspekte zur Museumsarchitektur, dem Werk von Hans Arp und C. O. Paeffgen, in privatem Auftrag.

 

Arp Museum Detail Treppenanlage (Tattoo)Im Rahmen einer Einführung zur Geschichte des Bahnhofes wird anfangs das Konzept des Hauses erläutert. Der anschließende Rundgang soll dann vor allem für das Zusammenspiel von Kunst, Architektur und Betrachter sensibilisieren.

Im Neubau bietet Hans Arp, der Namenspatron des Hauses mit seinem aus der Naturbeobachtung abgeleiteten Werk ideale Voraussetzungen, um sich ohne besondere Vorkenntnisse ganz auf die eigene Wahrnehmung einzulassen. Anhand zentraler Positionen seines Werkes werden wir im Gespräch zu den für Arp wesentlichen Gestaltungsansätzen finden.

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

„Sehr schön“ – C. O. Paeffgen

Dialogführung, Juni 2013

 

In der Ausstellung „Sehr schön“ – C. O. Paeffgen, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

C.O. Paeffgen - Madonna in der Schatzkammer, 2001-13Gesammeltes, Gefundenes, Gesehenes: Normalität neu zusammengefügt, überraschend verdichtet, poetisch verfremdet. Die Arbeiten von Claus Otto Paeffgen sind immer für Überraschungen gut und bieten viel Raum für eigene Entdeckungen.

Wir sind aufgefordert unsere Seherfahrungen aus dem Alltagsleben mit hineinzunehmen in die repräsentative Überblicksschau „Sehr schön,“ die das Gesamtwerk von C.O. Paeffgen anläßlich seines 80. Geburtstages im Richard-Meier-Neubau vorstellt.

Gehen Sie gemeinsam mit uns auf Spurensuche nach dem Alltäglichen in der Kunst und nach dem Künstlerischen im Alltag.

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Eva und kein Ende… – „Faszination Frau“ in der bildenden Kunst

Themenreihe, Juni – September 2013

 

Kunstseminar im Wallraf-Richartz-Museum – Fondation Corboud, der Bundeskunsthalle Bonn, dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck und der kunstgaleriebonn.

 

Dieses Mal wollen wir uns ausführlich den Frauen in der bildenden Kunst widmen.

Im Laufe der Jahrhunderte wurden Frauen auf unendliche viele Rollen festgelegt und in der bildenden Kunst dargestellt. Wie haben Künstler und Künstlerinnen Frauen gesehen, welche Klischees wurden geprägt und wie war ihre Rolle innerhalb der Gesellschaft? Welche Wege haben Künstlerinnen beschritten und welche Ziele verfolgen sie heute? Diese Kernfragen wollen wir gewohnt entschleunigt – und diesmal wieder an verschiedenen Orten – diskutieren.

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

„geheim“ – Caro Bittermann und Peter Duka

Dialogführung, April 2013

 

In der Ausstellung „geheim. Caro Bittermann und Peter Duka“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Katalog Salon Verlag, Bittermann und Duka, Arp Museum 2013Die Ausstellung „geheim“ widmet sich im Themenjahr des „Künstler-Ich“ gleichermaßen dem langjährigen gemeinsamen Werk von Caro Bittermann und Peter Duka, als auch den daran anknüpfenden Solo-Arbeiten beider Künstler. Wir werden uns den unterschiedlichen Positionen in gemeinsamer Betrachtung und im Gespräch nähern und zu ergründen versuchen.

Caro Bittermann präsentiert in ihrem Solo-Projekt „Jardins d’amis“ eine spannende Porträtserie von über 100 Gouachen, während Peter Dukas vorlagenfreie Malereiserien den Gedankenkomplex der Ruinenmalerei im romantischen Kontext verfolgen, welcher bereits in den Gemeinschaftsarbeiten des Künstlerpaares eine Rolle spielte.

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

Nur hier – Sammlung zeitgenössischer Kunst

Tagesseminar, März 2013

 

Anläßlich der Ausstellung „Nur hier – Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland: Ankäufe von 2007 bis 2011“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Abermals suchen wir gemeinsam die Auseinandersetzung mit der aktuellen zeitgenössischen Kunst. Ausgangspunkt ist die „Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland“, die in der Bundeskunsthalle unter dem Titel „Nur hier“ präsentiert wird. Diese Ausstellung ist schon deshalb von besonderem Interesse ist, weil es – man kann das so deutlich sagen – UNSERE Sammlung ist, die hier gezeigt wird, finanziert aus Steuermitteln, ausgewählt von einer alle fünf Jahre neu besetzten Ankaufskommission.

