Greogory Crewdson – Last Minute

Greogory Crewdson – Last Minute

Kunstbetrachtung im Dialog, Februar 2016

 

In der Ausstellung „Gregory Crewdson – Retrospektive“ im Kunstmuseum Bonn.

 

 

aus gegebenem Anlass:

 

Wenn etwas wirklich GREAT an AMERICA ist, dann Gregory Crewdsons Photoarbeiten: Seine Durchdringung des amerikanischen Alltags an den immer breiter werdenden Rändern des Wohlstands ist bemerkenswert. Es kommen Fragen nach der Befindlichkeit einer verunsicherten Gesellschaft auf, deren gewählte Repräsentanten den Blick für die „Repräsentierten“ verloren haben. Da das vielleicht nicht nur für die Vereinigten Staaten gilt, werden Crewdsons Arbeiten auch für uns wahlweise zu einem Spiegel oder zu einer Projektionsfläche, bieten aber vor allem die Möglichkeit der einfühlsamen Kontaktaufnahme mit einem mehr oder weniger bekannten Gegenüber.
So weit in gebotener Länge…

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Das Museum als Welt – Kerstin Brätschs META-ATEM

Kunstbetrachtung im Dialog, Februar 2026

 

In der Ausstellung „Kerstin Brätsch – Metaatem“ im Kunstmuseum Bonn.

 

 

Wenn eine Künstlerin antritt, um die weitläufige Sonder-Ausstellungsfläche des Kunstmuseums Bonn in einen lebendigen malerischen Organismus zu verwandeln, dürfen wir uns auf einen Überraschung gefasst machen. Und wenn der Ausstellungstitel METAATEM dann auch noch ein sogenanntes Palindrom ist, wird es noch geheimnisvoller.
Grund genug also, der Sache auf den Grund zu gehen.
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Monet – Ensor – Minne: Die Landschaft mit der Seele suchen

Kunstbetrachtung im Dialog, Februar 2026

 

In der Ausstellung „Seelenlandschaften: James Ensor – Claude Monet – Léon Spilliaert“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Maurice Denis, Juli, 1892
© Arp Museum Bahnhof Rolandseck/Sammlung Rau für UNICEF, Foto: Peter Schälchli, Zürich

 

Wieder eine fulminante Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck. Der Ausstellungstitel „Seelenlandschaften“ macht neugierig unf führt direkt in die Tiefen unseres Vorstellungsvermögens.Gezeigt werden 55 Gemälde und Skulpturen vom Impressionismus bis zur Klassischen Moderne.
Dabei wird Brüssel als DIE Kunst-Metropole neben Paris mit einer Reihe faszinierender Werke in den Focus gerückt. Leihgaben der Phoebus Foundation aus Antwerpen geben gemeinsam mit ausgewählten Werken der Sammlung Rau einen repräsentativen Überblick vom Impressionismus über die Pointillisten bis zu den Brüsseler Symbolisten und den Pariser Fauves. Es geht von Claude Monet, Alfred Sisley und Emile Claus zu Henry van de Velde und Paul Signac und weiter zu George Minne, James Ensor und Félicien Rops und endet bei Rik Wouters, Maurice Denis und einem wunderbaren André Derain.

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Jan Vermeer van Delft – Vom Zauber des gemalten Lichts

online-Vortrag, Februar 2026

 

Beauftragt von der VHS Duisburg.

 

Johannes Vermeer van Delft (1632 – 1675)

Das Mädchen mit dem Perlenohrring I um 1665 I Öl auf Leinwand I 44.5 x 39 cm I Mauritshuis, Den Haag

 

Sein „Mädchen mit dem Perlenohrring“ ist wie die „Ansicht von Delft“ Teil unseres universellen Bildgedächtnisses. Jan Vermeer zeigt uns Menschen des 17. Jahrhunderts in intim-nachdenklichen Situationen und überbrückt malerisch-intensiv bald vier Jahrhunderte. Seine Bilder sind lichtdurchdrungene Verheißungen einer stillen Innerlichkeit, deren nachdenklich-konzentrierte Strahlkraft durch gedankliche Tiefe grundiert ist. Anhand einer anschaulichen Bildauswahl werden wir sehen, warum Vermeer zu einem der größten Künstler seiner und vielleicht auch aller Zeiten zählt.

