Dialoge auf Augenhöhe: Auguste Rodin und Hans Arp
Kunstbetrachtung im Dialog, September 2021
In der Ausstellung „Rodin / Arp“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*
»Seine Skulpturen sind Widerhall von Jahresdauern, sind schlafende Küsse auf Totenhänden, sind Quallen mit Lackknopfstiefelchen des Walzerjahrhunderts.«
Hommage à Rodin | Hans Arp | 1952/54
Wer nicht denken will, fliegt raus, denn Denken ist Plastik: Joseph Beuys und Wilhelm Lehmbruck in der Bundeskunsthalle Bonn
Kunstbetrachtung im Dialog, September 2021
In der Ausstellung „Beuys – Lehmbruck: Denken ist Plastik“ in der Bundeskunsthalle Bonn in privatem Auftrag.
Was verbindet Josef Beuys mit Wilhelm Lehmbruck? Beiden war Kunst ein Mittel, um schmerzhafte Erlebnisse zu verarbeiten, was Beuys sicher besser gelang als Lehmbruck. Für uns halten die beiden Künstler dramatisch-traumatische Aspekte der Vergangenheit über ihr Werk vermittelt im Bewußtsein – Voraussetzung für eine Verarbeitung.
Beide waren aber auch Erneuerer der Bildhauerkunst des 20. Jahrhunderts und Überlebende zweier Weltkriege. Und so waren sie auch Versehrte, die zutiefst erschüttert ihr Menschenbild befragten und neue, bis heute gültige Ausdrucksformen fanden.
Edvard Munch – Die Nähe des Unmöglichen, VHS Duisburg
Vortrag, September 2021
Eine Veranstaltung im Auftrag der VHS Duisburg.
„Die Einsamen“, „Loslösung“, „Meer der Liebe“ und natürlich „Der Schrei“ sind einige von Munchs (1863-1944) Werktitel, die schon mitten hineinführen in das Drama seiner Kunst.
Erster Akt: die wiederkehrende Verlusterfahrung als prägendes Moment seiner Biographie.
Zweiter Akt: der Geschlechterkonflikt an der Schwelle eines neuen Zeitalters.
Dritter Akt: Entwicklung und Durchsetzung einer völlig neuen künstlerischen Formensprache.
Anhand ausgewählter Bildbeispiele soll diese komplexe Künstlerpersönlichkeit vorgestellt werden. Dabei wird sich zeigen, dass die Bildthemen des Norwegers bis in unsere Gegenwart hinein aktuell geblieben sind, denn er hat es verstanden, unseren grundlegenden Erfahrungen, Wünschen, Ängsten und Hoffnungen Gestalt zu geben. Derart sichtbar gemacht, gewinnen sie eine immerwährende Wirksamkeit – vorausgesetzt, wir sind bereit, uns dieser Seherfahrung auszusetzen.
Kunst-Ambulanz – Erste Hilfe bietet das Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Austausch über Kunst in schwierigen Zeiten, September 2021
Ein Gesprächsangebot als „Erste Hilfe“ angesichts der derzeitigen Lage in den Museen.
Am Sonntag, den 05. September 2021 nahmen wieder eine Reihe von Besucherinnen und Besuchern das Gesprächsangebot vor dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck an. In einem offenen Dialog haben wir uns ausgetauscht über die Kunst, das Museum, die momentane pandemische Lage und natürlich über die Ausstellungen.
Fragen waren: Wie gingen Sie mit der Schließung der Museen (und anderer Kultureinrichtungen) um? Ist Kunst systemrelevant? Was hat Sie in den letzten Ausstellungen, die Sie gesehen haben, inspiriert? Und wie gehen Sie mit dem momentanen Mangel an Kunst um?
Es waren Gespräche mit ungewissem Ausgang in dem wir ihre Gedanken und Gefühle einbringen konnten. Und vielleicht entdeckten wir auch gemeinsam neue Zugänge und Sichtweisen, die einen ganz anderen Blick auf die Kunst eröffnen.
