Eine besondere Wirklichkeit – Kosmos Arp
Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2026
In der Dauerausstellung „Kosmos Arp“ im Richard Meier-Bau des Arp Museums.
Beitragstext Museum:
Wie kaum ein anderes Paar beeinflussten Sophie Taeuber-Arp und Hans Arp die Kunst ihrer Zeit. Angesichts der großen gesellschaftlichen Fragen des 20. Jahrhunderts suchten sie einen radikalen Neuanfang. Als weltweit einziges Museum widmet sich das Arp Museum Bahnhof Rolandseck auf Grundlage seines hochkarätigen Sammlungsbestandes mit mehr als 400 Werken diesem bahnbrechenden Künstlerpaar.
Pazifismus, Gleichberechtigung und Ökologie manifestieren sich außergewöhnlich früh in Leben und Wirken der Beiden. In Auflehnung gegen bestehende gesellschaftliche Werte und Konventionen erfanden sie sich und ihre Werke stets neu, verließen jedoch nie ihre künstlerische sowie gedanklich-konzeptuelle Heimat: die Abstraktion.
Vertragen sich Kunst und Realität – Wirklich?
Kunstbetrachtung im Dialog, Juni 2026
In der Ausstellung „Wirklich? – Kunst und Realität 1400-1900“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung muss leider entfallen. Wir bieten das Thema aber erneut an.
Siehe: https://der-entschleunigte-blick.de/ist-es-wirklich-schon-so-spaet-last-minute-ein-blick-auf-kunst-und-realitaet-zwischen-1400-und-1900/
Günther Uecker – Last Minute
Kunstbetrachtung im Dialog, Juni 2026
In der Ausstellung „Günther Uecker – Die Verletzlichkeit der Welt“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
Günther Uecker: Barrikade, 1968/69
Foto: Olaf Mextorf
Günther Uecker – Kunst als Ort menschlicher Begegnung
Kunstbetrachtung im Dialog, Mai 2026
In der Ausstellung „Günther Uecker – Die Verletzlichkeit der Welt“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
Günther Uecker, Aufwachbett, 1965
© VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Foto: Mick Vincenz
Verletzlichkeit und Widerstand – Das Werk des Günther Uecker
Kunstbetrachtung im Dialog, Mai 2026
In der Ausstellung „Günther Uecker – Die Verletzlichkeit der Welt“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
Günther Uecker: Barrikade, 1968/69
Foto: Olaf Mextorf
Brauchen wir noch Museen? – Befragung einer Architektur
Architekturbetrachtung im Dialog, Mai 2026
Im Richard Meier-Neubau des Arp Museums.
Wie oft ist die Institution Museum schon in die Schlagzeilen geraten? Mal wurde die Aktualität vermeintlich verstaubter Präsentationen bemängelt, mithin deren gesellschaftspolitische Relevanz. Damit zusammenhängend stellen Haushaltspolititker gerne die Frage nach den Kosten: Wieviele Besucher braucht das Haus um wirtschaftlich arbeiten zu können? Daran schloss sich dann zunehmend die Frage nach der sogenannten Nachhaltigkeit an, die zu messen ganze Legionen von Wissenschaftkler aller Fachrichtungen sich auf den Weg in das eine oder andere Museum machten.
Unter dem Hammer – das Werk des Günther Uecker
Kunstbetrachtung im Dialog, April 2026
In der Ausstellung „Günther Uecker – Die Verletzlichkeit der Welt“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
Günther Uecker, Waldgarten (3-teilig), (Detail), 2008
© Private Collection. Courtesy Axel Vervoordt Gallery, Foto: Jan Liégeois © VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Wirklich? Kunst & Realität befragt im Arp Museum
Kunstbetrachtung im Dialog, April 2026
In der Ausstellung „Wirklich? – Kunst und Realität 1400-1900“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
Ankündigungstext des Museums:
Johannes Vermeer van Delft – Vom Zauber des gemalten Lichts
Vortrag, April 2025
Eine Veranstaltung beauftragt von der Kreis-Volkshochschule Ahrweiler.
Sein „Mädchen mit dem Perlenohrring“ ist wie die „Ansicht von Delft“ Teil unseres universellen Bildgedächtnisses. Jan Vermeer zeigt uns Menschen des 17. Jahrhunderts in intim-nachdenklichen Situationen und überbrückt malerisch-intensiv bald vier Jahrhunderte. Seine Bilder sind lichtdurchdrungene Verheißungen einer stillen Innerlichkeit, deren nachdenklich-konzentrierte Strahlkraft durch gedankliche Tiefe grundiert ist. Anhand einer anschaulichen Bildauswahl werden wir sehen, warum Vermeer zu einem der größten Künstler seiner und vielleicht auch aller Zeiten zählt.
