Das Museum Insel Hombroich – Kunst parallel zur Natur

Das Museum Insel Hombroich – Kunst parallel zur Natur

Kunstbetrachtung im Dialog als Begleitprogramm der Petersberger Gespräche, September 2018

 

Auf der Museumsinsel Hombroich, beauftragt von der Comma Soft AG.

 

Das Motto „Kunst parallel zur Natur“ steht für eine einzigartige Verbindung von Natur-, Architektur- und Kunsterleben und macht die immerwährende Faszination dieses Ortes aus. In den Erft-Auen, unweit von Neuss gelegen, initiierte der Düsseldorfer Immobilienmakler und Kunstsammler Karl-Heinrich Müller Anfang der 1980er Jahre ein Projekt, das Kunst und Natur zusammenbrachte. Es entstand – mitten im Ballungsraum Düsseldorf – ein Ort der Kontemplation.

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Vajiko Chachkhiani – Heavy Metal Honey

Fortbildung für Lehrer/-innen, Referendare, Referendarinnen und Dozent(inn)en, September 2018

 

In der Bundeskunsthalle Bonn im Rahmen der Ausstellung „Vajiko Chachkhiani – Heavy Metal Honey.“

 

 

Ankündigung der Bundeskunsthalle

Vajiko Chachkhianis Arbeiten zeichnen sich durch eine kluge Konzeption und eine oft stille, inhaltliche und ästhetische Poesie, manchmal auch Melancholie aus. An einer fein ausbalancierten Schnittstelle zwischen der Realität der Außenwelt und der inneren, menschlichen Psyche gehen sie existenziellen Fragen des Lebens, unserer Wahrnehmung und Erinnerungskultur nach. Oft erst auf den zweiten, intensiveren Blick nimmt der Betrachter an Gedanken und Recherchen des 1985 geborenen georgischen Künstlers teil.

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Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck – Ort der Künste

Kunstbetrachtung im Dialog, September 2018

 

Ein Rundgang durch das Arp Museum Bahnhof Rolandseck mit Highlights aus den laufenden Ausstellungen in Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*

 

 

Wie hätte der französische Impressionismus wohl ausgesehen ohne die japanische Holzschnittkunst? Und was ist eine „promenade architecturale“? Wie wirken die faszinierenden „Farbraumkörper“ Gotthard Graubners? Und was charakterisiert die Arbeitsweise eines Hans Arp auf dem Weg zwischen Zufall und Metamorphose hin zur organischen Abstraktion?

Fragen, mit denen wir uns auf dem Weg durch den Museumsbau von Richard Meier in Rolandseck befassen werden, die wir im Austausch miteinander und aus der eigenen Anschauung heraus zu beantworten versuchen.

Ein Unterfangen mit ungewissem Ausgang, denn wir setzen uns der Kunst und Architektur aus, die uns eine Vielzahl von Eindrücken und Zugangsmöglichkeiten bieten und zur Herausforderung werden – und zum Mittel der Erkenntnis.

 

*in Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Das Museum Insel Hombroich – Kunst parallel zur Natur

Von der Faszination des Fremden: Europa im Japanfieber

Kunstbetrachtung im Dialog, September 2018

 

In der Ausstellung „Im Japanfieber – Von Monet bis Manga“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*

 

Wie hätte der französische Impressionismus wohl ausgesehen ohne die japanische Holzschnittkunst? Wenn man sich die umfänglichen Holzschnittsammlungen z.B. von Claude Monet anschaut oder sich klar macht, wie fasziniert Vincent van Gogh von der so andersartigen Bildauffassung der Japaner war, dann hat diese Frage durchaus eine Berechtigung.

Das Arp Museum widmet sich jetzt in einer umfänglichen Schau diesem Phänomen des kulturellen Austauschs. Und wir möchten die Bezüge zwischen Ost und West anhand ausgewählter Beispiele in den entschleunigten Blick nehmen und uns gemeinsam mit Ihnen vergegenwärtigen, was die Besonderheit und der außergewöhnliche Reiz dieses Transfers war  – und sicher immer noch ist.