Seismographen der Katastrophen: Josef Beuys und Wilhelm Lehmbruck
Kunstbetrachtung im Dialog, August 2021
In der Ausstellung „Beuys – Lehmbruck: Denken ist Plastik“ in der Bundeskunsthalle Bonn in Kooperation mit den Freizeittreffs Bonn.
Was verbindet Josef Beuys mit Wilhelm Lehmbruck? Beide waren sie nicht nur Erneuerer der Bildhauerkunst des 20. Jahrhunderts, sondern auch Überlebende der Jahrundertkatastrophen zweier Weltkriege. Und sie waren Versehrte, die zutiefst erschüttert ihr Menschenbild befragten und neue, bis heute gültige Ausdrucksformen fanden.
Rodin trifft Arp: Zwei Wanderer zwischen den Welten
Kunstbetrachtung im Dialog, August 2021
Im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in der Ausstellung „Rodin / Arp“ in privatem Auftrag.
Hans Arp (1886–1966) und Auguste Rodin (1840–1917) haben die Bildhauerkunst entscheidend verändert.
Bereits Rodin machte sich auf den Weg in die Abstraktion, arbeitete mit der Fragmentierung seiner Figuren, zeigte ihre Fragilität und Versehrtheit. Er gelangte zu spannungsvoll-expressiven Formfindungen, die bereits den jungen Hans Arp faszinierten und zum Nachdenken über eine neue Formensprache anregt.
Rom, Barcelona, Los Angeles… und Rolandseck – Die Architektur des Richard Meier
Kunstbetrachtung im Dialog, August 2021
Im Neubau des Arp Museums von Richard Meier.*
Jede Wetterlage, jede Tages-, jede Jahreszeit übt Einfluss auf die Architektur des Arp Museums aus, denn das Licht ist, wie Richard Meier selbst sagt, „mein wichtigste Baumaterial,“ das ständig wechselnd immer andere Wirkungen erzeugt. Wie aber inszeniert der Architekt den Lichteinfall im Museum? Und wie verhalten sich Wegeführung, räumlicher Rhythmus und die Ausstellungsbereiche zueinander?
Vom Denken, der Hölle und der Veränderbarkeit aller Erscheinung
Kunstbetrachtung im Dialog, August 2021
Im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in der Ausstellung „Rodin / Arp“ in Kooperation mit den Freizeittreffs Bonn.
Endlich ist es soweit! Hans Arp (1886–1966) empfängt Auguste Rodin (1840–1917) in Rolandseck. Das Ausstellungs-Highlight des Jahres 2021 erlaubt uns den direkten Vergleich zweier Neuerer der modernen Bildhauerkunst.
Bereits Rodin machte sich auf den Weg in die Abstraktion, arbeitete zum Beispiel mit der Fragmentierung seiner Figuren, zeigte ihre Fragilität und Versehrtheit. Dabei gelangt er zu spannungsvoll-expressiven Formfindungen, die bereits den jungen Hans Arp faszinierten und zum Nachdenken über eine neue Formensprache anregte.
Klirrende Stille und bebender Bass – Klangerlebnisse in der Ausstellung „Sound and Silence“ im Kunstmuseum Bonn
Kunstbetrachtung im Dialog, August 2021
In der Ausstellung „Sound And Silence – Der Klang der Stille in der Kunst der Gegenwart“ im Kunstmuseum Bonn in Kooperation mit den Freizeittreffs Bonn.
Können Sie sich vorstellen, dass der Klang Ihrer eigenen Worte in Eiseskälte zu klirren beginnt und nach einem hallenden Whispern zu zersplittern scheint? Dieses Phänomen des „ics-whispering“ ist eines von vielen Themen in der Ausstellung „Sound and Silence“ im Kuntmuseum Bonn. Über fünfzig Künstlerinnen und Künstler befassen sich in dieser eindrucksvolle Schau mit der Stille, dem Klang, dem Lärm, mit Tönen, Geräuschen und Musik.