Olaf Mextorf
Günther Uecker – Triumph über das Dunkel
Kunstbetrachtung im Dialog, März 2026
In der Ausstellung „Günther Uecker – Die Verletzlichkeit der Welt“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
Günther Uecker, Aufwachbett, 1965
© VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Foto: Mick Vincenz
Von der Romantik in die Metamoderne – Kerstin Brätschs malerischer Kosmos
Kunstbetrachtung im Dialog, März 2026
In der Ausstellung „Kerstin Brätsch – Metaatem“ im Kunstmuseum Bonn.
„Jede Landschaft ist ein Seelenzustand“ – Der Blick nach innen
Kunstbetrachtung im Dialog, März 2026
In der Ausstellung „Seelenlandschaften: James Ensor – Claude Monet – Léon Spilliaert“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
Claude Monet, Häuser im Schnee in Norwegen, 1895
© Arp Museum Bahnhof Rolandseck Sammlung Rau für UNICEF, Foto: Peter Schälchli, Zürich
Greogory Crewdson – Last Minute
Kunstbetrachtung im Dialog, Februar 2026
In der Ausstellung „Gregory Crewdson – Retrospektive“ im Kunstmuseum Bonn.
Das Museum als Welt – Kerstin Brätschs META-ATEM
Kunstbetrachtung im Dialog, Februar 2026
In der Ausstellung „Kerstin Brätsch – Metaatem“ im Kunstmuseum Bonn.
Monet – Ensor – Minne: Die Landschaft mit der Seele suchen
Kunstbetrachtung im Dialog, Februar 2026
In der Ausstellung „Seelenlandschaften: James Ensor – Claude Monet – Léon Spilliaert“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
Maurice Denis, Juli, 1892
© Arp Museum Bahnhof Rolandseck/Sammlung Rau für UNICEF, Foto: Peter Schälchli, Zürich
Das Geheimnis im Alltäglichen – Gregory Crewdson befragt den Amerikanischen Traum
Kunstbetrachtung im Dialog, Januar 2026
In der Ausstellung „Gregory Crewdson – Retrospektive“ im Kunstmuseum Bonn.
aus gegebenem Anlass:
Wenn etwas wirklich GREAT an AMERICA ist, dann Gregory Crewdsons Photoarbeiten: Seine Durchdringung des amerikanischen Alltags an den immer breiter werdenden Rändern des Wohlstands ist bemerkenswert. Es kommen Fragen nach der Befindlichkeit einer verunsicherten Gesellschaft auf, deren gewählte Repräsentanten den Blick für die „Repräsentierten“ verloren haben. Da das vielleicht nicht nur für die Vereinigten Staaten gilt, werden Crewdsons Arbeiten auch für uns wahlweise zu einem Spiegel oder zu einer Projektionsfläche, bieten aber vor allem die Möglichkeit der einfühlsamen Kontaktaufnahme mit einem mehr oder weniger bekannten Gegenüber.So weit in gebotener Länge… mehr lesen…
Für eine neue Kunst – Last Minute: Netzwerk Paris – Abstraction-Création 1931 – 1937
Kunstbetrachtung im Dialog, Januar 2026
In der Ausstellung „Netzwerk Paris – Abstraction-Création 1931 – 1937“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
Ankündigungstext des Museums:
Was ist geschehen? – Die unergründlichen Photo-Arbeiten des Gregory Crewdson im Kunstmuseum Bonn
Kunstbetrachtung im Dialog, Dezember 2025
In der Ausstellung „Gregory Crewdson – Retrospektive“ im Kunstmuseum Bonn.
Gregory Crewdson: Untitled, From the series: Beneath the Roses, 2003-2008
Albertina, Wien, Dauerleihgabe – Privatbesitz, © Gregory Crewdson
Ankündigungstext des Museums:
Mit Gregory Crewdson (* 1962 in Brooklyn, New York) präsentiert das Kunstmuseum Bonn einen der international bedeutendsten Vertreter der inszenierten Fotografie. Seine aufwendig bis ins Detail arrangierten Aufnahmen beschwören das Abgründige inmitten des Alltäglich-Vertrauten: Im monumentalen Format zeigen die Fotografien den Einbruch des Unheimlichen und Rätselhaften in die vermeintlich heile Welt US-amerikanischer Vorstädte. Menschen handeln wie in Trance, mysteriöse Lichter erscheinen am Nachthimmel und Kornkreise in gepflegten Rasenflächen.
Generationenübergreifend, liberal, progressiv und visionär – Netzwerk Paris
Kunstbetrachtung im Dialog, Dezember 2025
In der Ausstellung „Netzwerk Paris – Abstraction-Création 1931–1937“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
© Foto: Helmut Reinelt
Ankündigungstext des Museums:
In den Jahren 1931–1937 kämpft ein internationales Netzwerk in Paris für die abstrakte Kunst: die Gruppe abstraction-création, die in wechselnder Besetzung rund 50 Mitglieder zählt. Unter ihnen sind Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp, Alexander Calder, Sonia Delaunay und Piet Mondrian.
Im Rausch des Fin de Siècle – Ein Blick in den Spiegel?