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„fast and furious“ – Hans Hartung

Öffentliche Führung im Kunstmuseum Bonn, August 2018

 

In der Ausstellung „Hans Hartung: Malerei als Experiment – Werke von 1962-1989“ im Kunstmuseum Bonn.

 

Öffentliche Führung im Kunstmuseum Bonn zu den Werken von Hans Hartung.

Spätwerke sind sehr oft von besonderem Reiz, weil sie immer wieder Überraschungen bergen und gänzlich neue Aspekte das Werk erweitern. So auch bei Hans Hartung, der in den 40er-, 50er- und 60er-Jahren als Mitbegründer der École de Paris zu den ganz Großen der informellen Malerei gehörte.

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Rasender Stillstand oder fließende Befreiung? – Spannungsfelder im Werk von Vajiko Chachkhiani

Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2018

 

In der Ausstellung „Vajiko Chachkhiani: Heavy Metal Honey“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Scheinbare Eindeutigkeiten im gesamtgesellschaftlichen wie im individuellen Leben(-slauf) geben erst bei näherer Betrachtung die ihnen eigentlich zugrundeliegenden Polaritäten, Spannungsfelder und Paradoxien frei. Was der Alltag und seine Protagonisten glätten, kann die Kunst wieder aufbrechen. Ein eindrückliches Beispiel dafür sind die Arbeiten des 1985 in Tiflis, Georgien, geborenen Künstlers Vajiko Chachkhiani.

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Präsent sein – Selbsterfahrung am Werk von Marina Abramović

ganztägiger Workshop, Juli 2018

 

Anläßlich der Ausstellung „Marina Abramović – The Cleaner“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Was bedeutet es, im Hier und Jetzt präsent zu sein? Was bedeutet es, verbunden zu sein?

In ihren Performances setzt sich die die Künstlerin Marina Abramovic immer wieder neuen und extremen Erfahrung aus und bezieht dabei das Publikum mit ein. Ihr Werk zu betrachten wird damit unweigerlich eine Einladung zu einer neuen Art, sich selbst und den Kontakt zu anderen zu erfahren.

In unserem Workshop wollen wir diese Aufforderung zur Selbsterfahrung auf der Grundlage einer intensiven Betrachtung mit Methoden des morphologischen Kunstcoachings vertiefen und weiterentwickeln.

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Von der Freiheit der Farbe zur Befreiung des Sehens: Rausch oder Katerstimmung?

Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2018

 

In den Ausstellungen „Rausch der Farbe“ & „Gotthard Graubner – Mit den Bildern atmen“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*

 

Was uns heute als Wohltat für  Augen und  Gemüt erscheint, z.B. die Malerei des Impressionismus, empfanden die damaligen ZeitgenossInnen als Zumutung. Nicht minder die Experimente der abstrakt und gegenstandslos arbeitenden KünstlerInnen. Immer wieder wurden Grenzen überschritten, bestimmten Zumutungen die Erweiterung des Kunstbegriffs. Und immer haben die BetrachterInnen genau hingeschaut, das Gesehene diskutiert und sich für neue Seh-Erfahrungen geöffnet – mit Gewinn.

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Marina Abramović – Diesseits und jenseits der Grenze

Kunstbetrachtung im Dialog, Juli 2018

 

In der Ausstellung „Marina Abramović – The Cleaner“ in der Bundeskunsthalle in privatem Auftrag.

 

 

Unser Thema ist das Werk der weltberühmten Performance-Künstlerin Marina Abramović, die derzeit mit einer umfänglichen Retrospektive unter dem Titel The Cleaner in der Bundeskunsthalle vorgestellt wir.

Anhand einer gezielten Werkauswahl werden wir uns ihrem vielschichtigen Werk im Dialog nähern und unsere gemeinsamen Beobachtungen, Erfahrungen und vielleicht auch Irritationen thematisieren und diskutieren.