Hello darkness, my old friend… – Sound And Silence: Der Klang der Stille im Kunstmuseum Bonn
Online-Kunstgespräch im August 2021
Anläßlich der Ausstellung „Sound And Silence – Der Klang der Stille in der Kunst der Gegenwart“ im Kunstmuseum Bonn.
Am 03. August führte wir ein Online-Kunstgespräch zum Thema der Stille in der Kunst der Gegenwart. Der Ausstellungstitel „Sound And Silence“ legt dann natürlich auch augenblicklich die Erinnerung an folgenden berühmten Text frei:
I’ve come to talk with you again
Because a vision softly creeping
Left its seeds while I was sleeping
And the vision that was planted in my brain
Still remains
Within the sound of silence
Episodenhafte Depressionen mit Sofa – Erkundungen eines Lebensraums
Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2021
In der Ausstellung „Deuxième Bureau (Zeichnungen & Kram) Franz Burkhardt“ im „Raum für Gäste“ in der Warmweiherstraße in Aachen.
„Der entschleunigte Blick“ dieses Mal als Schnupperkurs umsonst (und möglicherweise draussen).
Im Rahmen der Ausstellung „Deuxième Bureau (Zeichnungen & Kram) Franz Burkhardt“ lädt Nicole Birnfeld den Kollegen Michael Schneider und Sie ein zu unserem besonderen Vermittlungsformat.
Expedition ins Wesentliche: Hans Arp trifft Auguste Rodin
Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2021
Im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in der Ausstellung „Rodin / Arp“.*
Endlich ist es soweit! Hans Arp (1886–1966) empfängt Auguste Rodin (1840–1917) in Rolandseck. Das Ausstellungs-Highlight des Jahres 2021 erlaubt uns den direkten Vergleich zweier Neuerer der modernen Bildhauerkunst.
Bereits Rodin machte sich auf den Weg in die Abstraktion, arbeitete zum Beispiel mit der Fragmentierung seiner Figuren, zeigte ihre Fragilität und Versehrtheit. Dabei gelangt eer zu spannungsvoll-expressiven Formfindungen, die bereits den jungen Hans Arp faszinierten und zum Nachdenken über eine neue Formensprache anregte.
Kunst im öffentlichen Raum – Ein Rundgang durch das Bundesviertel
Kunstbetrachtung im öffentlichen Raum, Juni 2021
Open Air-Veranstaltung
Bevor wir unsere vor Ort gemachten Beoachtungen kurz zusammenfassen möchten, zunächst noch einmal unseren herzlichen Dank an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung für ihre Bereitschaft zum genauen Hinschauen, zum „entschleunigten Blick“ und – daraus resultierend – zur kritischen Betrachtung.
Uns allen wurde einmal mehr bewußt , dass der PERSÖNLICHE Austausch unersetzlich ist. Nur im direkten, ungefilterten Gespräch, in der Anschauung vor Ort und im Erleben der klein- und großräumlichen Zusammenhänge werden die unterschiedlichen künstlerischen Positionen in ihrer zum Teil sperrigen Wirkung fassbar.
Kunst-Ambulanz – Erste Hilfe bietet das Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Austausch über Kunst in schwierigen Zeiten, Juni 2021
Ein Gesprächsangebot als „Erste Hilfe“ angesichts der derzeitigen Lage in den Museen.
Ich möchte Sie herzlich einladen, am Sonntag, den 20. Juni 2021 vor dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck mit mir ins Gespräch zu kommen. Lassen Sie uns in einem offenen Dialog über die Kunst, das Museum und die momentane pandemische Lage sprechen. Wie gingen Sie mit der Schließung der Museen (und anderer Kultureinrichtungen) um? Ist Kunst systemrelevant? Was hat Sie in den letzten Ausstellungen, die Sie gesehen haben, inspiriert? Und wie gehen Sie mit dem momentanen Mangel an Kunst um?
Bringen Sie im Gespräch mit ungewissem Ausgang ihre eigenen Gedanken und Gefühle ein. Vielleicht entdecken wir gemeinsam neue Zugänge und Sichtweisen, die einen ganz anderen Blick auf die Kunst eröffnen.