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Das Geheimnis im Alltäglichen – Gregory Crewdson befragt den Amerikanischen Traum

Kunstbetrachtung im Dialog, Januar 2026

 

In der Ausstellung „Gregory Crewdson – Retrospektive“ im Kunstmuseum Bonn.

 

 

aus gegebenem Anlass:

Wenn etwas wirklich GREAT an AMERICA ist, dann Gregory Crewdsons Photoarbeiten: Seine Durchdringung des amerikanischen Alltags an den immer breiter werdenden Rändern des Wohlstands ist bemerkenswert. Es kommen Fragen nach der Befindlichkeit einer verunsicherten Gesellschaft auf, deren gewählte Repräsentanten den Blick für die „Repräsentierten“ verloren haben. Da das vielleicht nicht nur für die Vereinigten Staaten gilt, werden Crewdsons Arbeiten auch für uns wahlweise zu einem Spiegel oder zu einer Projektionsfläche, bieten aber vor allem die Möglichkeit der einfühlsamen Kontaktaufnahme mit einem mehr oder weniger bekannten Gegenüber.So weit in gebotener Länge… mehr lesen…

Greogory Crewdson – Last Minute

Für eine neue Kunst – Last Minute: Netzwerk Paris – Abstraction-Création 1931 – 1937

Kunstbetrachtung im Dialog, Januar 2026

 

In der Ausstellung „Netzwerk Paris – Abstraction-Création 1931 – 1937“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

 

Ankündigungstext des Museums:

In den Jahren 1931–1937 kämpft ein internationales Netzwerk in Paris für die Freiheit der Kunst und gegen Faschismus: die Gruppe Abstraction-Création, die in wechselnder Besetzung bis zu 90 Mitglieder zählt. Unter ihnen sind Hans (Jean) Arp und Sophie Taeuber-Arp, Alexander Calder, Barbara Hepworth und Piet Mondrian. Es ist die erste Ausstellung zu dieser bahnbrechenden Vereinigung seit den 1970er-Jahren. mehr lesen…
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Was ist geschehen? – Die unergründlichen Photo-Arbeiten des Gregory Crewdson im Kunstmuseum Bonn

Kunstbetrachtung im Dialog, Dezember 2025

 

In der Ausstellung „Gregory Crewdson – Retrospektive“ im Kunstmuseum Bonn.

 

 

Gregory Crewdson: Untitled, From the series: Beneath the Roses, 2003-2008

Albertina, Wien, Dauerleihgabe – Privatbesitz, © Gregory Crewdson

 

Ankündigungstext des Museums:

Mit Gregory Crewdson (* 1962 in Brooklyn, New York) präsentiert das Kunstmuseum Bonn einen der international bedeutendsten Vertreter der inszenierten Fotografie. Seine aufwendig bis ins Detail arrangierten Aufnahmen beschwören das Abgründige inmitten des Alltäglich-Vertrauten: Im monumentalen Format zeigen die Fotografien den Einbruch des Unheimlichen und Rätselhaften in die vermeintlich heile Welt US-amerikanischer Vorstädte. Menschen handeln wie in Trance, mysteriöse Lichter erscheinen am Nachthimmel und Kornkreise in gepflegten Rasenflächen.

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Generationenübergreifend, liberal, progressiv und visionär – Netzwerk Paris

Kunstbetrachtung im Dialog, Dezember 2025

 

In der Ausstellung „Netzwerk Paris – Abstraction-Création 1931–1937“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

© Foto: Helmut Reinelt

 

Ankündigungstext des Museums:

 

In den Jahren 1931–1937 kämpft ein internationales Netzwerk in Paris für die abstrakte Kunst: die Gruppe abstraction-création, die in wechselnder Besetzung rund 50 Mitglieder zählt. Unter ihnen sind Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp, Alexander Calder, Sonia Delaunay und Piet Mondrian.

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Im Rausch des Fin de Siècle – Ein Blick in den Spiegel?