Wir sind sicher, dass diese gesprächsbasierte Herangehensweise dem ungewöhnlichen Werk der Künstlerin ebenso gerecht wird, wie unserem Anspruch als BetrachterIn, bzw. Teilhabender, einen Zugang zu diesen bewegenden Arbeiten zu finden.

 

Das Museum Insel Hombroich – Kunst parallel zur Natur

KölnSkulptur – Neue Kunst im städtischen Umfeld

Kunstbetrachtung im öffentlichen Raum, Juni 2018

 

Im Skulpturenpark Köln anläßlich der KölnSkulptur #9.

 

20 Jahre Skulpturenpark Köln sind allein schon ein Grund, diesen öffentlichen Kunstraum unweit der Zoobrücke zu besuchen. Mit der KölnSkulptur #9 sind dort eine Reihe neuer Werke zu sehen, von denen wir einige für eine intensivere Betrachtung ausgewählt haben.

Kunst im öffentlichen Raum hat immer besondere Bedingungen und wenn die Neu-Präsentation unter dem Titel  La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin! firmiert, klingt schon eine  allenthalben zu spürende Krisenlage an – aber auch der Traum eines Neuanfangs. Es ist an der Zeit!

Kunst im öffentlichen Raum ist immer eine besondere Herausforderung auf die wir uns gemeinsam mit Ihnen freuen!

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Der spontane Blick: The House with the Ocean View – eine Stunde von 12 Tagen

Kunstbetrachtung im Dialog, Juni 2018

 

In der Marina Abramović-Retrospektive „The Cleaner” in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

 

Anläßlich der exklusiven Re-Performance einer der zentralen Arbeiten von Marina Abramović in der Bundeskunsthalle, möchten wir Ihnen einen spontanen Blick auf das Performance-Geschehen bieten. Wir möchten zunähst, so der Plan, zirka eine halbe Stunde ser Performance beiwohnen, um dann die zweite halbe Stunde züber unsere Beobachtungen zu sprechen. Vielleicht finden Sie Interesse an diesem spontanen Einfall. Es würde uns freuen!

 

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Ist der Weg schon das Ziel? – Wohin führt uns Richard Meier in Rolandseck?

Architekturbetrachtung im Dialog, Juni 2018

 

Im Neubau des Arp Museums Bahnhof Rolandseck.*

 

Die „promenade architecturale“, der architektonische Spaziergang beschreibt den Modus, in dem wir uns durch den Neubau des Arp Museums bewegen. Der Architekt, Richard Meier (*1934), bezieht sich hierbei ausdrücklich auf sein großes Vorbild Le Corbusier, der mit dem Begriff „promenade architecturale“ das Erfassen von Architektur durch Beobachtung und Bewegung im Raum beschrieb.

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„Schmerzen kann ich aushalten“ – Marina Abramović

Kunstbetrachtung im Dialog, Juni 2018

 

In der Marina Abramović-Retrospektive „The Cleaner” in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Sie führt uns in Extrembereiche menschlicher Existenz: Angst, Gewalt, Schmerz. Und sie sucht nach Mitteln des Umgangs mit diesen existenzbedrohenden Phänomenen – und Marina Abramović findet sie – mittels ihrer Performances.

In Kooperation mit dem Moderna Museet in Stockholm und dem Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk und anderen organisiert die Bundeskunsthalle in Bonn 2018 eine umfangreiche Ausstellung zum Werk von Marina Abramović.

Über vierzig Jahre schon erweitert sie die Grenzen der Kunst in neue Wahrnehmungsbereiche. Nach frühen existenziellen Vorstößen zu Grenzbereichen des Körpers bis hin zu ihrer einzigartigen Performance The Artist is Present im Museum of Modern Art in New York 2010 führt Marina Abramović den eigenen Körper in Extremsituationen.