Online-Veranstaltung: Edward Hopper – Maler der alltäglichen Melancholie
Online-Kunstbetrachtung im Dialog, Juni 2021
Eine weitere Veranstaltung unserer online-Reihe zu außergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeiten.*
Edward Hopper (1882-1967) war ein Meister der gemalten Kurzgeschichte. Ob rätselhafte, melancholisch gefärbte Alltäglichkeiten, scheinbar unberührte Natur oder seltsam verlorene Gestalten: In all seinen Arbeiten knistert eine Spannung, hinter der sich das Mysterium der menschlichen Existenz verbirgt.
Geschmolzenes Metall und das Licht der Sonne – Stella Hamberg
Kunstbetrachtung im Dialog, Juni 2021
Im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in der Ausstellung „Stella Hamberg – Skulpturen“ *
Bitte beachten Sie:
Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck durfte unter strengen Auflagen erneut öffnen – um kurz darauf wieder schließen zu müssen, um…
Vermittlungsangebote sind derzeit bis auf weiteres ausgeschlossen. Auch unsere dialogischen Kunstbetrachtungen fallen daher aus. Wir bedauern das sehr, hoffen weiter auf Besserung und versuchen unser Angebot laufend den Gegebenheiten anzupassen.
Ihnen aber weiterhin allen Alles Gute!
Olaf Mextorf, Nicole Birnfeld und Judith Gräfe
aus dem Ankündigungstext des Museums:
Stella Hamberg (* 1975, lebt und arbeitet in Berlin und Brandenburg) gehört mit ihren Arbeiten zu den spannendsten und vielversprechendsten Bildhauerinnen ihrer Generation. Selbstbewusst knüpft sie mit ihren Skulpturen an bildhauerische Traditionen an. Im Zusammenspiel von Antike, Mittelalter oder Moderne entwickelt sie ihre eigene skulpturale Handschrift. In das Zentrum ihres Schaffens stellt sie ganz gegenwärtig das Ringen mit der zeitgenössischen Darstellbarkeit der menschlichen Figur und ihren formalen wie existentiellen Fragestellungen.
Skulptur und Plastik zwischen Andacht und Exzess
Kunstbetrachtung im Dialog, Mai 2021
In der Ausstellung „In Form! Skulptur und Plastik bis 1900“ in der Kunstkammer Rau*
Bitte beachten Sie:
Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck durfte unter strengen Auflagen erneut öffnen – um kurz darauf wieder schließen zu müssen, um…
Vermittlungsangebote sind derzeit bis auf weiteres ausgeschlossen. Auch unsere dialogischen Kunstbetrachtungen fallen daher aus. Wir bedauern das sehr, hoffen weiter auf Besserung und versuchen unser Angebot laufend den Gegebenheiten anzupassen.
Ihnen aber weiterhin allen Alles Gute!
Olaf Mextorf, Nicole Birnfeld und Judith Gräfe
Foto: Mick Vincenz
Über die Ausstellung:
Die in der Kunstkammer versammelten Bildwerke veranschaulichen vielfältige Facetten der historischen Entwicklung von Skulptur und Plastik vom Mittelalter bis zu Rodin.
Welche Themen, welche Prinzipien waren für die Bildhauer vor 1900 tragend? Welche Rolle spielte für sie – in Analogie zu Rodin – der Moment der Bewegung innerhalb der Skulptur?
ooh-la-la: Luxus & Glamour
Kunstbetrachtung im Dialog, Mai 2021
Im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in der Abschlussausstellung der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz im Bahnhof Rolandseck.*
Bitte beachten Sie:
Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck durfte unter strengen Auflagen erneut öffnen – um kurz darauf wieder schließen zu müssen, um…
Vermittlungsangebote sind derzeit bis auf weiteres ausgeschlossen. Auch unsere dialogischen Kunstbetrachtungen fallen daher aus. Wir bedauern das sehr, hoffen weiter auf Besserung und versuchen unser Angebot laufend den Gegebenheiten anzupassen.
Ihnen aber weiterhin allen Alles Gute!