Kunstbetrachtung im Dialog, November 2025
In der Ausstellung „Seelenlandschaften: James Ensor – Claude Monet – Léon Spilliaert“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
Maurice Denis, Juli, 1892
© Arp Museum Bahnhof Rolandseck/Sammlung Rau für UNICEF, Foto: Peter Schälchli, Zürich
Vom Unheimlichen im Realen – Gregory Crewdson im Kunstmuseum Bonn
Kunstbetrachtung im Dialog, November 2025
In der Ausstellung „Gregory Crewdson – Retrospektive“ im Kunstmuseum Bonn.
Gregory Crewdson, Starkfield Lane, Aus der Serie An Eclipse of Moths (Detail), 2018/19
Albertina, Wien, Dauerleihgabe – Privatbesitz, © Gregory Crewdson
Im Schatten der Kunst – Erhellendes zu einem dunklen Phänomen
Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2025
In der Ausstellung „From Dawn Till Dusk – Der Schatten in der Kunst der Gegenwart“ im Kunstmuseum Bonn.
Hans-Peter Feldmann, Zwei Mädchen mit Schatten, 1999
(c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023; Foto: Anne Gold
Ankündigungstext des Museums:
Der Schatten steht gewissermaßen am Beginn der Kunstgeschichte. In der antiken Überlieferung Plinius´ des Älteren ist es die Tochter des Töpfers Butades, die den Schattenumriss des Kopfes ihres Geliebten mit einem Kohlestift nachzeichnet und damit das erste Bild erschafft. Das berühmte Höhlengleichnis des griechischen Philosophen Platon wiederum grenzt die wirklichkeitsverschleiernden Schattenbilder in der dunklen Höhle vom hellen Licht der Erkenntnis ab und damit die buchstäblich schattenhafte Existenz von der wahrhaftig erleuchteten.
Vom Unergründlichen der amerikanischen Seele – Gregory Crewdson im Kunstmuseum Bonn
Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2025
In der Ausstellung „Gregory Crewdson – Retrospektive“ im Kunstmuseum Bonn.
Gregory Crewdson, Starkfield Lane, Aus der Serie An Eclipse of Moths (Detail), 2018/19
Albertina, Wien, Dauerleihgabe – Privatbesitz, © Gregory Crewdson
Es sind rätselhaft-surreale Bilder, mit denen uns der US-Amerikaner Gregory Crewdson (*1962, Brooklyn) in eine Zwischenwelt entführt. Wie Filmstills wirken seine minutiös ausgearbeiteten Tableaus, in denen Crewdson auf der Spur eines Raymond Carver amerikanische Alltags-Befindlichkeiten aufspürt und deren dunkle Seiten entdeckt.
Crewdsons großformatigen Fotos geht oft eine monatelange Planung voraus, während der ein vielköpfiges Team aus Casting-, Kostüm-, Technik und Art Departments die perfekte, vom Künstler imaginierte Inszenierung umsetzt.
Anhand ausgewählter Beispiele wird in dieser Veranstaltung ein Überblick über Crewdsons Werk gegeben, das vom 09.10.2025 bis zum 22.02.2026 in einer groß angelegten Retrospektive im Kunstmuseum Bonn in Kooperation mit der Wiener Albertina zu sehen sein wird.
Mehr als Traumwelten, Utopien und Sehnsuchtsräume – Die Kunst der Romantik!
Kunstbetrachtung im Dialog, Oktober 2025
In der Ausstellung „Sehnsucht nach Utopia – Kunst der Romantik 1770-1900“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
Ankündigungstext des Museums:
Romantik statt Ratio: Ihren Ursprung hatte die gleichnamige Epoche als Gegenbewegung zur Aufklärung und wachsenden Industrialisierung und setzte der kopfgesteuerten Vernunft und Wissenschaft eine neue Innerlichkeit und Empfindsamkeit entgegen. Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf die Romantik von ihren Anfängen um 1770 bis 1900.
Meilensteine der Weltarchitektur: Architektur aus einer anderen Welt – Die Villa Savoye von Le Corbusier
Vortrag, Oktober 2025
Eine Veranstaltung beauftragt von der VHS Duisburg.
Wie wird es 1931 wohl gewirkt haben, dieses einem unbekannten Flugobjekt ähnelnde Gebilde, das mittlerweile zu den Schlüsselbauten der internationalen Moderne gehört?
Charles-Édouard Jeanneret (1887-1965), besser bekannt als Le Corbusier, schuf mit der Villa Savoye ein einzigartiges Bauwerk, das wie kein zweites stellvertretend für Corbusier Formensprache steht.
Ausgehend von einer detaillierten Baubeschreibung auf der Grundlage einer promenade architectural wird das Gebäude sowohl in die Geschichte der internationalen Moderne eingeordnet, als auch in das Oeuvre Le Corbusiers als einem der wichtigsten – und nicht unumstrittenen – Baumeister des 20. Jahrhunderts. .
Olaf Mextorf