Kunstbetrachtung im Dialog, November 2025

 

In der Ausstellung „Seelenlandschaften: James Ensor – Claude Monet – Léon Spilliaert“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Maurice Denis, Juli, 1892
© Arp Museum Bahnhof Rolandseck/Sammlung Rau für UNICEF, Foto: Peter Schälchli, Zürich

 

Wieder eine fulminante Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck. Der Ausstellungstitel „Seelenlandschaften“ macht neugierig unf führt direkt in die Tiefen unseres Vorstellungsvermögens.Gezeigt werden 55 Gemälde und Skulpturen vom Impressionismus bis zur Klassischen Moderne.
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Greogory Crewdson – Last Minute

Vom Unheimlichen im Realen – Gregory Crewdson im Kunstmuseum Bonn

Kunstbetrachtung im Dialog, November 2025

 

In der Ausstellung „Gregory Crewdson – Retrospektive“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Gregory Crewdson, Starkfield Lane, Aus der Serie An Eclipse of Moths (Detail), 2018/19

Albertina, Wien, Dauerleihgabe – Privatbesitz, © Gregory Crewdson

 

Der erste Eindruck täuscht! Die Photoarbeiten von Gregory Crewdson (*1967 Brooklyn), die derzeit in einer breit angelegten Retrospektive im Kunstmuseum Bonn präsentiert werden, sind alles andere als Beschreibungen des US-amerikanischen Alltagslebens, auch wenn es auf den allerersten Blick so scheint.
Seine aufwändig inszenierten Aufnahmen durchdringen die Oberfläche des Alltäglichen. Die Menschen, die in seinen „single frame movies“ ihren verstörenden Auftritt haben, gemahnen an eine Bewusstseinsebene, auf der ungesehene Geschehnisse wie ein fernes Echo die Bildregie übernommen haben.
Vor diesen Arbeiten schwankt jede Gewissheit und David Lynch grüßt ebenso herüber, wie Raymond Carver und Edward Hopper. Das Betrachten dieser Photos fordert den Austausch, um wieder festen Boden unter den Füssen zu bekommen.

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Im Schatten der Kunst – Erhellendes zu einem dunklen Phänomen

Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2025

 

In der Ausstellung „From Dawn Till Dusk – Der Schatten in der Kunst der Gegenwart“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Hans-Peter Feldmann, Zwei Mädchen mit Schatten, 1999

(c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023; Foto: Anne Gold

 

Ankündigungstext des Museums:

Der Schatten steht gewissermaßen am Beginn der Kunstgeschichte. In der antiken Überlieferung Plinius´ des Älteren ist es die Tochter des Töpfers Butades, die den Schattenumriss des Kopfes ihres Geliebten mit einem Kohlestift nachzeichnet und damit das erste Bild erschafft. Das berühmte Höhlengleichnis des griechischen Philosophen Platon wiederum grenzt die wirklichkeitsverschleiernden Schattenbilder in der dunklen Höhle vom hellen Licht der Erkenntnis ab und damit die buchstäblich schattenhafte Existenz von der wahrhaftig erleuchteten.

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Vom Unergründlichen der amerikanischen Seele – Gregory Crewdson im Kunstmuseum Bonn

Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2025

 

 In der Ausstellung „Gregory Crewdson – Retrospektive“ im Kunstmuseum Bonn.

 

 

Es sind rätselhaft-surreale Bilder, mit denen uns der US-Amerikaner Gregory Crewdson (*1962, Brooklyn) in eine Zwischenwelt entführt. Wie Filmstills wirken seine minutiös ausgearbeiteten Tableaus, in denen Crewdson auf der Spur eines Raymond Carver amerikanische Alltags-Befindlichkeiten aufspürt und deren dunkle Seiten entdeckt.

Crewdsons großformatigen Fotos geht oft eine monatelange Planung voraus, während der ein vielköpfiges Team aus Casting-, Kostüm-, Technik und Art Departments die perfekte, vom Künstler imaginierte Inszenierung umsetzt.

Anhand ausgewählter Beispiele wird in dieser Veranstaltung ein Überblick über Crewdsons Werk gegeben, das vom 09.10.2025 bis zum 22.02.2026 in einer groß angelegten Retrospektive im Kunstmuseum Bonn in Kooperation mit der Wiener Albertina zu sehen sein wird.