Olaf Mextorf, Nicole Birnfeld und Judith Gräfe
Anna Lucia Nissen: Gauntlet aus »Die Hure schlägt zurück«, 2019/20
Über die Ausstellung:
Abschlussausstellung der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz
Die wechselseitige Bereicherung von Bildender Kunst, Mode und Schmuck hat eine jahrhundertealte Tradition. Bereits in der Moderne fanden zahlreiche Allianzen zwischen Mode und Kunst statt, die den Weg für eine zunehmende strukturelle Annäherung und diskursive Auseinandersetzung ebneten. Im Laufe des 20. Jahrhundert wurden nicht nur Fragen nach gestalterischen und gedanklichen Überschneidungen diskutiert, sondern auch das inhaltliche, oft visionäre und antizipatorische Potenzial in der Trias Bildende Kunst – Mode – Schmuck.
Online-Veranstaltung: Gustave Caillebotte – Netzwerker im Namen des Impressionismus
Online-Kunstbetrachtung im Dialog, Mai 2021
Eine weitere Veranstaltung unserer online-Reihe zu außergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeiten.*
Gustave Caillebotte – Straße in Paris an einem regnerischen Tag (Vorstudie), 1877
Er gehört wohl immer noch zu den großen Unbekannten aus der ersten Liga des Impressionismus. Und deshalb sind Werke wie „Straße in Paris, an einem Regentag“, der „Pont de l’Europe“ oder „Die Parkettschleifer“ bekannter als ihr Maler.
Last Minute: Hans Arp – Die Dynamik der Ewigkeit
Kunstbetrachtung im Dialog, April 2021
Im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in der Sammlung Arp 2021 „Immer wandelt sich die Schönheit.“ *
Bitte beachten Sie:
Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck durfte unter strengen Auflagen erneut öffnen – um kurz darauf wieder schließen zu müssen, um…
Vermittlungsangebote sind derzeit bis auf weiteres ausgeschlossen. Auch unsere dialogischen Kunstbetrachtungen fallen daher aus. Wir bedauern das sehr, hoffen weiter auf Besserung und versuchen unser Angebot laufend den Gegebenheiten anzupassen.
Ihnen aber weiterhin allen Alles Gute!
Olaf Mextorf, Nicole Birnfeld und Judith Gräfe
In der Sammlungspräsentation begegnen wir einmal mehr den vielschichtigen Werken unserer beiden Hauspatrone Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp, die heute als Wegbereiter der beiden wesentlichen Tendenzen der Moderne gelten.
Kunst-Ambulanz – Erste Hilfe bietet das Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Austausch über Kunst in schwierigen Zeiten, Ostersonntag 2021
Ein Gesprächsangebot als „Erste Hilfe“ angesichts der derzeitigen Lage in den Museen.
Ich werde am Ostersonntag vor dem Arp Museum auf Sie warten und lade ein zu einem offenen Dialog über die Kunst, das Museum und die momentane pandemische Lage. Wie gingen Sie mit der Schließung der Museen (und anderer Kultureinrichtungen) um? Ist Kunst systemrelevant? Was hat Sie in den Ausstellungen inspiriert? Und wie gehen Sie mit dem momentanen Mangel an Kunst um?
Im Gespräch, mit ungewissem Ausgang, haben Sie die Chance, ihre eigenen Gedanken und Gefühle einzubringen. So entwickeln sich neue Zugänge, Ideen und Assoziationen, die einen ganz anderen Blick auf die Kunst eröffnen.
Online-Kunstgespräch zu Aspekten im Werk von Alexej von Jawlensky im Kunstmuseum Bonn, Teil 1
Online-Kunstgespäch, März 2021
Anläßlich der Ausstellung „Alexej von Jawlensky: Gesicht | Landschaft | Stillleben“ im Kunstmuseum Bonn.