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Cadmiumgelb, Rubinrot und Preußisch Blau – Malerei im Farbrausch

Kunstbetrachtung im Dialog, Mai 2018

 

In der Ausstellung „Rausch der Farbe“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*

 

Ob als Signal, als Symbol oder Stimmungsträger: Farben umgeben uns, bestimmen unsere Wahrnehmung und oft genug auch unsere Befindlichkeit. Oder ist der graue Novembertag von gleicher Wirkung wie das frische Grün eines Maitages oder das matte Blau eines Mittagshimmels im Hochsommer?

Die Maler aller Zeiten wussten, wie sie Farbe einzusetzen hatten, um gezielt Wirkungen zu erzeugen. Hatte die Farbe in der mittelalterlichen Kunst stark symbolhafte Funktion, so diente sie im Barock dazu, subjektiv emotionale Wirkung zu erzeugen. In den impressionistischen Landschaften wird Farbe zu erlebter Atmosphäre und Stimmung, während die Fauvisten und Expressionisten mittels Farbe etwa einen Gemütszustand darstellten.

Und die gegenstandslose Malerei eines Karl Otto Götz oder Gotthard Graubner? Wie erleben wir diese, nicht länger an die Darstellung einer äußeren Wirklichkeit gebundenen Farbgestaltungen?

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Rausch der Farbe – Eine etwas andere Art der Führung…

Kunstbetrachtung im Dialog, Mai 2018

 

In der Ausstellung „Rausch der Farbe“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck durchgeführt für die Freizeit-Treffs Bonn.

 

 

Wie schnell eine farbliche Verfremdung in ein Bild hineinführen kann zeigt das Strandbild von Raoul Dufy. Seh- und Wahrnehmungsgewohnheiten werden auf den Kopf gestellt, der Blick entschleunigt und das Sehen beginnt. Spannungen, Irritationen und Rätselhaftes führen zur eigenen Wahrnehmung zurück.

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Wenn die Bundesrepublik Kunst sammelt, geht uns das alle an, denn „Deutschland ist keine Insel“!

Kunstbetrachtung im Dialog, April 2018

 

In der Ausstellung „Deutschland ist keine Insel“ – Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

 

Mit dieser Ausstellung beschreibt sich die Bundesrepublik Deutschland – entgegen vielfältig zu beobachtenden Tendenzen – als einen multikulturellen Ort.

Diese Ausstellung bietet nicht nur Raum für den Austausch über kulturelle Grenzen hinweg, sondern fordert geradezu dazu auf, angesichts der ausgestellten Werke über Begriffe wie Offenheit, Toleranz und Reflexion nachzudenken und auch als zukünftige Richt-Werte anzuerkennen. Als Denk-, Seh- und Erfahrungsraum bietet uns diese Präsentation auch die Möglichkeit, sich über einen erweiterten Moderne-Begriff auszutauschen, den der Transmoderne.

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100 x „der entschleunigte Blick“! – Zeit zum Feiern am Samstag, den 17. März 2018

Liebe Freundinnen und Freunde des „entschleunigten Blicks“!

Wir richten den „entschleunigten Blick“ jetzt bereits ins zehnte Jahr (siehe Archiv, das langsam Sinn macht) und haben es dank Ihnen bis jetzt auf gut 100 Veranstaltungen gebracht. Grund zum feiern, meinen wir! Wir haben im „Treppchen“ (Weberstraße 42) ab 18:00 Uhr einen Tisch reserviert und möchten Sie auf ein Glas Kölsch einladen. Wir hoffen auf rege Teilnahme und einen anregenden Abend.

Vor allem aber freuen wir uns auf die nächsten 100 Veranstaltungen mit Ihnen!!

Seien Sie herzlich gegrüßt von

Olaf Mextorf + Nicole Birnfeld

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Zwischen Figuration und Abstraktion – Thomas Scheibitz hat den Masterplan

Kunstbetrachtung im Dialog, März 2018

In der Ausstellung „Thomas Scheibitz: Masterplan/kino“ im Kunstmuseum Bonn.

 

An einige Werke von Thomas Scheibitz werden Sie sich vielleicht noch erinnern. In der Ausstellung „Neugierig?“ in der Bundskunsthalle waren 2010 eine Reihe von Arbeiten zu sehen und im Kunstmuseum Bonn haben wir Scheibitz auch schon einmal in den „entschleunigten Blick“ genommen.