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Mehr als Traumwelten, Utopien und Sehnsuchtsräume – Die Kunst der Romantik!

Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2025

 

In der Ausstellung „Sehnsucht nach Utopia – Kunst der Romantik 1770-1900“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Max Liebermann: Rückkehr auf das Land, 1892

 

Ankündigungstext des Museums:

Romantik statt Ratio: Ihren Ursprung hatte die gleichnamige Epoche als Gegenbewegung zur Aufklärung und wachsenden Industrialisierung und setzte der kopfgesteuerten Vernunft und Wissenschaft eine neue Innerlichkeit und Empfindsamkeit entgegen. Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf die Romantik von ihren Anfängen um 1770 bis 1900.

 

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Meilensteine der Weltarchitektur: Architektur aus einer anderen Welt – Die Villa Savoye von Le Corbusier

Vortrag, Oktober 2025

 

Eine Veranstaltung beauftragt von der VHS Duisbug.

 

 

Wie wird es 1931 wohl gewirkt haben, dieses einem unbekannten Flugobjekt ähnelnde Gebilde, das mittlerweile zu den Schlüsselbauten der internationalen Moderne gehört?
Charles-Édouard Jeanneret (1887-1965), besser bekannt als Le Corbusier, schuf mit der Villa Savoye ein einzigartiges Bauwerk, das wie kein zweites stellvertretend für Corbusier Formensprache steht.

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Richard Meier als Museumsarchitekt

Architekturbetrachtung im Dialog im September 2025

 

Im Richard Meier-Neubau des Arp Museums.

 

   

Was sind die Grundvoraussetzungen einer gelungenen Museumsarchitektur? Wodurch wirkt Architektur auf den Betrachter von Kunst und wie beeinflussen gestalterische Fragen die Kunstwahrnehmung? Die Ausstellung „Building as Art – Richard Meier“ bietet derzeit eine einzigartige Möglichkeit, Richard Meiers Museumsarchitektur anhand von Modellen, Zeichnungen und Photos zu diskutieren und ihre Wirksamkeit am gebauten Beispiel nachzuprüfen.

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Wenn es Nacht wird… im Kunstmuseum Bonn – From Dawn Till Dusk

Kunstbetrachtung im Dialog im September 2025

 

In der Ausstellung „From Dawn Till Dusk – Der Schatten in der Kunst der Gegenwart“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Lee Friedlander, New York City, 1966

courtesy Zander Galerie / Fraenkel Gallery, San Francisco, © Lee Friedlander

 

Ankündigungstext des Museums:

Der Schatten steht gewissermaßen am Beginn der Kunstgeschichte. In der antiken Überlieferung Plinius´ des Älteren ist es die Tochter des Töpfers Butades, die den Schattenumriss des Kopfes ihres Geliebten mit einem Kohlestift nachzeichnet und damit das erste Bild erschafft. Das berühmte Höhlengleichnis des griechischen Philosophen Platon wiederum grenzt die wirklichkeitsverschleiernden Schattenbilder in der dunklen Höhle vom hellen Licht der Erkenntnis ab und damit die buchstäblich schattenhafte Existenz von der wahrhaftig erleuchteten. Das Dubiose, potenziell Unheimliche begleitet den Schatten über Jahrhunderte, bevor die Romantik seine positive Dimension entdeckt und den Schatten mit der Psyche verbindet. So wird in Adelbert von Chamissos Kunstmärchen Peter Schlemihl der Verlust des Schattens mit dem Verlust der Seele gleichgesetzt. Auch wenn der Schatten seit der frühen Neuzeit im Repertoire der Malerei durchaus eine Rolle spielt, wird er erst seit dem 19. Jahrhundert und der Erfindung der Fotografie sowie des Films zu einem wesentlichen Bildelement.