Das Kunstmuseum bietet in einer kostenfreien Reihe Kunstgespäche online durch das Haus und die Sonerausstellungen an. Heute möchte ich Sie mit einem Hauptaspekt in Alexej von Jawlenskys Werk bekannt machen: Dem Gesicht. Anhand einer Reihe von Beispielen und Bildvergleichen werden wir uns diesem Aspekt konzentriert nähern. Biographische Hinweise und Überlegungen zu Jawlenskys stilistischer Entwicklung als Maler der Avantgarde runden die Betrachtungen ab.
Last Minute – Online-Veranstaltung zu Max Klinger für Kurzentschlossene
Online-Kunstbetrachtung im Dialog, März 2021
Anläßlich der Ausstellung „Max Klinger und das Kunstwerk der Zukunft“ in der Bundeskunsthalle Bonn, in Kooperation mit dem Freizeittreff Bonn.
Die Zeiten gebieten es, neue Wege der Kunstvermittlung zu beschreiten. Auch online. Ob als Vor- oder Nachbereitung, als Vertiefung oder für manche als Ersatz, wird sich zeigen. Wir wagen den Versuch und möchten Ihnen via Zoom Max Klinger vorstellen. Unsere externe Auftraggeberin informierte uns freundlicherweise, dass noch einige Plätze für die Veranstaltung frei sind, die wir Ihnen hiermit anbieten möchten – last minute, zugegeben. Aber in diesen Zeiten sind ja spontane Entscheidungen oft die…. einzigen?
Max Klinger (1856-1920) war als Graphiker, Bildhauer und Maler einer der ganz großen seiner Zeit und wird anläßlich seines 100. Todestages prominent in einer wieder eröffneten Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn gezeigt.
Kunst-Ambulanz – Erste Hilfe bietet das Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Austausch über Kunst in schwierigen Zeiten, März 2021
Online-Veranstaltung des Arp Museums Bahnhof Rolandseck
Wir verschreiben Ihnen einen Besuch in unserer Kunst-Ambulanz!
Der Kunsthistoriker Olaf Mextorf wartet aus gegebenem Anlass dieses Mal online auf Sie und lädt ein zu einem offenen Dialog. Wie fanden Sie die Ausstellungen? Ist Kunst systemrelevant? Was haben Sie ohne Museumsbesuche vermisst? Welche Rolle spielt Kunst in Ihrem Alltag?
Im Gespräch, mit ungewissem Ausgang, haben Sie die Chance, ihre eigenen Gedanken und Gefühle miteinzubringen. So entwickeln sich neue Zugänge, Ideen und Assoziationen.
Plastische Energie – Antonius Höckelmann
Kunstbetrachtung im Dialog, März 2021
In der Ausstellung „Antonius Höckelmann – Alles in allem“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck*
Bitte beachten Sie:
Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck wird in den nächsten Tagen unter strengen Sicherheitsauflagen wieder Besucher empfangen können. Nutzen Sie die Möglichkeit! Unsere dialogische Veranstaltung muss jedoch, wie auch alle anderen Führungsangebote, aufgrund der von Bund und Ländern beschlossenen Corona-Maßnahmen (noch) abgesagt werden.
Wir bedauern dies sehr, hoffen weiter auf Besserung und passen unser Angebot laufend den Gegebenheiten an.
Ihnen allen Alles Gute!
Olaf Mextorf, Nicole Birnfeld und Judith Gräfe
Ankündigungstext des Museums:
Antonius Höckelmann (geb. 1937 Oelde – gest. 2000 Köln) arbeitete Anfang der 1970er Jahre während eines Studienaufenthaltes im Künstlerbahnhof Rolandseck. Daher ist es eine große Freude, seine expressiven, farbgewaltigen Arbeiten im Arp Museum zeigen zu können. In seinen Gemälden und Zeichnungen sind frei gestaltete und figürliche Formen zu einem undurchdringlichen Ganzen verwoben. Die amorphen, fantasievollen Plastiken und Reliefs wuchern in den Raum und beeindrucken durch ihre Intensität. Im dynamischen Spiel von Linien und Farben konkretisieren sich Darstellungen von Frauen, Sexualität, Tieren wie beispielsweise Pferden, Fantasiewesen und wildwachsenden Pflanzen.