Jetzt widmet das Kunstmuseum dem 1968 in Radeberg bei Dresden geborenen und in Berlin arbeitendem Künstler eine umfängliche Ausstellung. Das bietet uns die Möglichkeit des konzentrierten Blicks auf ausgewählte Werke. Wir werden aktuelle Positionen mit früheren Arbeiten im Zusammenhang betrachten und so Entwicklungslinien, Kontinuitäten und Neuansätze entdecken.

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Deutschland ist keine Insel – Sammlung Zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland. Ankäufe von 2012 bis 2016

Lehrerfortbildungen, März 2018

 

Bundeskunsthalle Bonn in der Ausstellung „Deutschland ist keine Insel – Sammlung Zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland. Ankäufe von 2012 bis 2016“

 

Informationen zur Ausstellung „Deutschland ist keine Insel – Sammlung Zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland“ in der Bundeskunsthalle.

Ankündigungstext der Bundeskunsthalle:

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Werken, die innerhalb der letzten fünf Jahre von einer Fachkommission für die Sammlung der Bundesrepublik Deutschland angekauft worden sind; darunter sind Arbeiten von namhaften und jungen Künstlerinnen und Künstler zu sehen. Deutschland ist keine Insel trägt der im zeitgenössischen Kontext relevanten Sammlung des Bundes Rechnung und veranschaulicht, wie historische und aktuelle Entwicklungen, kollektive Sehgewohnheiten oder Hinterfragungen von Bildkonstruktionen künstlerisch und modellhaft umgesetzt werden.

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Gotthard Graubner – Eine etwas andere Art der Führung…

Kunstbetrachtung im Dialog, März 2018

 

In der Ausstellung „Gotthard Graubner. Mit den Bildern atmen“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck durchgeführt für die Freizeit-Treffs Bonn.

 

Eine ganz eigene Seherfahrung kann machen, wer sich behutsam, vorurteilsfrei und offen dem Werk von Gotthard Graubner nähert. Seine „Farbraumkörper“ machen allein vom Begriff her schon neugierig. Und seine ganz und gar malerisch entwickelten Bildräume sind von einer Vielschichtigkeit und sanften Dynamik, die eine Werbeveranstaltung für die gegenstandslose Malerei sind. Eine Malerei, die frei von Bezügen zu einer erinnerten Gegenständlichkeit eigene Erfahrungsräume öffnet.

 

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Über den Wolken – Aspekte aus dem Werk von Gotthard Graubner

Kunstbetrachtung im Dialog, März 2018

 

In der Ausstellung „Gotthard Graubner. Mit den Bildern atmen“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.*

 

Graubners „Farbraumkörper“ machen allein vom Begriff her schon neugierig. Und wer einmal eine solche Bildkonstruktion gesehen hat, wird sich an die geheimnisvolle Anziehungskraft dieser Werke erinnern. In der Ausstellung „Gotthard Graubner. Mit den Bildern atmen“ werden wir anhand ausgewählter Werkbeispiele Graubners künstlerische Entwicklung hin zu diesen einzigartigen Bildräumen beobachtend begleiten. Von tanzenden Mönchen des Klosters Whangdiphodrang in Buthan bis zu den durchscheinenden Oberflächen seiner »Farborganismen« wird es ein geheimnisvoll-faszinierender Weg sein.

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„Ich weiß noch immer nicht, was Pop Art bedeutet…“ – James Rosenquist-Werkschau in Köln

Kunstbetrachtung im Dialog in der Themenreihe „Once in America“, Februar 2018

 

In der Ausstellung „James Rosenquist – Eintauchen ins Bild“ im Museum Ludwig in Köln.