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Last Minute – Reisen für die Kunst

Kunstbetrachtung im Dialog, September 2025

 

In der Ausstellung „Heimweh nach neuen Dingen – Reisen für die Kunst“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Sigmar Polke, Pakistan, 1974

© VG Bild-Kunst 2024, Foto: Reni Hansen

 

Wer hat nicht schon die Erfahrung gemacht, dass sich die Weltbezüge in der Fremde, auf Reisen klären, dass sich in der Ferne der Horiziont weitet, wohingegegen sich daheim die Perspektive so oft verengt…

Das ist sicher auch für viele Künstlerinnen und Künstler Grund genug, sich aufzumachen, um sich selbst und ihre eigene Weltanschauung zu überprüfen, Inspirationen zu sammeln, einen neuen und oft anderen Blick kennen zu lernen und zu erproben.

 

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Sehnsucht und Melancholie – Die Innenwelt der Romantik

Kunstbetrachtung im Dialog, August 2025

 

In der Ausstellung „Sehnsucht nach Utopia – Kunst der Romantik 1770-1900“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Auguste Renoir, Frau mit Rose, um 1876
© Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF, Foto: Peter Schälchli, Zürich

 

Ankündigungstext des Museums:

Romantik statt Ratio: Ihren Ursprung hatte die gleichnamige Epoche als Gegenbewegung zur Aufklärung und wachsenden Industrialisierung und setzte der kopfgesteuerten Vernunft und Wissenschaft eine neue Innerlichkeit und Empfindsamkeit entgegen. Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf die Romantik von ihren Anfängen um 1770 bis 1900.

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Peter Zumthors gebaute Atmosphäre – Die Bruder-Klaus-Feldkapelle

Exkursion, Juli 2025

 

Bruder-Klaus-Feldkapelle, Mechernich-Wachedorf – beauftragt von den Freizeittreffs Bonn

 

Der Schweizer Peter Zumthor gehört zu den vielseitigsten und kompromisslosesten Architekten unserer Zeit. Für einen seiner eindrucksvollsten Bauten braucht man nicht weit zu reisen. In der Voreifel, in Mechernich-Wachendorf, steht fdie Bruder-Klaus-Feldkapelle.

Allein durch ihre Positionierung im Freien, weitab von der nächsten Großstadt, aber auch durch ihre Dimension, wird hier ein gänzlich anderer Eindruck geschaffen. Und doch: Die Intensität ihrer räumlichen Wirkungen verbindet beide Gebäude und lässt den Besucher staunen.

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Netzwerk Paris – der visionäre Kampf für die nichtgegenständliche Kunst

Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2025

 

In der Ausstellung „Netzwerk Paris – abstraction-création 1931–1937“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Alexander Calder: Ohne Titel (stehendes Mobile), 1936
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Foto: bpk/Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf/Achim Kukulies

 

Ankündigungstext des Museums:

 

In den Jahren 1931–1937 kämpft ein internationales Netzwerk in Paris für die abstrakte Kunst: die Gruppe abstraction-création, die in wechselnder Besetzung rund 50 Mitglieder zählt. Unter ihnen sind Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp, Alexander Calder, Sonia Delaunay und Piet Mondrian.

 

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Reisen als Inspiration – Kunst als Horizonterweiterung

Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2025

 

In der Ausstellung „Heimweh nach neuen Dingen – Reisen für die Kunst“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Sigmar Polke, Pakistan, 1974

© VG Bild-Kunst 2024, Foto: Reni Hansen

 

Wer hat nicht schon die Erfahrung gemacht, dass sich die Weltbezüge in der Fremde, auf Reisen klären, dass sich in der Ferne der Horiziont weitet, wohingegegen sich daheim die Perspektive so oft verengt…

Das ist sicher auch für viele Künstlerinnen und Künstler Grund genug, sich aufzumachen, um sich selbst und ihre eigene Weltanschauung zu überprüfen, Inspirationen zu sammeln, einen neuen und oft anderen Blick kennen zu lernen und zu erproben.

 

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Farbmacht im OFF der Großstadt – Ulrike Theusner im Museum August Macke Haus

Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2025

 

In der Ausstellung „Ulrike Theusner – Schattenseiten“ im Museum August Macke Haus.

 

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist dem Sommer zum Opfer gefallen. Wir versuchen noch einen Ersatztermin zu finden.