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

Wasserstandsmeldung

Dialogführung, Februar 2013

 

In der Neupräsentation der ständigen Sammlung des Kunstmuseums Bonn, beauftragt vom Kunstverein Erftstadt.

 

Kunstmuseum Bonn - WasserstandsmeldungDas Kunstmuseum Bonn ist ein Haus, dessen Architektur, Sammlung und Konzeption in unserer Region liegt. Anläßlich seines zwanzigjährigen Bestehens präsentiert das Museum seine Sammlung jetzt neu.

Unter dem Titel  „Wasserstandsmeldung“ – benannt nach der gleichnamigen Arbeit von Reinhard Mucha – hat Direktor Stefan Berg mit seinem Team ein hoch interessantes künstlerisches Spektrum ausgebreitet. Bekannte, wie Franz Ackermann, Neo Rauch und vielleicht weniger bekannte Künstler bieten dabei einen überraschenden und abwechslungsreichen Blick in die Kunstgeschichte der vergangenen Jahre.

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

Wasserstandsmeldung – die Neupräsentation der Sammlung des Kunstmuseums Bonn

Tagesseminar und Dialogführungen, Januar und Februar und Juli 2013

 

Die Neupräsentation der Sammlung im Kunstmuseum Bonn

 

Das Kunstmuseum Bonn ist ein Haus, dessen Architektur, Sammlung und Konzeption einzigartig in unserer Region ist. Anläßlich seines zwanzigjährigen Bestehens präsentiert das Museum seine Sammlung jetzt neu. Unter dem Titel „Wasserstandsmeldung“ – benannt nach der gleichnamigen Arbeit von Reinhard Mucha – hat Direktor Stephan Berg mit seinem Team ein hoch interessantes künstlerisches Spektrum ausgebreitet. Grund für uns, mit Ihnen gemeinsam einige ausgewählte künstlerische Positionen kritisch-konzentriert in den Blick zu nehmen. Bekannte und vielleicht weniger bekannte Künstler bieten dabei einen überraschenden und abwechslungsreichen Blick in die Kunstgeschichte der vergangenen Jahre.

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

Florian Slotawa – Andere Räume

Dialogführung, Januar 2013

 

In der Ausstellung „Florian Slotawa – Andere Räume“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Florian Slotawa - Andere Räume, Arp Museum 2013Eigens für die historischen Ausstellungsräume im Bahnhof Rolandseck entwickelt der Berliner Künstler Florian Slotawa ein komplexes Installationskonzept, mit dem er Architektur und Fotografie auf ungewöhnliche Weise verbindet.

Schwarz-Weiß-Fotografien seines Berliner Ateliers stehen dekonstruierten Wandscheiben gegenüber, die einen Bezug zur Architektur Mies van der Rohes herstellen. Durch Nachbauten von ausgewählten Wänden spezifischer Innenräume wird der zweidimensionalen Fotografie eine dritte Dimension hinzugefügt.

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Richard Meier – Museumsarchitektur im Spannungsfeld von Funktion und Baukunst

„… warum sollte man den Schnee malen, diese Krankheit der Natur?“ (Pierre August Renoir)

Dialogführungen, November 2012 und März 2013

 

In der Ausstellung „Lichtgestöber – Winterbilder des Impressionismus“, beauftragt vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Warum malte Claude Monet dreißig Jahre lang Winterlandschaften, fuhr dafür sogar bis nach Norwegen. Warum stellte sich Alfred Sisley allein in den 1870ern mehr als fünfzig Mal vor die verschneite und vereiste Natur? Und Camille Pissarro? Über einhundert Winterdarstellungen sind von ihm bekannt.

Die Reihe winterharter Künstler in der Aussellung reicht aber noch weiter: Von Gustave Courbet zu Gustave Caillebotte, von Vincent van Gogh über Paul Gauguin zu Max Liebermann und Edvard Munch.

Also auf ins „Lichtgestöber.“ Folgen wir den Malern vors eisige Motiv, denn zweistellige Minustemperaturen waren in den Wintern der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts klirrende Normalität.

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