 

 

„Ich weiß noch immer nicht, was Pop Art bedeutet, um ehrlich zu sein.“ Dieses Zitat von James Rosenquist irritiert, zählt er doch zu den Klassikern der amerikanischen Pop Art. Seine mitunter raumfüllenden Riesenformate entwickeln eine Präsenz, die den Betrachter nicht nur an-, sondern in die Bilder hineinzieht. Um diesem Kunst-Erleben auf die Spur zu kommen möchten wir gemeinsam mit Ihnen Schlüsselwerke aus der großen James Rosenquist-Retrospektive im Museum Ludwig in Köln in den „entschleunigten Blick“ nehmen. Diese One-Man-Show wird uns dabei auch als Auftakt einer weiterführenden Auseinandersetzung mit Positionen der amerikanischen Nachkriegskunst dienen. Vielleicht wissen wir am Ende, was Pop Art bedeutet…

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Der NS-Kunstraub und unser (Un-)Rechtsbewußtsein – Bestandsaufnahme Gurlitt

Ausstellungsrundgang im kritischen Dialog, Februar 2018

 

In der Ausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt – Der NS-Kunstraub und die Folgen“ in der Bundeskunsthalle in privatem Auftrag.

 

Der NS-Kunstraub wirft unzählige Fragen auf: Zu den Hintergründen, den Protagonisten, den politisch-historischen Bedingungen und sicher nach unserem gegenwärtigen Umgang mit diesem Stück deutscher Geschichte. Wie gingen deutsche Behörden mit dem Kunstbesitz des Cornelius Gurlitt um, vom Magazin Focus ehedem als „Nazi-Schatz“ bezeichnet? Und die Person des Cornelius Gurlitt? Wer war er, wie reagierte er?  Doch im Zentrum der Auseinandersetzung steht sein Vater, Hildebrand Gurlitt, dessen Rolle als Kunstvermittler und Kunsthändler vor, während und nach dem 2. Weltkrieg in dieser Ausstellung beleuchtet wird.

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Das Spiel mit der Wirklichkeit – Collagen aus der Sammlung Meerwein

Kunstbetrachtung im Dialog, Februar 2018

 

In der Ausstellung „Collagen: Die Sammlung Meerwein – Zweiter Ausschnitt“ im Bahnhof Rolandseck.*

 

Wenn sich der Alltag anhand gefundener, neu kombinierter und verfremdeter Materialien durch die Hintertür Zutritt zu unserem Bewußtsein verschafft, ist ihm Aufmerksamkeit gewiß. Die Collage, das Spiel mit den Möglichkeiten, ist das Mittel, durch das die Kunst die Wirklichkeit unter neuen Aspekten wahrnehmbar werden lässt und Wirklichkeit überraschend anders erlebbar macht. Wie die Collage zum Augenöffner werden kann, möchten wir gemeinsam mit Ihnen herausfinden.

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Happy Hour bei Ferdinand Hodler

Kunstbetrachtung im Dialog, Januar 2018

 

In der Ausstellung „Ferdinand Hodler – Maler der frühen Moderne“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

 

Ja, es geht um „Lieblingsstücke“. Um Kunstwerke, die uns faszinieren wegen ihrer Vielschichtigkeit und Einzigartigkeit, wegen ihrer Präsenz und ihres Geheimnisses, wegen ihrer Unzugänglichkeit und ihrer Aura. Es sind Werke, denen wir eine Stunde Zeit geben wollen. Zeit, die wir auch uns geben, um unterschiedlichste Aspekte eines Werkes, Werkzusammenhanges, einer Ausstellungssituation, Architektur oder auch einer städtebaulichen Situation zu betrachten, zu beschreiben und darüber ins Gespräch zu kommen. „Der entschleunigte Blick PLUS“ gewissermaßen.

Den Anfang machen wir aus gegebenem Anlass in der Ferdinand Hodler-Ausstellung mit dem Werk „Auszug deutscher Studenten in den Freiheitskrieg von 1813“ aus den Jahren 1908-1909. Dieses Bild befindet sich normalerweise in der Aula der Friedich-Schiller-Universität in Jena und ist eines der Hauptwerke Hodlers in der Bonner Ausstellung.

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