 

Ulrike Theusner, Venus, 2019,
aus der Serie: New York Diaries, Pastell auf Papier, 50 × 35 cm,
Sammlung Hildebrand, Leipzig, Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin

 

Ankündigungstext des Museums:

 

In ihren farbgewaltigen expressiven Arbeiten behandelt die Künstlerin Ulrike Theusner (*1982) die Großstadterfahrung der Generationen X bis Z, die Welt des Theaters und der nächtlichen Vergnügungen, die Natur fernab des digitalen Rauschens sowie den Menschen selbst. Die spontan wirkenden Motive, die sie in vibrierendem Zeichenstrich einfängt, eröffnen eine kaleidoskopartige Sicht auf unsere moderne Gesellschaft, die sich auf den zweiten Blick als oftmals düstere, trügerische Vision entpuppt.

Dabei wählt die Künstlerin Themen, die auch das Werk von August Macke kennzeichnen wie Porträts, Landschaften, Stadtansichten oder Genreszenen. Gleichzeitig nutzt sie eine vergleichbar intensive und zunächst positiv erscheinende Farbigkeit, die bei näherer Betrachtung jedoch kippt, subversiv unterlaufen und bisweilen ins Groteske verzerrt wird.

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Das stille Sehnen nach einer besseren Welt – künstlerische Positionen zwischen Idylle und Wirklichkeit

Kunstbetrachtung im Dialog, Juni 2025

 

In der Ausstellung „Sehnsucht nach Utopia – Kunst der Romantik 1770-1900“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Frederik Rohde, Berglandschaft mit Jäger, 1841

© Sammlung Rau für UNICEF, Köln, Foto: Gruppe Köln, Hans G. Scheib

 

aus dem Ankündigungstext des Museums:

 

Romantik statt Ratio: Ihren Ursprung hatte die gleichnamige Epoche als Gegenbewegung zur Aufklärung und wachsenden Industrialisierung und setzte der kopfgesteuerten Vernunft und Wissenschaft eine neue Innerlichkeit und Empfindsamkeit entgegen. Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf die Romantik von ihren Anfängen um 1770 bis 1900.

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Greogory Crewdson – Last Minute

Vom Rätsel des Erhabenen – Photographie & Romantik: Zum Werk von Axel Hütte

Kunstbetrachtung im Dialog, Mai 2025

 

In der Ausstellung „Axel Hütte. Natur und Struktur“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

Axel Hütte: San Marcel-2, France, 1997
1 C-Print, 57 x 294 cm
Im Besitz des Künstlers

 

aus dem Ankündigungstext des Museums:

 

Mit seinen malerisch anmutenden Werken zählt Axel Hütte (*1951 in Essen) zu den international bedeutendsten Fotografen der Gegenwart. Seine großformatigen Aufnahmen von Bergen, Gewässern oder Gletschern bilden einen Schwerpunkt der Ausstellung. Der Künstler selbst beschreibt diese als imaginierte Landschaften.

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Greogory Crewdson – Last Minute

Paul Cézanne und die Lehre des Mont Sainte-Victoire – Tradition und Moderne

Vortrag, Mai 2025

 

Eine Veranstaltung beauftragt von der Kreisvolkshochschule Ahrweiler in Kooperation mit
dem Augustinum Bad Neuenahr.

 

Immer wieder stieg er hinauf und hat diesen Berg wieder und wieder gemalt, sich quasi an ihm abgearbeitet. Und immer wieder fand er neue Ansichten, denn „von allen Punkten gibt es ein Bild“, wie Peter Handke in dem schmalen Band „Die Lehre der Saint-Victoire“ zu berichten weiß. Mal verdichtet Cézanne das Gesehene gewebeartig, mal lässt er es offen wie den Zufall. Und so steht der Mont Sainte-Victoire stellvertretend für Cézannes Malerei, die den Impressionismus hinter sich lässt und für eine eigene Bildwirklichkeit jenseits des rein Abbildhaften steht. So machen wir uns mit Cézanne auf den Weg und werden anhand einer Reihe von Bildbetrachtungen seiner malerischen Entwicklung nachgehen, die ihn zu einem der Gründerväter der Moderne werden ließ.

Olaf Mextorf